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Unter Heiligen

Roman

Deborah lebt in der kleinen Siedlung Junction, einer fruchtbaren Oase inmitten der endlosen Wüstenlandschaft Utahs, durch schroffe rote Felswände vom Rest der Welt getrennt. Während sie auf die Rückkehr ihres Mannes Samuel wartet, der als Wagenmacher durchs Land reist, kommt ein Fremder ins Dorf. Er ist auf der Flucht vor dem Marshal und erbittet Hilfe. Ist er einer der Ihren, ein »Heiliger der Letzten Tage«? Soll sie ihm helfen oder ihn ausliefern? Ein bedrohlicher Zwiespalt zwischen Furcht und Entschlossenheit tut sich auf. Ann Weisgarber erzähltschnörkellos und klar - eine Geschichte von Rebellion, Verlust und Menschlichkeit.
Portrait
Ann Weisgarber ist in Kettering, Ohio/USa, geboren und aufgewachsen. Sie studierte Social Work und Soziologie, war als Sozialarbeiterin tätig und unterrichtete am College. Weisgarbers erster roman The Personal History of Rachel DuPree wird gerade mit Viola Davis verfilmt. Sie lebt in Galveston, Texas.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 340
Erscheinungsdatum 18.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-312-01125-4
Verlag Nagel + Kimche Verlag Ag
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3,2 cm
Gewicht 498 g
Übersetzer Kathrin Razum
Verkaufsrang 13.098
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Kaum jemand kam im Winter nach Junction, nicht wenn es sich irgendwie vermeiden ließ..."“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Doch in diesem bitterkalten verschneiten Januar des Jahres 1888 kommen kurz hintereinander gleich zwei Fremde nach Junction, Utah.
Warden, ein dreifach verheirateter Mormone, auf der Flucht vor dem Gesetz, daß die Vielehe seit einiger Zeit verbietet, braucht die Unterstützung der Gleichgläubigen des Acht-Familien-Ortes, um durch die Canyons der Umgebung zu finden. Nels, ein alleinstehender Witwer aus Junction, will ihn führen - die beiden müssen aber wegen dichten Schneetreibens umkehren. Dabei treffen sie auf den Marshall der seit Tagen auf der Spur Wardens ist, und kurz nach diesem in Junction eintraf.
Als Deborah, Nels Schwägerin, nach Nels schauen will, findet sie die drei Männer am Ortsausgang, der Marshall ist schwer am Kopf verletzt, angeblich vom Pferd gestürzt.
Was tun? Und was den Nachbarn erzählen? Die kleine Gemeinde ist zwar nicht streng gläubig im Sinne der "Heiligen der letzten Tage", aber einige Mitglieder heißen die Flüchtlingsunterstützug nicht gut? Was werden die Männer des Marshalls tun, wenn sie ihren Vorgesetzten halbtot vorfinden? Denn die Deputies werden kommen, sie sind nur wegen eines lahmenden Pferdes langsamer unterwegs gewesen als der Marshall.
Deborah bietet an, den Verwundeten bei sich aufzunehmen und medizinisch zu versorgen...

Ann Weisgarber hat einen höchst spannenden Roman um eine wirklich starke Frau in einer Männergesellschaft geschrieben. Und darüber, wie schon eine einzige Lüge, die weitere nach sich zieht, den Mikrokosmos einer kleinen Gemeinde nachhaltig zerstören kann!

Und einen grandiosen Spätwestern, wie es Clint Eastwood vor Jahren mit "Erbarmungslos" getan hat...
Doch in diesem bitterkalten verschneiten Januar des Jahres 1888 kommen kurz hintereinander gleich zwei Fremde nach Junction, Utah.
Warden, ein dreifach verheirateter Mormone, auf der Flucht vor dem Gesetz, daß die Vielehe seit einiger Zeit verbietet, braucht die Unterstützung der Gleichgläubigen des Acht-Familien-Ortes, um durch die Canyons der Umgebung zu finden. Nels, ein alleinstehender Witwer aus Junction, will ihn führen - die beiden müssen aber wegen dichten Schneetreibens umkehren. Dabei treffen sie auf den Marshall der seit Tagen auf der Spur Wardens ist, und kurz nach diesem in Junction eintraf.
Als Deborah, Nels Schwägerin, nach Nels schauen will, findet sie die drei Männer am Ortsausgang, der Marshall ist schwer am Kopf verletzt, angeblich vom Pferd gestürzt.
Was tun? Und was den Nachbarn erzählen? Die kleine Gemeinde ist zwar nicht streng gläubig im Sinne der "Heiligen der letzten Tage", aber einige Mitglieder heißen die Flüchtlingsunterstützug nicht gut? Was werden die Männer des Marshalls tun, wenn sie ihren Vorgesetzten halbtot vorfinden? Denn die Deputies werden kommen, sie sind nur wegen eines lahmenden Pferdes langsamer unterwegs gewesen als der Marshall.
Deborah bietet an, den Verwundeten bei sich aufzunehmen und medizinisch zu versorgen...

Ann Weisgarber hat einen höchst spannenden Roman um eine wirklich starke Frau in einer Männergesellschaft geschrieben. Und darüber, wie schon eine einzige Lüge, die weitere nach sich zieht, den Mikrokosmos einer kleinen Gemeinde nachhaltig zerstören kann!

Und einen grandiosen Spätwestern, wie es Clint Eastwood vor Jahren mit "Erbarmungslos" getan hat...

Kundenbewertungen

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Ein historisch sehr interessanter Roman über die Mormonen in Utah
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 26.03.2019

In ihrem Roman „ Unter Heiligen“ erzählt die Autorin Ann Weisgarber die Geschichte einer Frau zwischen Rebellion und Menschlichkeit. Deborah lebt mit ihrem Mann in dem kleinen Ort Junction, eine Oase in der kargen Wüstenlandschaft von Utah. Obwohl sie sich zu den Mormonen zählen, haben die Bewohnen zwischen sich und... In ihrem Roman „ Unter Heiligen“ erzählt die Autorin Ann Weisgarber die Geschichte einer Frau zwischen Rebellion und Menschlichkeit. Deborah lebt mit ihrem Mann in dem kleinen Ort Junction, eine Oase in der kargen Wüstenlandschaft von Utah. Obwohl sie sich zu den Mormonen zählen, haben die Bewohnen zwischen sich und der Kirche ein wenig Abstand gebracht und folgen nicht allen Regeln der Gemeinschaft. Samuel, Deborahs Mann, ist Stellmacher und zur Zeit der Geschichte auf dem Weg Richtung Süden zu weit entlegenen Dörfern. Deborah erwartet seine Rückkehr, als eines Tages ein Fremder an ihre Tür klopft. Geprägt von ihrem Glauben und den Umständen muss Deborah eine schwierige Entscheidung treffen, deren Folgen nicht absehbar sind. Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Die Autorin beschreibt einen Ort und eine Zeit, die historisch gesehen sehr interessant sind. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Teilweise wirkt die Geschichte aufgrund der örtlichen Verhältnisse und der schwerwiegenden Entscheidungen etwas düster auf mich. Es ist kein Buch, das man ungerührt aus der Hand legt. Wer sich für die Zeit der Mormonen im 19. Jahrhundert in Utah interessiert, wird hier einen gelungenen historischen Roman finden. Daher empfehle ich ihn gerne weiter.