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Alles könnte anders sein

Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen

Heute glaubt niemand mehr, dass es unseren Kindern mal besser gehen wird. Muss das so sein? Muss es nicht! Der Soziologe und erprobte Zukunftsarchitekt Harald Welzer entwirft uns eine gute, eine mögliche Zukunft. Anstatt nur zu kritisieren oder zu lamentieren, macht er sich Gedanken, wie eine gute Zukunft aussehen könnte: In realistischen Szenarien skizziert er konkrete Zukunftsbilder u.a. in den Bereichen Arbeit, Mobilität, Digitalisierung, Leben in der Stadt, Wirtschaften, Umgang mit Migration usw.
Erfrischend und Mut machend zeigt Welzer: Die vielbeschworene »Alternativlosigkeit« ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit. Wir haben auch schon viel erreicht, auf das man aufbauen kann. Es ist nur vergessen worden beziehungsweise von andere Prioritäten verdrängt. Es kann tatsächlich alles anders sein. Man braucht nur eine Vorstellung davon, wie es sein sollte. Und man muss es machen. Die Belohnung: eine lebenswerte Zukunft, auf die wir uns freuen können.
Portrait
Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei - Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen. In den Fischer Verlagen sind von ihm erschienen: >»Opa war kein Nazi«. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis< (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002), >Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden< (2005), >Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben< (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), der >FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2017/18< (2016), >Selbst denken< (2013), >Autonomie. Eine Verteidigung< (zus. mit Michael Pauen, 2015), >Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freiheit< (2016) und zuletzt >Wir sind die Mehrheit. Für eine offene Gesellschaft< (2017). Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783104909226
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 2822 KB
Verkaufsrang 439
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Kundenbewertungen

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Ein lesenswerter "Vordenker"
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 16.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine positive wenn auch nicht immer optimistische Sicht der Zukunft

Mein Eindruck
von HSL am 26.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schon lange mache ich mir Gedanken wie sich unsere Zukunft unter den heutigen Bedingungen überhaupt entwickeln kann und bin dabei auf dieses Werk vom Fischer Verlag gestoßen. Es beschreibt eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen. Derzeit können die Bürger vieler Länder das Leben gar nicht ausdrücken und greifen, weil sie zu ... Schon lange mache ich mir Gedanken wie sich unsere Zukunft unter den heutigen Bedingungen überhaupt entwickeln kann und bin dabei auf dieses Werk vom Fischer Verlag gestoßen. Es beschreibt eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen. Derzeit können die Bürger vieler Länder das Leben gar nicht ausdrücken und greifen, weil sie zu wenig Phantasie besitzen, um alleine zu laufen. Wie kann es sein, dass in einer endlichen Welt die Wirtschaft unendlich wachsen kann? Im Kapitalismus jagt man dem ewigen Wirtschaftswachstum hinterher und man kennt kaum noch Moral. Der größte Teil der heutigen Bevölkerung ist nicht frei, denn sie sind in Gedanken gefangen und beschäftigen sich mit Dingen, die dem irdischen Dasein kaum nutzen. Die Regierung und Wirtschaft setzt alles daran, dass es auch so bleibt. Doch unseren Planeten schadet es mehr denn je. Diese beiden Instanzen von Staat und Wirtschaft sind auch nicht daran interessiert, wie jener gesellschaftlicher Stoffwechsel wieder funktionieren könnte. Warum muss man eigentlich immerzu arbeiten? Wirtschaftswachstum geht nur mit dem Raubbau an der Natur und so wie es aussieht plündert man bis nichts mehr geht und das nennt man Experiment Wirtschaftswachstum/Erde. An dem Beispiel“ Lego“ zeigt der Autor und Direktor von „Futurzwei“ seiner Stiftung für Zukunftsfähigkeit, wie bereits Vorhandenes in der Gesellschaft umgebaut werden kann, anstatt zu lamentieren. So wie bei „Lego“ nach1949 das vielseitigste Spielzeug entstand, indem Kinder ihre Welten bauten, gibt es heute nur noch die vorgefertigten Varianten der Politik und Wirtschaft und Alternativen werden kaum akzeptiert. Herr Welzer glaubt an die Zukunft, indem Menschen wieder im Vordergrund stehen, die auch echte Produktivität leisten. Um dem entgegen zu wirken bedeutet, einen Riegel für Eliten vorschieben, damit sie sich nicht mehr an Mensch und Natur vergreifen und getürkte Bausteine zusammenstellen, als gäbe es eine 2.Erde. Im Wohlergehen der Gemeinschaft muss das Recht auf Einkommen bestehen, so auch kostbare Zeit für sich selbst und Orte auch grenzüberschreitend auszuwählen, wo man leben möchte und sollte nicht nur Privileg von Eliten sein. Der besinnungslose Raubbau an der Natur in der EU und der US-amerikanischen Nachkriegszeit geht heute global gesehen im höchsten Maße weiter. Wir alle haben keinen Mangel an Wissen über den Zustand der Welt, aber einen Mangel an Willen diesen Zustand zu verbessern. Vor allem sind es Entscheidungsträger, die diesen Wahnsinn weiterhin betreiben und Menschen die andere Wege einschlagen möchten, sind Systemzerstörer. Eine zukunftsweisende Orientierung ist mehr als nötig und dazu ruft Herr Welzer mit einem hervorragenden Wissensschatz auf. Erfüllte Wünsche sind der Tod der Wachstumswirtschaft. Es gibt aber auch andere Dinge die man nicht kaufen kann und trotzdem glücklich machen - Liebe zu Kindern und anderen Menschen, Tier, Natur, Garten, Hobbys, bestimmte Leidenschaften usw.. Dieses Gefühl muss wieder erzeugt werden, damit unser Planet überleben kann. Dieses System darf keine Zustimmung mehr finden. Wir müssen aus diesem Experiment aussteigen und neuen Realismus schaffen. Alles könnte anders sein und dafür bekommen wir in diesem Band auch beeindruckende, zukunftsweisende Beispiele. Ein großartiges, mutiges Buch! Danke!

