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Unter Heiligen

Roman

Ann Weisgarber

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Beschreibung

Deborah lebt in der kleinen Siedlung Junction, einer fruchtbaren Oase inmitten der endlosen Wüstenlandschaft Utahs, durch schroffe rote Felswände vom Rest der Welt getrennt. Während sie auf die Rückkehr ihres Mannes Samuel wartet, der als Wagenmacher durchs Land reist, kommt ein Fremder ins Dorf. Er ist auf der Flucht vor dem Marshal und erbittet Hilfe. Ist er einer der Ihren, ein »Heiliger der Letzten Tage«? Soll sie ihm helfen oder ihn ausliefern? Ein bedrohlicher Zwiespalt zwischen Furcht und Entschlossenheit tut sich auf. Ann Weisgarber erzähltschnörkellos und klar - eine Geschichte von Rebellion, Verlust und Menschlichkeit.

Ann Weisgarber ist in Kettering, Ohio/USa, geboren und aufgewachsen. Sie studierte Social Work und Soziologie, war als Sozialarbeiterin tätig und unterrichtete am College. Weisgarbers erster roman The Personal History of Rachel DuPree wird gerade mit Viola Davis verfilmt. Sie lebt in Galveston, Texas..
Kathrin Razum, geboren 1964, studierte Amerikanistik und Geschichte und lebt als Übersetzerin und Lektorin in Heidelberg. Sie übersetzte unter anderem T. C. Boyle, Vikram Chandra, V. S. Naipaul, Dorothy Baker, Edna O’Brien und Susan Sontag.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 340
Erscheinungsdatum 18.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-312-01125-4
Verlag Nagel & Kimche
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3,2 cm
Gewicht 498 g
Übersetzer Kathrin Razum

Buchhändler-Empfehlungen

Unter den "Heiligen der letzten Tage"

Diotima Johanns, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Ein leiser Roman und Western, der auch einen guten historischen Einblick in das Leben der Mormonengemeinschaften Utahs des 19.Jahrhunderts bietet. Eine gelungene und spannende innere Auseinandersetzung. Die Protagonisten sind mit ihren Gefühlen und Ängsten jeder auf sich alleine gestellt und müssen existenzielle Entscheidungen treffen. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ein ruhiger, tiefgründiger Roman der zu Herzen geht mit vielen leisen Zwischentönen. Eine Mormonensiedlung in rauer Natur, die in ihren Grundfesten erschüttert wird. Eine starke, eigenwillige Frau und Ereignisse die alles durcheinander bringen. Eigenartig berührend.

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Packender historischer Roman mit Einblicken in die Welt der Mormonen
von ech am 06.06.2019

Die Autorin Ann Weisgarber entführt uns in diesem Roman in die karge Landschaft Utahs des Jahres 1888 und bietet darüber hinaus interessante Einblicke in die Welt der Mormonen oder der "Heiligen der letzten Tage", wie sie auch genannt werden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Mormonin Deborah, die in einem einsamen Ber... Die Autorin Ann Weisgarber entführt uns in diesem Roman in die karge Landschaft Utahs des Jahres 1888 und bietet darüber hinaus interessante Einblicke in die Welt der Mormonen oder der "Heiligen der letzten Tage", wie sie auch genannt werden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Mormonin Deborah, die in einem einsamen Bergdorf namens Junction lebt und auf die Rückkehr ihres Mannes Samuel wartet, der als Wagenmacher durchs Land reist. Als eines Tages ein Fremder vor ihrer Hütte steht, entpuppt sich dieser als Glaubensbruder, der sich auf der Flucht vor einem Marshal befindet. Als Deborah ihren Schwager Nels um Hilfe bittet, ahnt sie nicht, welch unheilvolle Entwicklung sie damit in Gang setzt. Mit einem kraftvollen Schreibstil erzählt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Deborah und Nels und bietet so einen umfassenden Blick auf das Geschehen. Geschickt baut sie darüber hinaus historische Begebenheiten, wie z. B. das Massaker von Mountain Meadows, in ihre Geschichte ein. Auch den Ort Junction hat es tatsächlich gegeben. Auch wenn die Geschichte in der Zeit des wilden Westen spielt, ist es alles andere als ein klassischer Western, auch wenn durchaus einige Elemente dieser Zeit in das Geschehen einfließen. Ein großes Plus dieses Romanes sind seine gut charakterisierten und vielschichtig angelegten Protagonisten, mit denen man beim Lesen gerne mitfiebert. Die bildhaften Beschreibungen von Land und Leuten lassen zudem das Kopfkino permanent auf Hochtouren laufen. Wer auf historische Romane mit starken Figuren steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

Ein historisch sehr interessanter Roman über die Mormonen in Utah
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 26.03.2019

In ihrem Roman „ Unter Heiligen“ erzählt die Autorin Ann Weisgarber die Geschichte einer Frau zwischen Rebellion und Menschlichkeit. Deborah lebt mit ihrem Mann in dem kleinen Ort Junction, eine Oase in der kargen Wüstenlandschaft von Utah. Obwohl sie sich zu den Mormonen zählen, haben die Bewohnen zwischen sich und der Kirch... In ihrem Roman „ Unter Heiligen“ erzählt die Autorin Ann Weisgarber die Geschichte einer Frau zwischen Rebellion und Menschlichkeit. Deborah lebt mit ihrem Mann in dem kleinen Ort Junction, eine Oase in der kargen Wüstenlandschaft von Utah. Obwohl sie sich zu den Mormonen zählen, haben die Bewohnen zwischen sich und der Kirche ein wenig Abstand gebracht und folgen nicht allen Regeln der Gemeinschaft. Samuel, Deborahs Mann, ist Stellmacher und zur Zeit der Geschichte auf dem Weg Richtung Süden zu weit entlegenen Dörfern. Deborah erwartet seine Rückkehr, als eines Tages ein Fremder an ihre Tür klopft. Geprägt von ihrem Glauben und den Umständen muss Deborah eine schwierige Entscheidung treffen, deren Folgen nicht absehbar sind. Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Die Autorin beschreibt einen Ort und eine Zeit, die historisch gesehen sehr interessant sind. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Teilweise wirkt die Geschichte aufgrund der örtlichen Verhältnisse und der schwerwiegenden Entscheidungen etwas düster auf mich. Es ist kein Buch, das man ungerührt aus der Hand legt. Wer sich für die Zeit der Mormonen im 19. Jahrhundert in Utah interessiert, wird hier einen gelungenen historischen Roman finden. Daher empfehle ich ihn gerne weiter.


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