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Geht's noch, Deutschland?

Die schlimmsten Fehler, die unser Land lähmen - und 20 Ideen, wie es wieder besser wird

Abrechnung und Perspektive zugleich

Ob Asyl-Chaos, Bildungsnotstand, Abschiebe-Irrsinn oder unsere kaputten Brücken und Straßen. Ob im Bund, auf Länderebene oder vor der eigenen Haustüre - in den vergangenen Jahren sorgten viele politische Entscheidungen beim Wahlvolk für Erstaunen, Kopfschütteln, ja sogar Wut. Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: "Geht's noch?"

Mit dieser bewusst zugespitzten Formulierung greift Claus Strunz die aktuelle Stimmung in Deutschland auf. Er benennt Probleme und ihre Ursachen, er kommentiert Missstände und Abenteuerlichkeiten, die sich die deutsche Politik in den vergangenen Jahren geleistet hat, und versucht, Probleme neu zu denken und Lösungsansätze zu liefern.

Die schlimmsten Fehler, die unser Land lähmen - und was getan werden muss, damit es wieder besser wird.
Portrait
Claus Strunz ist Journalist, Moderator und TV-Produzent. Der frühere Chefredakteur der "BILD am Sonntag" und des "Hamburger Abendblatts" ist bekannt aus verschiedenen TV-Formaten, u.a. der Reihe "akte" und dem SAT.1-Frühstücksfernsehen. Mit seinen Kommentaren auf Facebook erreicht er regelmäßig ein Millionenpublikum.
Er polarisiert mit klaren und bisweilen provozierenden Äußerungen zur Tagespolitik und gilt als einer der härtesten Kritiker der Politik Angela Merkels.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.11.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783864705977
Verlag Plassen Verlag
Dateigröße 1795 KB
Verkaufsrang 50183
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"Hier zerfällt die öffentliche Ordnung"
von Dr. M. am 26.11.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Claus Strunz gehört zu den wenigen Journalisten, die noch willens und fähig sind, die Realität in Deutschland ohne ideologische Brille zur Kenntnis zu nehmen. Ältere Ostdeutsche fühlen sich zurück in längst vergangene Zeiten versetzt: Es gibt nur noch eine akzeptierte Meinung, und man muss aufpassen, wenn man von ihr abweicht. D... Claus Strunz gehört zu den wenigen Journalisten, die noch willens und fähig sind, die Realität in Deutschland ohne ideologische Brille zur Kenntnis zu nehmen. Ältere Ostdeutsche fühlen sich zurück in längst vergangene Zeiten versetzt: Es gibt nur noch eine akzeptierte Meinung, und man muss aufpassen, wenn man von ihr abweicht. Das hat auch der Autor dieses Buches bereits ausreichend kennengelernt. Im Vorwort kann man sich die Vorwürfe gegen ihn zu Gemüte ziehen. "Die schlimmsten Fehler, die unser Land lähmen – und 20 Ideen, wie es wieder besser wird", heißt der Untertitel. Man kann sich bei all dem natürlich die Frage stellen, ob die Lähmung des Landes tatsächlich daran liegt, dass die Elite, die dafür verantwortlich ist, auf diese Ideen nicht selbst kommen könnte. Wenn es jedoch ganz anders ist, wenn nämlich der politische Wille fehlt, auch nur über einige dieser Ideen nachzudenken, dann nützen solche Ideen nichts. Dann ist die Situation tatsächlich eine grundsätzlich andere. Auf diese naheliegende Frage geht Strunz aber nicht ein. Das Land ist gespalten. Und dafür stehen alle Regierungen der Kanzlerin Merkel in der Verantwortung. Es sind keineswegs die fehlenden Ideen, sondern es ist die Richtung, in die dieses Land geführt wurde, die zu dieser unheilvollen Entwicklung geführt hat. Strunz fragte vor langer Zeit die noch recht junge Merkel, was denn für sie Politik wäre. Die Kunst, den richtigen Zeitpunkt zu finden, bekam er als Antwort. Wie er das interpretierte, kann man im Buch nachlesen. Merkel hat in der Wendezeit fluchtartig die Akademie der Wissenschaften der DDR verlassen. Sie scheint genau gewusst zu haben, dass ihre wissenschaftlichen Karrierechancen gerade verdampften. Wäre sie eine wirklich kompetente Physikerin gewesen, hätte sie vermutlich anders reagiert. Was hingegen Frau Merkel in der DDR wirklich gelernt hat, war Durchsetzungsfähigkeit unter widrigen Verhältnissen. Das kann sie gut. Und sie ist ausreichend intelligent. Auf irgendwelchen Fachgebieten fehlt ihr allerdings eine hinreichende Kompetenz. Selbst ihre physikalischen Fähigkeiten scheinen nicht sehr groß gewesen zu sein, sonst