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Glück am Morgen

Roman


Annie liebt Carl. Und Carl liebt Annie. Und so verlässt die Achtzehnjährige heimlich die Wohnung ihrer Mutter in Brooklyn und zieht in die kleine Universitätsstadt im Mittleren Westen, wo Carl Jura studiert. Sie lassen sich gegen den Willen ihrer Eltern trauen und genießen das Glück, endlich beisammen zu sein, auch wenn der Alltag Schatten wirft: Sie müssen mit wenig zurechtkommen, Carl hat kaum Zeit, Annie dafür umso mehr. Doch das Leben meint es gut mit ihnen, Annie findet neue Freunde, Carl bessere Nebenjobs, Annie besucht klammheimlich Literaturseminare und hat erste kleine Erfolge als Schriftstellerin. Und obwohl sie wenig besitzen, fühlen sie sich reich, denn sie wissen, worauf es wirklich ankommt: Sie haben einander.

Nachdem Betty Smith uns in Ein Baum wächst in Brooklyn mit der Geschichte der kleinen Francie verzaubert hat, beglückt sie uns nun mit einem wunderbar leichten Roman über das große Glück, zu lieben und geliebt zu werden.   

Rezension
"Dieser Roman bestätigt es: Liebe kann das Unmögliche schaffen."
Chicago Tribune
Portrait
Betty Smith, geboren 1896, wuchs als Tochter deutscher Immigranten in armen Verhältnissen in Brooklyn auf. Mit ihrem ersten Ehemann zog sie nach Michigan, wo sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben, aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen durfte. Ihr erster Roman Ein Baum wächst in Brooklyn wurde 1943 sofort zum Erfolg. Betty Smith verfasste weitere Romane und Dramen, viele davon sind hochprämiert. 1972 verstarb sie in Shelton, Connecticut. Glück am Morgen wurde 1965 verfilmt, u. a. mit Richard Chamberlain.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 383
Erscheinungsdatum 08.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17785-2
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,5/3 cm
Gewicht 480 g
Originaltitel Joy in the morning
Auflage 1
Übersetzer Eike Schönfeld
Verkaufsrang 131848
Buch (gebundene Ausgabe)
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24,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Annie und Carl

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Betty Smith Klassiker erzählt von Annie und Carl, die ganz jung heimlich heiraten und sich im ersten Jahr dieser jungen Ehe in einer kleinen Stadt im Mittleren Westen erst zurechtfinden müssen. Annie ist charmant unverblümt, zuversichtlich und pragmatisch. Carl hat neben seinem Studium mehrere Jobs, das Geld ist knapp. Schaffen die beiden es, miteinander glücklich zu werden? Altmodische Wertvorstellungen und zeitlos schöne Gedanken zum Leben miteinander machen den bezaubernden Charme des Romans aus, ein schönes Stück Zeitgeschichte; wohl auch autobiografisch. Besonders gefällt mir, wie auch schon bei "Ein Baum wächst in Brooklyn" die Kombination von zeitloser Literatur und modernem Cover; wieder ist die Umschlagabbildung von Leanne Shapton, NY. Ein Buch, das mit einem Lächeln zurücklässt... .

Sie haben einander...

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

USA, Mittlerer Westen, 30er Jahre. Annie und Carl lieben sich und heiraten gegen den Willen ihrer Familien. Obwohl Carls Eltern ihrem Sohn die finanzielle Unterstützung für das Jurastudium entziehen und das junge Paar vor vielen existenziellen Herausforderungen steht, sind sie sich sicher: Durch schwierige Zeiten schaffen wir es nur gemeinsam - wie gut, dass sie sich haben! Wir Leser dürfen Annie und Carl durch das erste Jahr ihrer Ehe begleiten. Gerne hätte ich mehr über die beiden erfahren... Was für ein schönes, mitreißend erzähltes, auch zeitloses Buch der Autorin, welches bereits 1965 verfilmt wurde. Es ist ganz anders als „Ein Baum wächst in Brooklyn“ aber mindestens genauso lesenswert. Der Hintergrund von Betty Smith lässt vermuten, dass der Roman in Teilen autobiographisch erzählt ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Ein Blick auf eine junge Ehe Ende der 20er Jahre im mittleren Westen der USA
von Kaffeeelse am 14.05.2019

