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Dry

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kategorie Preis der Jugendlichen

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet. In Deutschland liegen bisher seine Serien »Vollendet« und »Scythe« vor.

Die »Vollendet-Serie« umfasst folgende Bände:
Vollendet – Die Flucht
Vollendet – Der Aufstand
Vollendet – Die Rache
Vollendet – Die Wahrheit

Die »Scythe«-Serie umfasst folgende Bände:
Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Rache der Gerechten
Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten (erscheint voraussichtlich im Herbst 2019)
Portrait
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5638-1
Verlag Fischer Sauerländer
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/4,3 cm
Gewicht 611 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Kristian Lutze, Pauline Kurbasik
Verkaufsrang 3106
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Stell dir vor du drehst den Wasserhahn auf...

Laura Borrmann, Thalia-Buchhandlung Fulda

...und es kommt kein einziger Tropfen Wasser mehr heraus. Genau dieses Szenario beschreiben Neal und Jarrod Shusterman in diesem Buch. In ganz Kalifornien gibt es plötzlich kein Wasser mehr und wir begleiten eine Gruppe von Jugendlichen bei ihrem Kampf ums Überleben. Die Shustermans beschreiben gekonnt wie unterschiedlich die einzelnen Charaktere mit dieser Extremsituation umgehen und welche Auswirkungen der Verlust einer unserer wichtigsten Ressourcen auf das Verhalten der Menschheit hat. Zudem regt die Geschichte wirklich zum Nachdenken an und man lernt alltägliche Dinge, wie das fließende Wasser in der Küche, viel mehr zu schätzen.

Na wenn das mal nicht die Zukunft ist!

Kira Pyritz, Thalia-Buchhandlung Moers

Meiner Meinung nach zeichnet Neal Shusterman hier ein unfassbar realistisches Bild einer Zukunft die uns durchaus erwarten könnte. Es tut fast weh Dry zu lesen, weil es permanent ein beklemmendes Gefühl in einem auslöst. Den Rasen nicht mehr wässern und die Pools nicht mehr befüllen? Die ersten Maßnahmen die in Dry ergriffen werden um Wasser zu sparen und die ersten Maßnahmen die letzten Sommer in Teilen Deutschlands tatsächlich wegen andauernder Dürre durchgeführt werden mussten. Absolut gruselig fand ich, dass ich im Laufe der Geschichte immer mehr mit Alyssas Nachbarn Kelton sympathisierte, dessen Familie sich krampfhaft auf genau solch eine Katastrophe vorbereitet hat. Anfänglich hält man sie für Spinner doch nach und nach fragt man sich ob es nicht sinnvoll wäre die ein oder anderen Dinge schonmal zu bunkern - nur für den Fall der Fälle.. Einziger Wermutstropfen wie leider bei so vielen Büchern: Das Ende hat für mich - mal wieder - nicht gut gepasst. Aber wie gesagt: Das ist ja absolut Geschmackssache! ;-)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
142 Bewertungen
Übersicht
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7
2
0

kein Wasser
von Karina Hofmann aus Fürth am 25.03.2020

Meine Meinung: Nachdem ich Scythe von Neal Shusterman gelesen habe, und es zu einem Jahreshighlight für mich wurde, musste ich natürlich das neue Buch lesen, das er zusammen mit seinem Sohn geschrieben hat. Eine Welt ohne Wasser, wie schrecklich muss das sein? All das erfahren wir in diesem Buch. Das Buch beginnt direk... Meine Meinung: Nachdem ich Scythe von Neal Shusterman gelesen habe, und es zu einem Jahreshighlight für mich wurde, musste ich natürlich das neue Buch lesen, das er zusammen mit seinem Sohn geschrieben hat. Eine Welt ohne Wasser, wie schrecklich muss das sein? All das erfahren wir in diesem Buch. Das Buch beginnt direkt mit dem Geschehen. Es kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn, als die Familie ihren Hund etwas geben will. Wir verfolgen hier die Sicht von Alyssa, die 16 Jahre alt ist. Sie lernt direkt wie schlimm es ist kein Wasser mehr zu haben. Als sie und ihre Familie zum Supermarkt kommen gibt es schon einen Kampf ums Wasser. Doch Alyssa ist nicht auf den Kopf gefallen, sie denkt weiter als die meisten anderen, scheitert dann aber an der Nächstenliebe. Die Welt versinkt im Chaos, alle horten was nur geht (kommt mir gerade sehr bekannt vor zum Thema Klopapier und Nudeln) und die Welt wird ein schrecklicher Ort. Erzählt wird die Geschichte übrigens nicht nur von Alyssas Sicht, sondern auch von anderen Jugendlichen, die in dieser Welt klar kommen müssen. Der Schreibstil lässt alles sehr bildhaft erscheinen und man fühlt sich sehr nah am geschehen. Mir ging es jedenfalls so, das ich beim lesen einen erhöhten Wasserkonsum hatte, da ich ständig das Gefühl hatte mir klebt der Mund zusammen. Als die Jugendlichen dann auch noch ohne Erwachsene klar kommen müssen, da die Eltern verschollen sind, wird einem das Ausmaß erst richtig vor Augen geführt. Für mich was das Buch gleichzeitig Spannend und Schrecklich, ich hoffe so was wird niemals passieren. Aber auch hier muss ich sagen, es ist ein Highlight und eine absolute Leseempfehlung.

