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Das Labyrinth des Fauns

Der neue Roman von Cornelia Funke - poetisch, sprachgewaltig, monumental. Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater stationiert ist. Für den grausamen Hauptmann ist der dichte Wald lediglich ein Versteck für untergetauchte Widerstandskämpfer. Für Ofelia wird er eine Zufluchtsstätte vor dem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Ein Roman, der zeigt, welche Magie entstehen kann, wenn zwei Meister der Imagination zusammentreffen: kraftvoll und wunderschön geschrieben von Erfolgsautorin Cornelia Funke - ein literarisches Gesamtkunstwerk, das Herzen und Verstand verändert.
Portrait

Cornelia Funke, geboren 1958, zählt zu den international erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Das US-Magazin »Time« wählte sie zu einem der 100 einflussreichsten Menschen des Jahres 2005, das ZDF kürte sie 2007 zu einer der 50 »Besten Deutschen Frauen«. Für ihre Bücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Cornelia Funke lebt in Malibu, Kalifornien.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 02.07.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783733651886
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel The Labyrinth of the Faun
Dateigröße 2841 KB
Illustrator Allen Williams
Übersetzer Tobias Schnettler
Verkaufsrang 184
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein schauriges Märchen...

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Man begleitet Ofelia auf ihrer Reise eine Prinzessin zu werden. Doch die Hindernisse im Labyrinth sind gefährlich, unheimlich und magisch. Die Geschichte hat mich mitgerissen und komplett in ihren Bann gezogen. Der Film hat mich vor Jahren schon begeistert und ich hätte nicht gedacht, dass man die Story in so zauberhafter Sprache wiedergeben kann. Die Figuren sind so real, man fiebert mit Ofelia und vergießt mit ihr die ein oder andere Träne. Ein wundervolles, mystisches Buch! Empfohlen ab 14 Jahren, allerdings Nichts für schwache Nerven oder Menschen die sich leicht gruseln!

So schrecklich und traurig und schön.

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieses Buch ist eines meiner absoluten Jahreshighlights 2019. Cornelia Funke schrieb dieses Buch in Zusammenarbeit mit und nach einem Drehbuch von Guillermo Del Toro. Sein Film „Pans Labyrinth“ erschien bereits etwa 10 Jahre früher und dürfte einigen noch als düsterer Fantasy-Horror in Erinnerung geblieben sein. Da zum Inhalt schon einiges geschrieben wurde und ich eigentlich auch nicht mehr verraten möchte, als sowieso schon im Klappentext steht, werde ich hier nicht weiter auf die Handlung des Buches eingehen. Nur so viel: „Das Labyrinth des Fauns“ ist weit entfernt von einer lieblichen Kinderbuchgeschichte. Die Story ist düster, gruselig und teilweise auch recht brutal. Ich empfehle die Lektüre grundsätzlich nicht für Leser unter 16 Jahren (ähnlich der FSK des Filmes). Cornelia Funke hält sich sehr genau an die Abläufe der Filmvorlage, flicht jedoch hier und da einige weitere volkstümliche Erzählungen ein, welche die Grundgeschichte mal erweitern, mal abrunden. Ihr großer Vorteil beim Schreiben, gegenüber Del Toros Film ist es, dass sie auch die innere Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Figuren abbilden kann. Dadurch ist der Leser noch etwas dichter an den Geschehnissen, als der bloße Kinobesucher. Persönlich empfand ich die Geschichte und auch den Film, welchen ich erst nach der Lektüre des Buches gesehen habe, als unglaublich traurig. Die zentralen Fragen beider Werke (Was macht und zu Monstern? Was ist Menschlichkeit? Was vermag Hoffnung?) klingen noch sehr lange nach und haben mich in ihrer Umsetzung sehr beeindruckt. Cornelia Funke fügt ihrer Tinten- und Spiegelwelt eine neue Welt hinzu: düster, schrecklich, schön und dennoch mit etwas Hoffnung. Sie entführt ihre Leser einmal mehr in eine düstere Märchenwelt bei der sich der Leser nicht immer sicher ist, ober er sich behaglich fallen lassen kann, oder lieber schnell den Weg nach Hause suchen sollte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
118 Bewertungen
Übersicht
63
41
10
2
2

Film und Buch sind ein Kunstwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2019
Bewertet: gebundene Ausgabe

