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Nach der Flut das Feuer

The Fire Next Time

James Baldwin

(11)
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Beschreibung


»Baldwins Essays sind wie Brandbomben in Trump-Land.« Georg Diez in ›Der Spiegel‹

»Auch Deutschland hat bis heute ein Rassismus-Problem! Wer verstehen will, welche brutalen Auswirkungen rassistische Stereotype haben, der muss ›Nach der Flut das Feuer‹ von James Baldwin lesen.« Jana Pareigis, ›ZDF‹

Dies ist das Buch, das James Baldwin weltweit berühmt machte und auf das alle zeitgenössischen Bücher zum Thema Rassismus zurückgehen. Baldwin war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal Opfer weißer Polizeigewalt wurde. 30 Jahre später, 1963, brach ›Nach der Flut das Feuer‹ (›The Fire Next Time‹) wie ein Inferno über die amerikanische Gesellschaft herein – und wurde sofort zum Bestseller. Baldwin rief dazu auf, dem rassistischen Albtraum, der die Weißen ebenso plage wie die Schwarzen, gemeinsam ein Ende zu setzen. Ein Ruf, der heute wieder sein ganzes provokatives Potenzial entlädt: »Die Welt ist nicht länger weiß, und sie wird nie mehr weiß sein.«



  • Mit einem Vorwort von Jana Pareigis, ZDF

  • Mit einem Nachwort der Übersetzerin zum N-Wort


James Baldwin (1924-1987), in New York geboren, war und ist vieles: ein verehrter, vielfach ausgezeichneter Schriftsteller und eine Ikone der Gleichberechtigung aller Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Herkunftsmilieus. Er war der erste schwarze Künstler auf einem Cover des ›Time Magazine‹. Baldwin starb 1987 in Südfrankreich..
Miriam Mandelkow ist eine vielfach ausgezeichnete Übersetzerin. Sie wurde 1963 in Amsterdam geboren und lebt heute in Hamburg. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Werke von Samuel Selvon, Ta-Nehisi Coates und Richard Price.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28181-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,2/1,7 cm
Gewicht 265 g
Originaltitel The Fire Next Time
Übersetzer Miriam Mandelkow
Verkaufsrang 89431

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein wichtiges Buch, leider immer noch sehr aktuell. Man muss sich etwas an den Schreibstil gewöhnen, er ist sehr sprunghaft und für nicht geübte Leser manchmal etwas veraltet. Aber viele von Baldwins Ausführungen sind heute noch wichtig und sollten uns zum Nachdenken bringen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eindringlich und so aktuell wie eh und je. Dieses Buch sollte absolute Pflichtlektüre sein!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
1
1
0
1

