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Wild

oder Der letzte Trip auf Erden

Reinhold Messner

(7)
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Beschreibung

Die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis – erzählt wie nie zuvor: Im Jahr 1914 bricht der englische Abenteurer Frank Wild zusammen mit dem bedeutenden Polforscher Ernest Shackleton und 26 Männern zum »letzten Trip auf Erden« auf – sie wollen die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die Endurance, aber wird vom Packeis zerstört, drei Monate driften sie auf einer Eisscholle nordwärts und retten sich schließlich auf eine Insel, auf der sie nie jemand finden würde. Während Shackleton aufbricht, um Hilfe zu holen, bleiben 22 Männer unter der Führung von Frank Wild zurück, in dauernder Dunkelheit und eisiger Kälte. Allein durch seine Persönlichkeit erhält Wild in seinen Männern das Vertrauen auf Rettung aufrecht – einen ganzen antarktischen Winter lang, dem schlimmsten Gefängnis der Welt. Es ist die wahre Geschichte über die Wildnis und das, was uns darin überleben lässt.

ein dokumentarisches Kunststück

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 26.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52229-3
Reihe Fischer Taschenbibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 14,4/9/2,7 cm
Gewicht 217 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 115373

Buchhändler-Empfehlungen

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Packende Biographie eines Polarforschers aus der "zweiten Reihe" und gleichzeitig höchst informativer Einblick in die Geschichte der Antarktis-Expeditionen.

Auf in die Antarktis

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Das neue Buch von Reinhold Messner: Diesmal geht es in die Kälte und Wildnis der Antarktis. Spannung und Abenteuer pur- eben ein echter Messner.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Wild
von Timo Funken am 10.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Unglaublich faszinierende Erzählung einer spannenden Expedition. Ich bin eher zufällig auf dieses Buch gestoßen, aber absolut begeistert. Viele Grüße, Timo Funken

Total spannend
von S.A.W aus Salzburg am 25.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich wollte das Buch erst nur querlesen, um mir einen Eindruck zu holen, es hat mich aber sofort gepackt und ich habe es bis zur letzten Zeile verschlungen. Zugegeben, die Antarktis interessiert mich, darum ist es toll, die Erforschung des Kontinents von 1901 bis 1917 als großes Projekt der Belle Epoque zu begreifen, wo man im da... Ich wollte das Buch erst nur querlesen, um mir einen Eindruck zu holen, es hat mich aber sofort gepackt und ich habe es bis zur letzten Zeile verschlungen. Zugegeben, die Antarktis interessiert mich, darum ist es toll, die Erforschung des Kontinents von 1901 bis 1917 als großes Projekt der Belle Epoque zu begreifen, wo man im damalig führenden England mit Shackleton und Scott mitfieberte. 1901 reisen die beiden gemeinsam, Scott erreicht 82Grad Süd, rivalisiert aber total mit Shackleton. Dieser schlägt 1909 zurück und erreicht auf seiner eigenen Expedition 88Grad Süd. Sein ruhiger, besonnener Stellvertreter Frank Wild überredet ihn rechtzeitig umzukehren und so überleben sie ganz knapp. Auf Shackletons Route erreicht Scott 1912 den Südpol, aber Amundson ist ihm zuvorgekommen. Am Rückweg erfriert Scott mit seinen 4 Begleitern und wird zum Märtyrer Englands. Dies will Shackleton toppen und die Antarktis von der Weddel-See zum Rossmeer durchqueren, sein Schiff bleibt aber gleich im Packeis stecken. Nach einem Winter im Eis rudern die 28 Männer nach Elefants Island und überwintern dort nochmal. Shackleton segelt mit einem Boot und ein paar Männern nach Südgeorgien, überquert dieses und alarmiert die Walffangstation, kann so seine Mannschaft auf Elefants Island retten. Eine Gradwanderung zwischen Todesmut und Besonnenheit, die besonders Frank Wild gut beherrscht und damit zweimal eine Expedition vor dem sicheren Tod rettet. Die Antarktis-Durchquerung macht Reinhold Messner Jahrzehnte später mit Arved Fuchs. Seine Expertise merkt man beim Lesen des Buches siehe auch Opelt, R: Wasser und Eis: Alpen-Klima-Krimi


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