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Der Sonne nach

Gabriele Clima

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Beschreibung

Dario ist 16 und voller Wut. Einer, dem alles egal ist, vor allem, seitdem der Vater die Familie verlassen hat. Nachdem Dario in der Schule randaliert hat, wird er zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Er soll sich um Andy kümmern, der im Rollstuhl sitzt und sich kaum mitteilen kann. Dario hat seine eigenen Vorstellungen von Fürsorge und nimmt Andy kurzerhand mit auf die Suche nach seinem Vater. Es wird eine abenteuerliche Reise, immer der Sonne nach ans Meer. Dario lernt Andys feine Signale zu lesen und diesen „Halbidioten im Rolli“ mit anderen Augen zu sehen. Vor allem aber erkennt er, dass nicht die anderen für seine Wut verantwortlich sind. Er hat durchaus die Wahl, welchen Weg er gehen will.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26260-7
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/1,7 cm
Gewicht 243 g
Originaltitel Il sole fra le dita
Auflage 10
Übersetzer Barbara Neeb, Katharina Schmidt
Verkaufsrang 4748

Buchhändler-Empfehlungen

Der Weg ist das Ziel

I. D., Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Dario ist ein wütendes Ärgernis; für seine Lehrerin, für den Direktor, und manchmal auch für seine Mutter. Eigentlich will er nur seine Ruhe haben und raucht gerne mal einen Joint, um sich aus der Welt auszuklinken. Vor allem aber will er nicht ständig Niete genannt oder als abfälliger Grund benannt werden, warum Darios Vater die Familie vor neun Jahren verlassen hat. Dieser Umstand ist für den Jungen ein wunder Punkt. Es ist eine Sache ohne einen Vater aufzuwachsen, aber eine andere sich für den Grund zu halten, warum dieser gegangen ist. Unterschwellig nagt diese Vermutung immer an Dario. Als die furchtbare Lehrerin Dario mal wieder zur Weißglut bringt, indem sie sagt, wegen ihm sei der Vater doch überhaupt erst abgehauen, hilft auch kein Gras mehr. In seiner Wut wirft er die Klassenzimmertür hinter sich so feste zu, dass der Griff abbricht und durch die Gegend fliegt. Ins Büro des Direktors zitiert, wird ihm zur Strafe aufgebrummt, sich zusammen mit einem Mädchen namens Elisa um den behinderten Andy zu kümmern, der an seinen Rollstuhl gefesselt ist. Schnell stellt Dario fest, dass Elisa eine blöde Kuh ist, die Andy nicht wie einen Menschen behandelt, sondern eben wie einen Behindi. Dario und Andy sind sofort freundschaftlich miteinander verbunden, allerdings interveniert Elisa ständig, weil sie Andy unterschätzt und ihn immer bemuttert und bevormundet, während Dario ihm auch mal was zutrauen möchte. In einer Kurzschlussreaktion haut Dario ab und nimmt Andy einfach mit. Er will seinen Vater finden und lässt sich nicht von den wiederholten Anrufen des Direktors ablenken, der ihm mit Jugendknast droht. Während die Tage auf der Reise durch Italien mit Andy vergehen, ist Dario vor einige Herausforderungen mit dem eingeschränkten Jungen gestellt, aber irgendwie meistert er sie immer. Dabei behandelt und spricht er mit Andy eigentlich immer so als wäre dieser ein ganz normaler Kerl ohne Einschränkungen, weil er die nonverbalen Zeichen des Jungen so zu deuten weiß wie offenbar keiner vor ihm. Unter ihm blüht Andy nicht nur auf, sondern entwickelt sich weiter. Am Ende ihres abenteuerlichen Roadtrips finden sie tatsächlich Darios Vater. Aber anders als er diesen in Erinnerung hatte, erwartet den Sohn eine traurige Version seines früheren Idols. Die Frage, warum er die Familie verlassen hat, kann der Vater nicht beantworten. Dario muss erkennen, dass nicht beim Vater Antworten liegen und dieser nicht der Schlüssel zu Darios Glück ist. Desillusioniert nimmt Dario Abschied von seinem Vater und stellt sich der Konsequenz seines Handelns. Zu Hause angekommen rechnet er mit der angedrohten Jugendstrafanstalt, aber trotz Strafe erhält er auch Wertschätzung, denn unter Darios Fürsorge ist Andy auch etwas selbstständiger in seiner Behinderung geworden. Das Buch beschreibt sich selbst mit „Ziemlich beste Freunde“ als Jugendbuch, und am ehesten lässt es sich mit dem französischen Film wohl auch vergleichen. Der Inhalt ist offensichtlich bewusst teilweise etwas stereotyp geschrieben. Schon auf den ersten paar Seiten erkennt man ganz klar, wer für und wer gegen den Jugendlichen ist. Die „Bösen“, die den nach Freiheit drängenden Dario einfach nicht so sein lassen wollen wie er möchte, werden klar gekennzeichnet. Was mir aber wirklich gut gefiel, war die Zwiesprache zwischen Andy und Dario, die eine schöne Ergänzung zu Andys unfertiger geäußerter Sprache ist. Manche Szenarien wirken allerdings etwas konstruiert, wie z.B. dass einem den Obrigkeiten derart verantwortungslos und gewalttätig erscheinender Jugendlicher ein behinderter Rollstuhlfahrer einfach so anvertraut wird. Diese konstruierten Szenen haben mich als erwachsene Leserin etwas gestört, auf die Zielgruppe wirkt es vielleicht anders. Die Kapitel sind allesamt überschaubar kurz gehalten, und der Einstieg in die Lektüre fällt leicht. Gerade für eher leseschwächere Jungs, die vielleicht ähnliche Probleme wie Dario haben, könnte ich mir das Buch passend vorstellen. Vielleser könnten sich unabhängig vom Inhalt aufgrund der Kürze des Buches aber womöglich langweilen.