Betty Smith erzählt hier die Geschichte von Annie und Carl, ein junges Paar, welches in einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA zusammentrifft. Beide hatten sich in New York kennengelernt, sind seit 4 Jahren ein Paar. Jetzt in dieser Kleinstadt, Annie ist 18 Jahre und Carl ist 20 Jahre alt, werden sie heiraten, gegen den Wi... Betty Smith erzählt hier die Geschichte von Annie und Carl, ein junges Paar, welches in einer Kleinstadt im mittleren Westen der USA zusammentrifft. Beide hatten sich in New York kennengelernt, sind seit 4 Jahren ein Paar. Jetzt in dieser Kleinstadt, Annie ist 18 Jahre und Carl ist 20 Jahre alt, werden sie heiraten, gegen den Willen der Eltern. Wir sind im Jahr 1927. Das Heiraten gegen den Willen der Eltern empfinde ich als etwas nicht so Alltägliches in dieser Zeit. Der Roman wurde 1963 von der 1896 geborenen Betty Smith geschrieben, die Handlung ist Ende der 20er Jahre angesiedelt. Es fließen also Einflüsse aus verschiedenen Zeiten in das Buch ein. Und genauso entdecke ich auch viele autobiographische Details in diesem Roman, wenn ich mir die biographischen Daten von Betty Smith ansehe. Und genauso interessant und mutig und sehr ehrlich empfinde ich da die Zeichnung der Figur Annie. Was könnte man da zur Person von Betty Smith vermuten? Noch ein Grund warum ich diesen Roman bemerkenswert finde. Um auf die Geschichte zurückzukommen, es werden die Geschehnisse im Leben der beiden jungen und naiven Eheleute geschildert, die von zu Hause weg, sich jetzt selbst um die Realisierung ihrer Lebensbedürfnisse kümmern müssen. Dabei stoßen sie natürlich auf einige Probleme, die sie aber doch recht geschickt lösen und damit sicher auch wachsen, die auch durch ihre Liebe füreinander gemeistert werden können. Dabei ist es interessant, dass Betty Smith den beiden Figuren einen etwa gleichwertigen Rang gibt. Nun ist der Text recht einfach zu lesen, ist in einer recht einfachen und natürlich etwas antiquierten Art und Sprache verfasst. Aber der Text hat auch etwas sogartiges, intensives und starkes, denn die Geschichte der Beiden hat es auch in sich, zeugt von Veränderungen, ist aber trotzdem eine seichte Geschichte der 60er Jahre. Genauso ist es ein Buch, welches die Liebe der Protagonistin zur Literatur/zum Schreiben beinhaltet. Etwas was mir natürlich sehr gefallen hat. Und was auch sehr deutlich zeigt, was eine Liebe zu Etwas/ein Brennen für Etwas einem Menschen geben kann. Und wenn man bedenkt, dass die Figur Annie ja eine Frau ist, eine Frau die schreiben will und das in den 20er Jahren, zeigt das Buch auch die Möglichkeiten der Veränderung in der Rolle der Frau.

Von Träumen, der Liebe und der Suche nach Glück
von einer Kundin/einem Kunden aus Kyritz am 11.05.2019

