Weil ihr böse seid

Kriminalroman

Ein-Sarah-Spielmann-Krimi Band 3

Thomas Ehrenberger

(3)
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Beschreibung

Ein neuer Fall für Profilerin Sarah Spielmann in Wien!
Eigentlich könnte alles gut sein bei Profilerin Sarah Spielmann: Auch wenn ihr der letzte blutige Fall noch in den Knochen steckt, ist sie gerade bei ihrem Freund eingezogen. Weihnachten steht vor der Tür und Sarah ist endlich angekommen in Wien. Bis ein junger Mann am Donauufer totgeschlagen wird. Am Tatort hinterlässt der Mörder eine Tarotkarte des Luzifers, aber keine weiteren Spuren. Doch der Täter will gar nicht unsichtbar bleiben. Bald schon meldet er sich im Internet zu Wort und kündigt seine nächste Tat an. Seine Opfer erscheinen nur auf den ersten Blick wahllos. Als Sarah und ihr Kollege Fred nachforschen, erfahren sie, dass die Opfer selbst keine Unschuldslämmer waren. Und schon bald hat Luzifer eine blutdurstige Fangemeinde. Und Sarah läuft mal wieder die Zeit davon... 
Von Thomas Ehrenberger sind bei Midnight erschienen:
Bekenne deine Sünden
Blutmoor
Weil ihr böse seid

Thomas Ehrenberger ist in Klosterneuburg, in der Nähe von Wien, geboren und in Wien aufgewachsen. Schon früh hat er seine Begeisterung für Bücher entdeckt und auch Geschichten zu Papier gebracht. Hauptberuflich arbeitet er als Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr Wien und studiert nebenbei an der Universität.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 270 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.11.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783958192317
Verlag Midnight
Dateigröße 2792 KB

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Intelligenter Krimi mit Gruselflair
von Connie Ruoff am 10.01.2019

