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Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren

Ursula Ott

(41)
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Beschreibung

»Tolles Buch, sehr empfehlenswert – ist ein großer Bestseller und ich verstehe jetzt, warum.« Markus Lanz, ZDF

Das Elternhaus. Es ist zu groß geworden für die alten Eltern. Es steht vielleicht sogar weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die in der Mitte des Lebens genug mit sich selbst zu tun haben – und jetzt doch entscheiden müssen: Was machen wir mit dem Ort unserer Kindheit? Wie verabschieden wir die Heimat in Würde? Was hat für uns als Familie wirklich noch einen Wert und was muss weg?

Ursula Ott, Jahrgang 1963, ist Chefredakteurin des Magazins »chrismon«. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München und arbeitete u.a. als Gerichtsreporterin bei der »Frankfurter Rundschau«, als Autorin und Kolumnistin bei der »Woche«, »Brigitte« und »Sonntag aktuell« sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher über Familie, Kinder und Gesellschaft. Ursula Ott lebt in Köln und Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75824-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 21,2/13,5/2 cm
Gewicht 304 g
Verkaufsrang 46407

Buchhändler-Empfehlungen

Sabine Daub, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Eine gute Aufarbeitung der Thematik: die emotionale Belastung, das Elternhaus aufzulösen, mit allem, was an persönlicher Geschichte damit verknüpft ist, steht den praktischen Notwendigkeiten gegenüber. Vielen geht es in dieser Situation ähnlich! Hintergründe - Ideen - Tipps!

Sabine Hasler, Thalia-Buchhandlung Korbach

Irgendwann muss sich jeder dem Thema stellen: Was passiert mit dem Elternhaus und den Dingen darin? Mal humorvoll, mal melancholisch - viele Situationen kamen mir bekannt vor!

Kundenbewertungen

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OK Boomer! Vom Abschiednehmen von der Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 20.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

(Am besten auf meinen Namen klicken, dann erscheint der Artikel mit Absätzen und ist leichter lesbar.) Internet-Meme 2019: "OK Boomer" ist ein abwertender Ausdruck, um die als engstirnig, veraltet, negativ urteilend oder herablassend wahrgenommenen Einstellungen älterer Menschen, sogenannter Baby-Boomer, abzulehnen oder zu vers... (Am besten auf meinen Namen klicken, dann erscheint der Artikel mit Absätzen und ist leichter lesbar.) Internet-Meme 2019: "OK Boomer" ist ein abwertender Ausdruck, um die als engstirnig, veraltet, negativ urteilend oder herablassend wahrgenommenen Einstellungen älterer Menschen, sogenannter Baby-Boomer, abzulehnen oder zu verspotten. So heißt es auf Wikipedia: "Besondere Aufmerksamkeit erlangte 'OK Boomer' am 29. Oktober 2019 durch einen Artikel in der New York Times, in dem der Autor schrieb, der Spruch markiere das „Ende der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Generationen.' " Die Babyboomer werden angefeindet, obwohl sie selbst Solidarität nötig hätten, wie am 6. November 2019 im Guardian verlautet wurde. Die Babyboomer sind alt geworden. Viele müssen sich um die noch ältere Generation kümmern. Ihre Eltern werden allmählich gebrechlich. Sie schaffen es oft nicht mehr, im Elternhaus wohnen bleiben zu können. Was passiert, wenn es aufgelöst werden muss? Ursula Ott beschreibt sehr empathisch die einzelnen, oft schweren Schritte des Abschieds und Loslassen-Müssens. Dabei kocht so einiges hoch; auch die Tatsache, dass wir als Kriegsenkel das Trauma unserer Eltern und Großeltern weiter in uns tragen: "Ja, wir sind ruhe- und rastlos, Folge der Fluchterfahrung unserer Eltern. Aber dafür sind wir flexibel, können immer wieder von vorne anfangen." Trotz all der potenziellen Traurigkeit ist das Buch mit maximaler, dennoch dem Thema angemessener Leichtigkeit erzählt. Aber obwohl die Autorin sich hier und da über "Biederkeit" amüsiert, kommt sie manchmal selbst ein wenig zu bieder herüber (à la "habe zusammen mit meiner Freundin als Einzige ein Einser-Abitur hingelegt" - ah, ja). So ein "Schlummerle" mit einer Frisur wie Hannelore Kohl (und auch deren Lächeln, wenn ich mir's genau überlege) hatte ich zugegebenermaßen auch: OK Boomer! "Ausräumen ist Schwerstarbeit für die Seele." Deshalb: "Immer wieder aufräumen: Spielsachen, Kleider, Erinnerungen." "Keine Frage: Aufräumen braucht Mut." Die Autorin gibt viele hilfreiche praktische Tipps, wo man mit all dem Wirtschaftswunder-Wohlstandsmüll überhaupt noch hinkann. Ganz wichtig auch der Aufruf, nicht mehr so viel Besitz anzuhäufen. (OK Boomer, ich tue mein Bestes: Ich habe einen Tolino und lese damit so viel wie nie zuvor! Die für mich schönsten und wichtigsten Bücher kaufe ich trotzdem noch.) Im Anhang gibt es ein nettes "ABC der Dinge" und eine interessante kurze Literaturliste mit einigen guten Hinweisen und Empfehlungen zum weiterführenden Lesen.

