Warenkorb
 

Wilder Winter

Ein Hap & Leonard-Roman. Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award

Hap & Leonard Band 1

Die beiden ungleichen Freunde haben schon bessere Tage gesehen und schlagen sich mit Gelegenheitsjobs auf den Rosenfeldern von Texas durch. Eines schönen Wintermorgens tauchen Haps Ex-Frau Trudy und ein paar Kumpels aus den 60er Jahren auf, die den bewaffneten Kampf gegen das Establishment wiederbeleben wollen.

Das Startkapital dazu liegt angeblich im Sabine River: eine Million Dollar aus einem schiefgelaufenen Bankraub. Hap ist in der Gegend aufgewachsen und soll bei der Suche helfen. Doch die Zeiten haben sich geändert, und auch ehemaligen Revolutionären sitzt mittlerweile das Hemd näher als die Hose. So bewahrheitet sich bald das, was Leonard von Anfang an klar war: Wo Trudy ist, gibt's Ärger. Es wird ein wilder Winter.
Rezension
"Neon-Bikini-Killer, Alt-Hippies und Zynismus, wie True Detective ihn nicht besser hinkriegt: Hap & Leonard ist die Fernsehüberraschung 2016."
Christian Alt, puls

"Eine Serie wie ihre Hauptfiguren: cool, unkonventionelle, etwas sperrig, aber mit ganz viel Herz!"
Christian Hanisch, quotometer.de

"Dieser vielschichtige Autor hat mit der Hap & Leonard-Reihe eine Krimiserie geschrieben, die ihresgleichen sucht. Witzige Sätze und absurde Dialoge gibt es am laufenden Band. Schräger Humor und zwei vom Pech verfolgte Ermittler, die man einfach mögen muss." (Kamikaze Radio, 06.06.2019)
Portrait
Joe R. Lansdale gehört mit zahlreichen Romanen und Erzählbänden zu den Stars der amerikanischen Kriminalliteratur. Er wurde mit dem American Mystery Award, dem British Fantasy Award und viermal mit dem Preis der Horror Writers of America ausgezeichnet. »Kahlschlag« stand zwei Monate lang auf der Krimibestenliste von Arte und ZEIT. »Gauklersommer« platzierte sich von Oktober 2011 bis Januar 2012 vier Monate lang durchgängig auf der Krimibestenliste.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 07.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96509-000-2
Verlag Golkonda Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12/1,7 cm
Gewicht 233 g
Originaltitel Savage Season
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Richard Betzenbichler, Katrin Mrugalla
Verkaufsrang 69410
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,00
9,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Weitere Bände von Hap & Leonard

