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Deckname Flamingo

Roman

Kate Atkinson

(9)
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Beschreibung

Kate Atkinsons unvergleichlicher Spionage-Roman um eine junge britische Geheimagentin - Lesevergnügen auf höchstem Niveau
"'Sehen Sie es als Abenteuer', hatte Perry ganz am Anfang gesagt. Und so hatte sie den Spionagedienst auch empfunden. Ein Jux, hatte sie gedacht. Das Russische Teehaus, das Etikettenkleben, die Flucht den Wilden Wein hinunter. Aber es war kein Abenteuer. Jemand war gestorben."
Im Jahr 1940 gerät die 18-jährige Julia Armstrong eher unfreiwillig in die Welt der Spionage. Ihr Auftrag ist, Gesprächsprotokolle von Treffen britischer Nazi-Sympathisanten zu erstellen - Gespräche, die sie heimlich belauschen kann, da ein Agent des MI5 in die Gruppe eingeschleust wurde. Ihre Arbeit ist ebenso furchteinflößend wie langweilig, und als der 2. Weltkrieg vorbei ist, hofft sie, dass all dies für immer der Geschichte angehört.
Doch zehn Jahre später - Julia ist inzwischen Redakteurin beim BBC-Schulfunk - beginnt ihre Vergangenheit (oder vielmehr: eine Menge alter Bekannter) sie einzuholen. Alte Rechnungen sind zu begleichen, und Julia muss einsehen, dass jede klitzekleine Handlung große Konsequenzen hat.

"Kate Atkinson ist wundervoll; ich möchte schreiben können wie sie, wenn ich mal groß bin. 'Deckname Flamingo' ist eine Spitzenleistung - ein Spionage-Roman, der das ganze Genre auseinandernimmt!" Matt Haig

"Atkinson baut ihre Handlung im John-le-Carré-Stil meisterhaft. Und die Atmosphäre der Kriegs- wie der Nachkriegszeit ist absolut überzeugend getroffen." James Walton

"Ich liebe 'Deckname Flamingo' - man weiß nicht, ob Kate Atkinson sich über Spionage lustig macht oder ob einem das Lachen über Spionage im Halse steckenbleiben soll." Hanya Yanagihara

"Kate Atkinson ist ein Genie." Gillian Flynn

Deckname Flamingo ist ein raffiniertes literarisches Täuschungsmanöver - und trotz des historischen Ambientes ein ziemlich zeitgemäßer Spionageroman mit Gender-Twist.
Deutschlandfunk, 14.06.2019

Kate Atkinson wurde bereits für ihren ersten Roman "Familienalbum" mit dem renommierten Whitbread Book of the Year Award ausgezeichnet. Mittlerweile stehen ihre Bücher regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten. Für "Das vergessene Kind", den vierten Band in der Reihe um den Privatermittler Jackson Brodie, erhielt sie den Deutschen Krimi Preis 2012 und für ihre Romane "Die Unvollendete" sowie "Glorreiche Zeiten" den Costa Novel Award 2013/2015. Kate Atkinson lebt in Edinburgh und gilt als eine der wichtigsten britischen Autorinnen der Gegenwart.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783426429907
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel Transcription
Dateigröße 843 KB
Übersetzer Anette Grube
Verkaufsrang 7428

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Kate Atkinson hat noch niemals enttäuscht. Hier auch nicht. Was für ein großartiges Buch...

Dorothea Bereswill, Thalia-Buchhandlung Sindelfingen

Ich liebe diese Autorin! Hier liefert sie einen Spionageroman ab, der untypischer nicht sein kann. Die blutjunge Julia gerät durch Zufall in den 40ern ins Spionagemilieu, das sie auch nach dem Krieg nicht mehr loswerden kann. Herrlich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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3
2
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Richtig spannend und unterhaltsam
von Books and Family am 10.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Deckname Flamingo“ spielt in verschiedenen Zeiten. Am Anfang begleiten wir die Protagonisten auf ein paar Seiten lang im Jahr 1981. Später springt die Geschichte zwischen den Jahren 1940 und 1950. Dies geschieht aber keinesfalls zu abrupt. Die Autorin lässt sich mit ihrer Erzählung Zeit, ohne etwas auszuschmücken. Sie bringt vi... „Deckname Flamingo“ spielt in verschiedenen Zeiten. Am Anfang begleiten wir die Protagonisten auf ein paar Seiten lang im Jahr 1981. Später springt die Geschichte zwischen den Jahren 1940 und 1950. Dies geschieht aber keinesfalls zu abrupt. Die Autorin lässt sich mit ihrer Erzählung Zeit, ohne etwas auszuschmücken. Sie bringt vieles sehr schnell auf den Punkt, so dass keinerlei Langeweile entsteht. Mich hat die Geschichte der Spionage total fasziniert. Diese Neugier, die die Autorin so geschaffen hat, hält das gesamte Buch über an. Die Spannung bleibt stets auf demselben Level. Besonders die Protagonistin Julia habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Ihre Art habe ich gemocht. Sie erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive und bedient sich dabei der Ich-Form. So fiel es mir außerordentlich leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Sie wirkt authentisch und ist stellenweise sehr witzig, wenn sie dem Leser ihre Gedanken mitteilt. Der schwarze Humor der Britten kommt in „Deckname Flamingo“ sehr gut zur Geltung. Wer ihn nicht mag, sollte allerdings eher nicht zu diesem Buch greifen. „Such nicht nach ausgefallenen Metaphern“, hatte ihre Englischlehrerin zu ihren Schulaufsätzen gesagt, doch der Tod ihrer Mutter zeigte ihr, dass es keine zu pompöse Metapher für den Schmerz gab. Es war etwas Schreckliches und verlangte nach Ausschmückung. Zitat aus: Deckname Flamingo Bei den vielen Figuren fiel es mir zu Anfang schwer, sie auseinander zu halten, was sich mit der Zeit legte. Auch in den Protokollen, die Julia auf ihrer Schreibmaschine erstellt, werden genau diese Figuren dargestellt. Am Ende schreibt sie nur noch die Anfangsbuchstaben, was mich letztendlich aber nicht mehr gestört hat, als ich die Namen und Zusammenhänge verstanden hatte. Es ist amüsant zu lesen, wie sie diverses Gehörtes ein bisschen ausschmückt, weil sie schlicht nicht verstehen konnte, was gesagt wurde. Oder es andere Gründe gab, eine etwas andere Wahrheit zu schreiben … Die Zeitsprünge haben mir gut gefallen. So setzt sich letztendlich alles verständlich zusammen. Besonders die Vergangenheit um das Jahr 1940 konnte mich immens fesseln. Die ganze Spionage und die Geschichte an sich ist faszinierend. Wie es schließlich weiter ging, welche Wendung „Deckname Flamingo“ noch nahm, konnte ich vorher nicht erahnen, weswegen ich meinen Hut ziehe. Hier tappte ich die gesamte Zeit im Dunkeln und wurde positiv überrascht. Fazit: „Deckname Flamingo“ ist ein richtig gutes, stellenweise äußerst amüsantes Buch, das ich jedem, der den schwarzen Humor der Briten liebt, sehr empfehlen kann. Kate Atkinson schreibt hier gekonnt mit einem Zwinkern über ein sehr ernstes Thema. Mich konnte sie damit überzeugen.


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