Das Volk der Bäume

Roman

Hanya Yanagihara

(52)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
25,00
25,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

14,00 €

Accordion öffnen
  • Das Volk der Bäume

    Piper

    Sofort lieferbar

    14,00 €

    Piper

gebundene Ausgabe

25,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

13,99 €

Accordion öffnen
  • Das Volk der Bäume

    ePUB (Hanser)

    Sofort per Download lieferbar

    13,99 €

    18,99 €

    ePUB (Hanser)

Hörbuch

ab 12,39 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

13,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Der junge Arzt Norton Perina kehrt mit einer unfassbaren Entdeckung von der Insel Ivu’ivu zurück: Hat er wirklich ein Mittel gegen die Sterblichkeit gefunden? Eine uralte Schildkrötenart soll die Formel des ewigen Lebens bergen. So kometenhaft er damit zur Spitze der Wissenschaft aufsteigt, so rasant vollzieht sich die Kolonisierung und Zerstörung der Insel. Mit gnadenloser Verführungskraft zieht Hanya Yanagihara uns hinein in den Forscherrausch im Urwald und lässt uns auch dann nicht entkommen, als Perina dort eine weitere Entdeckung macht: seine fatale Liebe zu Kindern. Wie betrachten wir eine Lebensleistung, wenn sich das Genie als Monster entpuppt? Ein brillant geschriebener, gefährlicher Dschungel von einem Roman.

"Verblüffend einprägsam seziert Yanagihara ... Herz und Seele des Mediziners und Forschers. ... Es lohnt sich auf vielerlei Ebenen, den Schilderungen dieses zweispältigen Anti-Helden zu folgen." Judith Hoffmann, ORF, 29.01.2019

"Weit mehr als eine brillant geschriebene, prallvolle Geshcichte. Sie wirft existentielle Fragen auf ... und sie zwingt uns, über die Realität von Moral und Ethik nachzudenken." Christiane Irrgang, NDR Kultur, 28.01.2019

"'Das Volk der Bäume' handelt von den Abgründen der Forscung, von Ehrgeiz, westlicher Arroganz, dem Sog des Fremden und - wieder - vom Missbrauch der Schwächsten. Das alles imst Dschungel, so sinnlich erzählt und übersetzt, dass man denkt, man ist drin." Barbara Weitzel, Welt am Sonntag kompakt, 27.01.2019

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 28.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26202-7
Verlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21,8/15,2/3,5 cm
Gewicht 683 g
Originaltitel The People in the Trees
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 45064

Buchhändler-Empfehlungen

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Für mich war "Ein wenig Leben" mein Highlight Buch im Jahr 2020. Wahrscheinlich bin ich aus diesem Grund mit sehr großen Erwartungen an die Lektüre von "Das Volk der Bäume" rangegangen. Aber so richtig warm bin ich damit leider nicht geworden.

Lara Storz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Moralischer Zwiespalt: Der Arzt Norton Perina entdeckt ein Mittel zur Unsterblichkeit, doch gleichzeitig auch seine Liebe zu Kindern. Eine aufwühlende Geschichte im Stil einer Biografie.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
26
18
5
3
0

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Ganz meisterhaft bedient sich Hanya Yanagihara bei ihrem zweiten Werk eines Tricks: Der Roman besteht aus den Memoiren des genialen Wissenschaftlers und Nobelspreisträgers Norton Perina, der vor kurzem wegen Pädophilie verurteilt wurde. Herausgegeben und mit vielen Anmerkungen versehen, werden diese von einem Freund von ihm, der... Ganz meisterhaft bedient sich Hanya Yanagihara bei ihrem zweiten Werk eines Tricks: Der Roman besteht aus den Memoiren des genialen Wissenschaftlers und Nobelspreisträgers Norton Perina, der vor kurzem wegen Pädophilie verurteilt wurde. Herausgegeben und mit vielen Anmerkungen versehen, werden diese von einem Freund von ihm, der weiterhin auf der Seite von Perina steht. Gefühlvoll und intelligent beschreibt die Autorin kontroverse Themen, natürlich auch wieder gespickt mit literarischen Diamanten. Aufwühlend und völlig vereinnahmend!

von einer Kundin/einem Kunden am 22.02.2021
Bewertet: anderes Format

Oft geschehen die schrecklichsten Dinge im Leben im festen Glauben daran, etwas Gutes zu tun. Ein abenteuerlicher Roman über die Suche nach Liebe und Anerkennung im Leben!

