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Zara und Zoe - Rache in Marseille

Thriller

Die Profilerin und die Patin Band 1

Alexander Oetker

(103)
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Beschreibung

Kommissarin Zara von Hardenberg ist die beste Profilerin bei Europol. Weil sie sich alles merkt, alles entdeckt und alles voraussieht. Das Dumme ist nur: Sie kann keine Regeln brechen. Als ein junges Mädchen bestialisch ermordet in der Felsenlandschaft Marseilles gefunden wird, spürt Zara, dass weitaus mehr hinter diesem Verbrechen steckt. Sie kennt nur eine, die ihr dabei helfen kann, die drohende Katastrophe aufzuhalten: ihre Zwillingsschwester Zoë – eine Killerin der
korsischen Mafia, deren einzige Grenze sie selbst ist. Das Aufeinandertreffen der verfeindeten Schwestern wird zum Kampf um Leben und Tod. Und dann erst beginnt der eigentliche Showdown im nächtlichen Marseille.

Wem Oetker bisher zu sanft war, der bekommt jetzt eine deutlich härtere Seite des Autors zu sehen. Bei Zara und Zoë bekommt man das reale Frankreich dieser Tage, spannend und kenntnisreich in einen Thriller verpackt, der einem mehr als einmal den Atem nimmt und Lust auf mehr macht.

Alexander Oetker, geboren 1982 in Berlin, ist der Frankreich-Experte der neuen Generation - und politischer Journalist im Zentrum der Macht. Er war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv, berichtete über Terroranschläge und Bandenkriminalität. Nun arbeitet er als politischer Reporter in Deutschland. Die Bücher seiner Krimireihe um Commissaire Luc Verlain sind stets SPIEGEL-Bestseller.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.04.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30715-1
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 13,5/21/2,7 cm
Gewicht 406 g
Auflage 3. Auflage

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Buchhändler-Empfehlungen

Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein bisschen wie ein zweitklassiker Aktionfilm: schnell und hart, aber die Hauptprotagonisten haben zu wenig Tiefe und man erfährt zu wenig über ihren Hintergrund. Vielleicht im zweiten Band!?! Das Potenzial ist auf jeden Fall da.

So gleich und doch so verschieden...

Caya Elina Weidenhaupt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Alexander Oetker schafft durch seine Expertise ein glaubwürdiges Setting und setzt seine Protagonisten anschließend schonungslos darin aus. Die Zwillinge Zara und Zoë müssen sich nach ihrem bewussten Kontaktabbruch vor Jahren nun zusammenraufen, um das Schlimmste zu verhindern und müssen feststellen, wie viel sie einander doch bedeuten. Ein sehr spannender Fall!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
103 Bewertungen
Übersicht
46
36
17
2
2

Spannender Auftakt einer Reihe
von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 01.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alexander Oetker hat mich mit dem Titel unf und dem düsteren Cover neugierig gemacht, weil ich Frankreich mag. In diesem Buch habe ich recht schnell in die Geschichte einfinden können, weil mir die Hauptfiguren gleich authentisch waren. Auch weil die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, hat sie so eine ... Alexander Oetker hat mich mit dem Titel unf und dem düsteren Cover neugierig gemacht, weil ich Frankreich mag. In diesem Buch habe ich recht schnell in die Geschichte einfinden können, weil mir die Hauptfiguren gleich authentisch waren. Auch weil die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, hat sie so eine tolle Spannung aufgebaut und mich miträtseln lassen. Zudem ist die Handlung sehr kurzweilig, weil sich die Ereignisse teilweise regelrecht überschlagen und das wird in den kurzen Kapiteln sehr gut umgesetzt. Auch durch den flüssigen Schreibstil gepaart mit einer tollen Handlung hat mich das Buch in den Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Meine kleinen Kritikpunkte sind, dass ich mir manchmal mehr Hintergrundinfos gewünscht hätte und dass mir die Wortwahl der Schimpfwörter zwischendurch etwas gestört hat. Mich hat der Auftakt der Reihe begeistert und ich freue mich auf die Fortsetzung. Daher 4 von 5 Sternen.

Rasche Personen- und Ortswechsel muss der Leser schon mögen
von MoMe am 10.07.2020