KRIMINALROMAN (EIN-SARAH-SPIELMANN-KRIMI 3)“ EIN NEUER FALL FÜR PROFILERIN SARAH SPIELMANN IN WIEN! COVER UND ÄUSSERES ERSCHEINUNGSBILD Auf dem Cover kann man eine Stadt erkennen. Da der Krimi in Wien spielt, nehme ich an, dass es eine Fotografie von Wien ist. Wien hinter Regentropfen. Der Himmel ist grau bis dunkelblau... KRIMINALROMAN (EIN-SARAH-SPIELMANN-KRIMI 3)“ EIN NEUER FALL FÜR PROFILERIN SARAH SPIELMANN IN WIEN! COVER UND ÄUSSERES ERSCHEINUNGSBILD Auf dem Cover kann man eine Stadt erkennen. Da der Krimi in Wien spielt, nehme ich an, dass es eine Fotografie von Wien ist. Wien hinter Regentropfen. Der Himmel ist grau bis dunkelblau und sturmverhangen. Alle Bücher aus dieser Reihe haben ein helleres Blau als Grundfarbe des Covers, so dass der Leser die Reihe erkennt. 5/5 Punkten ZUM INHALT Thomas Ehrenberger lässt seine Ermittlerin Sarah Spielmann und ihren Kollegen Fred zusammen mit dem Leser in grausige menschliche Abgründe blicken. Dieser Krimi ist fast schon ein Thriller. Der neue Fall der Ermittlerin ist sicherlich nichts für zart besaitete Gemüter. Junge Männer werde auf bestialische Weise getötet. Der oder die Täter gehen kaltblütig und erbarmungslos vor. Bei der Recherche nach den Motiven stellt sich heraus, dass es sich bei den Opfern keineswegs um freundliche Mitbürger handelt. Kaltblütiger Mord als Selbstjustiz? Hat der Mörder einen Gotteskomplex und glaubt, er müsse das Böse aus der Welt schaffen? Oder ist er einfach ein Psychopath, der seine Triebe befriedigt? Die Frage der Schuld lässt sich nicht einfach beantworten. Wer ist schuldig? Wann ist man schuldig? Wenn man selbst tötet? Oder ist man ein Mörder, wenn man andere dazu aufruft oder es einfach zulässt? Warum hat das B Ö S E eine ambivalente Anziehungskraft auf den Menschen? Woher kommt diese „Sympathy for the devil“? Der Kriminalfall zeigt uns das „Böse“, das sich in der menschlichen Seele versteckt. Es geht um Voyeurismus, Gruppendynamik, Selbstjustiz und, wie schon erwähnt die Frage der Schuld. 5/5 Punkten DIE PROTAGONISTEN IN „WEIL IHR BÖSE SEID“ Sarah Spielmann verarbeitet gerade das Trauma des letzten Falles (zur Rezension „Blutmoor“). Die Ermittlern und ihr Kollege ergänzen sich zu einem guten Team. Im Privatleben hat ihre Beziehung zu Christian sie emotional gefestigt und ihre „Schwiegermutter“ Ely vermittelt ihr, trotz ihrer Aufdringlichkeit, ein Gefühl der Geborgenheit. Durch den neuen Fall werden Erinnerungsstücke aufgewirbelt. Sarah zieht nicht nur das Böse an, sie. Fühlt auch das Böse, hier die Quelle Luzifers, der als Tarotkarte bei jedem Opfer liegt. Ich finde den Charakter sehr gut ausgearbeitet. Sarah ist eine toughe Kriminalbeamtin mit Empathie und Intelligenz. Die Anwältin Anandita Devi ist neu im Team und und unterstützt die ermittelnden Beamten in der Funktion als Staatsanwältin. Ich bin nicht mit der Figur warm geworden und kann sie auch nicht wirklich einschätzen. Sie trinkt zur Problembewältigung und ist mir als Teil der anklagenden Staatsanwaltschaft zu unkritisch und labil. Sie vermittelt den Anschein, etwas zu verbergen. Ich bin gespannt, wie sich die Figur in der Sarah Spielmann Reihe weiterentwickelt. Ich verzichte darauf, den/die Täter zu charakterisieren, denn das ginge ohne zu spoilern nicht. 5/5 Punkten SPRACHLICHE GESTALTUNG Thomas Ehrenberger arbeitet mit einem auktorialen Erzähler und wechselt mehrfach die Erzählperspektive. Der Leser ist live dabei, sobald ein neuer Mord geschieht. Der Mord wird aus der Perspektive der Opfer geschildert. Grausig gut! Schon „Blutmoor“ hat bei mir Gänsehautfeeling entfacht, aber „Weil ihr böse seid“, hält den Leser in diesem Feeling fest. Der Spannungsbogen bleibt bis zum realistischen aber unbefriedigendem Ende hoch. 5/5 Punkten FAZIT ZU „WEIL IHR BÖSE SEID“ Thomas Ehrenberger macht es dem Leser nicht leicht. Es sind abscheuliche Morde an aus moralischer Sicht widerwärtigen Menschen. Dennoch hat Mord oder das Töten nie eine Rechtfertigung. Auch Selbstjustiz kann nicht gebilligt werden. Ist es weniger schlimm, einen Vergewaltiger oder Drogendealer zu töten, als einen „guten“ Menschen? Mord ist ein Kapitalverbrechen und löscht das Leben eines Menschen aus. Emotional gesehen, weckt die Auswahl des Opfers unterschiedliche Reaktionen: Am schlimmsten ist es, wenn Kinder betroffen sind. Das Buch hat mich an die TV-Serie „Dexter“ erinnert. Dexter ist ein Serienmörder, der nur „Böse“ Menschen tötet und trotzdem die Sympathie des Zuschauers findet. Das ist aber in „Weil ihr böse seid“ nicht der Fall. Beängstigend finde ich, dass Menschen sich dazu aufstacheln lassen, zu morden. Ich glaube, es liegt daran, dass die Gruppendynamik den Einzelnen mitzieht, ohne dass dieser das Gefühl hat, dass er derjenige ist, der tötet. Keiner fühlt sich in der Verantwortung. „Weil ihr böse seid“, zeigt keine Schwarz-Weiß-Malerei sondern komplexe Graustufenvarianten. Ein mitreißender intelligenter Regionalkrimi! L E S E E M P F E H L U N G für Liebhaber des kriminellen Genres. Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

