Der Metropolist

Roman

Seth Fried

(31)
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Beschreibung

Metropolis ist die strahlende Stadt der Zukunft, der wahr gewordene amerikanische Traum - und Henry Thompson, pflichtbewusster Beamter der Verkehrsbehörde, ist bereit alles zu tun, damit das auch so bleibt. Als seine Behörde ins Kreuzfeuer eines mächtigen Feindes gerät, beginnt Henry zu ermitteln. Korrekt und regelkonform möchte er rasch Ergebnisse präsentieren. Zu dumm nur, dass man ihm als Partner in diesem Fall ausgerechnet die Künstliche Intelligenz OWEN zur Seite stellt: Die KI säuft, raucht und scheint von Vorschriften noch nie etwas gehört zu haben. Doch um Metropolis zu retten, müssen sich Henry und OWEN wohl oder übel zusammenraufen ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.07.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641241759
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Municipalist
Dateigröße 2603 KB
Übersetzer Astrid Finke
Verkaufsrang 58673

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Herrlich schräger Humor! Ein überkorrekter Beamter der Verkehrsbehörde und eine KI, die allem widerspricht, was man sich unter Künstlicher Intelligenz und technischer Überlegenheit so vorstellt, werden gezwungen in einem Fall gemeinsam zu ermitteln.. Echt skurril und abgefahren!

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Kein Lieblingstitel, aber dennoch einen Blick wert. Zieht sich die Geschichte etwas am Anfang, so kann die Geschichte am Ende mit etwas mehr Spannung und ihren skurrilen Charakteren punkten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
11
8
10
2
0

Reine Geschmackssache
von Claire am 21.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mein Fazit direkt vorweg: solider Durchschnitt. Meinen Geschmack hat das Buch nicht getroffen. Trotzdem vergebe ich gute 3 Sterne, da ich denke, dass das in diesem Fall tatsächlich einfach eine absolute Geschmacksfrage ist. Die Grundidee gefällt mir. Einen Krimi auf humorvolle Weise zu verpacken, finde ich gut. Leider hat da... Mein Fazit direkt vorweg: solider Durchschnitt. Meinen Geschmack hat das Buch nicht getroffen. Trotzdem vergebe ich gute 3 Sterne, da ich denke, dass das in diesem Fall tatsächlich einfach eine absolute Geschmacksfrage ist. Die Grundidee gefällt mir. Einen Krimi auf humorvolle Weise zu verpacken, finde ich gut. Leider hat das Buch meinen Humor so gar nicht getroffen. Ich fand es oft viel zu überspitzt, dadurch wirkte es auf mich aufgesetzt und bemüht. Die Dialoge zwischen den beiden Hauptfiguren waren zwar oft amüsant, leider aber auch viel zu kurz. Längere (und ein paar mehr) Dialoge hätten das Ganze etwas aufgelockert. So habe ich mich oft aus den Szenen herausgerissen gefühlt, wodurch dann für mich auch die Situationskomik meist verloren ging. Ein kleiner Schmunzler hier und da, das war es dann aber auch schon. Einzig den Showdown fand ich ganz witzig, aber auch der war viel zu kurz ausgearbeitet und schon wieder vorbei, bevor er überhaupt richtig angefangen hatte. Allgemein habe ich für die Figuren überhaupt kein Gefühl bekommen. Sie waren mir weder sympathisch noch unsympathisch, sie waren mir schlichtweg egal. Das ist kein gutes Zeichen. Das liegt aber, denke ich, nicht am Schreibstil. Eigentlich fand ich das Buch gut geschrieben, klar und deutlich. Teilweise fast schon zu "linear". Erst kommt es zu großen Katastrophen, die dann aber innerhalb von 2 Seiten schon wieder abgehandelt sind. Ich konnte der Geschichte überhaupt nicht folgen, weil ich bis zum Schluss nicht in dieses Buch hineingefunden habe. Das liegt aber weniger am Schreibstil, als an der Story selber. Ich habe Rezensionen gelesen, in denen von Gesellschaftskritik die Rede war. Ich bin mir nicht so sicher ob der Autor dieses Ziel wirklich verfolgt hat. Wenn ja, dann ist das an mir völlig vorbei gegangen. Das könnte aber wiederum daran liegen, dass ich nicht in die Geschichte hingefunden habe. Sie zog an mir vorbei und ich habe einfach stur weitergelesen. Es hat mich nicht zum nachdenken gebracht und auch sonst keinerlei Gefühle in mir ausgelöst, was für mich bei einem Buch eigentlich ungewöhnlich ist. Was mir gefallen hat, war, dass der Autor immer wieder für eine Überraschung gut ist. Man wusste eigentlich nie, was in der nächsten Szene auf einen zukommt. Wie die Protagonisten handeln werden war nie vorherzusehen, einfach alles war möglich! Rundheraus: nicht mein Geschmack, ich hatte mir etwas anderes erhofft. Aber wer den Humor des Autors teilt, der könnte mit diesem Buch gut bedient sein. Deshalb von mir trotzdem 3 gute Sterne.

