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Serotonin

Roman

Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.
Portrait
Michel Houellebecq wurde 1958 in La Réunion geboren und lebt in Irland. Er ist Preisträger des angesehenen Grand Prix National des Lettres.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 07.01.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783832184421
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 1389 KB
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 134
eBook
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19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Man kann ihn hassen oder ihn lieben: Kalt lässt Michel Houellebecq niemanden und leicht macht er auch nicht. "Serotonin" ist tottraurig, verstörend, brillant. Man kann ihn hassen oder ihn lieben: Kalt lässt Michel Houellebecq niemanden und leicht macht er auch nicht. "Serotonin" ist tottraurig, verstörend, brillant.

„Unbedingt lesen!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Es ist immmer wieder erschreckend bis erschütternd in die seelischen Abgründe eines Menschen zu blicken. Kein anderer führt uns diese Zerbrechlichkeit des Lebens derart vor wie Michel Houellebecq! Es ist immmer wieder erschreckend bis erschütternd in die seelischen Abgründe eines Menschen zu blicken. Kein anderer führt uns diese Zerbrechlichkeit des Lebens derart vor wie Michel Houellebecq!

„Enttäuschend...“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Ein anspruchsvoller Roman, der allerdings durch Schachtelsätze mühselig zu lesen ist. Des weiteren ist das Buch inhaltlich sehr zynisch und negativ, als auch zu teilen pervers, so dass ich es nach wenigen Seiten zur Seite gelegt habe. Ein anspruchsvoller Roman, der allerdings durch Schachtelsätze mühselig zu lesen ist. Des weiteren ist das Buch inhaltlich sehr zynisch und negativ, als auch zu teilen pervers, so dass ich es nach wenigen Seiten zur Seite gelegt habe.

„Große Erzählkunst“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Der Meister der Provokation hat einen neuen Roman geschrieben und liegt wieder mal genau am Puls der Zeit. Gnadenlos ehrlich, manchmal über die Schmerzgrenze hinaus und in umwerfend gute Sprache! Der Meister der Provokation hat einen neuen Roman geschrieben und liegt wieder mal genau am Puls der Zeit. Gnadenlos ehrlich, manchmal über die Schmerzgrenze hinaus und in umwerfend gute Sprache!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ach Houellebecq, entweder man liebt oder hasst ihn. Ich gehöre zur ersten Fraktion, aber ich weiß dass er es noch besser kann... Ach Houellebecq, entweder man liebt oder hasst ihn. Ich gehöre zur ersten Fraktion, aber ich weiß dass er es noch besser kann...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Ein guter Beobachter der Umstände
von Silke Schröder aus Hannover am 07.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In ?Serotonin? erzählt Michel Houellebecq in seiner leicht ironíschen, aber sehr treffenden Art von der Vereinsamung und inneren Perspektivlosigkeit seines Helden, aber auch vom generellen Frust einer Gesellschaft, deren Lebensgrundlage immer mehr ins Wanken zu geraten scheint. Er beschreibt die kulturelle wie wirtschaftliche Verarmung der Provinz und schildert eine... In ?Serotonin? erzählt Michel Houellebecq in seiner leicht ironíschen, aber sehr treffenden Art von der Vereinsamung und inneren Perspektivlosigkeit seines Helden, aber auch vom generellen Frust einer Gesellschaft, deren Lebensgrundlage immer mehr ins Wanken zu geraten scheint. Er beschreibt die kulturelle wie wirtschaftliche Verarmung der Provinz und schildert eine Demonstration von Landwirten, die an die Proteste der ?Gelbwesten? im Herbst 2018 erinnert. Sein 46-jähriger, beruflich durchaus erfolgreicher Protagonist streift ziellos durch sein Leben, zieht Resümee, lässt seine Ex-Freundinnen Revue passieren und kann sich am Vergangenen ebensowenig wie am Jetzigen oder vielleicht noch Kommenden wirklich erfreuen. Und wie der Ich-Erzähler scheint auch die Gesellschaft als Ganzes mit den Zuständen zu hadern. Ja, wir sollen und wollen besser regional und saisonal statt global konsumieren, aber die übervollen Supermarktregale mit all den günstigen Produkten aus aller Welt haben auch Einiges für sich. Die Widersprüche zwischen Bewusstsein und Bedürfnis, Wunsch und komplexer Wirklichkeit lassen wenig klare Linie, aber viel Orientierungslosigkeit und auch Frust zurück. Michel Houellebecq ist ein guter Beobachter der Umstände, und das zeigt er auch wieder in ?Serotonin?.