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Die Zeit der Töchter

Roman

Mütter und Töchter Band 2

Der Mut der Frauen: Liebe und Leid in den Nachkriegsjahren
In ihrem neuen Roman "Die Zeit der Töchter" erzählt Katja Maybach die dramatische Familiengeschichte ihres Bestsellers "Die Stunde unserer Mütter" weiter.

Maria und Vivien haben den Krieg überstanden, ihre Töchter entdecken im München der 50er-Jahre das Leben. Doch während Anna und Antonia heimlich ein Wiedersehen ihrer Mütter mit den Frauen vorbereiten, die sie bei Kriegsende aus dem Lager retten konnten, sehen Maria und Vivien sich erneut Anfeindungen ausgesetzt: Ihr Einsatz für Flüchtlinge aus dem Osten sowie die sogenannten »Besatzungs-Kinder« führt immer wieder zu teils handgreiflichen Auseinandersetzungen. Als dann auch noch eine junge Ostpreußin auftaucht, deren Kind offensichtlich einen dunkelhäutigen Vater hat, bahnt sich eine Katastrophe an.
Portrait
Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin“, was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch sie hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann sie mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging sie nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin. Nach einer schweren Krankheit begann sie, Romane zu schreiben. Bereits ihr Debüt „Eine Nacht im November“ war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebt die Autorin in München, sie hat zwei erwachsene Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52365-0
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2,5 cm
Gewicht 265 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 35977
Buch (Taschenbuch)
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Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Maria und Vivien haben den Krieg überlebt und müssen nun trotz Frieden mit weiteren Vorurteilen kämpfen, aber tapfer gehen sie ihren Weg. Teil 2 der Familiengeschichte in München.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Heute wieder topaktuell
von einer Kundin/einem Kunden aus Brunsbüttel am 28.11.2019

Dies ist nach "Die Stunde unserer Mütter" von Katja Maybach die Fortsetzung. Der Roman nimmt uns mit in das München der Nachkriegszeit, wo Anna und Antonia gemeinsam leben und einen Neustart wagen. Ihr Leben ist geprägt von den Ereignissen des Krieges und immer noch erleben sie den Hass und die Verfolgung von Menschen anderer Ku... Dies ist nach "Die Stunde unserer Mütter" von Katja Maybach die Fortsetzung. Der Roman nimmt uns mit in das München der Nachkriegszeit, wo Anna und Antonia gemeinsam leben und einen Neustart wagen. Ihr Leben ist geprägt von den Ereignissen des Krieges und immer noch erleben sie den Hass und die Verfolgung von Menschen anderer Kulturen und Andersartigkeit. Der Holocaust hat seine Spuren hinterlassen und Vivien und Maria stellen sich mutig vor einen schwarzen Jungen und seine Mutter. Ihre Menschlichkeit bezahlt Vivien fast mit dem Leben. Anna und Antonia gehen einen modernen Weg. In einer Zeit, in der die Rolle der Frau die des Heimchens am Herd war, waren selbstbewusste Frauen in der Minderheit. Doch die beiden sehen sich selbst mit beiden Beinen im Leben stehend und meistern auch die großen Krisen. Hier sieht man, dass ihre Mütter ihnen Vorbilder waren und ihnen gutes Rüstzeug mitgaben für ein selbstbestimmtes Leben. Mich hat der Roman sehr beeindruckt. Auch wenn die Handlung in der Zeit kurz nach dem Krieg spielt, kann man vieles auch in die heutige Zeit übertragen. Rassismus und Verfolgung ist z. Zt. wieder aktuell, die Menschen scheinen aus den schlimmsten Zeiten nicht viel gelernt zu haben. Ich wünsche mir, dass dieser Roman vielleicht ein Beitrag dazu ist, persönliche Handlungen und Einstellungen mal zu hinterfragen. Die Protagonisten sind gut und rund dargestellt, auch ihre Ecken und Kanten. Die Handlung ist schlüssig und es gefällt mir, dass sich am Ende nicht alles in Wohlgefallen auflöst. Emotional hat mich die Geschichte gepackt und hallt noch lange in mir nach. Sehr real schließt sich der Roman seinem Vorgänger an und vermittelt eine Botschaft., die wir hören sollten. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, Fau Maybach versteht es mit Worten zu zeichnen. Unbedingte Leseempfehlung!

