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Wir sehen uns unter den Linden

Roman

Ein aufwühlender Roman über den Mauerbau, das Leben in der jungen DDR und über zerrissene Familien und Freundschaften von der Bestseller-Autorin Charlotte Roth
Berlin nach dem 2. Weltkrieg:
Von ihrem geliebten Vater Volker, einem Lehrer, hat Susanne gelernt, an den Sozialismus zu glauben. Ohne je das Vertrauen in die Menschheit zu verlieren, hat er gegen das Naziregime gekämpft - und wurde vor den Augen seiner sechzehnjährigen Tochter kurz vor Kriegsende erschossen. Nie hat Susanne dieses Erlebnis vergessen, das sie für ihr Leben geprägt hat.. Um das Vermächtnis des Vaters zu erfüllen, widmet sich Susanne von ganzem Herzen dem Aufbau eines besseren Deutschland.
Erst als sie den lebenslustigen Koch Kelmi kennen- und liebenlernt, beginnt sie allmählich zu begreifen, was um sie herum passiert. Zu tief jedoch ist der Glaube an den Sozialismus im Osten Deutschlands in ihr verwurzelt, zu stark das Band, das sie mit dem toten Vater verbindet.
Dann kommt der 13. August, und plötzlich verstellt die Mauer Susanne jegliche Möglichkeit einer Alternative ...
»Eine berührende Liebesgeschichte und eine erschütternde Familientragödie, spannend geschrieben.« Mechtild Borrmann, Autorin des SPIEGEL-Bestsellers Trümmerkind
Rezension
"Ein wunderbarer Roman über die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. großartig geschrieben, spannend und einfühlsam zugleich. Charlotte Roth ist eine der derzeit besten Erzählerinnen."
Ruhr Nachrichten, 05.06.2019
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa. Sie lebt heute in London, liebt aber Berlin über alles.
Ihr Debüt, "Als wir unsterblich waren", war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783426451366
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 1370 KB
Verkaufsrang 17
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Buchhändler-Empfehlungen

Berlin nach dem 2.Weltkrieg....

Jutta Janßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine tragische Liebesgeschichte zwischen Ost und West, mitten in den Aufbaujahren in Berlin und geprägt von den dunklen Erinnerungen an die Nazizeit. Absolut lesenswert!

Bestes Lesefutter !!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Charlotte Roth gehört zu meinen Lieblingsautoren weil sie Zeitgeschichte mit leichter Hand in intelligente Unterhaltung verwandeln kann. Hier dreht es sich um Volker, der als Kommunist im Dritten Reich verfolgt wurde und in den letzten Kriegstagen vor den Augen seiner Familie von der Gestapo erschossen wird. Seine Tochter Suse hilft beim Aufbau der DDR mit, obwohl sich viele Dinge falsch anfühlen. Der feste Glaube an eine bessere Zukunft für alle Bürger verschließt ihr die Augen vor den realen Tatsachen und auch ihre Liebe zu Kelmi , einem jungen "Westler", erweist sich als extrem schwierig sobald es um die Zukunft des jungen Paares geht ... Gut gemachte Unterhaltung und bestes Lesefutter !!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Unter den Linden roth
von einer Kundin/einem Kunden aus Möglingen am 28.01.2020

Sehr fesselnder Roman. Bin in der DDR geboren und kann viele Begebenheiten nachvollziehen. Man kann sich gut mit den Personen identifizieren

