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Freiheit gehört nicht nur den Reichen

Plädoyer für einen zeitgemäßen Liberalismus

Beck Reihe Band 6127

Lisa Herzog

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Beschreibung

Freiheit ist mehr als die Freiheit, zu wirtschaften. Dieses Buch stellt dar, wie Liberalismus heute gedacht werden muss, damit er nicht im Widerspruch zu Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und einem gelingenden Leben steht. Freiheit, so das Plädoyer, muss vielschichtiger verstanden werden, um zu sehen, welche Rolle Märkte für eine gute Gesellschaft spielen können. Jenseits des politischen Schubladendenkens wird das Bild einer Gesellschaft entworfen, die allen Mitgliedern ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und dabei mit den begrenzten Ressourcen der natürlichen Welt vereinbar ist.
Das Buch führt in zentrale Themen der Ideengeschichte, Wirtschaftstheorie und Sozialphilosophie ein und legt die Denkmuster offen, die viele heutige Debatten prägen. Unter anderem geht es um die Frage nach einem realistischen Menschenbild jenseits des homo oeconomicus, um das Verhältnis negativer, positiver und republikanischer Freiheit und um die Frage, wie eine Politik aussehen kann, die sich auch jenseits des Wachstumszwangs an einem selbstbestimmten Leben für alle Menschen orientiert. Nicht zuletzt zeigt das Buch auf, wie mit einem zeitgemäßen Freiheits- und Menschenbild Märkte wieder in den Dienst einer gerechten Gesellschaft gestellt werden können.

Lisa Herzog hat Philosophie, Volkswirtschaftslehre, Politologie und Neuere Geschichte in München und Oxford studiert und in Oxford über Märkte und politische Theorie promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München und der Universität St. Gallen und ist jetzt Postdoc am Institut für Sozialforschung und am Exzellenz Cluster «Normative Ordnungen» der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 207
Erscheinungsdatum 11.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-73630-8
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 20,3/12,6/1,7 cm
Gewicht 230 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 163454

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  • I. Einleitung: Kann man heute noch liberal
    sein wollen?

    Was hat "Liberalismus" mit "Freiheit" zu tun?

    Die soziale Dimension der Freiheit

    Das Bild vom guten Markt

    Ausblick

    Dank

    II. Liberalismus ohne Psychologie Wie ein
    einseitiges Menschenbild den Liberalismus unfreiwillig herzlos machte

    Einleitung

    Die Herren des Vertrags

    Ein "realistisches" Menschenbild?

    Echte Menschen – Was die Verhaltensökonomie uns lehrt

    Die Befähigung zur Freiheit

    III. Liberalismus ohne Gerechtigkeit Wie
    "soziale Gerechtigkeit " zum Unwort wurde, und was sie heute bedeuten könnte

    Einleitung

    Die Facetten von Freiheit

    "Verdienst" im Markt

    "Verdienst" im Staat

    Eine neuer Sinn von sozialer Gerechtigkeit

    IV. Liberalismus ohne Komplexität Wie der
    Liberalismus soziale Strukturen vernachlässigte

    Einleitung

    Die Rolle sozialer Normen

    Freiheit und Komplexität

    Formelle und informelle Machtstrukturen

    Umbau auf hoher See

    V. Liberalismus ohne Endlichkeit – Wie der Liberalismus die
    Umwelt vergaß, und warum ein Umsteuern uns zufriedener machen könnte

    Einleitung

    Wirtschaften in einer endlichen Welt

    Wozu das Ganze – die Frage nach dem Sinn

    Und der Rest der Welt?

    VI. Schluss: Unterwegs zu einem zeitgemäßen Liberalismus

    Anmerkungen