Zum Glück gibt es Umwege

Roman

Anne Buist, Graeme Simsion

(26)
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Beschreibung

Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Hinreißend witzig: zwei unwiderstehliche Helden auf dem Jakobsweg.
Zoe, Künstlerin und Yoga-Expertin, flüchtet aus Kalifornien nach Frankreich. Martin, Technikfreak aus England, will den von ihm entwickelten Wanderkarren für Rückengeschädigte einem Praxistest unterziehen. Als sie sich auf dem Jakobsweg begegnen, sind sie erstmal ganz schön genervt voneinander. Aber schräge Reisegefährten, Wetter- und Seelenkatastrophen, die Kapriolen des Wanderkarrens schweißen zusammen. Werden Martin und Zoe, grundverschieden wie sie sind, auf dem Camino einen gemeinsamen Weg finden?
Ein Roman über Neuanfang und Sinnsuche, übers Wandern und Zu sich selbst finden und darüber, wie wir mit einem Lächeln Erfüllung finden.

Bestseller-Autor Graeme Simsion ("Das Rosie-Projekt") , und seine Frau, Psychologin und Autorin Anne Buist, haben "Zum Glück gibt es Umwege" gemeinsam geschrieben, jeder aus seiner Perspektive. Beide haben den Jakobsweg von Cluny bis Santiago begangen, Örtlichkeiten und Wegbeschreibungen gehen auf eigenen Augenschein zurück, und so manche Begegnung auf dem Camino ist, fiktiv abgewandelt, in die Romanhandlung eingeflossen.
»Eine herrliche Geschichte von Menschen, die Selbstzweifel überwinden und alte Lasten abwerfen.«
Herald Sun, Sydney

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783104906812
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel Two Steps Forward
Dateigröße 1351 KB
Übersetzer Annette Hahn
Verkaufsrang 9166

Buchhändler-Empfehlungen

Jeder muss alleine finden, wonach er sucht.

Sandra Riesenbeck, Thalia-Buchhandlung Münster

Jeder geht ihn aus anderen Gründen und jeder geht ihn allein. Auch wenn sich ihre Wege immer wieder kreuzen und Zoe und Martin ein Stück gemeinsam wandern, muss doch jeder alleine finden, wonach er sucht. Der Weg lehrt jeden eine andere Lektion und doch schweißt sie am Ende genau das zusammen. Ein an vielen Stellen authentischer Roman über das Pilgern auf dem Jakobsweg und zwei Menschen, die sich zufällig begegnen und nicht mehr voneinander loskommen.

Bon Chemin ...und bauen Csmino

Annika Fischer, Thalia-Buchhandlung Ludwigsburg

Das Buch hat mein Camino-Heimeeh wieder aufleben lassen. Mir gefällt der Schreibstil.

Kundenbewertungen

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Der Weg ist das Ziel
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 18.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn man den Camino geht, dann tun das die meisten um "zu sich selbst zu finden", wie man so schön sagt. Oder auch um einfach wochenlang mit sich und der Natur allein zu sein und dabei Zeit zu haben, Ordnung in die ganzen vielen Gedanken zu bringen, die einen oft erdrücken zu drohen. Zoe macht sich eher sehr spontan auf die R... Wenn man den Camino geht, dann tun das die meisten um "zu sich selbst zu finden", wie man so schön sagt. Oder auch um einfach wochenlang mit sich und der Natur allein zu sein und dabei Zeit zu haben, Ordnung in die ganzen vielen Gedanken zu bringen, die einen oft erdrücken zu drohen. Zoe macht sich eher sehr spontan auf die Reise, und auch ziemlich unvorbereitet. Doch man findet anscheinend immer Menschen, die einem weiterhelfen. Martin hingegen will vor allem seinen 'Karren' testen, mit dem rückenschonend das Gepäck transportiert werden kann, um ihn dann bei einer Messe an Investoren vorstellen zu können. Nachdem sich die zwei Protagonisten auf den Weg Richtung Westen gemacht haben, kam es streckenweise auch zu Passagen, die eher in einem Sachbuch-Reisebericht zu finden sind, aber für einen fiktiven Roman auf Dauer zu langweilig wären. Doch zum Glück bleibt es nicht so, unterwegs passiert dann doch eine ganze Menge. Im Epilog erfährt man dann auch, dass das Autoren-Ehepaar diesen Weg von Cluny in Frankreich nach Santiago de Compostela in Spanien bereits 2x gegangen ist, auf jedenfalls anderen Routen. Sie wissen also wirklich, wovon sie hier schreiben. Dennoch ist das ganze kein Tatsachenbericht, sondern ein Roman mit einer schönen Geschichte und auch Botschaft. Wobei erfreulicherweise hier nicht auf einer spirituelle Ebene gefahren wird, sondern auf einer ganz bodenständigen, was mir sehr viel mehr entgegen kommt.

