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Spätsommermord

Kriminalroman

Anders de la Motte

(12)
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Beschreibung

Eigentlich will Anna Vesper als neue Polizeichefin im beschaulichen südschwedischen Nedanås vor allem einer persönlichen Tragödie entfliehen. Doch ein seit 27 Jahren ungeklärter Todesfall sorgt bis heute für Misstrauen in der kleinen Gemeinde: Die Mutter des toten Jungen glaubt nicht an einen tragischen Unfall – und mehr als einer im Dorf hat seine ganz eigenen Gründe, die Vergangenheit lieber ruhen zu lassen. Als dann tatsächlich ein Mord geschieht, der offenbar mit den Ereignissen von damals zusammenhängt, muss Anna ermitteln. Was sie herausfindet, ist ebenso erschütternd wie gefährlich für ihr eigenes Leben …

Anders de la Motte, geboren 1971, arbeitete mehrere Jahre als Polizist in Stockholm und in der Security-Branche, bevor er Schriftsteller wurde. 2010 erhielt er für sein Debüt »Game« den Preis der Schwedischen Akademie der Krimiautoren. Sein Roman »UltiMatum« wurde 2015 als bester schwedischer Kriminalroman ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Malmö.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30625-3
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/3,8 cm
Gewicht 473 g
Originaltitel Höstdåd
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Marie-Sophie Kasten
Verkaufsrang 81111

Buchhändler-Empfehlungen

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein wirklich spannender und ausgeklügelter Schweden-Krimi im eigentlich so verschlafenen Nedanås. Vergangenheit und Gegenwart dramatisch miteinander verwoben.

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Eine spannende Spurensuche, die einen von der ersten Seite an fesselt und auf das unerwartete Ende zusteuern lässt. Schon der Vorgänger- Thriller "Sommernachtstod" war klasse.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Ein guter Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Weisendorf am 23.02.2021

Der Autor schildert die aktuellen und zurückliegenden Vorkommnisse im Wechsel, ohne bei den Charakteren in die Tiefe zu gehen. Dadurch ist er leicht zu lesen. Und trotzdem entwickelt man eine gute Vorstellung von den Personen. Die beiden Handlungsstränge werden parallel vorangetrieben, wodurch sich jeweils eine Spannung aufbaut.... Der Autor schildert die aktuellen und zurückliegenden Vorkommnisse im Wechsel, ohne bei den Charakteren in die Tiefe zu gehen. Dadurch ist er leicht zu lesen. Und trotzdem entwickelt man eine gute Vorstellung von den Personen. Die beiden Handlungsstränge werden parallel vorangetrieben, wodurch sich jeweils eine Spannung aufbaut. Auch glänzt der Roman durch viele nebensächliche Ereignisse, wie oft in Romanen üblich, und einen weiteren Ermittlungsstrang, der die Protagonistin selbst trifft. Und wenn man gegen Ende des Buches denkt, der Fall ist gelöst, es fehlen nur kleine Details, wird man von der Wendung doch überrascht. Letztlich muss man aber sagen, dass der schwedische Originaltitel eher der Lösung des Falles entspricht als der deutsche.