Eine zeitlose Liebesgeschichte über die Leichtigkeit des Seins und des Glücks als junge Familie. Sind alte Liebesgeschichten nicht die besten? Manche haben das Zeug und überdauern Generationen und bereichern die Gesellschaft. Man lernt aus ihnen und erweitert seinen Horizont und seinen Sinn für Toleranz und Gerechtigkeit. Erz... Eine zeitlose Liebesgeschichte über die Leichtigkeit des Seins und des Glücks als junge Familie. Sind alte Liebesgeschichten nicht die besten? Manche haben das Zeug und überdauern Generationen und bereichern die Gesellschaft. Man lernt aus ihnen und erweitert seinen Horizont und seinen Sinn für Toleranz und Gerechtigkeit. Erzählt wird eine Geschichte aus dem Beginnenden 20. Jahrhunderts, in der die Welt sich noch nicht ganz so schnell drehte und auch eine andere war. Der junge Carl angehender Anwalt heiratet seine blutjunge Annie. Die Autorin begleitet dieses junge Pärchen durch ihr erstes Jahr als Ehepaar. Man geht mit ihnen durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Sieht wie aus den beiden ein echtes Ehepaar wird und auch welche Nöte die beiden durchleben und wie sie sich als Persönlichkeiten entwickeln. Man wird in eine fast längst vergessene Zeit entführt, in der es noch Zeit für Träume gab und an Ehen noch gearbeitet wurde. Gut die gesellschaftlichen Konventionen werden sehr deutlich dargestellt und damit auch das diese festen starren Ansichten sich ganz langsam aufweichen. So auch das Frauenbild und das Frauen auch der Weg zu Bildung nicht versperrt wird. Aber eben auch das der Mann der Haupternährer der Familie ist, komme was da wolle. Auch wenn der Mann daran körperlich fast kaputtgeht. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, was der Geschichte sehr zuträglich ist. Mit den Figuren muss man sich allerdings erst anfreunden. Carl ist ein Herzblatt auch wenn er anfangs nun ja sehr rüpelhaft rüberkommt entwickelt er sich zu einen sehr guten Kerl. Annie indes, ja auch sie durchläuft eine Entwicklung zur Mutter und auch zur Schriftstellerin, aber bleibt sie in meinen Augen ein naives junges Fräulein, das noch sehr viel lernen muss. Anfangs dachte ich noch gut sie wird erwachsen im Laufe des Romans aber nun ja sie entwickelt sich aber bleibt dennoch naiv ja fast kindlich. Und das nicht nur in ihren Äußerungen sondern auch in ihrem Denken und Handeln. Die Frage bleibt offen ob sie nur eine Rolle für ihren Ehemann spielt oder das ihr wahres echtes Ich ist. Und da reibt man sich als moderner, gebildeter Mensch schon ganz schön, wenn man immer und immer wieder dieses kindliche und ja fast dümmliche Geschwafel ließt und das wo doch die Figur der Annie doch eine Entwicklung durchmacht, aber die Autorin dies nicht in den Äußerungen der Figur umsetzt. Gut hier und da blitzte die starke Annie durch, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt aber sonst war sie mir einfach zu devot. Das negative Frauenbild wird überdeutlich gezeigt, Frauen geben Geld nur aus und sind dann nur für Heim, Herd und Familie zuständig. Die Kämpfernatur, die in Annie steckt, die alles tut um ihre fehlende Schulbildung durch das Lesen von Literatur ausbügeln will und den Traum hat mal eine vielgelesene Schriftstellerin zu werden, geht mir einfach unter in immer den gleichen Phrasen teils flachen Dialogen und oft kindlicher Naivität. Auch wenn sich die Zeiten im Laufe von fast 100 Jahren geändert haben, haben junge Ehepaare oder aber Alleinerziehende auch heute noch die gleichen Sorgen, findet man eine bezahlbare Wohnung, die man sich auch leisten kann und wie ernährt man die Familie ganz zu schweige von einen Job mit dem man dies alles auch gewährleisten kann. Fazit: Ganz ehrlich die Geschichte hat mir gefallen nur mit der Figur der Annie hatte ich so meine Probleme.

