Wenn ich nicht genug bin

A.L. Kahnau

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Beschreibung

Die Leute sagen, wir sind eine Familie voller Versager.

Ein Vater, der trotz Arbeit seine Familie nicht ernähren kann. Eine Mutter, die bereits in ihrer Jugend ihr erstes Kind bekam und nun mit bald vier Kindern und Haushalt überfordert ist. Eine kleine Schwester, die in der vierten Klasse noch am Daumen lutscht. Ein großer Bruder, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und nachts sturzbesoffen in sein Bett kotzt.

Und dann bin da noch ich. Ich bin die Schlimmste von allen. Denn ich betrüge jeden Einzelnen von ihnen. Jeden Tag aufs Neue.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 10.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7481-3065-9
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,5/12,6/2,9 cm
Gewicht 432 g
Auflage 1
Verkaufsrang 16452

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Pure Emotion
von primsweltenarchiv aus Duisburg am 24.05.2021

Handlung: Johannas Familie ist arm. Die fünfzehnjährige leidet sehr darunter, vor allem wenn ihre beste Freundin z.B. mit ihr shoppen gehen möchte. Das Mädchen schämt sich für ihre Familie, weshalb sie niemandem von ihren ärmlichen Verhältnissen berichtet. Hinzu kommt die Pubertät, in der einen solche Umstände noch mal mehr b... Handlung: Johannas Familie ist arm. Die fünfzehnjährige leidet sehr darunter, vor allem wenn ihre beste Freundin z.B. mit ihr shoppen gehen möchte. Das Mädchen schämt sich für ihre Familie, weshalb sie niemandem von ihren ärmlichen Verhältnissen berichtet. Hinzu kommt die Pubertät, in der einen solche Umstände noch mal mehr belasten, weil man doch nur so sein möchte wie all die anderen. Cover: Ich bin ja immer hin- und hergerissen. Eigentlich finde ich diese Art von Cover so unglaublich nichtssagend, aber andererseits sprechen sie mich total an. Auch dieses hier finde ich sehr hübsch. Charaktere: Weil Johanna so sehr mit ihrer Situation zu kämpfen hat, begeht sie Dummheiten und verstrickt sich immer mehr. Mir fiel es schwer, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Vielleicht, weil meine Prinzipien da anders sind, vermutlich aber am meisten, weil ich das Glück hatte, nie in derselben Situation zu sein. Abgesehen von ihren "Fehlern" habe ich sehr mit ihr mitgefühlt, obwohl ich als Gewissen auf ihrer Schulter vermutlicht ständig gegen ihren Kopf geschlagen hätte^^ Die Familie, ihre Verbundenheit ... Das hat mich sehr berührt. Schreibstil: Ich konnte dank des angenehmen Stils sehr leicht in die Geschichte abtauchen. Mein Fazit: Ich hatte Schwierigkeiten mit Johannas Entscheidungen und muss sagen, dass sie mir - obwohl ich so viel Mitleid für sie empfunden habe - oft unsympathisch war mit ihrer Einstellung. Der Punkt, an dem sie sich entwickelt, hat mir persönlich etwas zu lange auf sich warten lassen. Auch war mir für das schwere Thema und die anhaltende dunkle emotionale Stimmung das Ende dann doch etwas zu "heiter". Dafür ziehe ich einen Stern ab. Da mich Johannas Geschichte aber unglaublich berührt hat, vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

schlimme realität
von Sally am 08.05.2020

Ich habe gerade eben das Buch zu Ende gelesen, und bin hin und her gerissen. Als ich den Klappentext gelesen habe, hab ich was anderes erwartet .. Aber das was ich bekam, war besser schon weil ich nicht an das gedacht hab. Schon beim Anfang habe ich mitbekommen das es in eine andere Richtung geht wie ich gedacht habe. Über den... Ich habe gerade eben das Buch zu Ende gelesen, und bin hin und her gerissen. Als ich den Klappentext gelesen habe, hab ich was anderes erwartet .. Aber das was ich bekam, war besser schon weil ich nicht an das gedacht hab. Schon beim Anfang habe ich mitbekommen das es in eine andere Richtung geht wie ich gedacht habe. Über den Inhalt mag ich nichts erzählen, aber es ist erschreckend besonders da es bestimmt Realität ist ..Sowas gibt es bestimmt und das ist schlimm genug. Aber ich kann euch sagen es erwartet euch ein Jugendbuch, eine traurige aber hoffnungsvolle Geschichte. In dieser Geschichte merkt man wie wichtig Freunde sind, und das es immer Hoffnung auf Besserung gibt... Ich war schon schnell im Buch drinnen und habe es sehr gerne gelesen, ich habe voll mit Jo mitgefühlt schon da ich etwas die Verhältnisse kenne, leider. Es ist sehr realitätsnah und das ist das schlimme. Ich weiß nicht was ich sonst sagen kann, außer: Kauft und Lest es bitte !

Absolut mitreißend, Unterbrechung schwierig
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2019

Inhalt: Ein Vater, der trotz Arbeit seine Familie nicht ernähren kann. Eine Mutter, die bereits in ihrer Jugend ihr erstes Kind bekam und nun mit bald vier Kindern und Haushalt überfordert ist. Eine kleine Schwester, die in der vierten Klasse noch am Daumen lutscht. Ein großer Bruder, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt u... Inhalt: Ein Vater, der trotz Arbeit seine Familie nicht ernähren kann. Eine Mutter, die bereits in ihrer Jugend ihr erstes Kind bekam und nun mit bald vier Kindern und Haushalt überfordert ist. Eine kleine Schwester, die in der vierten Klasse noch am Daumen lutscht. Ein großer Bruder, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und nachts sturzbesoffen in sein Bett kotzt. Und dann bin da noch ich. Ich bin die Schlimmste von allen. Denn ich betrüge jeden Einzelnen von ihnen. Jeden Tag aufs Neue. Meinung: Eigentlich kann man dieses Buch mit zwei Worten beschreiben: Absolut mitreißend. Ich weiß nicht, ob es am Schreibstil der Autorin, an dem Thema an sich oder an beiden liegt. Als Leser wird man sprichwörtlich in das Buch reingezogen. Die "Ich-Erzähler" (welche sich später als Johanna herausstellt) wird absolut packend und authentisch dargestellt, egal ob im inneren Monolog oder in dem, was sie tut. Als Betrachter hingegen sitzt man oft zwischen den Stühlen, einerseits empfindet man Mitleid, andererseits Wut. Ob auf Johanna oder die Eltern, welche aufgrund der Gesamtsituation nur selten zuhören, ist dabei schwer zu sagen. Auf jeden Fall Kaufempfehlung


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