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Der dunkle Bote

Ein Fall für August Emmerich - Kriminalroman

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe Band 3

Alex Beer

(26)
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Beschreibung


Grausam zugerichtete Leichen, ein Mörder, der alte Verbrechen sühnt und ein Kommissar, für den es um alles geht …

Wien im November 1920: Ein unerwarteter Kälteeinbruch hat die Ernten vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos, und das organisierte Verbrechen hat Hochkonjunktur. Doch der Mordfall, der jetzt die Stadt erschüttert, übertrifft alles bislang Dagewesene: Ein Toter wird bizarr zugerichtet und von einer Eisschicht bedeckt aufgefunden. Kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben auf. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter ermitteln – und das ist nicht das einzige Rätsel, das sie zu lösen haben, denn noch haben sie Xaver Koch nicht aufgespürt, den Mann, der Emmerichs Lebensgefährtin entführt hat und der sich als gefährlicher Gegner entpuppt ...

»Alex Beer beweist auch in Der dunkle Bote ein feines Gespür für das Wien der Zwischenkriegszeit: Das Wien-Bild ist authentisch, der Ton gut getroffen, die Atmosphäre stimmungsvoll.«

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach »Der zweite Reiter«, ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteraur, und »Die rote Frau«, nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 ist »Der dunkle Bote«, erneut ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis sowie mit der MIMI 2020, der dritte, von den Fans lang erwartete Roman um Kriminalinspektor August Emmerich. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: »Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 27.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2703-4
Verlag Limes
Maße (L/B/H) 22,3/14,3/4,3 cm
Gewicht 633 g
Verkaufsrang 128535

Weitere Bände von Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Auch der dritte Band der Reihe um August Emmerich ist wieder spannend und schildert eindrucksvoll wie es so war, in Wien 1920. Durch die realistische Darstellung begibt sich der Leser sozusagen auf eine Zeitreise. Der Fall ist fesselnd und man wird gut unterhalten!

Spannend und interessant!

Dagmar Klein, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Österreich hat viele hervorragende Krimischriftsteller und eine von den mittlerweile ganz Großen ist Alex Beer. Für ihre Serie um den Ermittler August Emmerich erhielt sie sehr zu Recht den österreichischen Krimipreis 2019. Was mich an dieser Reihe besonders fasziniert ist, wie Beer es schafft viele interessante Fakten über das ungeheure Elend und die politische und soziale Stimmung nach dem 1. Weltkrieg in ihre spannenden Krimis einzuflechten. Ich freue mich auf mehr!

Kundenbewertungen

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Schlimmer geht immer
von Gerhard S. aus Erlangen am 13.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es geht ihm nicht gut, dem müden, wunden Wien. Stetig verwandelt sich die Stadt des Elends in eine Stadt des Zorns. Und dann geht auch noch der Antichrist um. Muss Wien sich ernsthaft fürchten?

Bizarre Mordserie im Wien der 20er
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 31.10.2020