Gelungene Fortsetzung
von Sikal am 16.11.2019

Bereits der Band „Die Stunde unserer Mütter“ war sehr gelungen und berührte. Nun ist der Nachfolgeband erschienen, der das Leben der vier Frauen in den 50er Jahren spiegelt. Die Mädchen Anna und Antonia sind erwachsen geworden, haben ihren Weg gefunden und sich einige Jahre nicht gesehen. Als die Schauspielerin Anna ein Enga... Bereits der Band „Die Stunde unserer Mütter“ war sehr gelungen und berührte. Nun ist der Nachfolgeband erschienen, der das Leben der vier Frauen in den 50er Jahren spiegelt. Die Mädchen Anna und Antonia sind erwachsen geworden, haben ihren Weg gefunden und sich einige Jahre nicht gesehen. Als die Schauspielerin Anna ein Engagement in München bekommen, nähern sich die beiden Cousinen wieder an und geben sich gegenseitig Halt. Außerdem wollen die beiden ein Treffen der überlebenden Frauen aus dem KZ organisieren, die von ihren Müttern Maria und Vivian gerettet wurden. Ob dieser Plan wohl aufgeht? Die beiden Schwägerinnen Maria und Vivian setzen sich nach wie vor für benachteiligte Mitmenschen ein. Während Maria in der Flüchtlingshilfe aktiv ist, engagiert sich Vivian als Schuldirektorin für ausgegrenzte Kinder. Beide spüren, dass das rassistische Gedankengut noch nicht abgelegt wurde. Besonders Daniel – ein kleiner schwarzer Junge - und seine Mutter Veronika bekommen dies zu spüren und haben zum Glück in Vivian eine Fürsprecherin gefunden. Doch auch sie kann die Katastrophe nicht verhindern. Die Autorin Katja Maybach hat wieder einen berührenden Roman geschrieben, der die fehlende Toleranz und Rassismus zum Thema hat. Wenn man dies so liest, könnte die Geschichte auch in der heutigen Zeit spielen und nicht in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Allzu viel hat sich nicht verändert und auch die populistische Partei, die hier „Freunde der Heimat“ genannt wird, finde ich gut getroffen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der vier Frauen erzählt und auch Veronikas Geschichte wird immer wieder eingeflochten, die sehr erschüttert und bestimmt kein Einzelschicksal war. Durch den Wechsel der Perspektive wartet man gespannt auf die weitere Entwicklung der Geschichte, trotzdem hätte so manches Mal ein wenig Straffung der Geschichte gutgetan. Katja Maybach schreibt tiefsinnig, emotional, mit sorgfältig gewählter Melancholie. Mit viel Empathie lässt sie uns teilhaben an dem Engagement der Frauen, dem Kampf um eine gerechtere Welt. Eine Geschichte über Mut und Vertrauen, Freundschaft und Liebe, Wertschätzung, aber auch Wut, Trauer und immer wieder Hoffnung. Eine berührende Geschichte, bei der ich aber unbedingt empfehle den Vorgängerband zuerst zu lesen, um die Feinheiten der Erzählung zur Gänze zu erfassen. Über einige Längen darf man großzügig hinwegsehen. Gerne vergebe ich für dieses Buch 4 Sterne.