Ein großartiger, düsterer Krimi
von alex_gedankwelt am 19.07.2020

Zitat: „Friends forever……..Was auch immer passiert, oder nicht?“ Inhalt: Schweden, 1990: Bevor die fünf Freunde Alex, Carina, Bruno, Marie und Simon nach bestandenem Abitur getrennte Wege gehen, wollen sie ein letztes Mal gemeinsam feiern. Dazu treffen sie sich an einer geheimen Schwimmstelle in einem alten Steinbruch. Von... Zitat: „Friends forever……..Was auch immer passiert, oder nicht?“ Inhalt: Schweden, 1990: Bevor die fünf Freunde Alex, Carina, Bruno, Marie und Simon nach bestandenem Abitur getrennte Wege gehen, wollen sie ein letztes Mal gemeinsam feiern. Dazu treffen sie sich an einer geheimen Schwimmstelle in einem alten Steinbruch. Von Felsklippen umgeben und das Wasser eisig kalt. Ein Ritual, wie jedes Jahr, das letzte Bad des Sommers. Doch diesmal läuft es anders als die letzten Jahre, denn einer von ihnen wird am nächsten Morgen nicht mehr leben. Schweden, 2017: Die Polizistin Anna verlässt mit ihrer Tochter Agnes und deren Hund Milo Stockholm, um die Leitung der Polizeiwache in Nedana zu übernehmen. Dort war Henry Morell 45 Jahre Leiter dieser Dienststelle und soll nun in den Ruhestand verabschiedet werden. Da der Chefposten normalerweise an jemanden übergeht, der bereits auf dem Revier arbeitet, begegnet man ihr dort nicht gerade sehr freundlich. Hinzu kommt, dass Anna ein Haus angemietet hat, das der Mutter des toten Jugendlichen, der damals im Steinbruch ums Leben gekommen ist, gehört. Die Mutter glaubt nicht an einen Unfall. Doch für die Polizei, speziell für Henry Morell, ist der Fall abgeschlossen und niemand möchte, dass die alte Sache nochmal thematisiert wird. Nach einer Streiterei auf dem Dorffest findet man einen Toten. Wieder ein Unfall? Anna entdeckt, dass es eine Verbindung zwischen dem Toten und den fünf Jugendlichen gibt. Sie ist sich mittlerweile sicher, dass irgendetwas vertuscht werden soll. Was ist damals wirklich geschehen? Während sie ermittelt, findet Henry Morell heraus, warum Anna Stockholm wirklich verlassen hat. Bleibt Anna noch genug Zeit, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen? Mein persönliches Fazit: „Spätsommermord“ ist mein zweites Buch, das ich von Anders de la Motte gelesen habe. Sein Erzählstil ist großartig. Der ständige Wechsel von der Erzählung in der Gegenwart und die Rückblende in die Vergangenheit (bis zur Mitte des Buches) schafft Charaktertiefe, passt zur Story und ist ihm hervorragend gelungen. Hier geht es mehr um die Emotionalität der zwischenmenschlichen Beziehungen. Noch mehr als im ersten Buch des Autors - die sich übrigens unabhängig voneinander lesen lassen - kommt die Story aufgrund seiner bildlichen Erzählung der Gegend und der dort vorhandenen Gegebenheiten unglaublich real und düster rüber. Ich konnte die Stimmung wunderbar nachfühlen und das Buch konnte mich völlig an sich fesseln. Die Auflösung am Ende passte zur ganzen Story. Die Protagonisten wirken glaubwürdig und ergänzen sich perfekt in diesem Buch. Die Handlungen der einzelnen Personen sind nachvollziehbar, wenn auch natürlich nicht immer angemessen. Alle in diesem Buch beschriebenen Emotionen habe ihre Berechtigung und kamen bei mir als Leserin spürbar an. Ein wirklich spannender Krimi, der mit wenig Brutalität und Blutvergießen auskommt. Im Gegensatz zu „Sommernachtstod“ konnte mich dieser Krimi komplett für sich gewinnen. Definitiv ein Krimihighlight für mich in diesem Jahr und von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5*+

Krimi mit Hochspannung
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 03.02.2020

Wäre Schonen nicht die Hochburg der rechtspopulistischen fremdenfeindlichen Schwedendemokraten (SD), könnte man fast versucht sein, seinen Urlaub in Südschweden zu verbringen. Anna Vesper ist in ihrem neuen Domizil auf Tabor, einem ehemaligen Gebetshaus angekommen. Es herrscht eine besondere Spannung zwischen ihr und ihrer To... Wäre Schonen nicht die Hochburg der rechtspopulistischen fremdenfeindlichen Schwedendemokraten (SD), könnte man fast versucht sein, seinen Urlaub in Südschweden zu verbringen. Anna Vesper ist in ihrem neuen Domizil auf Tabor, einem ehemaligen Gebetshaus angekommen. Es herrscht eine besondere Spannung zwischen ihr und ihrer Tochter Agnes, dem RA Lasse und dem Verwalter Klein. Das Haus gehört Elisabet Vidje, Mutter des vor 27 Jahren verunglückten Teenagers Simon Vidje. Sie will Aufklärung und instrumentalisiert dafür Anna Vesper. Anna, eine Mordermittlerin aus Stockholm kommt ins beschauliche südschwedische Nedanås als neue Polizeichefin. Die Leute haben keine Ahnung was für eine Frau in ihr Städtchen kommt, aber sie werden sich wundern und staunen. Anna kommt nicht ganz freiwillig in die Provinz, in Stockholm wird sie des Mordes an ihrem Ex-Mann Håkan beschuldigt, eine extrem psychische Belastung, und Håkan spuckt in ihrem Kopf. Der Tod von Joe, der vor 27 Jahren beim tödlichen Unglück dabei war, wird zum Auslöser eines schmerzlichen Reinigungsprozesses für die Einwohner von Nedanås. Längst geht es nicht nur um die Auflösung des Todes von Simon. Anna bietet dem inneren Machtzirkel des ehemaligen Polizeichefs Morell die Stirn und geht als Siegerin hervor. Besonders beeindruckend, wie Anna bei ihrer Befragung in Stockholm dem Staatsanwalt in Grund und Boden argumentiert und den alten schleimigen und korrupten Morell aus ihrer Polizeistation hinauskomplimentiert. „Spätsommermord“, hinter diesem banalen Titel steckt ein komplexer Kriminalroman. Der Krimi dreht sich auch um die Aufklärung von Verbrechen, aber im Vordergrund steht die Frage, wie Anna Vesper ihre privaten und beruflichen Probleme löst. Kein literarisches Highlight, doch ein Krimi mit Hochspannung und ein echter Pageturner. Es besteht die Gefahr des Durchlesens der letzten 300 Seiten.


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