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Frauen, die Bärbel heißen

Roman

Marie Reiners

(40)
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Beschreibung

»Als ich an jenem Morgen mit meiner Mischlingshündin Frieda spazieren ging, lag es plötzlich da – das perfekte Stöckchen.
Wenn ich sage, da lag das perfekte Stöckchen, ist das allerdings nicht ganz korrekt. Es steckte. Und zwar im Auge eines Mannes, der mausetot war.
Mein erster Impuls war, das Stöckchen rauszuziehen und zu werfen. Doch bei näherer Überlegung argwöhnte ich, dass dieses Verhalten merkwürdig auf andere wirken könnte. Also griff ich trotz inneren Widerwillens statt zum Stöckchen zum Handy und rief die Polizei an.
Nach zwei Stunden auf dem Kommissariat durfte ich endlich gehen. Auf dem Weg nach Hause wollte ich etwas Tatar vom Rind kaufen und es mir dann bei einer Tasse Milch und einer kleinen Mahlzeit vor dem Fernseher gemütlich machen. Ich hatte den Toten gemeldet, und niemand würde sich mehr für mich interessieren.
Ich sollte mich irren.«

Es ist tatsächlich eine Kunst, […] einen Roman zu schreiben, in dem alle Hauptpersonen unsympathische, unausstehliche Menschen sind und man trotzdem […] wissen will, wie es ausgeht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 26.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03643-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,7/3 cm
Gewicht 320 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 86998

Buchhändler-Empfehlungen

Tatar und ein Todesfall

Johanna Westbrock, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Als ich mit dem Hörbuch "Frauen, die Bärbel heißen" begann, wusste ich nicht wirklich, was mich erwarten sollte, wurde aber schon in der ersten paar Minuten überrascht. Bärbel, die mit ihrem Hund Frida abgeschottet von der Außenwelt lebt und sich ihre Zeit mit der Dermoplastik, also dem Modellieren und Ausstopfen von toten Tieren beschäftigt, ist völlig zufrieden mit ihrem Leben. Wenn sie es sich nach einem Tag der anstrengenden Arbeit mit etwas Tatar und dem Teleshopping Kanal auf der Couch gemütlich machen kann, ist die Welt perfekt für sie. Doch als sie eines Tages auf einem Spaziergang die Leiche eines Mannes findet, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Jetzt muss sie sich nicht nur mit den lästigen Fragen der Polizei herumschlagen, sondern auch mit der Witwe des Mannes, die plötzlich vor ihrer Haustür steht. Die Art und Weise, wie die Protagonistin Bärbel ihre verrückte Geschichte erzählt, brachte mich immer wieder zum Schmunzeln. Bärbels verschrobene Persönlichkeit und ihr Blick auf die Gesellschaft verleihen der ganzen Lektüre einen gewissen Charme. Es hat Spaß gemacht zuzuhören, wie Katja Riemann sehr glaubwürdig Bärbel und den weiteren Charakteren Leben einhaucht. Einfach eine sehr originelle und spannende Geschichte, die mit tollen Charakteren überzeugt und wirklich bis zum Ende fesselt.

Miriam Seegert, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Zum Schmunzeln und herzlichem Lachen! Über Freundschaft, Mord und Totschlag mit einer großen (!) Portion schwarzen Humor!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
21
14
3
1
1

Gute Geschichte mit interessanten Wendungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wyhl am 18.02.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Gleich vorweg: Männer spielen in diesem Buch keine Rolle. Sie werden feminin und humorvoll überzeichnet und spielen für die Story nur eine Ausstattungs- oder kleine Statistenrolle. Trotzdem entwickelt sich die Story zwangsläufig aber mit vielen interessanten Wendungen und weiteren Entwicklungen. Die angenehme Stimme von Katja R... Gleich vorweg: Männer spielen in diesem Buch keine Rolle. Sie werden feminin und humorvoll überzeichnet und spielen für die Story nur eine Ausstattungs- oder kleine Statistenrolle. Trotzdem entwickelt sich die Story zwangsläufig aber mit vielen interessanten Wendungen und weiteren Entwicklungen. Die angenehme Stimme von Katja Riemann Insgesamt - dank der vielschichtigen und exzellent beschriebenen Charaktere und dank Katja Riemann - sehr Lesens- oder hörenswert.

Fragwürdiges "Vergnügen"
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Frauen werden hier als weltfremd, emotional labil aber andereseits außerst brutal dargestellt. Ich konnte an der absurden Geschichte, in der es normal zu sein scheint, Menschen umzubringen, nichts lustig finden. Völlig entsetzt hat mich allerdings, dass die Moderatorin eines von der Protagonistin so geliebten Shoppingkanals als ... Frauen werden hier als weltfremd, emotional labil aber andereseits außerst brutal dargestellt. Ich konnte an der absurden Geschichte, in der es normal zu sein scheint, Menschen umzubringen, nichts lustig finden. Völlig entsetzt hat mich allerdings, dass die Moderatorin eines von der Protagonistin so geliebten Shoppingkanals als "Negerpüpp zwei" bezeichnet wird. Das ist auch mit der Schrulligkeit Bärbels nicht zu rechtfertigen.

Gruselig krank
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 16.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine verstörend verrückte Protagonistin und zu viele ekelige Details. Es sollte wohl witzig sein...Ich konnte es leider nicht zu Ende lesen, da es mir persönlich zu ekelig und abgedreht war.


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