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Über alle Grenzen

Roman nach einer wahren Geschichte

Hera Lind

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Beschreibung

Voller Begeisterung zieht die bayrische Familie Alexander in den späten 1950er-Jahren vom Chiemsee nach Thüringen, wo der Vater Direktor im Erfurter Zoo wird. Ein Paradies für die Kinder Lotte, Bruno und deren Schwestern. Doch dann wird die Mauer gebaut, und es gibt kein Zurück. Obwohl der musikalisch hochtalentierte Bruno gerade frisch verheiratet und Vater geworden ist, flieht er Hals über Kopf in den Westen. Er ist frei, hinterlässt aber eine geschockte Familie, deren Leben nun vollends aus den Fugen gerät. Besonders als Bruno den Vater anfleht, seiner Frau und dem Baby zur Flucht zu verhelfen ...

Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Seit einigen Jahren schreibt sie ausschließlich Tatsachenromane, ein Genre, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Mit »Hinter den Türen«, »Die Frau, die frei sein wollte«, »Über alle Grenzen« und »Vergib uns unsere Schuld« eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihr Roman »Die Hölle war der Preis«, eine bewegende Geschichte, die im Frauengefängnis Hoheneck in der ehemaligen DDR spielt, stieg sogar direkt auf Platz 1 ein. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.04.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641203139
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2402 KB
Verkaufsrang 997

Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Es ist ein Roman, der bewegt und erschütternd ist und dessen Ende mich sowohl traurig als auch glücklich zurückgelassen hat. Lesenswert, mit großer Nachwirkung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Zwei wirklich unterschiedliche Welten
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.07.2020

Dieses Buch, das zum Großteil aus Tatsachen besteht, war einerseits erschütternd und anderseits spannend. Da ich die Autorin nur aus früheren Jahren kenne, ihre Bücher mit viel Witz und feiner Ironie aber sehr gerne gelesen habe, war ich auf dieses sehr gespannt. Aber Hera Lind schafft es, auch ein ernstes Thema wirklich gut zu... Dieses Buch, das zum Großteil aus Tatsachen besteht, war einerseits erschütternd und anderseits spannend. Da ich die Autorin nur aus früheren Jahren kenne, ihre Bücher mit viel Witz und feiner Ironie aber sehr gerne gelesen habe, war ich auf dieses sehr gespannt. Aber Hera Lind schafft es, auch ein ernstes Thema wirklich gut zu Papier zu bringen. Es gibt einen Einblick in eine Welt, die man sich gar nicht vorstellen kann (und will). Absolut lesenswert.

Ein Ost-/ Westdrama
von einer Kundin/einem Kunden aus Tegernsee am 26.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als der Familienvater der Alexander's ein tolles Jobangebot im Erfurter Zoo erhalten hat, ahnt die ganze Familie noch nicht was auf sie zukommt. Denn mit dem Bau der Mauer, steht auch der Familie eine Ausreise in die BRD im Weg. Die Familie versucht sich anzupassen und ihrem Schicksal ihren Lauf lassen. Nur Sohn Bruno, ein begna... Als der Familienvater der Alexander's ein tolles Jobangebot im Erfurter Zoo erhalten hat, ahnt die ganze Familie noch nicht was auf sie zukommt. Denn mit dem Bau der Mauer, steht auch der Familie eine Ausreise in die BRD im Weg. Die Familie versucht sich anzupassen und ihrem Schicksal ihren Lauf lassen. Nur Sohn Bruno, ein begnadeter Geiger wagt den Ausstieg und flüchtet in die BRD. Unter dieser Flucht muss die ganze Familie leiden... In der Gegenwart sucht Lotte verzweifelt nach ihrem Bruder Bruno, als sie ihn in einem Pflegeheim, total verwahrlost findet, steht für sie eins fest, sie will ihm sein restliches Leben noch in Würde zu Ende bringen lassen... Ich bin selbst in die DDR hineingeboren worden, aber ich komme aus einer Familie die sich komplett angepasst hat und sich dem Regime hingenommen hat. Ich habe es oft nicht verstanden, dass meine Familie etwas gegen Leute hatte, die zu DDR-Zeiten in den Westen abgehauen sind! Heute und nach einigen solchen Büchern, kann ich dies etwas verstehen, auch wenn ich nicht verstehe, warum so viele Leute Linientreu waren und sich nicht gewehrt haben! Und so habe ich dieses Buch wieder begeistert gelesen, ich habe mitgefühlt, die Seiten sind einfach nur dahingeflogen... Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

Spannender Tatsachenroman
von Lesendes Federvieh aus München am 18.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In den späten 1950er Jahre verlässt die Familie Alexander ihre bayrische Heimat, weil Vater Alexander in Thüringen eine vielversprechende Stelle als Direktor des Erfurter Zoos antritt. Die Kinder genießen ihre Freiheiten und leben fortan fast wie im Paradies. Doch die vermeintlich gute Wahl entpuppt sich als fatale Entscheidung,... In den späten 1950er Jahre verlässt die Familie Alexander ihre bayrische Heimat, weil Vater Alexander in Thüringen eine vielversprechende Stelle als Direktor des Erfurter Zoos antritt. Die Kinder genießen ihre Freiheiten und leben fortan fast wie im Paradies. Doch die vermeintlich gute Wahl entpuppt sich als fatale Entscheidung, als die Mauer gebaut wird. Bruno, der einzige Sohn der Familie, erträgt die neue Situation irgendwann nicht mehr und flieht in den Westen. Damit wird das Leben der gesamten Familie auf einen Schlag vollkommen auf den Kopf gestellt. Mit dem unbeschwerten Leben ist erst mal Schluss... In diesem Tatsachenroman verknüpft Hera Lind die Erlebnisse zweier ostdeutscher Protagonistinnen zu einer schicksalshaften Familiengeschichte im geteilten Deutschland. Intensiv und ungeschminkt erzählt sie dabei von den Repressalien, denen sich DDR Bürger ausgesetzt sahen, wenn Familienmitglieder in den Westen flohen bzw. wenn sie es selbst wagten einen Ausreiseantrag zu stellen. Aber nicht nur davon handelt dieser mitreißende Roman, sondern auch von den nicht mehr gut zu machenden Folgen. Mit ihrem angenehmen, flüssigen und sachlichen Schreibstil schaffte es Hera Lind dieses ernste und aufwühlende Thema authentisch aufzubereiten und so den Leser vollkommen in den Bann der Geschichte zu ziehen. Für einen freiheitsgewohnten "Wessi" wie mich ist es erschreckend zu lesen, wie es im anderen Teil Deutschlands jahrzehntelang zuging. Mich hat dieses Buch sehr nachdenklich gemacht, zumal dies ja keine Einzelfälle waren. Großartig von Hera Lind, dass sie ein so wichtiges Thema auf so interessante und lesenswerte Art und Weise zu Papier gebracht hat.


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