So ein schönes Buch..
von Sabrina aus Gevelsberg am 26.09.2019

..hatte ich gar nicht erwartet, um ehrlich zu sein. Zum Einen erzählt die Autorin ein bisschen aus ihrem Leben in dem Haus ihrer Eltern, was nun verkauft werden soll. Und zum Anderen gibt sie auch einige wertvolle Tipps und Anregungen zum Thema (Eltern-) Haus verkaufen (im Speziellen ausmisten), denn da gibt es doch einige Ding... ..hatte ich gar nicht erwartet, um ehrlich zu sein. Zum Einen erzählt die Autorin ein bisschen aus ihrem Leben in dem Haus ihrer Eltern, was nun verkauft werden soll. Und zum Anderen gibt sie auch einige wertvolle Tipps und Anregungen zum Thema (Eltern-) Haus verkaufen (im Speziellen ausmisten), denn da gibt es doch einige Dinge, die man beachten und vor allem bedenken sollte, wenn man diesen Schritt gehen muss oder gemeinsam gehen möchte. Am Ende des Buches hat Ursula Ott dann noch das sogenannte ABC der Dinge angehängt, wo sie unter verschiedenen Stichworten von A wie Angelzeug bis Z wie Zinn das Alphabet durchgeht und konkrete Tipps gibt bzw. kleine Anekdoten erzählt, wie sie entsprechende Dinge losgeworden ist. Und wirklich ganz zuletzt werden noch einige andere Bücher zum Thema als Empfehlung zum Weiterlesen angeführt, was ich wirklich nice finde. Klare Kaufempfehlung.

Von warmen und von kalten Dingen
von Anne aus Hamburg am 26.07.2019

Das Cover paßt zu einem Sachbuch: Kisten aus Kindheitstagen Zum Buch: Ursula Ott beschreibt den Weg ihrer Familie. Die Mutter entscheidet nach einem sturz, dass sie nicht mehr allein im großen haus wohnen kann. Die Töchter und Enkel wohnen zu weit weg. Sie gibt sich ein paar Mionate, um sich in der neuen Umgebung ein zu gewö... Das Cover paßt zu einem Sachbuch: Kisten aus Kindheitstagen Zum Buch: Ursula Ott beschreibt den Weg ihrer Familie. Die Mutter entscheidet nach einem sturz, dass sie nicht mehr allein im großen haus wohnen kann. Die Töchter und Enkel wohnen zu weit weg. Sie gibt sich ein paar Mionate, um sich in der neuen Umgebung ein zu gewöhnen und sieht, das es die richtige Entscheidung war. Nun muß das Haus geräumt und verkauft werden. Dabei lassen sie sich alle zusammen Zeit. Meine Meinung: Nach der kurzen Leseprobe war ich begeistert, da ich die Worte von Ursula Ott mehr als Erlebnisbericht als als Sachbuch sah. Die Tipps und Hinweise, die sich als Hilfestellung für das Aufräumen gibt, sind versteckt und nicht so offensichtlich. "Aber bei den meisten (Dingen) müssen wir versuchen zu sortieren: Das ist arm, das macht mich glücklich, das will ich bewahren. Jenes ist kalt, das kann weg." (Seite 50) Das ist schön, denn es bereitet beim Lesen ein gutes Gefühl und es gibt einem auch ein gutes Gefühl, wenn man an die eigene bevorstehende Aufräumaktion im Haus der eigenen Eltern denkt. Sehr schön und wie ich jetzt feststelle unbedingt notwenig ist die Hilfe der Eltern. Aufzuräumen, aus zu misten und die eigenen Eltern in den letzten Jahren mit leichterem Gepäck leben zu lassen, ist eine wunderbare Vorstellung, besser als in ein verlassenes Haus zu kommen, nach dem Tod. Was mich stört sind die permanenten psychologischen Erklärungen, warum etwas so ist oder nicht. Das ewige "wir sind in den Sechzigern geboren" als Rechtfertigung deshalb nicht nähen oder nicht kochen zu können und auch nicht zu wollen. Diese Thematik ist anstrengend, nicht, weil sie nicht stimmt, sondern weil immer wieder gleich argumentiert wird und das auf die Dauer ermüdet. Schön war auch der Satz, dass Dinge weiterleben wollen und diese Tatsache ist gut für die Seele und auch für die Umwelt. Fazit: Viel Psychologie, gut geschrieben


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