Was für ein Kunstwerk! Der 2006 erschienene Film Pan's Labyrinth (Original: El laberinto del fauno) von Guillermo del Toro, auf dem das Buch basiert, gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Er erzählt vor einem Kriegsschauplatz 1944 in Spanien von dem jungen Mädchen Ofelia, die gemeinsam mit ihrer hochschwangeren und kranke... Was für ein Kunstwerk! Der 2006 erschienene Film Pan's Labyrinth (Original: El laberinto del fauno) von Guillermo del Toro, auf dem das Buch basiert, gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Er erzählt vor einem Kriegsschauplatz 1944 in Spanien von dem jungen Mädchen Ofelia, die gemeinsam mit ihrer hochschwangeren und kranken Mutter zu ihrem grausamen Stiefvater ziehen muss. Sie findet ein Labyrinth im umliegenden Wald und trifft auf einen Faun, der ihr ein Dasein als Prinzessin in einem magischen Reich verspricht, wenn sie die von ihm gestellten Prüfungen besteht. Man merkt schnell, dass man es nicht mit einem Standard-Hollywood-Blockbuster zu tun hat, sondern in eine liebevoll gestaltete, atmosphärische, düstere Geschichte eintaucht, die Ihresgleichen sucht. Kann ein hinterher geschriebenes Buch da mithalten? In meinen Augen kann es das. Der Schreibstil ist einfach aber absolut märchenhaft. Neben den wunderbaren Worten tragen die schwarz-weißen Illustrationen ihren Teil dazu bei, den Zauber des Films in das Buch zu transportieren. Sie geben die fantastische, individuelle Gestaltung der Wesen perfekt wieder. Schade fand ich nur, dass sich nicht an dem Buch orientiert wurde, das Ofelia in der Filmvorlage mehrmals zur Hand nimmt. Dennoch ist die Aufmachung total gelungen. Filmkenner werden den Plot fast eins zu eins so im Buch vorfinden, erhalten beim lesen aber neue, tiefergehende Hintergrundinformationen durch kleine Märchen von zwei bis vier Seiten Länge, die in die Haupthandlung eingestreut wurden und die Vergangenheit von wichtigen Figuren oder Gegenständen beleuchten. Die Gewalt wurde im Buch weniger drastisch transportiert, dafür empfand ich die Grundstimmung als bedrückender. Mir fielen ein paar kleine Ungereimtheiten auf, was z. B. Ofelias Altersangabe betrifft, wer nun ihr Kleid genäht hat etc., das störte mich aber nicht weiter. Kurze Kapitel sorgten dafür, dass ich die etwas über 300 Seiten an zwei Abenden komplett durchgelesen hatte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne. Dennoch empfehle ich allen, die den Film nicht kennen, sich diesen ebenfalls anzusehen, sofern man mit einem finsteren Plot und Gewaltdarstellung etwas anfangen kann. Nichts für Kinder!

Was für eine traurigschöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2019

Frau Funke, eine der ganz wenigen Frauen, die gut schreibt. Von Beginn bis Ende hat mich diese Geschichte begeistert. Gut und Böse und auch etwas dazwischen. Ein bisschen reale Geschichte mit einer wundervollen Fantasiewelt. So schön und so traurig zugleich. Vielen Dank Frau Funke für dieses Buch!

Alptraumhaft und hoffnungsvoll zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 20.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Spanien, 1944. Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, zu ihrem neuen Stiefvater. Während die Mutter sich ein gutes Leben erhofft, ist Ofelia von Anfang an misstrauisch. Bald findet sie sich wieder in einem Wald voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein Faun stellt Ofelia drei Aufgaben: Wenn sie die beste... Spanien, 1944. Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, zu ihrem neuen Stiefvater. Während die Mutter sich ein gutes Leben erhofft, ist Ofelia von Anfang an misstrauisch. Bald findet sie sich wieder in einem Wald voller verzauberter Orte und magischer Wesen. Ein Faun stellt Ofelia drei Aufgaben: Wenn sie die besteht, ist sie die lang gesuchte Prinzessin Moanna. Eine Welt voller alptraumhafter Wesen ist es, in die Autorin Cornelia Funke den Leser hineinbittet: der Stiefvater ist voller Hass und Gewalt; die magischen Wesen, mit denen Ofelia zu kämpfen hat, scheinen bösen Träumen entsprungen. Ofelia erhält dennoch Hilfe von magischen Wesen wie auch von der Haushälterin des Stiefvaters. Eine düstere Atmosphäre herrscht vor, sie spiegelt das Erleben der Menschen im spanischen Bürgerkrieg im Jahr 1944. Die Gefahr zieht sich durch die gesamte Geschichte hindurch, denn Gefahr droht sowohl dem magischen Reich, in das Moanna zurück kommen soll, wie auch in der realen Welt, in der sich die Widerstandskämpfer gegen den Faschismus auflehnen. Die Grenzen zwischen der Realität und der magischen Welt zerfließen immer mehr, und doch bleiben die Parallelen in beiden Welten erhalten. Die bildgewaltige, poetische Sprache der Geschichte verwebt Mystik und Fantasy zu einer einzigartigen Erzählung. Diese bittere Geschichte über den Widerstand gerät zu einem alptraumhaften Märchen für Erwachsene, dessen düstere Atmosphäre Hoffnung geben möchte auch in aussichtslosen Situationen. Es ist keine leichte Kost, aber dennoch empfehle ich es gerne weiter.