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Frau im Dunkeln

Roman

Elena Ferrante

(25)
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Beschreibung

Leda ist fast fünfzig, geschieden, sie unterrichtet Englisch an der Universität in Florenz. Die erwachsenen Töchter sind jetzt beim Vater in Kanada, und Leda muss sich eingestehen, dass sie statt der erwarteten Sehnsucht vor allem Erleichterung empfindet. Den heißen Sommer verbringt sie in einem süditalienischen Küstenort: Bücher, Sonne, das Meer, was könnte friedlicher sein? Am Strand macht sich neben ihr allerdings eine übermütig lärmende neapolitanische Großfamilie breit, darunter eine noch junge Mutter und deren kleine Tochter. Leda beobachtet die beiden über Tage, zunächst fasziniert, wohlwollend. Allmählich aber schlägt ihre Stimmung um, irgendwann folgt sie einem Impuls und tut dem kleinen Mädchen und der Familie etwas Unbegreifliches an. Und wird selber heimgesucht, von lange verdrängten Erinnerungen – an gravierende Entscheidungen, die sie zu treffen hatte, ganz zum Leidwesen ihrer eigenen Töchter ...
Was bedeutet es, eine Frau und Mutter zu sein? Mit frappierender Ehrlichkeit ergründet Elena Ferrante die widersprüchlichen Gefühle, die uns an unsere Kinder binden.

"Hochspannende Parabel über das Leben moderner Frauen!"
Literarische Welt 21.11.2018

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42870-2
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,3/13,1/2,2 cm
Gewicht 339 g
Originaltitel La figlia oscura
Auflage 1
Übersetzer Anja Nattefort
Verkaufsrang 87035

Buchhändler-Empfehlungen

Wahrnehmung

Verena Flor, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine wahrlich meisterhafte Erzählung, die Ferrante hier entstehen lässt. Man ist gebannt von der Atmosphäre, der diskursiven Betrachtung einer Geschichte und der Protagonistin, die all das verkörpert. Sprachlich war ich, wie gewohnt, wirklich begeistert. Lesenswert!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Eine so faszinierende, böse und doch banale Geschichte las ich noch nie. Ferrante fesselt von der ersten Seite an, ohne eine bestimmte Thematik zu treffen. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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15
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Gelungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 30.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

So friedlich wie das Buch aussieht, ist es nicht. Freundlich fängt es an, Urlaub in Italien, Tage am Strand. Doch nach und nach schlägt die Stimmung um und man erfährt Stück für Stück auch mehr aus der Vergangenheit der Protagonistin. Es ist kein Buch mit großartig viel Action, die Spannung wird anders aufgebaut, meiner Meinun... So friedlich wie das Buch aussieht, ist es nicht. Freundlich fängt es an, Urlaub in Italien, Tage am Strand. Doch nach und nach schlägt die Stimmung um und man erfährt Stück für Stück auch mehr aus der Vergangenheit der Protagonistin. Es ist kein Buch mit großartig viel Action, die Spannung wird anders aufgebaut, meiner Meinung nach aber sehr gelungen. Von Schreibstil her erinnert mich das Buch teilweise tatsächlich an Patricia Highsmiths Bücher über Mister Ripley, ein wenig entspannter aber mit anderer Grundstimmung! Wer sich damit anfreunden kann und keine Gruselszenen und Verfolgungsjagden braucht, dem lege ich dieses Buch definitiv ans Herz :)

Eine aussergewöhnliche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 30.04.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Elena ferrante schafft es den Leser immer zu überraschen und reale Geschichten mit ihren Worten so zu erzählen das man sich mittendrin befindet.

Seelenleben einer Frau
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2020

Die Erinnerungen an das eigene Familienleben der Ich-Erzählerin überlagern sich jeweils mit den Geschehnissen der Gegenwart. Durch gedankliche Rückblenden reflektiert sie ihre eigenen Erfahrungen. Die Protagonistin verbringt gerade ihre Ferien an einem süditalienischen Strand und beobachtet dort eine Grossfamilie. Die Familie al... Die Erinnerungen an das eigene Familienleben der Ich-Erzählerin überlagern sich jeweils mit den Geschehnissen der Gegenwart. Durch gedankliche Rückblenden reflektiert sie ihre eigenen Erfahrungen. Die Protagonistin verbringt gerade ihre Ferien an einem süditalienischen Strand und beobachtet dort eine Grossfamilie. Die Familie als Sinnbild für emotionale Nähe und Geborgenheit aber auch für Distanz und Entfremdung, darüber erzählt die Autorin mit einem feinen Gespür. Nicht emotional aufgeladen, sondern mit wenigen Worten und kurzem Inhalt werden viele Zwischentöne glasklar hervorgebracht. Sie ist eine meisterhafte Beobachterin von menschlichen Beziehungen und beleuchtet die seelische Zerrissenheit einer Frau mittleren Alters, deren Karriere und Familienleben bereits der Vergangenheit angehören. Die Geschichte vermag, vielleicht auch wegen des fehlenden epischen Ausmasses, nicht ganz so zu überzeugen wie die neapolitanische Saga. Trotzdem ein literarisch gelungenes Buch, das sich zu lesen lohnt.


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