Ein Hauch Spannung fehlt
von Astrid Wergen am 22.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie geht man mit einer nationalen Krise um, die durch eine Wasserknappheit ausgelöst wird? Diese Frage haben sich die Brüder Neal & Jarrod Shusterman gestellt. In Kalifornien gibt es kein Wasser mehr. Die Wasserhähne geben keinen Tropfen mehr ab. Das führt dazu, dass in den Supermärkten sämtliche Getränke und Eis innerhalb kü... Wie geht man mit einer nationalen Krise um, die durch eine Wasserknappheit ausgelöst wird? Diese Frage haben sich die Brüder Neal & Jarrod Shusterman gestellt. In Kalifornien gibt es kein Wasser mehr. Die Wasserhähne geben keinen Tropfen mehr ab. Das führt dazu, dass in den Supermärkten sämtliche Getränke und Eis innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sind. Denn niemand weiß, wann und ob das Wasser zurück kommt, und wieviel da kommt. Die Katastrophenhilfe lässt auf sich warten. Und so sind selbst die ergatterten Wasservorräte knapp, und schnell aufgebraucht. Wohl dem, der sich an die Notfallregelungen gehalten hat, und Vorräte gebunkert hat. So hat auch Keltons Familie sich vorbereitet, und Lebensmittel und Getränke zuhause. Das zieht natürlich erstmal den Neid der Nachbarn auf sich. Keltons Vater verteidigt die Vorräte gewaltsam, und ist nicht bereit zu teilen. Kelton selber sieht das aber anders, und spielt der Nachbarstochter Alyssa Wasser zu. Alyssa Eltern machen sich auf den Weg, um am Strand bei den Versorgungsmaschinen Wasser zu ergattern, und lassen Alyssa mit ihrem Bruder allein. Als die Eltern jedoch nicht zurück kommen, machen sich Alyssa und ihr Bruder mit Kelton auf den Weg, um die Eltern zu finden. Unterwegs treffen sie auf eine neue Gefährtin. Jedoch gestaltet sich die Suche nach den Eltern sehr schwierig, und die Jugendlichen flüchten in die Berge, um in Keltons Notfallbunker unterzukommen. Wird das gelingen? Dry ist eins der Endzeitszenarien, die einen besonders gruseln. Wasser ist ein Grundbedürfnis, ohne Wasser geht nichts. Kein Kochen, keine Wäsche, und da der Körper aus ca. 70% Wasser besteht, kann der Mensch eher ohne Essen klar kommen als ohne Wasser. So ist die Panik groß der Menschen in Kalifornien. Die Moral der Menschen sinkt innerhalb kürzester Zeit drastisch, Überfälle sind an der Tagesordnung. Jeder ist sich selbst dem nächsten, nur wenige halten zusammen. Das Szenario, das die Brüder Shusterman aufgegriffen haben, gefällt mir. Hier geht es ums nackte Überleben. Es wird mit harten Bandagen verhandelt. Viele Situationen sind sehr beängstigend, und halten der Gesellschaft den Spiegel vor. Gerade in Zeiten der Corona-Krise mag man sich gar nicht ausdenken, was aus menschlichem Verhalten wird, wenn die Krise sich weiter zuspitzt. Dennoch konnte mich Dry nicht ganz überzeugen. Es ist sehr detailliert beschrieben, und doch konnte mich die Stimmung nicht ganz einfangen. Ein letzter Hauch Spannung fehlte mir. Deswegen gibt es einen Punkt Abzug.

Unterschwellige Spannung in apokalyptischem Setting
von Sani Hachidori am 20.03.2020