hätte sie ihre seltsame Energiewende nämlich nicht in Gang gebracht, die – wie vorauszusehen war - ein einziger Murks ist und aus physikalischen Gründen auch immer bleiben wird. Sie besitzt auch kein belastbares Wissen über ökonomische Zusammenhänge. Wo sollte sie das gelernt haben? Man hört, sie fährt immer auf Sicht, wartet ab, bis die Machtverhältnisse deutlich werden und schwenkt dann auf die Seite der vermuteten Sieger. Das ist die einzig sinnvolle Strategie, wenn es an Sachkompetenz fehlt. Leider erkennt man das im Westen nicht. Sie steht für nichts, heißt es bei Strunz. Warum wohl? Nicht, weil sie es so will. Sie kann gar nicht anders. Und das ist auch der Grund für ihre unglaublichen Schlenker. Beispiel: Ihre Rede auf dem Leipziger CDU-Parteitag 2003 (Multikulti ist gescheitert) und ihre Politik vom Herbst 2015. Ein mehr als krasser Gegensatz. Oder: Verlängerung der AKW-Laufzeiten und kurz danach das genaue Gegenteil. So gut ich das Buch von Claus Strunz auch finde - es geht von einer falschen Annahme aus, nämlich davon, dass man mit einigen Ideen, die Karre wieder flottkriegen kann. Vermutlich ist es dafür schon zu spät, zumal es nicht absehbar ist, dass seine Ideen tatsächlich eine realistische Chance auf Verwirklichung haben. Die Lage ist inzwischen dermaßen außer Kontrolle geraten, dass vermutlich nur noch radikale Schritte helfen. Strunz bringt selbst das Beispiel der Ausländerpolitik. Schon vor 20 Jahren wurden die gleichen Themen in einer aus heutiger Sicht noch relativ harmlosen Situation besprochen. Es hat sich in 20 Jahren nichts zum Besseren gewandelt. Ganz im Gegenteil. Was steht nun in diesem Buch? Erstens eine oberflächliche Erklärung des System Merkel, zweitens eine Lagebeschreibung auf zentralen Politikgebieten und drittens Vorschläge, die bei einer rational orientieren Sachpolitik allein schon der gesunde Menschenverstand vorgibt. Aber eben dieser steht schon in der rechten Strafecke, was ja nichts anderes heißt, als dass die deutsche Politik nicht vernunftgesteuert ist. Offenbar hat in Deutschland ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung einen leider historisch belegbaren Hang zu wahnhaften Vorstellungen. Die fünf Kapitelüberschriften lauten: (1) Wir lassen unsere Demokratie verkümmern, (2) Wir sind kein "Team Deutschland" mehr, (3) Wir lassen die falschen Einwanderer ins Land, (4) Wir sind nicht mehr das Land der Dichter und Denker, (5) Wir machen es unseren Feinden zu bequem. Am Ende jedes Kapitels findet man Vorschläge, die die fatale Lage verbessern sollen. Nach (1) steht zum Beispiel: Wahlpflicht für alle oder ein anderes Wahlverfahren für den Bundespräsidenten, das die peinliche Kungelei beendet. Nach (2) wird ein europäisches Pflichtjahr vorgeschlagen, und der Doppelpass soll sofort abgeschafft werden. Vor Schulen hat die Deutschlandfahne zu wehen. Nach (3) wird die Abschaffung von Anreizen für Wirtschaftsmigranten gefordert. Nur die Aufforderung zur Assimilation würde Integration schaffen. Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild muss her. Nach (4) kommt die Forderung, die Länderhoheit für die jeweiligen Bildungssysteme abzuschaffen und eine tatsächliche Digitalisierung der Schulen zu erreichen. Im fünften Kapitel schließlich spielen auch die sogenannten Ereignisse von Chemnitz eine zentrale Rolle. Leider weiß auch Strunz nicht wirklich, was dort passiert ist und wie die tatsächliche Lage war und ist. Inzwischen ist allerdings klar, dass die Einschätzungen des gefeuerten Präsidenten des VS völlig richtig waren. Insbesondere hat das berühmte 20-Sekunden-Video einen völlig anderen Hintergrund. Am Ende dieses Kapitels fordert Strunz die sogenannte Duldung abzuschaffen, Abschiebehaftanstalten massiv auszubauen, gegen jede Art von Extremismus vorzugehen und den Erdogan-Anhänger den Geldhahn zuzudrehen. Das ist wahrlich kein Gute-Laune-Buch, zumal man kaum Hoffnung haben kann, dass die in ihm vernünftig begründeten Vorschläge auch nur eine realistische Chance zur Verwirklichung hätten. Die Geschichte zeigt, dass es mit recht hoher Wahrscheinlichkeit entweder zu einem externen Schock kommt, der zu massiven Veränderungen führen wird, oder die Agonie setzt sich solange fort, bis das System von innen sturmreif für wen auch immer ist. Beides ist nicht lustig.