Familiengeschichte vom Berlin der 20er Jahre bis zum Mauerbau
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 24.06.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Susanne ist 16 Jahre alt, als ihr Vater vor ihren Augen von der Gestapo erschossen wird. Dies prägt fürs Leben. Ihr Vater hatte leidenschaftlich für den Sozialismus gekämpft - und so stürzt sich Susanne nach dem Krieg mit Leidenschaft in den Aufbau der DDR. Die Zeit der Denunziation und der blinden Gefolgschaft aus der NS-Ze... Susanne ist 16 Jahre alt, als ihr Vater vor ihren Augen von der Gestapo erschossen wird. Dies prägt fürs Leben. Ihr Vater hatte leidenschaftlich für den Sozialismus gekämpft - und so stürzt sich Susanne nach dem Krieg mit Leidenschaft in den Aufbau der DDR. Die Zeit der Denunziation und der blinden Gefolgschaft aus der NS-Zeit sollen im neuen Staat endgültig vorbei sein. Aber - von Susanne weitgehend unbemerkt - schleichen sich mit der Stasi ähnliche Methoden ein. Dazu kommt, dass die Mitbürger mehr Leidenschaft für den westlichen Konsum zeigen als für den Aufbau eines neuen Staates. Und dann lernt Susanne noch einen Koch aus dem Westen kennen, der sich unsterblich in sie verliebt. Und sie treffen sich jede Woche Unter den Linden. Damals, als der Grenzübergang zwischen Ost und West noch problemlos möglich war. Aber am Ende des Buches (nicht, wie im Klappentext angedeutet am Anfang des Buches) steht der Mauerbau... Erzählt wird außerdem noch die Geschichte von Susannes Eltern, die sich in den Wilden 20er Jahren in Berlin kennen- und liebenlernen. Und die Geschichte von Hiltrud, der Schwester des Vaters. Und dann gibt es da noch Eugen, einen zunächst mäßig erfolgreichen Filmemacher, der noch eine große Rolle spielen will. Und eine jüdische Schauspielerin. Es gibt also eine Fülle von Hauptfiguren, auch ein behinderter Mensch ist dabei, es werden also alle Betroffenen des Nazi-Regimes dargestellt. Eine Identifikation mit den Protagonisten fiel mir allerdings teilweise schwer. Manches empfand ich als überzeichnet, so wie die Mutter, die sich nach dem Tod des Vaters dem Leben entzieht und erst gar nicht mehr isst - und sich dann jahrelang vollfrisst, um daran zu sterben. Und Susanne, die Hauptperson, konnte auch keine übermäßigen Sympathien bei mir erwecken. Zu freudlos und engstirnig erschien mir ihr Kampf für einen sozialistischen Staat. Und die Liebesbeziehung zu dem westdeutschen Koch - die konnte ich irgendwie auch nicht nachvollziehen. Gut gefallen hat mir an den Protagonisten, dass sie nicht ausschließlich schwarz-weiß gezeichnet werden, sondern jeder hat verschiedene Facetten und es gibt immer Gründe für das (manchmal befremdliche) Verhalten. Erzählt wird abwechselnd und in mehreren Zeitebenen: Die 20er Jahre, die 30er Jahre, die Kriegsjahre und die Zeit nach dem Weltkrieg, Dies macht die Lektüre abwechslungsreich - aber manchmal auch kompliziert. Eigentlich mag ich dieses Erzählen in mehreren Zeitebenen - und die Autorin Charlotte Roth kann dies normalerweise sehr gut - aber hier wirkte es manchmal ziemlich beliebig zusammengewürfelt. Schade. Interessant war für mich an dem Buch vor allem die Sichtweise der überzeugten DDR-Bürger, die mit viel Elan versuchten, einen gerechten Staat aufzubauen. Und an ihren Mitmenschen verzweifeln, denen soziale Gleichberechtigung komplett egal ist - wenn es genügend zu konsumieren ist. Und daran ist die DDR im Endeffekt ja auch gescheitert - die bunte Welt des Westens war einfach zu verlockend. Ich lese sehr gerne die Romane von Charlotte Roth, weil sie Zeitgeschichte lebendig werden lassen. Auch dieses Buch habe ich gerne gelesen. Aber an "Als wir unsterblich waren" und an "Wenn wir wieder leben" kommt das Buch dann doch nicht heran. Aber das sind auch hohe Meßlatten.