  • Band 1

    140396654
    Wilder Winter
    von Joe R. Lansdale
    (52)
    Buch
    9,00
    Sie befinden sich hier
  • Band 2

    140396563
    Mucho Mojo
    von Joe R. Lansdale
    Buch
    9,00
  • Band 3

    140396625
    Bärenblues
    von Joe R. Lansdale
    Buch
    9,00
  • Band 6

    38832048
    Machos und Macheten
    von Joe R. Lansdale
    eBook
    6,99
  • Band 7

    65250523
    Krasse Killer
    von Joe R. Lansdale
    Buch
    16,90
  • Band 8

    140396652
    Rote Rache
    von Joe R. Lansdale
    Buch
    9,00
  • Band 9

    45068516
    Rote Rache
    von Joe R. Lansdale
    eBook
    6,99

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
12
20
14
4
2

Wilder Winter
von NiWa aus Euratsfeld am 08.09.2019

Texas in den 1980er-Jahren. Die Freunde Hap und Leonard halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Als Trudy - Haps Ex-Frau - unvermutet erscheint, hat sie einen lukrativen Coup im Gepäck, der den Geist der 60er-Jahre-Bewegung in die Gegenwart holen sowie Hap und Leonard eine Stange Geld einbringen soll. „Wilder Winter“ is... Texas in den 1980er-Jahren. Die Freunde Hap und Leonard halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Als Trudy - Haps Ex-Frau - unvermutet erscheint, hat sie einen lukrativen Coup im Gepäck, der den Geist der 60er-Jahre-Bewegung in die Gegenwart holen sowie Hap und Leonard eine Stange Geld einbringen soll. „Wilder Winter“ ist der erste Teil von Joe R. Lansdales Reihe um Hap und Leonard - eher ungleiche Freunde, die am gleichen Punkt im Leben angekommen sind. Trudy steht bei Hap vor der Tür und will ihn unbedingt für ihr Unternehmen gewinnen. Dabei setzt sie alle Waffen der Weiblichkeit ein, weil sie weiß, welche Knöpfe sie bei ihrem Ex-Mann betätigen muss. Angeblich warten im Sabine River mehrere hunderttausend Dollars, die bei einem Banküberfall sozusagen über Bord gegangen sind. Mit von der Partie ist eine wilde Truppe übrig gebliebener Kämpfer gegen das Establishment, die mit dem Geld die 1960er-Jahre auferstehen lassen wollen. Nachdem klar ist, dass Hap ohne Leonard keinen Finger rührt, lassen sich die Freunde auf dieses merkwürdige Abenteuer ein, das auf seine Art mitreißend, witzig und amüsant zu lesen ist. Angeblich sind Hap und Leonard unterschiedlich, doch das war vielleicht vor zwanzig Jahren so. Hap hat den Kriegsdienst in Vietnam verweigert und ist dafür freiwillig in den Knast marschiert. Hingegen hat sich der schwarze und schwule Leonard einige Orden in dem umstrittenen Krieg verdient, die ihm in der Gegenwart auch nicht helfen. Mittlerweile sind beide hartgesottene Typen, die mit rohem Charme ironisch ihres Weges gehen. Insgesamt kann man sie als abgerissene Figuren bezeichnen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Mir gefällt dieses aufgeblasene Cowboy-Gehabe. Obwohl die Figuren überzogen sind, finde ich es absolut authentisch erzählt. Beim Lesen habe ich meist ein Schmunzeln im Gesicht, weil Lansdale Ereignisse und Dialoge trocken rüber bringt. Lansdales derben Esprit muss man eben mögen, weil sein eigener Humor gefühlt auf direktem Weg aus der Wüste kommt. Oberflächlich betrachtet haben seine Geschichten einen primitiven Grundton. Sie setzen auf Humor, Blut und verstörende Gemetzel. Meiner Meinung nach sind darin ganz geschickt tiefgründige Themen und eine ordentliche Portion Gesellschaftskritik verpackt. Ich merke deutlich, dass der Autor gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung einsteht - auch wenn seine Art dies zu zeigen äußerst individuell ist. Ich mag diesen schwarzhumorigen, nüchternen Stil. Mir gefällt, dass Lansdale jugendliche Illusionen auf’s Korn nimmt und mit den reiferen Blick der Erfahrenheit alles nicht so eng sieht. Es gibt keine Schwarzweißmalerei. Die Farben sind verwischt und es ergibt sich ein schillerndes Bild, wie vom Leben abgemalt. Bemerkenswert sind zudem die Facetten von Texas, die der Autor dem Leser vor Augen führt. Wer hätte bei dem amerikanischen Bundesstaat jemals an Schnee und Rollsplitt gedacht? Ich hatte bisher nur trockene Wüste und schwülen Dschungel vor Augen, was dank Lansdale nun berichtigt ist. Im Endeffekt hat mir mein erstes Abenteuer mit Hap und Leonard großen Spaß gemacht. Ich fand es interessant, diese beiden abgerissen Typen näher kennenzulernen, ihnen über die Schulter zu schauen, und gemeinsam einen wilden Winter in Texas zu erleben. Für meinen Teil freue ich mich, wenn es mit dem zweiten Band - „Mucho Mojo“ - weitergeht. Hap & Leonard: 01) Wilder Winter 02) Mucho Mojo 03) Bärenblues 04) Schlechtes Chili 05) Rumble Tumle 06) Machos und Macheten 07) Das Dixie-Desaster 08) Rote Rache 09) Krasse Killer 10) Bissige Biester