Ein beeindruckender Roman, der starke Emotionen erzeugt!
von Gina1627 am 14.11.2019

Katja Maybach ist nach „Die Stunde unserer Mütter“ eine beeindruckende Fortsetzung der schicksalhaften Wege von Maria, Vivien, Antonia und Anna gelungen. Es war ein unglaublich fesselndes, berührendes und bedrückendes Leseerlebnis. Ein Roman, der für mehr Empathie, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft plädiert. Elf Jahre is... Katja Maybach ist nach „Die Stunde unserer Mütter“ eine beeindruckende Fortsetzung der schicksalhaften Wege von Maria, Vivien, Antonia und Anna gelungen. Es war ein unglaublich fesselndes, berührendes und bedrückendes Leseerlebnis. Ein Roman, der für mehr Empathie, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft plädiert. Elf Jahre ist es schon her, dass sich Antonia und Anna nach der gemeinsam erlebten Kriegszeit wiedersehen und im ersten Moment herrscht eine gewisse Distanz zwischen ihnen. Beide haben während ihrer Trennung ein falsches Bild voneinander bekommen, doch schnell entsteht zwischen ihnen wieder die gewohnte Nähe, als sie sich in München eine Wohnung teilen. Sie genießen ihr Leben, lassen sich treiben, freuen sich über Annas Erfolg als Schauspielerin und die wachsende Zuneigung zu zwei beeindruckenden Männern. Doch neben all den Entwicklungen denken sie auch an ihre mutigen Mütter, denen viele Menschen ihr Leben zu verdanken haben. Diese starken Frauen setzen sich immer noch für Benachteiligte ein und helfen den Menschen, die nach dem Krieg ihre Heimat verloren haben und flüchten mussten. Kein leichtes Unterfangen für die beiden, da Ablehnung und Hass von vielen geschürt wird. Umso schöner, dass ihre Töchter für sie eine große Überraschung planen, mit der sie überhaupt nicht gerechnet haben. Ich liebe die wunderbare und aussagekräftige Erzählweise von Katja Maybach, die so viel Wert auf Gefühle, Botschaften und winzige, wichtige Details in ihren Romanen legt. Auch mit „Die Zeit der Töchter“ hat sie mich wieder vollkommen überzeugen können! Durch diese beeindruckende Familiengeschichte bringt sie ihre Leser zum Nachdenken, zeigt auf, dass viele Menschen damals wie auch heute noch, nicht aus ihrer Vergangenheit gelernt haben, appelliert sie zu mehr Hilfsbereitschaft und Aufeinanderzugehen und sich mit Fremdenhass auseinander zu setzen. Alle diese Themen bringt sie sehr ausdruckstark durch das Verhalten und Engagement ihrer tollen Charaktere zur Geltung. Maria und Vivien haben so ein großes Herz. Sie geben dem kleinen farbigen Daniel und seiner Mutter Veronika ein neues zu Hause und werden dadurch mit dem verachtenswerten Verhalten von Nachbarn konfrontiert. Die Schicksale dieser beiden ausgegrenzten Menschen haben mich tief bewegt, genauso wie die Überraschung, die Maria und Vivien Dank Antonia und Anna erleben durften. Geschockt war ich über die Sensationsgier der Presse, wenn es um Marie-Luise ging. Ein junges Mädchen, das wegen ihrer Herkunft verfolgt wird und sich so sehr wünscht, ein ganz normales Leben führen zu können. Doch auch die persönliche Entwicklung von Maria, Vivien, Antonia und Anna steht im Mittelpunkt der Geschichte. Ihre Wünsche, Sehnsüchte und das Planen ihrer weiteren Zukunft haben mich sehr gefesselt. Sie sind so tolle Charaktere, die unheimlich authentisch und lebensnah rüberkommen. Katja Maybach hat am Ende der Geschichte für sie alle eine nachvollziehbare und positiv aussehende Zukunft dargestellt und mir damit einen wunderschönen Abschluss des Romans beschert. Mein Fazit: „Die Zeit der Töchter“ ist ein eindrucksvoller Roman, der die Nachkriegszeit in den fünfziger Jahren hervorragend wiederspiegelt. Voll gepackt mit Emotionen war es für mich ein tolles Leseerlebnis. Sehr gerne vergebe ich hierfür eine 5 Sternebewertung und eine unbedingte Leseempfehlung!