INHALT: Zu Beginn lernen wir die Familie von Protagonistin Alyssa kennen, die sich ziemlich bald der Tatsache gegenüber sieht, dass kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn kommt. Die Medien berichten über einen sogenannten Tap-Out, dem Zusammenbruch der Wasserversorgung. Ebenfalls am Anfang lernen wir Alyssas Nachbarn Kelton und d... INHALT: Zu Beginn lernen wir die Familie von Protagonistin Alyssa kennen, die sich ziemlich bald der Tatsache gegenüber sieht, dass kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn kommt. Die Medien berichten über einen sogenannten Tap-Out, dem Zusammenbruch der Wasserversorgung. Ebenfalls am Anfang lernen wir Alyssas Nachbarn Kelton und dessen Familie kennen, deren Hobby die Vorbereitung auf einen eventuellen Weltuntergang ist. Von der Nachbarschaft in der Vorstadtidylle verschrien, kommt ihnen ihre Vorbereitung während des Tap-Outs dann zugute. Alyssas Familie versucht, Wasser aufzutreiben, doch die Regale der Supermärkte sind leer und die Menschen werden nicht nur panischer, sondern auch rücksichtloser. Jeder ist sich mit einem Mal selbst der nächste. Als in den Medien die Neuigkeit verbreitet wird, dass am Meer Entsalzungsanlagen errichtet werden, reisen Alyssas Eltern dorthin, um aufbereitetes Wasser zu besorgen. Als sie nicht zurückkehren, machen sich Alyssa, ihr Bruder Garrett und Kelton zusammen auf die Suche nach ihnen. Beim Erreichen des Strandes jedoch bietet sich den Helden der Geschichte ein Bild des Grauens. Langsam verstehen sie, dass dieser Tap-Out das schlimmste in den Menschen zutage fördert. Während ihrer Suche treffen sie auf Jaqui, eine kleine Rebellin, die schon vor dem Tap-Out auf der Straße lebte. Zusammen wollen sie bei Keltons Familie Zuflucht suchen, doch die Nachbarschaft fühlt sich von deren Haus leider sehr angezogen und so eskaliert die Situation nicht nur blutig, sondern für alle beginnt ein harter Kampf ums Überleben. Die kleine Gruppe aus Jugendlichen bricht auf, um den Fluchtbunker von Keltons Familie zu finden. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf Henry, ein Sohn reicher Eltern, der sich an dem Leid seiner Nachbarschaft bereicherte. Zwischendurch keimt Hoffnung auf, doch der Weg zum Fluchtbunker wird länger sein, als die Protagonisten es zunächst vermuteten. Zum Ende wird der Kampf ums Überleben immer deutlicher und rückt immer mehr in den Fokus. Immer wieder ist ein kleiner Hoffnungsschimmer zu sehen, der sich wieder zerstreut. Ob die Fünf endlich Wasser finden und den Tap-Out überleben, lasse ich euch aber lieber selbst lesen. Nur so viel - ich musste die letzten 200 Seiten in einem Rutsch lesen, weil mich die Geschichte nicht mehr losgelassen hat. SCHREIBSTIL: Wie nicht anders von Shusterman erwartet, hat er mich mit seinem Schreibstil wieder voll mitgenommen. Zugegeben, am Anfang musste ich ein wenig reinkommen, aber spätestens nach dem ersten Viertel des Buches, hat mich die Spannung nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist zwar nüchtern und vermittelt eine düstere, leere Stimmung - aber das passt zu dem Apokalypsen-Szenario. Wir bekommen die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Alyssa, Garrett, Jaqui, Kelton und Henry erzählt. Zwischen der Hauptstory fließen immer kleine Einblicke in völlig außenstehende Personen ein - Nachrichtensprecher, Wasserflugzeugpiloten oder eine verzweifelte Frau, die auf einem Parkplatz wartet. Diese ganzen unterschiedlichen Blickwinkel fassen sich zu einem großen Gesamtbild der furchtbaren Situation des Tap-Outs zusammen. Ein kleines Manko ist, dass die Perspektiven der Charaktere sich im Stil kaum unterscheiden. Deswegen war mir ziemlich lange nicht so richtig klar, wie jung Alyssas Bruder eigentlich ist. Alles in allem kommt die machtlose Stimmung in einer apokalyptischen Situation hier voll zur Geltung. Einige Wendungen habe ich so nicht erwartet und es hat mich schon wirklich gefrustet, dass jeder Hoffnungsschimmer sich sofort wieder zerstreute. Ich dachte oft beim Lesen: "Wie bitte? Das kann er doch nicht so schreiben? Es muss doch alles gut werden!" FAZIT: Was will man mehr als Spannung, ein wichtiges gesellschaftliches, politisches Thema und ein durchdachtes Weltuntergangsszenario? Mich konnte die Geschichte wirklich fesseln, die Charaktere waren alle authentisch gezeichnet und ich konnte bei allen von ihnen mitfiebern, ob sie es nun schaffen oder nicht. Die bedrohliche Atmosphäre und die Abgründe sowie Chancen der Menschheit hat Shusterman super umgesetzt. Ein Buch, welches den Wert unserer Ressource Wasser betont und in einem erschreckend realistischen Setting thematisiert. Schlimm ist es, dass diese Situation so unwahrscheinlich gar nicht ist und sich viel näher anfühlt, als es gut wäre. Für mich eine super Lektüre, die ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Unbedingt lesen!