Eine neue Welttheorie!
von S.A.W aus Salzburg am 23.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Harald Welzer hat sich viel vorgenommen: nicht weniger als eine neue Gesellschafts- und Umwelttheorie. Er beschreibt mit viel Wissen und Esprit, dass man vor allem anders denken muss, damit alles anders wird. Er entlarvt die derzeitigen Prämissen des Wirtschafts- und Universitätssystem als grundliegend falsch - nicht von gestern... Harald Welzer hat sich viel vorgenommen: nicht weniger als eine neue Gesellschafts- und Umwelttheorie. Er beschreibt mit viel Wissen und Esprit, dass man vor allem anders denken muss, damit alles anders wird. Er entlarvt die derzeitigen Prämissen des Wirtschafts- und Universitätssystem als grundliegend falsch - nicht von gestern sondern von vorgestern, entstanden im leichtsinnigen Unwissen des 19. Jhdt. Er bezieht alle Theoretiker in seine Kritik mit ein und beweist jedem einzelnen, wo er falsch liegt. Wenn wir endlich unser Verstand benutzen, liegen alle Lösungen auf der Hand. Ich gebe ihm uneingeschränkt recht, weil er theoretisch untermauert, was ich in meinem Buch "2100 Die neue Welt" mit einfachen Worten für die breite Öffentlichkeit beschreibe: Der materielle Fortschritt ist keiner mehr, weil wir materiell gesättigt sind und emotional hungrig. Fortschritt ist nur mehr im psychosozialen Bereich möglich, denn dort liegt alles im Argen und macht die Menschen unglücklich. Menschen brauchen mehr Beziehung, mehr Freundlichkeit, mehr Fairness, mehr Kooperation, mehr Freiheit, mehr Kreativität. Für all dies braucht man keine Tiere zu töten und keine Ökosysteme auszurotten. Wenn wir unsere Energie in einen glücklich machenden Umgang miteinander stecken, kommen wir wieder wunderbar mit unserer einen und einzigen Welt aus, können uns auch über glückliche Tiere und blühende Pflanzen freuen, das Klima genießen statt uns davor zu fürchten. Der Wahnsinn hat Methode: Die Eliten dieser Welt setzen ungestraft und ungebremst ihr globales Experiment fort, das längst gescheitert ist: Kann in einer endlichen Welt die Wirtschaft unendlich wachsen? Das glaubten die Pioniere der Gründerzeit, sie wussten es nicht besser. Heute weiß jeder, dass der Planet am Zusammenbrechen ist. Blöd nur, dass die Pioniere der ersten Wirtschaftstheorie alles Geld an sich gerafft haben und es einsetzen, um den Umstieg auf die neue Globaltheorie zu verhindern. Nicht Welzers Buch ist eine Utopie, sondern das, was uns die Eliten täglich als Realität vorgaukeln. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "2100. Die neue Welt. So retten wir die Zukunft."