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Glück am Morgen

Roman

Betty Smith

(14)
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Beschreibung


Annie liebt Carl. Und Carl liebt Annie. Und so verlässt die Achtzehnjährige heimlich die Wohnung ihrer Mutter in Brooklyn und zieht in die kleine Universitätsstadt im Mittleren Westen, wo Carl Jura studiert. Sie lassen sich gegen den Willen ihrer Eltern trauen und genießen das Glück, endlich beisammen zu sein, auch wenn der Alltag Schatten wirft: Sie müssen mit wenig zurechtkommen, Carl hat kaum Zeit, Annie dafür umso mehr. Doch das Leben meint es gut mit ihnen, Annie findet neue Freunde, Carl bessere Nebenjobs, Annie besucht klammheimlich Literaturseminare und hat erste kleine Erfolge als Schriftstellerin. Und obwohl sie wenig besitzen, fühlen sie sich reich, denn sie wissen, worauf es wirklich ankommt: Sie haben einander.

Nachdem Betty Smith uns in Ein Baum wächst in Brooklyn mit der Geschichte der kleinen Francie verzaubert hat, beglückt sie uns nun mit einem wunderbar leichten Roman über das große Glück, zu lieben und geliebt zu werden.

"Dieser Roman bestätigt es: Liebe kann das Unmögliche schaffen."
Chicago Tribune

Betty Smith, geboren 1896, wuchs als Tochter deutscher Immigranten in armen Verhältnissen in Brooklyn auf. Mit ihrem ersten Ehemann zog sie nach Michigan, wo sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben, aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen durfte. Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn wurde 1943 sofort zum Erfolg. Betty Smith verfasste weitere Romane und Dramen, viele davon sind hochprämiert. 1972 verstarb sie in Shelton, Connecticut. Glück am Morgen wurde 1965 verfilmt, u. a. mit Richard Chamberlain..
Eike Schönfeld, geboren 1949, übersetzt seit über 25 Jahren aus dem Englischen, u.a. Vladimir Nabokov, J. D. Salinger, Jeffrey Eugenides, Joseph Conrad, Katherine Mansfield, Martin Amis, Richard Yates, Sherwood Anderson und Charles Darwin. Für diese Übersetzungen wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. 2004 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, 2009 mit dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse, 2013 mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis und 2014 mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis (zusammen mit Nicholson Baker).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 383
Erscheinungsdatum 08.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17785-2
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,5/3 cm
Gewicht 485 g
Originaltitel Joy in the morning
Auflage 1
Übersetzer Eike Schönfeld

Buchhändler-Empfehlungen

Zum Weinen, zum Lachen und so wahr!!!

Christopher Schnell, Thalia-Buchhandlung Jena

Liebe kann das Unmögliche schaffen. Wahre Liebe geht noch weiter. Das Buch wurde 1963 geschrieben und ist jetzt als Neuauflage erschienen. Die Geschichte spielt 1923. So Zart, so gefühlvoll und so ehrlich. Für Leser geistreicher Liebesgeschichten, die neben der Romantik die Realität nicht vermissen wollen. Ein zeitloser Klassiker.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine wunderschöne Geschichte über das erste Ehejahr von zwei Menschen, die sich gegen alle Widerstände durchsetzen. Amerika, mittlerer Westen, 20ziger Jahre nicht einfach, aber von Betty Smith charmant und liebenswert erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
9
2
2
1
0

konnte mich nicht überzeugen
von lischens_buecherwelt am 31.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Diese Geschichte geht über die junge Liebe von Annie und Carl. Was mich auf den ersten Seiten wirklich sehr verwirrt hat, war die Tatsache, dass diese Liebe 1927 spielt. Damit habe ich nicht gerechnet und ich glaube, dass ich dieses Buch auch nicht gelesen hätte, wenn ich das vorher gewusst hätte. Die Art und Weise wie diese ju... Diese Geschichte geht über die junge Liebe von Annie und Carl. Was mich auf den ersten Seiten wirklich sehr verwirrt hat, war die Tatsache, dass diese Liebe 1927 spielt. Damit habe ich nicht gerechnet und ich glaube, dass ich dieses Buch auch nicht gelesen hätte, wenn ich das vorher gewusst hätte. Die Art und Weise wie diese junge Liebe erzählt wurde war mir doch sehr trocken und es war eher eine Aufzählung der Dinge, die den beiden passiert als eine harmonische Geschichte. Die Protagonisten waren jung, verliebt und naiv. Besonders Annie konnte ich oft einfach in ihrem tun und ihrem handeln nicht verstehen und es auch in keinster Weise nachvollziehen. Carl dagegen war mir von Anfang an sympathischer. Seine Art das Leben mit Annie zu leben und die Schwierigkeiten die sie zusammen haben zu meistern, war nicht so naiv wie Annies Denkweisen. Vermutlich liegt auch alles daran, dass diese Geschichte 1927 spielt, womit ich einfach nicht warmgeworden bin. Diese Zeit ist mir einfach zu fremd. Trotz dieser Negativpunkte hat die Geschichte einem gezeigt, das wenn man auch in größter Not an seine Liebe glaubt und man zusammen hält, man alles gemeinsam schaffen kann. Mein Fazit: Eine Geschichte, mit der ich aufgrund der Zeitlichen Geschichte und der Schreibweise der Autorin nicht warmgeworden bin. 2/5