Ein beeindruckendes Konstrukt!
von Kaffeeelse am 14.09.2020

Hier habe ich ein Buch gelesen, welches es mir inhaltlich nicht leicht gemacht hat! Ein wirklich unsympathischer Hauptcharakter gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Der Arzt Norton Perina macht eine ungeheuer wichtige Entdeckung, ist also auf wissenschaftlichen Gebiet eine Koryphäe, menschlich dagegen zeigt Perina einige un... Hier habe ich ein Buch gelesen, welches es mir inhaltlich nicht leicht gemacht hat! Ein wirklich unsympathischer Hauptcharakter gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Der Arzt Norton Perina macht eine ungeheuer wichtige Entdeckung, ist also auf wissenschaftlichen Gebiet eine Koryphäe, menschlich dagegen zeigt Perina einige unschöne Züge, die sich gen Ende bis ins Unermessliche Steigern, ekelerregend sind. Und hier möchte ich vorwarnen, es geht um Kindesmissbrauch, nicht jeder Leser möchte so etwas lesen. Mit der Zeichnung des Hauptcharakters wird in diesem Buch eine Frage gestellt. was ist wichtiger bei einem Menschen, das Gute oder das Schlechte? Doch kann man beides gemeinsam bewerten? Oder muss man hier nicht trennen? Einerseits eine Koryphäe und andererseits ein Straftäter! Gleichzeitig ist dieses Buch ein Bericht, wie die westliche Welt mit anderen Kulturen umgeht/umgegangen ist. Der Schutz einer anderen Kultur oder der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt war der westlichen Welt lange vollkommen egal, erst nach und nach regten sich andere Geister, dennoch dauert eine Veränderung im Denken lange, wie man auch momentan beim Klimaschutz beobachten kann. In diesem Bericht wird dem Leser genauso die Frage nach seiner Bewertung des Geschehens gestellt. Besonders gut gelungen fand ich hierbei die Beschreibung des Lebens auf Ivu'Ivu, einer fiktiven mikronesischen Insel, deren Bewohner/ihre Kultur dennoch recht real gezeichnet ist, in ihrer Art manchmal an reale Kulturen erinnert. Oft habe ich bei der Lektüre an werke der Ethnographie aus der Zeit der Entdeckungen denken müssen. Der große westliche Beobachter und sein Blick auf eine andere Welt/auf eine andere Kultur mit der Brille der eigenen Wert- und Moralvorstellungen. Nicht immer korreliert so etwas. Genauso interessant wie die Thematik ist auch der Stil des Buches. Die autobiographische Betrachtung von Perinas Leben durch ihn selbst, gespickt mit Beobachtungen und Meinungen eines Freundes von Perina machen dieses Buch zu etwas Besonderem, teilweise zwar etwas schwierig zu lesen, ich finde zum Beispiel, dass die Fußnoten sich nicht über mehrere Seiten hätten erstrecken dürfen. Aber auch das habe ich schon anderswo genauso gesehen. Die Schreibe Hanya Yanagiharas ist aber derartig intensiv und die Thematik so ungeheuer vielschichtig, dass man förmlich gezwungen ist 5 vollkommen verdiente Sterne zu vergeben. Genauso wie die Schreibe Yanagiharas derartig real rüberkommt, dass man sehr geneigt ist alles Geschriebene zu glauben. Dennoch ist dieses Buch eine Fiktion, die aber auf einem wahren Fall basiert, dem Fall von Gajdusek!


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • Artikelbild-2
  • Artikelbild-3
  • Artikelbild-4
  • Artikelbild-5