Schwere Zeiten und eine wundervolle Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Gau-Bischofsheim am 07.05.2019

Annie und Carl Anfang der 20-er Jahre: Sie ist gerade mal 18 und verlässt heimlich die Wohnung ihrer Mutter in Brooklyn, um in einer Universitätsstadt im Mittleren Westen den gerade mal 20 Jahre alten Jurastudenten zu heiraten. Für beide scheint es die große Liebe. Doch die Eltern von Annie und Carl sind gegen diese Verbindung u... Annie und Carl Anfang der 20-er Jahre: Sie ist gerade mal 18 und verlässt heimlich die Wohnung ihrer Mutter in Brooklyn, um in einer Universitätsstadt im Mittleren Westen den gerade mal 20 Jahre alten Jurastudenten zu heiraten. Für beide scheint es die große Liebe. Doch die Eltern von Annie und Carl sind gegen diese Verbindung und so heiraten beide heimlich – so auch der Beginn der Geschichte. Doch der Alltag holt die beiden schnell ein: Carl hat durch das Studium kaum Zeit für Annie – und Annie, die selbst keine Ausbildung genießen konnte, zieht es vor Langweile ebenfalls in die Universität, um heimlich an den Hörsälen der Literaturvorträge zu lauschen. An Liebe mangelt es den beiden nicht, doch an Geld: Carl übernimmt ein paar Nebenjobs mehr, Annie findet neue Freunde, die beiden immer wohlgesonnen sind. Auch wenn die Zeiten teilweise sehr hart für beide sind, wissen sie, dass sie diese meistern werden: Denn sie lieben und haben sich - das ist das größte Gut überhaupt und übersteht jede schwere Zeit. Meine Meinung: Annie erscheint in diesem Buch teilweise sehr naiv, andererseits hat sie so eine herzliche Seite, die den Leser wirklich rührt. Ihre ersten Versuche als Schriftstellerin sind wirklich nett zu lesen und ihre Art, neue Freunde zu finden, sehr liebevoll, da sie ohne Vorurteile an die Menschen herangeht und diese so nimmt, wie sie eben sind. Carl hingegeben ist sehr smart, wirkt ab und zu etwas schroff (z.B. wenn er beim Lernen ständig von Annie gestört wird), aber im nächsten Moment wieder so herzallerliebst, dass sich jede Frau einen solchen Mann wünscht. Voller Liebe und Verständnis – aber auch verantwortungsbewusst stemmt er jede schwierige Phase im Leben der beiden. Er steht immer hinter Annie, egal was passiert und unternimmt alles, damit es beiden gut geht und sie glücklich sind. Das Buch schildert vor allem das erste Jahr nach deren Ehe. Teilweise mag es für den einen nicht so spannend sein, weil nicht so viel passiert. Doch das Buch lebt von den Dialogen und den Geschehnissen: Die Diskussionen der beiden sind teilweise zu köstlich. Man möchte ich sich am liebsten alle Passagen markieren, weil es ein Genuss ist, diese immer wieder mal zu lesen. "Also, glücklich ist, wenn man einen Riesenbatzen von was Wunderbarem kriegt, den man fast nicht halten kann. Also nimmt man immer wieder ein Stück davon und hält es in der Hand. Das ist dann zufrieden.“ Oder Annie über ihre Schwiegermutter: „Glaubt sie etwa, 'Entschuldigung' ist ein Wort wie ein Radiergummi, mit dem sie den Schmutz, für den sie mich gehalten hat, und das, was sie über mich gesagt hat, ausradieren kann?“ Für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, wirkt es recht modern. Betty Smith holt durch ihren Erzählstil den Leser ab und entführt ihn in ihre Welt. In der Tat scheint die Geschichte ein bisschen dem Leben von Betty Smith zu ähneln. „Sie liebte Bücher. Sie liebte sie mit ihren Sinnen und ihrem Verstand. Wie sie rochen und aussahen, wie sie sich in ihrem Händen anfühlten, wie die Seiten zu murmeln schienen, wenn sie sie umblätterte. Alles was es auf der Welt gibt, dachte sie, steht in Büchern“. Und ich liebe dieses Buch von Betty Smith. Ich werde auf jeden Fall auch noch ihr erstes Buch lesen: Ein Baum wächst in Brooklyn. Ich mag den Schreibstil der Autorin, er ist flüssig, leicht zu lesen und bringt einen gern mal zum Schmunzeln. Für mich gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.