Kenne deine Feinde

Thriller

Linwood Barclay

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Beschreibung

»No one can thrill you and chill you better than Linwood Barclay.« Tess Gerritsen

Niemand ist gefährlicher als der, von dem du es am wenigsten erwartest und niemand könnte brillanter in seinem neuen Thriller "Kenne deine Feinde" über die Abgründe einer Familie der US-Middle-Class schreiben als Linwood Barclay. Schonungslos seziert der Meister der »family in jeopardy«-Thriller wie ein Social-Media-Shitstorm und Mobbing das schwächste Glied einer Familie an den Rande des Abgrunds bringen.

Privatdetektiv Cal Weaver soll als eine Art Bodyguard auf einen 18-Jährigen aufpassen, der Morddrohungen erhält, seit er alkoholisiert eine Mitschülerin überfahren hat. Weder Jeremy selbst noch seine Eltern scheinen das Ganze allerdings wirklich ernst zu nehmen, was Privatdetektiv Cal seinen Job nicht gerade erleichtert: In der Kleinstadt findet bald Mobbing pur gegen den Jungen statt, in den sozialen Medien startet ein Social-Media-Shitstorm - eine regelrechte Hexenjagd beginnt. Als der Privatermittler zufällig herausfindet, dass Jeremy für den tödlichen Autounfall gar nicht verantwortlich sein kann, stolpert er mitten in eine Schlangengrube aus Verrat, Gier und tödlicher Skrupellosigkeit.

Mit einem Thriller des kanadischen Bestseller-Autor Lindwood Barclay erlebt man Thrill-Time de luxe. Er seziert die Gesellschaft und ihre Abgründe schonungslos und liefert einen meisterhaft konstruierten und erzählten Thriller, der den Leser über viele Stunden fesseln wird. »Ein wahrer Spannungsmeister.« Stephen King

Linwood Barclay, geboren 1955, stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er studierte Englische Literatur an der Trent University in Peterborough, Ontario, und arbeitete bis 2008 als Journalist. Im »Toronto Star«, Kanadas größter Tageszeitung, hatte er eine beliebte Kolumne. Sein erster Thriller, »Ohne ein Wort« (2007), war auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 03.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52200-4
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,2 cm
Gewicht 414 g
Originaltitel Parting Shot
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Silvia Visintini

Kundenbewertungen

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Solider Thriller
von World of books and dreams am 02.08.2019

Als der achtzehnjährige Jeremy bei einer Party sturzbetrunken mit dem Porsche eines Bekannten eine Mitschülerin überfährt, ist das Entsetzen in der Kleinstadt Promise Falls groß. Über das Internet erhält der Junge schwere Drohungen, die man zunächst noch leicht genommen hat. Doch als dann den Drohungen in den Netzwerken Taten fo... Als der achtzehnjährige Jeremy bei einer Party sturzbetrunken mit dem Porsche eines Bekannten eine Mitschülerin überfährt, ist das Entsetzen in der Kleinstadt Promise Falls groß. Über das Internet erhält der Junge schwere Drohungen, die man zunächst noch leicht genommen hat. Doch als dann den Drohungen in den Netzwerken Taten folgen, beschließen seine Großtante und seine Mutter, Jeremy unter den Schutz des Privat-ermittlers Cal Weaver zu stellen. Dieser ist zunächst nicht davon überzeugt, doch schon bald merkt auch Cal, dass die Drohungen ernst zu nehmen sind. Meine Meinung Höre ich den Namen Linwood Barclay, muss ich immer wieder an das erste Buch aus seiner Feder denke, das ich damals gelesen habe: Ohne ein Wort. Dieses Buch kreiste über mehrere Monate durch meinen Freundeskreis und sogar bei den Eltern der Freunde. Deshalb sind seine Bücher bis heute ein absolutes Muss bei mir. Mit “Kenne deine Feinde” erschien der vierte Fall der Promise Falls Reihe aus der Feder des Autors. Hier fiel mir aber der Einstieg nicht allzu leicht, denn der Beginn zog sich für meinen Geschmack zu sehr. Trotzdem ist es der wirklich großartige Schreibstil des Autors, der mich in die Geschichte zieht und so nach und nach wurde es dann auch immer spannender. Also ein recht klassischer Aufbau des Plots, mit kleinerer Vorstellung des Geschehens zu Beginn bis es dann immer spannender und interessanter wurde und zum Schluss es zum Showdown kam. Der Inhalt wird wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei die Haupterzählstränge aus der Sicht des Privatermittlers Cal Weaver und des Polizisten Barry Duckworth erzählt werden. Immer Mal wieder werden auch kleinere Zwischenspiele eingeblendet, die mich durchaus in die Irre führen konnten. Irgendwann hatte der Autor mich dann auch endlich soweit, dass ich hier mit spekulieren konnte, was wirklich hinter den merkwürdigen Ereignisse steckt. Denn zu Beginn scheint es noch, als hätten die beiden Haupthandlungsstränge nur wenig miteinander zu tun. Doch geschickt beginnt der Autor die losen Fäden zu verknüpfen, bis es zum Ende ein logisches Gesamtbild ergibt. Mit den Erzählsträngen wechseln auch die Erzähler, denn während Cal aus Ich-Form erzählt, berichtet ein dritte Person Erzähler von den Ereignissen Barrys. Trotz dieser unterschiedlichen Formen hatte ich das Gefühl, doch beide Ermittler mittlerweile ganz gut zu kennen. Ich finde beide äußerst sympathisch und beide haben auf ihre Art ein ganz eigenes Gespür für ihre Fälle. Mit diesen Ermittlern, aber auch mit den Nebenfiguren, hat es Linwood Barclay geschafft, lebendige Charaktere zu zeichnen, deren Geschichten man einfach gerne mitverfolgt. Mein Fazit Für mich gehört Linwood Barclay auf jeden Fall mit zu den Autoren, die ich einfach gerne lese und von denen ich alle Bücher im Regal stehen habe. Der vierte Band seiner Promise Falls Reihe kann man auch bedenkenlos lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn rein inhaltlich bleibt es gut verständlich. Auch das Private der Ermittler bleibt hier recht nebensächlich. Zugegeben, hier hat es etwas gedauert, bis die Spannung aufkam, aber letzendlich habe ich das Buch dann doch noch verschlungen.

