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Die Rosengärtnerin

Roman

Sylvia Lott

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Beschreibung

Wo wilde Rosen ein altes Herrenhaus umranken, sucht eine Frau nach ihren Wurzeln ...

Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben ...

Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...

»Mit Die Rosengärtnerin legt Sylvia Lott, selbst Ostfriesin, wieder ein schönes Familien-Zeit-Panorama vor.«

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. Viele Jahre schrieb sie für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine, inzwischen konzentriert sie sich ganz auf ihre Romane. Mit »Die Inselfrauen«, »Die Fliederinsel« und »Die Rosengärtnerin« stand sie wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.05.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783641226138
Verlag Random House ebook
Dateigröße 2925 KB
Verkaufsrang 12522

Buchhändler-Empfehlungen

Die vier Leben der Jeanne

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Seitdem ich die Bücher der Journalistin und Autorin Sylvia Lott 2015 mit ihrem Buch „Die Glücksbäckerin von Long Island“ für mich entdeckt habe, freue ich mich jedes Jahr auf ein neues Buch von ihr. Es gibt nur ein Buch („Die Rose von Darjeeling“), welches mir noch fehlt, aber ich denke, dass ich das als Rentnerin irgendwann nachholen werde. Doch in diesem Jahr habe ich mich schwer damit getan, den aktuellen Roman, der natürlich sofort zum Erscheinungstermin bei mir war, zu lesen. Irgendwie haben mich diesmal weder das Cover noch der Klappentext so richtig angesprochen. Das kommt für mich daher, dass ich den Buchumschlag dieses Mal etwas kitschiger als sonst empfinde, und er auch nicht wirklich zum Inhalt passt – schließlich geht es entweder um einen Bauernhof in Ostfriesland oder um ein Herrenhaus in Frankreich. Und das Cover sieht nach einem verwilderten Garten in England aus. Auch das Thema 1958 und Chansons störte mich ein wenig, da ich dabei sofort an Edith Piaf denken musste, die mich persönlich nicht so interessiert. Außerdem gibt es zu dem Thema ja gerade einen Roman von Michelle Marly – „Madame Piaf und das Lied der Liebe“ Doch nun zum eigentlichen Inhalt, der weit mehr umfasst als der Klappentext hergibt. Das Buch beginnt mit einem Brief an eine Person, die nicht namentlich genannt wird. Darin will die Briefschreiberin, Jeanne, von der man im Brief erfährt, dass sie zu dem Zeitpunkt bereits todkrank ist, einem von ihr geliebten Menschen ihr eigenes Leben erzählen. Dann springt das Buch in den Juni 1942 ins Bordelais. Dort ist die spätere Chansonette Jeanne aufgewachsen. Ihre Eltern arbeiten als Weinbauern für den dort ansässigen Baron, mit dessen Sohn Jeanne sich blendend versteht. Und im nächsten Kapitel sind wir in der Gegenwart. Ella und ihre beste Freundin Anna sind gerade auf dem Weg zum Chateau Cremont, welches Ella geerbt hat. Sie hat noch keine Ahnung, was es mit diesem Erbe auf sich hat. Und so springt die Geschichte zwischen den Briefen von Jeanne, einem erzählenden Teil, in dem Jeannes Leben erzählt wird und der Handlung in der Gegenwart hin und her. Nachdem ich mich endlich aufgerafft habe, dieses Buch zu lesen, bin ich wie üblich bei den Büchern von Sylvia Lott schnell drin gewesen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Es ist ein typischer Roman mit einem dunklen Geheimnis in der Vergangenheit. Also so ähnlich wie z.B. die Bücher von Kate Morton oder das vor kurzem von mir gelesene Buch von Teresa Simon „Die Fliedertochter“. Mir hat besonders gut die Geschichte der Französin Jeanne gefallen. Sie hatte ein aufregendes, ein schweres, aber auch ein glückliches Leben, bzw. eigentlich vier Leben gelebt. Als Kind und junges Mädchen lebte sie im Bordelais, was allerdings während des 2. Weltkriegs von den Nazis besetzt wurde. Dann gibt es ihr Leben in Ostfriesland. Wie es sie dorthin verschlagen hat, möchte ich Ihnen hier nicht näher erläutern. Ihr drittes Leben ist das einer erfolgreichen Chansonsängerin. Meine Befürchtung, dass die Autorin sich an dem Leben Edith Piafs bedient hat, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Deren Leben war ein ganz anderes! Und ihr viertes Leben beginnt, als sie den Baron von Cremont heiratet und sich ihrer Liebe zu den Rosen widmet. Wie so häufig bei dieser Art Romane bin ich persönlich kein Freund der Gegenwartshandlung. Wobei ich dieses Mal sagen muss, dass Sylvia Lott sich hierfür sehr viel hat einfallen lassen. Ella erbt das Chateau nur, wenn sie ein ganzes Jahr dort lebt, wobei das Erbe für diese Zeit auch genügend Geld für ein komfortables Leben zur Verfügung stellt. Und Ella nutzt diese Zeit auf ihre ganz eigene Weise. Ob diese Art klug ist, sei dahingestellt. Wie ihr Leben in dieser Zeit aussieht und ob sie bleibt oder nicht, verrate ich hier natürlich auch nicht. Ich bin bei diesem Buch etwas zweigespalten. Die Geschichte