Klar, unverblümt und wahr
von Himmelsvogel am 15.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Das Leben ist tragisch, weil die Erde sich dreht und die Sonne unerbittlich auf und untergeht und eines Tages für jeden von uns, ein letztes Mal untergehen wird.“ - James Baldwin Seite 111 Wahre Worte. James Baldwin findet auf den ersten Blick sehr oft Worte, die auf einen Christen sehr ungläubig klingen mögen. Doch Baldwin ha... „Das Leben ist tragisch, weil die Erde sich dreht und die Sonne unerbittlich auf und untergeht und eines Tages für jeden von uns, ein letztes Mal untergehen wird.“ - James Baldwin Seite 111 Wahre Worte. James Baldwin findet auf den ersten Blick sehr oft Worte, die auf einen Christen sehr ungläubig klingen mögen. Doch Baldwin hat hier kein Werk geschaffen, welches durch und durch über Christen herzieht – keineswegs. In den Briefen, kann man sehr deutlich seine Gefühls- und Gedankenwelt mitverfolgen, da er sie sehr offen darlegt. Der Verfasser erzählt von einem Jahrestag, an dem sich die Befreiung der Sklaven zum 100. Mal nähert. Ein Jubeltag sollte man meinen, doch ist er dies keineswegs. Bereits im Jungendalter muss Baldwin feststellen, dass die Welt nicht der rosige Ort aus seiner Kindheit ist. „Beschützt eure Frauen: in einer Kultur, die Männer entmannt und Frauen missbraucht und die Männer zwingt, vom Broterwerb der Frauen abzuhängen.“ – Seite 97 Die Rassentrennung steht an der Tagesordnung. Er muss dabei zusehen, wie seine Freunde sich dem System in dem sie Leben beugen, um nicht erdrückt zu werden. Sie verfallen dem Alkohol und Gewalt, das System, in dem die Weißen sie wie „moderne“ Sklavenhalter benutzen, sie nicht nach einer besseren Zukunft streben lässt. Baldwin drohte das Gleiche, wenn sein Freund ihn nicht in seine Gemeinde mitgenommen hätte. Dort durchlebte er eine Zeit in der er Erlösung und auch einen Sinn im Leben findet. Doch er verliert nicht die bittere Realität aus den Augen, welche außerhalb der Kirchenmauern vor sich geht, in der die Weißen an der Macht sind und Menschen, die wie er eine dunkle Hautfarbe haben, wie Tiere behandelt werden. Die Grausamkeit, welche klar vor seinen Augen liegt, lässt ihn zu dem Entschluss kommen, dass Gott weiß ist und da die Kirche von weißen Menschen, die in einem Moment brav in der Kirche beten und im nächsten Moment Schwarze wie Sklaven, als minderwertige Ware behandeln, kein Ort ist, dem man sich wenn man für eine gerechtere Welt kämpft, ohne Schuld anschließen kann. Auf dem ersten Blick sind dies sehr kritische Worte, doch Baldwin hat sich sehr stark mit seiner Welt auseinandergesetzt. Oft sind die wahren Gläubigen eben nicht die, die jeden Sonntag zur Kirche gehen und wann hat es schließlich ein Schwarzer die das Papstamt bekleidet?! Doch Baldwin muss sich nicht nur der christlichen Welt mit seinen Ansichten entgegenstellen, auch die Muslime wollen ihn für sich gewinnen, schließlich ist laut seinen Worten die der Islam eine Religion der Schwarzen. Doch Baldwins Gedankengänge sind so zahlreich und wohlüberlegt, dass selbst diese Gläubigen ihn nicht für sich gewinnen können. Er zeigt, dass er über den Glauben hinwegsehen kann, denn schließlich ist er mit einem weißen Juden befreundet. Fazit: Ein unglaublich aufrüttelnder Roman, der viel zum Nachdenken anregt und auch im 21. Jahrhundert noch hochaktuell mit seinen Ansichten ist, da Rassismus nach wie vor auf der ganzen Welt ein großes Thema ist. Unverblümt spricht er über den Alltagsrassismus, Christen, die Weißen und ihre Sklaven, die eigentlich Frei waren, doch durch das Gesetz der Rassentrennung keinesfalls frei ihr Leben konnten.

"Nach der Flut das Feuer -James Baldwin | Rezension"
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Wer andere erniedrigt, erniedrigt sich selbst." (S.93) Ich hatte mich schon gefreut das Buch "Nach der Flut das Feuer" von James Baldwin zu lesen, vor allem wegen diesem wichtigen Thema...Leider hat mich dieses Buch enttäuscht. Trotzdem möchte ich mich an der Stelle nochmal bei dem dtv-Verlag für die großartige Aktion bedan... "Wer andere erniedrigt, erniedrigt sich selbst." (S.93) Ich hatte mich schon gefreut das Buch "Nach der Flut das Feuer" von James Baldwin zu lesen, vor allem wegen diesem wichtigen Thema...Leider hat mich dieses Buch enttäuscht. Trotzdem möchte ich mich an der Stelle nochmal bei dem dtv-Verlag für die großartige Aktion bedanken! Mein Hauptproblem war, dass ich einfach nicht gut mitkam. Das lag zum Einen am Schreibstil und zum Anderen waren mir die Kapitel viel zu lang. Im ganzen Buch gab es nämlich gerade mal zwei... Der Schreibstil war sehr sehr sprunghaft. Mir ging alles zu schnell und ich konnte, wie gesagt, kaum folgen. Leider fand ich das Vorwort informativer als die ganze Geschichte. Ich dachte, dass man mehr in James Baldwins Gefühlswelt eintauchen kann und etwas über seinen Alltag erfährt, aber irgendwie hat er sich die ganze Zeit über die Kirche und über die Religionen beschwert. Eine weitere Sache hatte mich noch gestört, allerdings kann man auf diese vermutlich ziemlich wenig wert legen, da das Buch ja 1963 erschienen ist, wenn ich mich nicht irre. Naja, auf jeden Fall ging es irgendwie darum, dass man die Frauen ja beschützen müsse und, dass man nicht aus ihrer Hand/Tasche essen dürfe. IN dem Moment hatte mich das etwas aufgeregt, aber wie bereits gesagt, war es ja 1963. Dennoch wurden ein paar wichtige Sachen angesprochen! Die Bücher "The Hate U Give" und "Was weiße Menschen nicht über Rassismus wissen wollen, aber hören sollten" würden mich auch noch sehr interessieren. Vielleicht lese ich "Nach der Flut das Feuer" irgendwann nochmal, vielleicht kann ich dann besser folgen. :)

