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Der Platz

Bibliothek Suhrkamp Band 1509

Annie Ernaux

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Beschreibung

Annie Ernaux schreibt die objektive Biographie ihres Vaters. Dabei wird sie zur genauen Beobachterin der Verhältnisse, aus denen sie stammt. Das Erscheinen von Der Platz 1983 markiert einen Einschnitt in der französischen Literatur – diese neuartige Form der Selbstbetrachtung ist der Glutkern der Autofiktion.
Ihr Vater stirbt, und Annie Ernaux nimmt das zum Anlass, sein Leben zu erzählen: Um die Jahrhundertwende geboren, musste er früh von der Schule abgehen, war zunächst Bauer, dann, bis zum Todesjahr 1967, Besitzer eines kleinen Lebensmittelladens in der Normandie, die körperliche Arbeit ließ ihn hart werden gegen seine Familie. Das Leben des Vaters ist auch die Geschichte vom gesellschaftlichen Aufstieg der Eltern und der gleichzeitigen Angst, wieder in die Unterschicht abzurutschen, von der Gefahr, nicht zu bestehen. Dass seine Tochter eine höhere Schule besucht, macht ihn stolz, trotzdem entfernen sich beide voneinander.
Und so ist die Erzählung der Tochter auch die eines Verrats: An ihren Eltern, einfachen Menschen, und dem Milieu, in dem sie aufgewachsen ist – gespalten zwischen Zuneigung und Scham, zwischen Zugehörigkeit und Entfremdung.

"Das unsentimentale Porträt eines Mannes, der bewundert und geliebt wurde, aber sein Leben lang aufgrund seiner Herkunft und Bildung isoliert blieb. Sehr berührend."
Kirkus Review

Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet sich als »Ethnologin ihrer selbst«. Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen Schriftstellerinnen unserer Zeit, ihre zwanzig Bücher sind von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert worden..
Sonja Finck, geboren 1978 in Moers, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Inzwischen lebt sie als literarische Übersetzerin in Berlin und Gatineau (Kanada).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 94
Erscheinungsdatum 10.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-22509-7
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/1,5 cm
Gewicht 218 g
Originaltitel La Place
Auflage 3
Übersetzer Sonja Finck
Verkaufsrang 69251

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Ein einfaches Leben

Sebastian Krieg, Thalia-Buchhandlung Kassel

In "Der Platz" beschreibt Annie Ernaux das Leben ihres Vaters in knapper Sprache. Ein Leben das beherrscht wird von der Arbeit und dem Streben nach bürgerlichem Wohlstand. Es ist ein Buch über "einfache" Menschen und ein Buch darüber, welche Möglichkeiten sich durch Bildung erschließen. Es ist gleichzeitig ein Buch über die Gefahr der Entfremdung innerhalb einer Familie, die durch die entstehenden Klassen- und Bildungsunterschiede entstehen kann. In schlichten Sätzen gelingt es Ernaux, die einfachen Verhältnisse zu schildern, aus denen sie stammt und die sie in ihrem Denken geprägt haben. Aus denen sie schließlich durch einen Bildungsweg aufgestiegen ist.´ Dieses prägnante Büchlein regt zum Nachdenken an, lesen Sie selbst!

Ein weiteres Puzzle in der Biografie der Annie Ernaux

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

In ihrer speziellen Schreibweise und mit einer unglaublichen Distanz beschreibt A. Ernaux das Leben ihres Vaters. Ein Vater, der mit den Veränderungen der Welt nicht klar kommt und auch dem Leben seiner Tochter mit einem gewissen Unverständnis begegnet. Ihr Vater kam aus einfachen Verhältnissen, die seine Tochter durch Schulbildung und Studium durchbricht und ihr somit irgendwann auch der Zugang zur Welt ihrer Eltern fehlt. Ein Leben aus einer anderen Zeit, tragisch, anrührend und eine tolles Zeitdokument!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Verarbeitung schmerzlicher Erfahrungen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Autorin erzählt von ihren ersten sexuellen Erlebnissen als junge Betreuerin in einer Ferienkolonie für Kinder. Ihr ganzes Leben lang – so scheint es dem Leser – wird sie von einer Scham begleitet, die sie durch dieses reflektierte Schreiben zu überwinden versucht. Mit virtuoser sprachlicher Kunst erinnert sie sich an schmerz... Die Autorin erzählt von ihren ersten sexuellen Erlebnissen als junge Betreuerin in einer Ferienkolonie für Kinder. Ihr ganzes Leben lang – so scheint es dem Leser – wird sie von einer Scham begleitet, die sie durch dieses reflektierte Schreiben zu überwinden versucht. Mit virtuoser sprachlicher Kunst erinnert sie sich an schmerzliche Ereignisse aus ihrer Jugend. Sehr abwechslungsreich schildert sie verschiedene Lebensabschnitte anhand von Fotos, die sie betrachtet und beschreibt. Es ist nicht immer ganz einfach der wechselnden Ich- und dann wieder Dritten-Person-Erzählerin zu folgen. Ein eindrückliches Portrait einer Frau, die schonungslos offen über sehr persönliche Erfahrungen spricht.

Eine Qual dieses Buch zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 30.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Grundidee des Buches, bzw. der Hintergrund der Geschichte wäre durchaus lesenswert gewesen. Leider bedient sich die Autorin ständig irgendwelcher Referenzen und macht es sich so sehr einfach Themen anzusprechen, diese dann aber nicht ausschreiben zu müssen. Die Vermutung liegt nahe, dass in Tat un Wahrheit wahrscheinlich gar... Die Grundidee des Buches, bzw. der Hintergrund der Geschichte wäre durchaus lesenswert gewesen. Leider bedient sich die Autorin ständig irgendwelcher Referenzen und macht es sich so sehr einfach Themen anzusprechen, diese dann aber nicht ausschreiben zu müssen. Die Vermutung liegt nahe, dass in Tat un Wahrheit wahrscheinlich gar nicht so viel Substanz für diese "eigene" Geschichte vorhanden war, so wird der Leser im Dunkeln gelassen. Immer wieder werden Andeutungen gemacht, diese dann aber nicht ausformuliert. Ein Verdikt dass ich sehr selten geben muss, aber hier war Jede Leseminute verschwendete Zeit, leider


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