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Als der Trecker kam und das Pferd verschwand

Landwirte erinnern sich

Der Trecker hat die Landwirtschaft revolutioniert. Waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts starke Pferde noch unentbehrlich, setzte sich in den 1950er Jahren die Vollmotorisierung durch: es gab so viele verschiedene Traktoren und Zulassungen wie nie! Was aber hat der Wechsel für die einzelnen Landwirte bedeutet? Welche Veränderungen gab es auf ihrem Hof und welche Herausforderungen mussten sie meistern, um mit dieser neuen Technik fertig zu werden? Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen, die darüber berichten können. Doch drei Landwirte lassen diese Zeit hier noch einmal lebendig werden und erinnern sich begeistert und mit viel Kenntnisreichtum und Humor an ihre Erlebnisse mit den Pferden und den ersten Schleppern auf ihrem Hof. Herausgekommen ist ein hochwertiges Buch voller Erinnerungen, Anekdoten und über 100 großformatigen Bildern von damals. Ein ideales Geschenk für ältere Generationen und alle die, die sich für die vergangene Zeit auf dem Land interessieren.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Marion Wilk, Ernst Matthiesen
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 06.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7843-5608-2
Verlag Landwirtschaftsvlg Münster
Maße (L/B/H) 23,3/19,7/2 cm
Gewicht 708 g
Auflage 2018
Verkaufsrang 82349
Buch (gebundene Ausgabe)
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wunderschönes Buch voller Erinnerungen und zahlreichen persönlichen Fotos
von geheimerEichkater aus Essen am 08.03.2019

Marion Wilk und Ernst Matthiesen hatten sich als Journalisten, Autoren und Filmemacher bereits mit dem Thema dieses Buches auseinandergesetzt und für „Als der Trecker kam und das Pferd verschwand“ Gespräche mit drei ehemaligen Bauern aus dem Hamburger, dem Oldenburger Land und der Lüneburger Heide geführt. Neben Erzählungen von ... Marion Wilk und Ernst Matthiesen hatten sich als Journalisten, Autoren und Filmemacher bereits mit dem Thema dieses Buches auseinandergesetzt und für „Als der Trecker kam und das Pferd verschwand“ Gespräche mit drei ehemaligen Bauern aus dem Hamburger, dem Oldenburger Land und der Lüneburger Heide geführt. Neben Erzählungen von Erlebnissen und Erinnerungen haben diese drei Zeitzeugen auch über 100 persönliche, fast ausschließlich Schwarz-Weiss-Fotos beigesteuert. Zudem finden sich zahlreiche farbige Werbebilder zu Traktoren, Erntemaschinen und auch Weissgeräten der längst vergangenen Jahrzehnte. Sehr anschaulich berichten die drei Zeitzeugen über ihre Kindheit, in der mit Pferden auf dem Feld gearbeitet wurde, Selbstversorgung und eigenes Futter für die Tiere im Mittelpunkt standen, man von der Hände-und-Körper-Arbeit lebte, die einem einiges abverlangte, man aber auch einen direkten Bezug zu seinen Produkten hatte. Man erfährt von der Abgabepflicht während des zweiten Weltkrieges, vom Schwarzschlachten, Eintauschen, sich behelfen und der Aufnahme und Zusammenleben und -arbeiten mit Flüchtlingsfamilien. Spannend lesen sich die Veränderungen in den Familienbetrieben, die mit durch viel Hand- und körperliche Arbeit mehrere Generationen auf den eher kleinen Höfen beschäftigten und ernährten und dem technischen Fortschritt, dem Strukturwandel, dem Anpassungsdruck samt Kosten bis zur heutigen Zeit, in der Grossbetriebe aufkaufen und dazupachten, die kleinen Betriebe eher verschwunden sind. Für mich war es ausgesprochen interessant, diesen Strukturwandel, den die Mechanisierung der Landwirtschaft mit sich zog, so detailreich aufgezeigt zu bekommen, beispielsweise, wie die Übergangszeit mit Traktor und Pferden aussah, da der Traktor zunächst nicht alle Einsätze auf dem Feld leisten konnte, oder, welche Veränderungen sich schon in den 50er Jahren alleine durch die „Abschaffung“ der Hofpferde ergab: kein Futteranbau mehr, die dafür vorbehaltene Scheune stand leer, konnte anders genutzt werde oder die Zupachtung von Anbauflächen und ersten Bauern, die aufgaben bzw. sich als landwirtschaftliche Mitarbeiter an anderen Höfen verdingten. Als Stadtkind, das bestenfalls Eindrücke beim Urlaub-auf-dem-Bauernhof sammeln konnte, hatte man doch einen ganz anderen Eindruck des Ganzen, kannte wohl eher nur Nebenerwerbsbauern, die gleichzeitig die Dorfschänke mit Fremdenzimmern betrieben, wohlmöglich als Bürgermeister oder in anderen Berufen tätig waren – und deren Frauen als Sammelbestellerinnen ein kleines Nebeneinkommen erzielten. Sehr spannend fand ich auch die fotobegleitete Darstellung der Veränderung von landwirtschaftlichen Maschinen, die Entstehung der Raiffeisenbank/-bewegung und der Landfrauen. Insgesamt zeigen die spannenden und abwechslungsreichen Schilderungen ein vielschichtiges Bild der vergangenen bäuerlichen Existenz, dem Leben und Wirken der Bauern, damals wie heute.