Wichtiges Thema leider sehr schlecht umgesetzt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Windeck am 18.06.2020

Das Buch lässt sich leider nur sehr langsam und schleppend lesen, weil der Schreibstil sehr kompliziert und auch etwas veraltet ist. James Baldwin finde ich sehr interessant, da seine Ansichten für seine Zeit sehr innovativ waren und er sich trotzdem nicht beirren lies und sich für sie eingesetzt hat. Er hat eine sehr weltoffe... Das Buch lässt sich leider nur sehr langsam und schleppend lesen, weil der Schreibstil sehr kompliziert und auch etwas veraltet ist. James Baldwin finde ich sehr interessant, da seine Ansichten für seine Zeit sehr innovativ waren und er sich trotzdem nicht beirren lies und sich für sie eingesetzt hat. Er hat eine sehr weltoffene und nicht verurteilende Denkweise, obwohl sein Umfeld das komplette Gegenteil davon ist. Das Vorwort fand ich sehr gut, vor allem da auch Bezug zu Deutschland genommen wird und einem das Thema so nähergebracht wird. Die Zitate, die gebracht werden, fand ich jedoch schlecht gewählt, da es eigentlich nur welche sind, die auch im eigentlichen Buch vorkommen und es daher besser gewesen wäre andere gewählt zu haben. Zitate aus Reden oder anderen Werken des Autors hätten besser gewirkt. Der Brief an seinen Neffen war ganz gut, er war eindrucksvoll, erschreckend und informativ. Der Rest des Buchs war für mich leider viel zu veraltet und mit Religion verknüpft, sodass die wenigen wichtigen Informationen ziemlich untergegangen sind. Außerdem ist das Buch extrem schlecht gegliedert. Es gibt keine wirklichen Kapitel, sondern nur das Vorwort, den Brief an den Neffen, den Hauptteil (der nur durch Abschnitte in drei Teile geteilt wird) und das Nachwort. Dadurch lässt sich das ganze Buch auch einfach nicht gut lesen. Der erste Teil des Hauptteils thematisiert Baldwins Verbindung zum Christentum, der zweite seine Verbindung bzw. Begegnung mit der Nation of Islam und der dritte fast irgendwie alles nochmal ein bisschen zusammen. Der dritte Teil hat mir dadurch auch wieder besser gefallen und hat auch ein paar wichtige Eindrücke und Informationen parat. Generell haben mir jedoch die persönlichen Erlebnisse des Autors mit Rassismus (vor allem mit weißer Polizeigewalt), vor allem da sogar so hervorgehoben wird, dass er mit 10 Jahren das erste Mal Opfer weißer Polizeigewalt wird. Das gesamte Buch hat ein paar wichtige Fakten, die leider aber sehr untergehen und mir persönlich auch kaum im Gedächtnis geblieben sind. Ich finde es einfach nicht besonders aktuell und bin sicher, dass es sehr viel bessere Werke gibt, um Rassismus heutzutage zu verstehen zu können. Dennoch bereue ich es nicht sehr das Buch gelesen zu haben, da es einfach schonmal gut in das Themengebiet einführt, und zwar eben hauptsächlich mit einer schon vergangenen Sicht.


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