Der Sonne nach...

Vivien Bechstein, Thalia-Buchhandlung Berlin

Obwohl Dario anfänglich kein Gespür für Menschen mit "besonderen Bedürfnissen" hat, freundet er sich schnell mit Andy an. Gemeinsam erleben sie ein Roadtrip mit vielen Höhen und Tiefen! "Ziemlich beste Freunde" für Jugendliche.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Nichts und niemand ist perfekt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidenheim am 20.03.2020

Der draufgängerische Dario befindet sich in einer schwierigen Phase seines Lebens. Die Lehrer sind angesichts seines Verhaltens ratlos und beschließen, ihn mit gemeinnütziger Arbeit an der Schule zu bestrafen: er muss sich um Andy kümmern, der im Rollstuhl sitzt und besondere Zuwendung benötigt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten... Der draufgängerische Dario befindet sich in einer schwierigen Phase seines Lebens. Die Lehrer sind angesichts seines Verhaltens ratlos und beschließen, ihn mit gemeinnütziger Arbeit an der Schule zu bestrafen: er muss sich um Andy kümmern, der im Rollstuhl sitzt und besondere Zuwendung benötigt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lernen die beiden, den anderen zu verstehen und es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Sie begeben sich gemeinsam auf ein unvergessliches Abenteuer, das nur möglich ist, da Dario Grenzen überschreitet. Denn Dario sucht seinen Vater und nimmt Andy kurzerhand mit. Sie durchleben Höhen und Tiefen und sind auf ihre Art perfekt füreinander. Eine sehr erfrischende Geschichte.

Ziemlich beste Freunde für ,,Kleine''
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 23.07.2019

Dario wird von der Schule zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Als wär das nicht schon schlimm genug, muss er auch noch auf einen ,,Halbidioten im Rolli'' aufpassen. Aber als die Betreuerin von Andy beiden ziemlich auf die Nerven geht beschließt Dario kurzerhand mit ihm abzuhauen. Eine kurze Geschichte über Selbstfindung und F... Dario wird von der Schule zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Als wär das nicht schon schlimm genug, muss er auch noch auf einen ,,Halbidioten im Rolli'' aufpassen. Aber als die Betreuerin von Andy beiden ziemlich auf die Nerven geht beschließt Dario kurzerhand mit ihm abzuhauen. Eine kurze Geschichte über Selbstfindung und Freundschaft. Hat etwas von ,,Ziemlich beste Freunde'' und ist für meinen Geschmack etwas zu ,,typisch Buch'' geschrieben.

Über Freundschaft und Enttäuschungen
von einer Kundin/einem Kunden am 31.03.2019

Ein schönes und einfühlsames Buch über Freundschaft, Enttäuschungen, Abenteuer und den jugendlichen Versuch, zumindest für einen kurzen Augenblick aus dem "normalen" Leben auszubrechen.


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