Meine Filiale

Die Maske

Roman

detebe Band 24481

Fuminori Nakamura

(26)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
13,00
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

13,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

24,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

10,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Die mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Und so erhält Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur vermag. Doch er hat andere Pläne: Fumihiro liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen – und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.

Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai, studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2002 erschien sein Debüt ›Ju‹ (›Der Revolver‹). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Fuminori Nakamura lebt in Tokio.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 20.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24481-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,1/2,3 cm
Gewicht 257 g
Originaltitel Aku to Kamen no Ruru
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Thomas Eggenberg
Verkaufsrang 16461

Weitere Bände von detebe

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Nichts ist nur weiß oder schwarz, dazwischen gibt es viel Düsternis - so ist auch dieser Roman nicht nur Roman oder Krimi, es ist geniale Mischung aus Erwartungen, Schuld & Liebe die menschliche Abgründe aufzeigt. Ein absolut meisterliches Werk in klarer minimalistischer Sprache!

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein psychologisches Meisterstück! Spannend, verrückt, zuweilen sadistisch! Kriminell und einfach genial! Gehört in jedes gute Krimiregal!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
20
6
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 11.07.2019
Bewertet: anderes Format

Fuminori Nakamura ist ein Meister beim Entwerfen melancholisch- düsterer Szenen. "Die Maske" ist ein gelungener Genre-Mix den ich verschlungen habe. Unbedingt Lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2019
Bewertet: anderes Format

Man leidet ab der ersten Seite mit den Protagonisten mit. Das Buch bewegt sich zwischen Großstadtroman, Kriminalgeschichte, (Polit)Thriller und äußerst dunkler Familiengeschichte.

Bösartig, düster, hoffnungslos! Lesetipp!
von Schurken.blog aus Österreich am 08.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Tradition wird in Japan groß geschrieben. Ganz besonders dann, wenn man zum Kuki-Clan gehört. Fumihiro ist gefangen, denn sein Vater hat etwas ganz Besonderes mit dem Jungen vor. Er will der Welt ein Geschwür des Bösen geben. Dieses Geschwür hat einen Namen: Fumihiro. Der Clanpatriach verspricht den Jungen, dass er zum vierzehn... Tradition wird in Japan groß geschrieben. Ganz besonders dann, wenn man zum Kuki-Clan gehört. Fumihiro ist gefangen, denn sein Vater hat etwas ganz Besonderes mit dem Jungen vor. Er will der Welt ein Geschwür des Bösen geben. Dieses Geschwür hat einen Namen: Fumihiro. Der Clanpatriach verspricht den Jungen, dass er zum vierzehnten Geburtstag die Hölle kennen lernen wird. Dass bei diesem Plan seine Adoptivschwester Kaori eine große Rolle spielen ahnt er noch nicht. Grausam setzt der Patriach seine Familientradtion fort. Dann rückt der Geburtstag näher und so nach und nach tut sich das Grauen des Bösen auf. Fuminori Nakamura ist wohl auch so ein Japaner mit zwei Gesichtern. Sein erstes übersetztes Buch „Der Dieb“ liest sich nämlich ganz anders, das ist so eine Geschichte, die den Schalk im Nacken hat. In „Die Maske“ geht es auch um die Unterwelt Tokios, aber viel bösartiger, dunkler, hoffnungsloser. Beim Lesen war ich von der ersten Seite an gefesselt und tastete mich mit Beklemmungsgefühlen voran. Denn dieser alte böse Mann, Fumihiros Vater, lässt dem Jungen keine Chance. Und man ahnt: Das kann nur böse enden und überhaupt, diesen Traditionen entkommt man nicht. So ergeht es auch Fumihiro, der eigentlich ein guter Junge ist, dem aber keine Chance bleibt, sein Leben im Guten zu führen. In so einer Familie ist einfach kein Platz für Gutes, und genau das beweist Nakamura auf jeder Seite. Gut ist es nur für den Leser: Denn der verfolgt das fortschreitende Grauen und weiß: Das wird böse enden. Wieder einmal hat mich Fuminori Nakamura fesseln können. Und zwar von Anfang an. Denn auch sein zweites, sein richtig böses, Gesicht steht dem japanischen Autor richtig gut. Wer sich auf eine hoffnungslose Familientradition einlassen möchte, kommt um dieses Buch nicht rum. Bei all dem Bösen ist es nämlich verdammt gut zu lesen. Lesetipp!


  • Artikelbild-0