Der Einstieg in das Buch war gleich aufregend, aber irgendwie auch verwirrend für mich. So hatte ich den Eindruck, dass Zara, eine der Hauptfiguren, ein sehendes Auge besitzt. Dies passte aber irgendwie nicht zu dem Bild, welches ich von ihr im Kopf hatte. Zara ist eine sehr analytisch denkende Person und verdammt gut in ihrem J... Der Einstieg in das Buch war gleich aufregend, aber irgendwie auch verwirrend für mich. So hatte ich den Eindruck, dass Zara, eine der Hauptfiguren, ein sehendes Auge besitzt. Dies passte aber irgendwie nicht zu dem Bild, welches ich von ihr im Kopf hatte. Zara ist eine sehr analytisch denkende Person und verdammt gut in ihrem Job. Hier hätte ich mir einfach gewünscht, dass Alexander Oetker mehr ins Detail geht, warum ihr Unterbewusstsein geschlussfolgert hatte, was passieren könnte. Das hätte auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen können, so aber hatte ich das Gefühl, dass der Autor einfach mit Macht schnell in die Kerngeschichte einsteigen wollte. Prinzipiell hatte Alexander Oetker eine sehr dynamische Art die Handlungen zielgerichtet voranzutreiben und dabei die Spannung immer auf einem hohen Level zu halten. Dies ermöglichte er zum einen durch sehr knackige Kapitel, die manchmal nur ein oder zwei Seiten lang waren. Zum anderen kam eine Vielzahl an unterschiedlichen Sichtweisen dazu. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich es dieses Mal wesentlich angenehmer als im ersten Band empfand. Vielleicht lag es aber nur daran, dass ich die wiederkehrenden Figuren schon kannte und mich besser bei der Menge an Personen zurechtfand. Bei den Schauplätzen aber war das anders. Obwohl in der Buchklappe eine grobe Karte zu sehen ist, hatte ich meine Schwierigkeiten den ganzen Ortswechseln zu folgen. Ich konnte mir das auch teilweise gar nicht bildlich vorstellen. Hier geizte der Autor reichlich mit Umgebungsdetails, sodass für mich das meiste wirklich nur hinter einem grauen Vorhang lag, vor dem sich eine wilde Jagd nach Terroristen abspielte. Wie auch schon im ersten Teil blieben mir alle Charaktere einfach zu blass. Da halfen auch die kleinen Rückblenden nicht, die aufzeigen sollten, wie die Familie von Zara und Zoë zerbrach. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Alexander Oetker die Vielschichtigkeit der Figuren zugunsten von Spannung beschnitt. Sie alle hatten etwas Überspitztes an sich, so als wollte der Autor damit ganz klar und prägnant aufzeigen, in welche Schublade der Leser diese Figuren stecken sollte. Gut oder böse. Aber so mancher Charakter gab einfach mehr her, weil er sich eigentlich gar nicht so genau einordnen lassen wollte. Nur leider räumte der Autor diesen Spielraum den Gestalten nicht ein. Im Grunde war dieser Thriller ein reines Actionbuch. Randvoll mit brutalen Terroristen, korrupten Polizisten und wahnwitzigen Verfolgungsjagden. Was aber immer wieder glanzvoll hervorstach, waren die politischen Verhältnisse und Verflechtungen zwischen Frankreich, Spanien, Marokko und Italien. Da war ganz deutlich spürbar, dass sich Alexander Oetker bestens damit auskannte. Das verlieh dem Ganzen schon Brisanz und ich konnte mir wirklich gut vorstellen, dass einiges nicht der Fantasie des Autors entsprang. Alexander Oetkers Hintergrundwissen war beeindruckend und verlieh dem Buch damit die meiste Authentizität. Der Schreibstil war wirklich gut zu lesen. Hier wurde ganz klar deutlich, dass Alexander Oetker Journalist ist und somit das Handwerk des fesselnden Schreibens versteht. Besonders die blutrünstigen und actionlastigen Szenen waren sehr detailliert ausgearbeitet worden. Insgesamt war die Erzählatmosphäre düster und packend. Meiner Meinung nach sollte der erste Band unbedingt vorab gelesen werden. Zwar sind die neueren Handlungen autark, aber um das Zusammenspiel der vielen Figuren noch besser verstehen zu können, empfiehlt es sich den Vorgänger zu kennen. Fazit: Ein Thriller, der viel auf Action und eine düstere Atmosphäre setzt. Die raschen Personen- und Ortswechsel muss der Leser schon mögen, um der Geschichte folgen zu können und sich mitreißen zu lassen.

Zara und Zoë spiegelt das aktuelle Weltgeschehen wieder
von zeilenmaedchen_ aus Plaue am 28.02.2020

Das Buch Zara und Zoë macht wieder einmal deutlich wie sich unsere Gesellschaft gewandelt hat. Jeden Tag passieren auf der Welt irgendwo kleine oder große Terroranschläge, mit verhärenden Folgen. Klar, es gab schon immer Menschen die das gemacht haben aber seit Jahren häufen sich die Zahlen der Anschläge. Und dieses Buch zeigt d... Das Buch Zara und Zoë macht wieder einmal deutlich wie sich unsere Gesellschaft gewandelt hat. Jeden Tag passieren auf der Welt irgendwo kleine oder große Terroranschläge, mit verhärenden Folgen. Klar, es gab schon immer Menschen die das gemacht haben aber seit Jahren häufen sich die Zahlen der Anschläge. Und dieses Buch zeigt die Anschläge aus der Sicht der Polizisten auf. Wenn man einmal in dem Buch drinnen ist, ist es auch sehr spannend und die Seiten fliegen auch nur so dahin. Was bei mir ab dem Viertel der Fall war. Denn ich habe mich sehr schwer getan in das Buch rein zu kommen. Es wird aus der Erzähler Perspektive erzählt, womit ich mich eh immer etwas schwer tue, vorallem wenn es so viele verschiedene Personen gibt die alle zwei bis drei Seiten wechseln. Aber wenn es dann so richtig spannend wird überliest man die Figuren einfach nur noch. Was mir auch nicht so gefallen hat war, das zwischendurch in die Vergangenheit gesprungen wurde und ich erst überlegen musste wo ich jetzt bin. Das hat mich schon sehr verwirrt. Ich hätte mir gewünscht wenn die Vergangenheit als Prolog gemacht worden wäre um sich intensiv mit der Geschichte auseinander zu setzten. Was mich noch geschockt hat als ich angefangen habe zu lesen waren die Schimpfwörter. Ich glaube ich hatte noch nie ein Buch bei dem so viele Schimpfwörter drinne vor kamen wie hier.


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