Authentisch erzählter Roman
von KimVi aus Buchholz am 09.05.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Amerikanerin Zoe hat einen tragischen Verlust erlitten. Deshalb reist sie zu ihrer Freundin nach Frankreich und fasst dort den spontanen Entschluss, den Jakobsweg zu gehen. Auf ihrem Weg trifft sie immer wieder auf Martin, der einen Wanderkarren entworfen hat und diesen auf dem Jakobsweg einem Härtetest unterziehen will. Die... Die Amerikanerin Zoe hat einen tragischen Verlust erlitten. Deshalb reist sie zu ihrer Freundin nach Frankreich und fasst dort den spontanen Entschluss, den Jakobsweg zu gehen. Auf ihrem Weg trifft sie immer wieder auf Martin, der einen Wanderkarren entworfen hat und diesen auf dem Jakobsweg einem Härtetest unterziehen will. Die beiden sind sich nicht sofort sympathisch, da sie ganz unterschiedlich sind und den Camino aus vollkommen anderen Beweggründen gehen. Doch der Weg verändert die beiden... "Zum Glück gibt es Umwege" ist ein Roman über den Jakobsweg von Graeme Simsion und Anne Buist. Im Nachwort erfährt man, dass die beiden den Weg von Cluny bis Santiago selber zurückgelegt und ihre eigenen Erfahrungen und Beschreibungen, aus wechselnden Perspektiven, in die Handlung eingebracht haben. Auch wenn die Örtlichkeiten und die Erfahrungen, die sie auf den einzelnen Abschnitten gesammelt haben, in diesen Roman einfließen, handelt es sich dennoch um eine fiktive Geschichte.  Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos, denn beide Autoren verstehen es hervorragend, Protagonisten und Handlungsorte so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Die beiden Hauptcharaktere haben unterschiedliche Probleme, denen sie sich auf dem Weg stellen müssen. Da beide sympathisch wirken, lässt man sich gerne auf den Weg und die Veränderung, die beide Charaktere im Verlauf der Handlung durchlaufen, ein. Es handelt sich um einen eher geruhsamen Roman, der eine besondere Atmosphäre vermittelt. Man hat Zeit, sich mit den Charakteren vertraut zu machen und ihre Weiterentwicklung zu beobachten. Diese wirkt so authentisch, dass man sich ganz auf den Weg einlassen kann und dabei selber zum Nachdenken angeregt wird. Die Strapazen, die der Weg den beiden abverlangt, aber auch die Glücksmomente und Erfolgserlebnisse, werden so vermittelt, dass man sich alles mühelos vorstellen kann. Es gibt zwar auch immer wieder Szenen, die etwas ausufernd wirken oder bei denen man das Gefühl hat, dass sich zu viel wiederholt, doch darüber kann man großzügig hinwegsehen, da dies gut zum Roman passt. Denn auf dem langen Weg von Cluny nach Santiago hat man sicher genug Zeit, die Landschaft ausgiebig zu betrachten und dabei wiederholt in sich zu gehen.  Ein gelungener Roman über den Jakobsweg, der sehr authentisch geschildert ist und deshalb zum Nachdenken anregt. 

Der Weg ist das Ziel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kosel am 28.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach einem Schicksalsschlag flüchtet Zoe spontan aus Kalifornien nach Frankreich. Sie hat einiges zu verarbeiten und das Bedürfnis, alleine zu sein. Da kommt ihr ein "Zeichen" gerade recht, um sich auf den Jakobsweg zu begeben. Martin ist Ingenieur und hat einen Wanderkarren für Rückengeschädigte entwickelt. Den will er nun aus... Nach einem Schicksalsschlag flüchtet Zoe spontan aus Kalifornien nach Frankreich. Sie hat einiges zu verarbeiten und das Bedürfnis, alleine zu sein. Da kommt ihr ein "Zeichen" gerade recht, um sich auf den Jakobsweg zu begeben. Martin ist Ingenieur und hat einen Wanderkarren für Rückengeschädigte entwickelt. Den will er nun ausgiebig testen, dafür bietet sich der Jakobsweg geradezu an. Als die beiden sich begegnen, sind sie nicht gerade angetan voneinander, zumal sie grundverschieden sind. Aber vielleicht schweißt der gemeinsame Weg ja zusammen.... Ich musste bereits bei der ersten Begegnung zwischen Zoe und Martin schmunzeln, die stand scheinbar unter keinem guten Stern. Erfrischend und leicht beschreiben die Autoren die Wanderung der beiden abwechselnd aus Zoe's und Martin's Sicht und lassen dabei eigene Erfahrungen einfließen. Zoe und Martin tragen einigen emotionalen Ballast mit sich rum, der sich auf ihrer Wanderung nach und nach offenbart. Ich selbst habe schon lange davon geträumt einmal den Jakobsweg zu gehen, was mir aus gesundheitlichen Gründen leider zur Zeit nicht möglich ist. Umso erfreuter bin ich, dass ich mich mit den beiden Protagonisten auf die Reise begeben durfte. So ähnlich habe ich mir den Weg immer vorgestellt. Erkenntnisse, Begegnungen mit Menschen, deren Schicksale berühren oder anderen Menschen, die einem unsympathisch sind, aber auch Hürden und Rückschläge auf der Wanderung. Der Schreibstil der Autoren gefällt mir sehr. Die Charaktere und ihre inneren Kämpfe kommen authentisch rüber. An manchen Stellen musste ich über die Herbergsväter und-Mütter lachen (einige davon haben die Autoren selbst erlebt), an anderen Stellen war ich berührt. Ein lesenswerter Roman der inspiriert, allen Ballast hinter sich zu lassen und sich selbst wiederzufinden.

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