Unterhaltsamer Roman mit Luft nach oben
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Henry Thompson, Beamter in der Verkehrsbehörde, wird von seinem Vorgesetzten nach Metropolis geschickt. Irgendetwas merkwürdiges geht in der schillernden Stadt der Zukunft vor sich und der pflichtbewusste und bei seinen Kollegen sehr unbeliebte Henry soll nun herausfinden, was in Metropolis im Argen liegt. Zur Unterstützung wi... Henry Thompson, Beamter in der Verkehrsbehörde, wird von seinem Vorgesetzten nach Metropolis geschickt. Irgendetwas merkwürdiges geht in der schillernden Stadt der Zukunft vor sich und der pflichtbewusste und bei seinen Kollegen sehr unbeliebte Henry soll nun herausfinden, was in Metropolis im Argen liegt. Zur Unterstützung wird ihm die Künstliche Intelligenz OWEN zur Seite gestellt, der das komplette Gegenteil von Henry ist. OWEN trinkt zu viel, händelt Dinge lieber auf seine eigene Art und interessiert sich nicht für die Vorgaben seiner Vorgesetzten. Doch als sich die Lage in Metropolis zuspitzt, müssen Henry und OWEN notgedrungen miteinander kooperieren. „Der Metropolist“ ist ganz seichte Science Fiction, die wenig mit Science zu tun hat, sondern mehr mit einem Unterhaltungsroman gemein hat. Somit sollte man sich nicht von der Einordnung zum Science Fiction Genre abhalten lassen, das Buch zu lesen. Für mich war es ein toller, kurzweiliger Zeitvertreib und wirklich unterhaltsame Lesestunden. Die gerade einmal 320 Seiten sind wirklich schnell gelesen, was zu einen an der unterhaltsamen Geschichte liegt, aber auch an der wirklich großen Zeichengröße. Die KI, die sich daneben benimmt, ist nicht von Seth Fried ins Leben gerufen worden, doch die Umsetzung von OWEN hat mir trotzdem wirklich gut gefallen. Ich fand die Passagen mit ihm sehr erheiternd und der Autor hat spürbar viele Gedanken in die Charakterentwicklung von OWEN gesteckt. Ich hatte mir aber ein kleines wenig mehr von dem Buch erhofft, denn anhand des Klappentextes und der Charakterbeschreibungen hatte ich einfach auf viel mehr Reibereien und unterhaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Henry und OWEN gesetzt. Diese gab es und unterhaltsam waren die vorhandenen auf jeden Fall, doch hätte die Beziehung der beiden ruhig noch weiter und tiefer ausgebaut werden können und noch mehr Konflikte und Dialoge zwischen ihnen geschaffen werden können. Denn das Konfliktpotential ist durch die Verschiedenheit der Charaktere absolut vorhanden und hätte noch besser ausgenutzt werden können. Vielleicht wäre ein weniger weit auseinander liegendes Paar als Henry und OWEN auf den wenigen Seiten etwas besser gewesen, da somit die Unterschiede der beiden schneller überbrückt worden wären. Der Verlag wirbt auf dem Buchumschlag mit „Pulp Fiction meets Science Fiction“. Da ich leider Pulp Fiction noch nie gesehen habe (Schande über mein Haupt, aber ich habe den Film jetzt auf meiner Liste ganz weit nach oben gesetzt!), kann ich hierzu nicht viel sagen und nur auf die Äußerungen anderer Rezensenten verweisen, die den Film gesehen haben. Doch das Science Fiction in der Aussage ist – wie oben schon gesagt – etwas überzogen. Mir hat der Humor der Geschichte tatsächlich gut gefallen. Ich könnte mir durchaus Fortsetzungen von der Geschichte rund um Henry und OWEN vorstellen und würde diese auch auf jeden Fall lesen. Da es sich bei „Der Metropolist“ scheinbar um das Romandebut des Autors handelt, der vorher nur Kurzgeschichten veröffentlicht hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er an weiteren Projekten wächst und sein Potential noch mehr ausschöpft.