Solider Krimi um Cybermobbing und Rache mit authentischen Ermittlern, aber kein Thriller, der mich fesseln konnte
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 24.06.2019

Der ehemalige Ermittler Cal Weaver arbeitet als Privatdetektiv in Promise Falls und nimmt das Angebot einer gut situierten Familie an, für die Sicherheit ihres Sohnes Jeremy zu sorgen und als dessen Leibwächter zu fungieren. Jeremy und auch seine Mutter Gloria erhalten Drohungen, nachdem er beschuldigt wurde, ein behindertes Mäd... Der ehemalige Ermittler Cal Weaver arbeitet als Privatdetektiv in Promise Falls und nimmt das Angebot einer gut situierten Familie an, für die Sicherheit ihres Sohnes Jeremy zu sorgen und als dessen Leibwächter zu fungieren. Jeremy und auch seine Mutter Gloria erhalten Drohungen, nachdem er beschuldigt wurde, ein behindertes Mädchen alkoholisiert angefahren und getötet zu haben, vor Gericht aber glimpflich davon gekommen ist. Als Cal Jeremy näher kennenlernt, beginnt er an seiner Schuld zu zweifeln. Detective Barry Duckworth nimmt die Anzeige von einem verwirrten Mann auf, der behauptet, entführt worden zu sein, sich aber an keine Details erinnern zu können. Als Andenken ist ihm eine Tätowierung auf dem Rücken geblieben, die ihn des Mordes an einem/ einer Sean beschuldigt. Er kenne jedoch niemanden mit diesem Namen. Beide Fälle weisen Parallelen auf, die auf die Website Rache zurückzuführen sind. "Kenne deine Feinde" ist Band 4 der Promise Falls-Reihe von Linwood Barclay, kann aber unabhängig von den Vorgängern gelesen werden, auch wenn immer wieder Bezug auf die Vorgeschichten von Weaver und Duckworth genommen wird. Der Roman ist abwechselnd aus der Perspektive von beiden geschrieben, wobei Cal als Ich-Erzähler fungiert. Die Handlungsstränge laufen bis gut zur Hälfte des Romans parallel bis Zusammenhänge zu erkennen sind. Die Hintergründe der Taten und der Täter selbst werden dann zu schnell enthüllt, so dass die ohnehin bisher mäßig spannende Geschichte ihren Reiz verliert. Letztlich bleibt dann nur noch die Frage zu klären, wie und durch wen der Täter überführt werden kann und ob es bis dahin weitere Opfer geben wird. Mit Mobbing, Nutzung von Social Media und Shitstorms greift der Autor aktuelle Themen auf, weshalb die Geschichte mitten im Zeitgeschehen ist und modern wirkt. Diese Dynamik wird aber weder durch den einen noch den anderen Erzählstrang aufgenommen. Die Geschichte plätschert dahin, ist ein solider Kriminalfall mit Fragen nach Selbstjustiz und Rachegelüsten, aber lange kein Thriller. Dafür konnte mich die Story trotz der angenehm normal erscheinenden Charaktere Weaver und Duckworth nicht wirklich fesseln.


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