Wir sehen uns unter den Linden
von Gisela Simak aus Landshut am 16.06.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Geschichten mit der Thematik Judenverfolgung gibt es wie Sand am Meer. Sie muten stets traurig an. Lassen den Leser immer wieder fassungslos zurück. Worin sich diese von den anderen unterscheidet? Es handelt sich hier um zwei Liebesgeschichten, wie sie emotionaler nicht sein könnten. Ilo ist eine bezaubernder Revue-Star. Erf... Geschichten mit der Thematik Judenverfolgung gibt es wie Sand am Meer. Sie muten stets traurig an. Lassen den Leser immer wieder fassungslos zurück. Worin sich diese von den anderen unterscheidet? Es handelt sich hier um zwei Liebesgeschichten, wie sie emotionaler nicht sein könnten. Ilo ist eine bezaubernder Revue-Star. Erfolgreich. Schön. Reich. Volker der mittellose Lehrer. Er stammt aus sehr einfachen Verhältnissen. Ilo und Volker verlieben sich. Ilo verzichtet auf Glanz und Glitter. Sie bekommen ein Mädchen. Susanne. Auch Susanne soll viele Jahre später einen Mann kennen lernen, der so gar nicht zu ihr zu passen zu scheint. Den Koch Kelmi. Die wunderbaren Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Ilo und Volker haben mein Herz berührt. 1945 verliert Ilo ihren Volker. Ihr könnt Euch sicher denken, was passiert ist! Die Geschichte lässt den Leser an der Judenverfolgung teilnehmen. Mal ist man mittendrinnen, mal erlebt man die Zeit kurz vor dem Mauerbau. Besonders traurig hat mich gestimmt, was aus der empathischen Ilo geworden ist. Sie konnte die grausame Tat an ihrem Volker nie verwinden. War letztendlich nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ilo und Volker trafen sich oft unter den Linden. Viele Jahre später existiert das Cafe nicht mehr. Susanne lebt mit ihrer Mutter und Tante im Osten Berlins. Sanne glaubt an den Sozialismus. Fühlt sich von dem Koch aus dem reichen, verschwenderischen Westen belästigt. Doch Kelmi ist hartnäckig. Hat von den Lokalitäten unter den Linden gelesen. Auch die Geschichte um die bezaubernde Ilo lässt ihn nicht mehr los. Kocht sich in das Herz von Sanne. Öffnet ihr die Augen. Die zweite große Liebe in dieser Geschichte beginnt ….. Als Leser weiß man ja, wie das mit dem Mauerbau so war. Kann manchmal nicht fassen, ob der Gehirnwäsche, denen die Ostberliner ausgesetzt waren. Besonders deutlich wird das bei Sanne und Kelmi. Für sie ist das Zubereiten von Essen ein Mittel zum Zweck. Auftanken um existieren zu können. Für den leidenschaftlichen Koch Kelmi ist Essen etwas wunderbares. Er zelebriert neue Gerichte. Kocht sich in die Herzen der Menschen. Wird von seiner Familie nicht mehr ernst genommen. Ein Arztsohn aus dem Westen der in der DDR ein Speiselokal eröffnet? Geht das? Für Kelmi sind leckere Zutaten Balsam für die Seele. Für Sanne alles was aus dem Westen kommt Verschwendung. Diese traurige und dennoch warmherzige Geschichte hat mich bestens unterhalten. Zwei Liebesgeschichten verzaubern. Die Tragödien aus Zeiten des Holocausts sind uns hinlänglich bekannt. Man kann sie gar nicht oft genug erzählen. Wir erleben den Mauerbau und die Ignoranz der Ostberliner mit. Charlotte Roths Schreibstil lässt sich lesen wie Butter. 1935-1961 hat sich viel zugetragen. Die Autorin hat die Geschehnisse glaubhaft rübergebracht. Von mir eine absolute Empfehlung! Danke Charlotte Roth.