Ein „Klemmi“ auf Abwegen
von FrauSchafski am 15.09.2019

Im Fall von „Der Metropolist“ dachte sich der Verlag, er weckt bei der Beschreibung seines Buchs Assoziationen zu einem der Kultfilme schlechthin: Pulp Fiction. Das damit die Erwartungen an den Inhalt ins schier Unermessliche steigen, wird in diesem Fall zum Problem. Wenn ich an Pulp Fiction denke, dann habe ich vor allem sch... Im Fall von „Der Metropolist“ dachte sich der Verlag, er weckt bei der Beschreibung seines Buchs Assoziationen zu einem der Kultfilme schlechthin: Pulp Fiction. Das damit die Erwartungen an den Inhalt ins schier Unermessliche steigen, wird in diesem Fall zum Problem. Wenn ich an Pulp Fiction denke, dann habe ich vor allem schräge, aber einprägsame Charaktere im Kopf, knackige, teils ausufernde, aber immer auch witzige Dialoge und nicht zuletzt eine raffiniert aufgebaute und ineinander verschachtelte Story. Allerdings kommt das, was ich in diesem Buch vorgefunden habe, nicht einmal Ansatzweise an den Kultfilm ran. Schon der Einstieg war furchtbar zäh. Der Protagonist Henry ist ein „Klemmi“, wie er treffenderweise bezeichnet wird. Nun ist ein solcher Status tatsächlich die beste Grundlage für eine rasante Weiterentwicklung, das gebe ich gerne zu. Aber es ist wirklich nicht notwendig, diesen Umstand über fast ein Drittel des Buches mit gähnend langweiligen Fachsimpeleien über Stadtplanung, Verwaltungsarbeit und Lokomotiven auszuführen. Als schließlich endlich etwas Bewegung in die Handlung kommt, wird dies mit dem Auftauchen der künstlichen Intelligenz OWEN gefeiert. (Warum dieser Name durchgehend großgeschrieben wird, ist mir ein Rätsel, denn die Abkürzung, für die die Buchstaben potenziell stehen könnten, wird nirgendwo erläutert.) OWEN soll nun Klemmi Henry und seinen total wichtigen Auftrag (rette die Stadt) aufmischen. Allerdings verstehe ich darunter nicht, einen Kalauer an den anderen zu reihen, währenddessen zu saufen und mit möchtegern-komischen Projektionen aufzuwarten. Hinzu kommt, dass dabei eine unlogische Sache auf die nächste folgt, Dinge als gegeben hingenommen werden, die völlig hirnrissig sind, und zugunsten des „Irgendwie müssen wir ja jetzt aus der Sache wieder raus kommen“ die Handlung immer haarsträubender und konstruierter wird. Mehrmals stand ich kurz davor, das Buch abzubrechen, weil es mir schlichtweg zu dämlich wurde. Doch letztlich habe ich dann doch bis zum Ende durchgehalten, was mich nur bedingt versöhnen konnte. Fazit: Der Verweis auf Pulp Fiction hat meine Meinung zum Buch zusätzlich geschmälert. Dadurch konnte ich Handlung und Charaktere nicht mehr neutral betrachten, sondern verglich sie unweigerlich ständig mit dem angeblichen filmischen Äquivalents - und da konnte „Der Metropolist“ quasi nur verlieren. Dieser Marketingkniff ging für mich also völlig in die Hose, weswegen ich nur 2/5 Sternen vergebe.

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