Hat mich leider nicht überzeugt
von Chattys Bücherblog am 05.09.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass diese Geschichte ziemlich platt sein würde. Der Schreibstil zeichnet sich durch sehr flapsige Worte aus und zeigen schnell das Niveau, auf dem der Roman sich befindet. Wer hier also hochgeistiges erwartet, wird enttäuscht werden. In den 30 Kapitel wird die Freundschaft zweier... Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass diese Geschichte ziemlich platt sein würde. Der Schreibstil zeichnet sich durch sehr flapsige Worte aus und zeigen schnell das Niveau, auf dem der Roman sich befindet. Wer hier also hochgeistiges erwartet, wird enttäuscht werden. In den 30 Kapitel wird die Freundschaft zweier Männer beschrieben. Eine Freundschaft, die eigentlich unterschiedlicher kaum sein könnte. Das Ganze wirkt irgendwie übertrieben cool, na ja, sehr flapsig eben. Die Sprache der jungen Männer zeigt sich sehr direkt und völlig schnörkellos. Die Idee zur Story war vielleicht sehr einfallsreich, aber für mich hatte sie etwas völlig chaotisches. Ein wahlloses Durcheinander, ohne jeden roten Faden. Obwohl - nein, stimmt nicht so ganz. Der rote Faden ist wohl Trudy, durch die die Freundschaft immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird. Fazit Ob mir das Buch gefallen hat? Hm...ganz ehrlich... ich weiß es nicht. Es war zwar teilweise sehr interessant, aber dennoch auch irgendwie strukturlos, chaotisch. Der Schreibstil wirkt sehr direkt und lässt auch keine Fragen offen. Ob ich jedoch die richtige Zielgruppe für diese Reihe bin, ist eher fraglich.

Immer Ärger mit der EX
von anyways am 04.09.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Leonard und Hap, eine etwas ungewöhnliche Freundschaft, der eine schwarz, schwul und Kriegsveteran, der Andere weiß, hetero, Kriegsdienstverweigerer und 60ziger Jahre Nostalgiker und trotzdem sind sie seit Jahren befreundet und schlagen sich mit dürftigen Nebenjobs durchs Leben. Die einzige Aufregung die die Beiden anscheinend e... Leonard und Hap, eine etwas ungewöhnliche Freundschaft, der eine schwarz, schwul und Kriegsveteran, der Andere weiß, hetero, Kriegsdienstverweigerer und 60ziger Jahre Nostalgiker und trotzdem sind sie seit Jahren befreundet und schlagen sich mit dürftigen Nebenjobs durchs Leben. Die einzige Aufregung die die Beiden anscheinend erleben, sind die sporadischen Besuche von Trudy, Ex-Frau von Hap. Immer wenn sie auftaucht bedeutet das nichts als Ärger. So auch an diesem Nachmittag, Trudy erscheint, Hap‘s Verstand setzt aus und Leonard befürchtet das Schlimmste…zu Recht, denn diesmal möchte die Weltverbesserin nicht nur Hap‘s Hormone durcheinanderbringen sondern bittet ihn um einen verhängnisvollen Gefallen. Ein Auto soll aus dem Sabine River geborgen werden, da Hap die Gegend aus Kinderzeiten kennt, soll er bei der Auffindung und Bergung helfen. Fürstlich entlohnt werden soll Hap für seine Mühen, denn besagtes Auto war ein Fluchtwagen in einen schief gelaufenen Bankraub. Bestürzt muss Leonard mit ansehen wie Hap seiner Ex-Frau diese Bitte nicht abschlagen kann. Eine verhängnisvolle Liebschaft führt die Freunde in ein sehr gefährliches Abenteuer. Joe R. Landsdale’s „Wilder Winter“ ist eine Hommage an die wilden Sechziger und ein kleiner warnender Hinweis was passieren kann, wenn man immer nur in der Vergangenheit lebt. Einige Dinge lassen sich nicht wiederbeleben. Der Zauber wohnt seiner Zeit inne. Mit derben Sprüchen und einen großen Herzen sind beide Protagonisten ausgestattet. Ein bisschen nervend war nur der überbordene Gossan-Slang in einigen Dialogen, auch waren mir Beide viel zu passiv in ihren Rollen. Da es sich bei Hap & Leonard jedoch um eine Krimireihe handelt hoffe ich einfach das sich dies in den weiteren Büchern ändern wird. Kurzweilig war es allemal.