Annie und Carl
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 14.08.2019

Betty Smith Klassiker erzählt von Annie und Carl, die ganz jung heimlich heiraten und sich im ersten Jahr dieser jungen Ehe in einer kleinen Stadt im Mittleren Westen erst zurechtfinden müssen. Annie ist charmant unverblümt, zuversichtlich und pragmatisch. Carl hat neben seinem Studium mehrere Jobs, das Geld ist knapp. Schaffen ... Betty Smith Klassiker erzählt von Annie und Carl, die ganz jung heimlich heiraten und sich im ersten Jahr dieser jungen Ehe in einer kleinen Stadt im Mittleren Westen erst zurechtfinden müssen. Annie ist charmant unverblümt, zuversichtlich und pragmatisch. Carl hat neben seinem Studium mehrere Jobs, das Geld ist knapp. Schaffen die beiden es, miteinander glücklich zu werden? Altmodische Wertvorstellungen und zeitlos schöne Gedanken zum Leben miteinander machen den bezaubernden Charme des Romans aus, ein schönes Stück Zeitgeschichte; wohl auch autobiografisch. Besonders gefällt mir, wie auch schon bei "Ein Baum wächst in Brooklyn" die Kombination von zeitloser Literatur und modernem Cover; wieder ist die Umschlagabbildung von Leanne Shapton, NY. Ein Buch, das mit einem Lächeln zurücklässt... .

Ein Blick auf eine junge Ehe Ende der 20er Jahre im mittleren Westen der USA
von Kaffeeelse am 14.05.2019

Betty Smith erzählt hier die Geschichte von Annie und Carl, ein junges Paar, welches in einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA zusammentrifft. Beide hatten sich in New York kennengelernt, sind seit 4 Jahren ein Paar. Jetzt in dieser Kleinstadt, Annie ist 18 Jahre und Carl ist 20 Jahre alt, werden sie heiraten, gegen den Wi... Betty Smith erzählt hier die Geschichte von Annie und Carl, ein junges Paar, welches in einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA zusammentrifft. Beide hatten sich in New York kennengelernt, sind seit 4 Jahren ein Paar. Jetzt in dieser Kleinstadt, Annie ist 18 Jahre und Carl ist 20 Jahre alt, werden sie heiraten, gegen den Willen der Eltern. Wir sind im Jahr 1927. Das Heiraten gegen den Willen der Eltern empfinde ich als etwas nicht so Alltägliches in dieser Zeit. Der Roman wurde 1963 von der 1896 geborenen Betty Smith geschrieben, die Handlung ist Ende der 20er Jahre angesiedelt. Es fließen also Einflüsse aus verschiedenen Zeiten in das Buch ein. Und genauso entdecke ich auch viele autobiographische Details in diesem Roman, wenn ich mir die biographischen Daten von Betty Smith ansehe. Und genauso interessant und mutig und sehr ehrlich empfinde ich da die Zeichnung der Figur Annie. Was könnte man da zur Person von Betty Smith vermuten? Noch ein Grund warum ich diesen Roman bemerkenswert finde. Um auf die Geschichte zurückzukommen, es werden die Geschehnisse im Leben der beiden jungen und naiven Eheleute geschildert, die von zu Hause weg, sich jetzt selbst um die Realisierung ihrer Lebensbedürfnisse kümmern müssen. Dabei stoßen sie natürlich auf einige Probleme, die sie aber doch recht geschickt lösen und damit sicher auch wachsen, die auch durch ihre Liebe füreinander gemeistert werden können. Dabei ist es interessant, dass Betty Smith den beiden Figuren einen etwa gleichwertigen Rang gibt. Nun ist der Text recht einfach zu lesen, ist in einer recht einfachen und natürlich etwas antiquierten Art und Sprache verfasst. Aber der Text hat auch etwas sogartiges, intensives und starkes, denn die Geschichte der Beiden hat es auch in sich, zeugt von Veränderungen, ist aber trotzdem eine seichte Geschichte der 60er Jahre. Genauso ist es ein Buch, welches die Liebe der Protagonistin zur Literatur/zum Schreiben beinhaltet. Etwas was mir natürlich sehr gefallen hat. Und was auch sehr deutlich zeigt, was eine Liebe zu Etwas/ein Brennen für Etwas einem Menschen geben kann. Und wenn man bedenkt, dass die Figur Annie ja eine Frau ist, eine Frau die schreiben will und das in den 20er Jahren, zeigt das Buch auch die Möglichkeiten der Veränderung in der Rolle der Frau.

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