Fast ein Thriller
von Gertie G. aus Wien am 08.12.2018

Gerade jetzt, wo sich das Leben der Polizistin Sarah Spielmann langsam wieder normalisiert und sie mit ihrem Freund Christian so etwas wie eine Beziehung eingeht, platzt diese scheinbar zusammenhanglose Mordserie in ihr ohnehin nicht einfaches Leben. Doch bei näherer Betrachtung gewinnt die Tarotkarte des „Luzifers“, die bei ... Gerade jetzt, wo sich das Leben der Polizistin Sarah Spielmann langsam wieder normalisiert und sie mit ihrem Freund Christian so etwas wie eine Beziehung eingeht, platzt diese scheinbar zusammenhanglose Mordserie in ihr ohnehin nicht einfaches Leben. Doch bei näherer Betrachtung gewinnt die Tarotkarte des „Luzifers“, die bei jeder der schrecklich zugerichteten Leichen zu finden ist, an Bedeutung. Denn Luzifer ist nicht ausschließlich der „gefallene Engel“ oder Teufelsfürst, sondern für einige Menschen ein Heilsbringer. Bei Durchforstung des persönlichen Hintergrundes des jeweiligen Opfers stellt sich heraus, dass diese selbst keine Unschuldslämmer waren. Der eine fährt eine Frau über den Haufen, die danach ein Pflegefall ist, der andere verletzt einen Gegenspieler in einem Eishockey-Match so schwer, dass er im Wachkoma liegt und ein dritter ist ein abscheulicher jugendlicher Sexualstrafstäter, der es brillant versteht, seine Betreuer in der Wohngemeinschaft an der Nase herumzuführen. Nimmt hier jemand, der die Gerichtsurteile für zu milde erachtet, die Bestrafung selbst in die Hände? Nur wer? Welche Rolle spielt die Reporterin, die noch vor der Polizei am Tatort ist? Es scheint, als erhielte sie ihre Informationen direkt vom Mörder. Wird sie auch nur benutzt, um die Polizei schlecht dastehen zu lassen? Je tiefer Spielmann und ihre Crew in die Fälle eindringen, desto öfter kreuzen sich die Wege mit einer alt eingesessenen Wiener Familie, die mit ihrer Stiftung bedürftigen Jugendlichen hilft. Meine Meinung: Auch in ihrem dritten Fall hat die Profilerin mit den tiefen Abgründen der Menschen zu tun. Der Autor versteht es, die Grauslichkeiten der menschlichen Seele zu offenbaren. Dass hier Jugendliche betroffen sind, die quasi ferngesteuert werden, macht den Krimi beinahe zu einem Thriller. Diesmal wird eine Menge neuen Personals eingeführt: Zum einen die Reporterin, dann Christians Mutter und die Staatsanwältin. Alle drei wirken auf ihre jeweils eigene Art aufdringlich. Selbst Christians Mutter, die es gut mit ihrem Sohn und Sarah meint. Doch wie man weiß, ist „gut gemeint“ das Gegenteil von gut. Sie wirkt auf mich wie eine „Helikopter-Mutter“, die ihre Kinder umschwirren, nur dass der Sohn schon erwachen ist. Einfach mit einem Menage-Reindl in der Dienststelle von Sarah aufzutauchen und ihr selbst gekochte Speisen aufzudrängen? Na, ich weiß nicht. Ich würde mir das strikt verbitten. Eine etwas undurchsichtige Rolle spielt auch die neue Staatsanwältin Anandita Devi. Sie wird einmal als „Anwältin“ und dann wieder als „Staatsanwältin“ bezeichnet. Das sind zwei völlig unterschiedliche Positionen im Rechtssystem. Auch sonst gibt es kleinere Ungenauigkeiten wie zum Bespiel auf Seite 71: Hier wird von einer Heilsteinkette gesprochen, die bernsteinfarbene, blaue, schwarze und weiße Steine enthält. Sodalith und Lapislazuli sind dunkelblau, Chalzedon hellblau (oder als besondere Varietät rosa), der Topas bernsteinfarben. Keiner der genannten Steine ist schwarz oder weiß. Der Schreibstil ist salopp und dem jugendlichen Milieu, in dem der Krimi spielt, angepasst. Fazit: Wer Krimis, die an der Grenze zum Thriller balancieren mag, ist hier gut bedient. Gerne gebe ich 4 Sterne.

Für Fans von "Anonym"
von einer Kundin/einem Kunden aus Marsberg am 30.11.2018

„Weil ihr böse seid“ ist der dritte Teil der Serie um die LKA-Kommissarin und Profilerin Sarah Spielmann. Der Krimi startet rasant mit einem brutalen Verbrechen an einem Eishockeyspieler. Die Täter sind als Puppen verkleidet. Sie tragen Masken und sind dadurch sozusagen entmenschlicht. Diese Eigenschaft wird auch in den weiteren... „Weil ihr böse seid“ ist der dritte Teil der Serie um die LKA-Kommissarin und Profilerin Sarah Spielmann. Der Krimi startet rasant mit einem brutalen Verbrechen an einem Eishockeyspieler. Die Täter sind als Puppen verkleidet. Sie tragen Masken und sind dadurch sozusagen entmenschlicht. Diese Eigenschaft wird auch in den weiteren Taten dieser Puppen deutlich. Man spürt richtig, welche Macht diese Masken haben. Und der Leser wird so manches Mal durch die Brutalität geschockt, zu der die Täter fähig sind. Thomas Ehrenberger hat hier einen rasanten Krimi geschrieben, der für meine Begriffe eher ein Thriller ist. Auch wenn es natürlich darum geht, wer hinter den grausamen Taten steht. Denn schnell wird deutlich, dass im Hintergrund ein Puppenspieler seine Fäden zieht. Ein geheimnisvoller Serientäter, der sich Luzifer nennt. Sehr gelungen fand ich übrigens nicht nur die Krimihandlung, sondern auch die Nebenfigur der Schwiegermutter. Anders, als man vielleicht erwarten würde, übernimmt sie hier nicht die Rolle des „Schwiegermonsters“. Im Gegenteil: Mit ihrer fürsorglichen Art und den Tarotkarten bildet sie gewissermaßen den Gegenentwurf zum Serientäter, der für den Leser sehr wohltuend ist. Insgesamt bin ich absolut begeistert von diesem Krimi, der ein großes Lesevergnügen war. Wenn am Ende die Masken gelüftet werden, wartet noch eine Überraschung.


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