August Emmerich, Kriminalinspektor bei „Leib und Leben“ und sein Assistent, Ferdinand Winter, ermitteln hier zum dritten Mal. Wir sind in Wien, 1920. Der Winter ist kalt, die Nachkriegszeiten sind hart, und Wien wird von Hunger, Arbeitslosigkeit und politischen Unruhen geprägt. Und zu alledem treibt ein Serienmörder sein Unwesen... August Emmerich, Kriminalinspektor bei „Leib und Leben“ und sein Assistent, Ferdinand Winter, ermitteln hier zum dritten Mal. Wir sind in Wien, 1920. Der Winter ist kalt, die Nachkriegszeiten sind hart, und Wien wird von Hunger, Arbeitslosigkeit und politischen Unruhen geprägt. Und zu alledem treibt ein Serienmörder sein Unwesen: Emmerich und Winter ermitteln in gleich mehreren Mordfällen, bei denen die Leichen bizarr zugerichtet und drapiert zurück gelassen werden. Auf dem Weg, einen gemeinsamen Nenner und damit den Täter und ein Motiv zu finden, werden die beiden mehrfach in die Irre geleitet, denn es scheint, hier geht der Leibhaftige um, auf einem ganz eigenem Rachefeldzug. Die bizarre Mordserie wäre schon für einen zeitgenössischen Thriller ein atemberaubender Stoff, aber vor dem Hintergrund der gerade erst aufkommenden modernen polizeilichen Ermittlungstechniken und der Spurensicherungsmethoden in den 20ern des letzten Jahrhunderts ist dieser Fall wieder mal ein extrem spannendes Lesevergnügen! Alex Beer lässt uns hier wieder ins historische Wien eintauchen, und erzählt gewohnt atmosphärisch dicht und mitreissend. Der Alltag der Wiener, und besonders der der ärmeren Bevölkerungsschichten und der der Frauen wird spannend beschrieben. A propos Frauen: mein feministisches Herz hat diesen Krimi geliebt, denn hier bekommen die Frauen eine Stimme. Geschickt eingebaut in die Ermittlungsarbeit lässt die Autorin die junge Reporterin Alma Lehner zu Wort kommen, die ein Buch über die Nöte der rechtlosen Frauen schreibt, und uns so einen Einblick darüber gibt, wie recht- und freudlos das Leben vor der Emanzipationsbewegung für Frauen sein konnte. Ein zweiter Erzählstrang betrifft Emmerichs Privatleben. Der totgeglaubte, im Krieg gefallen geglaubte Mann seiner Lebensgefährtin Luise ist schon im Vorgängerband wieder aufgetaucht, und hat Luise und die Kinder zu sich genommen. Emmerich ist verzweifelt, ist Luise doch die Frau seines Lebens, und Xaver ein vom Krieg zerstörter und verbitterter Mann. Und ein gefährlicher Mann, der der politische Umstürze plant und im Untergrund agiert……und hier fand ich es faszinierend, ganz nebenbei noch ein wenig Nachhilfeunterricht in Geschichte zu bekommen, denn ich muss zugeben, ich bin nicht wirklich bewandert in den Details der politischen Lage Österreichs und Europas zu Zeiten des 1 Weltkriegs und den Jahren danach. Ja, viel Stoff, viel Geschehnisse, viel Action, ein permanent hohes Spannungslevel, aber ein angenehmes Erzähltempo. Es ist niemals langweilig, aber trotzdem wird langsam genug mit viel Freude zum Detail erzählt. Ich mag den Stil einfach, auch wenn`s Richtung Showdown geht, vergaloppiert sich die Autorin nicht. Die beiden Hauptermittler liebe ich sowieso. Rauhbein Emmerich, ehemaliges Waisenkind und Kriegsversehrter, erinnert mich jedesmal wieder an Schimanski. Er legt sich die Rechtslage gern individuell aus und scheut vor Konfrontationen nie zurück. Muss man mögen – ich liebe ihn . Und Winter, aus verarmten adligem Hause, wohlerzogen und ein wenig naiv, ist sein beruhigender Gegenpart. Aber wehe, man unterschätzt ihn – fataler Fehler, denn ohne seine Cleverness und Besonnenheit wäre Emmerich des öfteren aufgeschmissen. Okay, ich bin mittlerweile Fangirl. Ich will mehr von den beiden! Aber bitte als Hörbuch, denn ich habe noch keinen besseren Vorleser als Cornelius Obonya gehört. Ich muss es erneut sagen: das ist grosses Kino für die Ohren, wenn Obonya die Protagonisten zum Leben erweckt. Fazit: Bitte hören! Unbedingt!

Brutale Mordserie in der Wiener Nachkriegszeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 29.06.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Wien 1920: Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter ermitteln in einer brutalen Mordserie, bei welcher den Opfern die Zungen herausgeschnitten und einer Journalistin zugesendet werden. Zugleich versucht Emmerich, seine Lebensgefährtin und ihre Kinder aus den Fängen ihres brutalen Ehemannes Xaver Koch zu befrei... Wien 1920: Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter ermitteln in einer brutalen Mordserie, bei welcher den Opfern die Zungen herausgeschnitten und einer Journalistin zugesendet werden. Zugleich versucht Emmerich, seine Lebensgefährtin und ihre Kinder aus den Fängen ihres brutalen Ehemannes Xaver Koch zu befreien, der seit Kriegsende in hochkriminelle Machenschaften verwickelt ist. „Der dunkle Bote“ ist der dritte Band der historischen Krimi-Reihe um Emmerich und Winter, kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das damalige Wien ist düster, Arbeitslosigkeit und Hunger bestimmen den Alltag. Diese Atmosphäre ist im Roman sehr gut spürbar. Emmerich und Winter sind ein sehr ungleiches, aber dennoch erfolgreiches Ermittlerteam: Der ruppige und unkonventionelle Bulle mit seinem bedächtigen, charmanten Kollegen. Beide wissen ihre Stärken erfolgreich einzusetzen und ergänzen sich wunderbar. Der Fall gestaltet sich als spannend und undurchsichtig, während man parallel die Pläne von Xaver Koch mitverfolgen kann. Dass dieser mit Emmerich noch eine Rechnung offen hat, verleiht dem Roman einige recht bedrohliche Szenen. Beide Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen, wobei die Story für meinen Geschmack allerdings zunächst etwas schleppend in die Gänge kam, bevor sie mich so richtig fesseln konnte. Das Hörbuch wird von Cornelius Obonya gelesen, der mit seinem Wiener Akzent auf sehr geniale Art dem Kriminalfall die richtige Wiener Note verleiht und die verschiedenen Charaktere sehr gut interpretiert.


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