Der Junge auf dem Berg

Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2017. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018

John Boyne

(69)
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Beschreibung

Als Pierrot seine Eltern verliert, nimmt seine Tante ihn zu sich in den deutschen Haushalt,
in dem sie als Dienstmädchen arbeitet. Aber dies ist keine gewöhnliche Zeit: Der
Zweite Weltkrieg steht unmittelbar bevor. Und es ist kein gewöhnliches Haus: Es ist
der Berghof – Adolf Hitlers Sommerresidenz.
Schnell gerät der Junge unter den direkten Einfluss des charismatischen Führers. Um
ihm seine Treue zu beweisen, ist er zu allem bereit – auch zum Verrat.

John Boyne erzählt eine Parabel über Verführung. Sie ist gültig für heute. Cornelia Geißler Berliner Zeitung 20170824

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7335-0270-6
Verlag FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,7 cm
Gewicht 261 g
Originaltitel The Boy at the Top of the Mountain
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Ilse Layer
Verkaufsrang 538

Buchhändler-Empfehlungen

Wann ist man Mitläufer und ab wann Täter?

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung

Wie oft habe ich schon gehört "Das könnte heute nicht mehr passieren.", "Wieso habt ihr da mitgemacht?", "Wieso habt ihr euch nicht aufgelehnt?", wenn es um die NS-Zeit geht und warum sich damals so viele Hitler angeschlossen haben. "Der Junge auf dem Berg" von John Boyne bietet eine eindrucksvolle Antwort auf diese Fragen. Er macht deutlich auf welch fruchtbaren Boden Hitlers Grundgedanke durch die Schmach aus dem Ersten Weltkrieg gefallen ist und wie leicht es ist, gerade junge Menschen zu verführen, wenn man ihnen das Gefühl von Anerkennung und Macht gibt. Da dieses Buch, ebenso wie "Der Junge im gestreiften Pyjama", ein Jugendbuch ist, hat es mich sprachlich nicht besonders herausgefordert. Inhaltlich hat es mir dennoch viele Male den Atem stocken lassen und auch in mir die Frage nach der Schuld aufgeworfen. Ab wann macht man sich (mit)schuldig? Trägt man auch Schuld, wenn man verführt und manipuliert wurde? Und leider schwang beim Lesen immer die traurige Gewissheit mit, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Geschichte wiederholt, leider doch nicht so unwahrscheinlich ist, wenn wir nicht endlich anfangen, den Mund aufzumachen und gegen Rassismus, Antisemitismus, etc. einstehen. Lest dieses Buch und gebt es auch euren Kindern zu lesen!

Gewaltig - Dieses Buch wird in mir noch ganz lange nachwirken!

Michael Schenkl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

John Boyne erzählt die Geschichte von Pierrot, der als Sohn einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters im Paris der Dreißigerjahre aufwächst. Pierrots Vater hat die traumatisierenden Erlebnisse seiner Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg nie verarbeiten können, verfällt dem Alkohol und sucht schließlich den Freitod. Als dann auch noch Pierrots Mutter an Tuberkulose stirbt, wendet sich das Schicksal des Jungen auf dramatische Weise: Die Schwester seines Vaters holt den Waisen zu sich auf ein herrschaftliches Anwesen nahe Salzburg, wo sie als Haushälterin Dienst tut: Es ist der "Berghof", Wohnsitz Adolf Hitlers und eine der Schaltzentralen der NS-Diktatur. In den folgenden Jahren auf dem Obersalzberg gerät der Junge immer mehr unter den Einfluss des "Führers", der eine Art Vaterfigur für ihn wird. Vom französischen Pierrot wandelt er sich zum deutschen Hitlerjungen Peter, der bereit ist, für die "Ideale" des Nationalsozialismus selbst diejenigen zu verraten, die ihn am allermeisten lieben. Wie wird die Geschichte enden? John Boynes "Der Junge auf dem Berg" packt einen von der ersten bis zur letzten Seite. Erneut nimmt uns der Autor mit auf eine Rückreise in die NS-Zeit und lässt sie auch diesmal wieder durch die Augen eines Kindes lebendig werden - in einfacher Sprache, die in diesem Fall aber gerade deswegen eine ungeheure Durchschlagkraft entfaltet. Eine Parabel auf die Verführbarkeit des Menschen, die Gier nach Macht und die Kraft der Reue, auch wenn sie begangenes Unrecht nie ganz wird tilgen können.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
69 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2020
Bewertet: anderes Format

Ein Roman über Liebe, Freundschaft, Verrat und falschem Patriotismus. John Boyne versetzt einen zurück in das Jahr 1936-1945.Der junge Pierrot Weber erlebt die Deutsche Geschichte hautnah, am Berghof in Berchtesgaden dessen Besitzer kein geringener als Adolf Hitler ist.

Mein Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.09.2020

Wer schon einmal ein Buch von Boyne gelesen hat, der weiß: Auch dieses hier kann nur gut werden. Hat mich von den ersten Kapiteln an gefesselt, zwischen Verstand und Gefühl.

Macht und Einfluss
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein außergewöhnliches und fesselndes Buch über Vertrauen, Verrat und Manipulation. Erschreckend, wie Einfluss und Macht diesen Jungen verändern. Absolute Leseempfehlung!


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