um Jeanne fand ich toll. Spannend erzählt und ausgesprochen interessante, historische Hintergründe. Besonders gerade der Teil, der unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg in Frankreich spielte hat mich besonders beeindruckt. Mit der Gegenwartshandlung sieht es etwas anders aus. Ich finde, da hat die Autorin etwas zu viel gewollt. Es geht in diesem Teil nicht nur um das Erbe und die Recherche zu Jeannes Leben, sondern auch noch um Liebe und ein Verbrechen. Das ist für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten. Mit dem vielen Stoff hätte man gut auch zwei Romane machen können. Ohne die Gegenwartshandlung hätte das Buch von mir 5 Sterne bekommen. Aber die Gegenwartshandlung war mir dann z.T. doch ein wenig zu verrückt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Zwischen Ostfriesland und Frankreich
von Eliza am 13.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich liebe die Bücher von Sylvia Lott, sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Warum dieses Buch so lange auf meinem SUB lag, kann ich leider nicht beantworten. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben… Das Cover kommt sehr idyllisch daher, doch leider trügt der Schein. Weder in Ostfriesland noch in Frankreich ist es so ruhig ... Ich liebe die Bücher von Sylvia Lott, sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Warum dieses Buch so lange auf meinem SUB lag, kann ich leider nicht beantworten. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben… Das Cover kommt sehr idyllisch daher, doch leider trügt der Schein. Weder in Ostfriesland noch in Frankreich ist es so ruhig und beschaulich. Der Klappentext verrät es bereits, der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, an unterschiedlichen Orten. Durch die Zeit und Ortsangaben vor jedem Kapitel ist der Leser aber zu jeder Zeit bereit der Autorin zu folgen. Der Roman hat einige Themen: es geht um die Fremdarbeiterinnen im 2. Weltkrieg welche nach Deutschland kamen, es geht aber auch um Chansons, um Weinanbau, um die Rosenzucht und um die Vergangenheitsbewältigung. Beide Protagonistinnen, sowohl Ella als auch Jeanne sind mir sympathisch. Jede auf ihre Art und Weise. Sie sind starke Frauen ihrer Zeit und gehen ihren eigenen Weg, welcher nicht immer gerade ist. Als Leser taucht man ein in die Geschichte und begibt sich daran, die Verstrickungen und Verwicklungen zu entwirren, um der Verbindung der beiden Frauen auf die Spur zu kommen und der Wahrheit ans Licht zu helfen. Denn das Schicksal hat beide Frauen für immer miteinander verbunden. Der Roman wird meist abwechselnd erzählt, sodass keine Zeitebene ein Übergewicht bekommt. Innerhalb der Zeitebenen wird eine stringente Erzählweise von der Autorin bevorzugt. Im Roman kommt natürlich die französische Lebensart, Küche und Musik einen Platz, aber auch die norddeutsche Küche und Redensart wird nicht vernachlässigt. Kenntnisse der französischen Sprache sind von Vorteil aber kein Muss. Die Autorin beschreibt mit einer sehr bildhaften und gefühlvollen Sprache die Schauplätze und Ereignisse, sodass man als Leser direkt in diese einzigartige Atmosphäre eintauchen kann. Als schöne Zugabe findet man in der Innenklappe tolle Fotos von der Recherchereise der Autorin. So bekommen noch mehr Schauplätze einen realen Bezug. Auch wenn die Frauen definitiv Zielgruppe des Romans sind, ist dieser aber kein reiner Liebesroman, sondern eher ein umspannender Familienroman der Generationen miteinander verbindet und deshalb auch sehr gut für Männer lesbar. Zudem kommen Geschichtsinteressierte, Gärtner und Weinliebhaber, sowie Freunde des französischen Chansons auf ihre Kosten. Überhaupt macht der Roman Lust auf Urlaub in Frankreich. Ein wunderbarer Roman, der nicht nur als Urlaubslektüre dienen kann, nein er beschert einem auch den Urlaub vom Alltag, indem man sich nach Frankreich träumt. Klare Leseempfehlung! Ich bedanke mich sehr bei Sylvia Lott für diesen wunderbaren Roman und es ist sehr gut, dass ich mit dem nächsten Roman direkt an die See reisen kann.

Gelebte Freiheit
von Miss Norge am 28.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung: Komischerweise hat mich auch hier wieder der Erzählstrang aus dem "Damals" mehr erreicht und interessiert, als die Kapitel die im "Heute" angesiedelt sind. Wahrscheinlich lag es auch mit an der Persönlichkeit die in dieser oder jener Zeit eine Hauptrolle hatte. Im Damals ist es Jeanne, die man durch ihr turbulent... Meine Meinung: Komischerweise hat mich auch hier wieder der Erzählstrang aus dem "Damals" mehr erreicht und interessiert, als die Kapitel die im "Heute" angesiedelt sind. Wahrscheinlich lag es auch mit an der Persönlichkeit die in dieser oder jener Zeit eine Hauptrolle hatte. Im Damals ist es Jeanne, die man durch ihr turbulentes Leben begleitet. Von Bordelais dem Ort ihrer Kindheit und Jugend, über Greetsiel in den Kriegsjahren, bis ins Loire-Tal zieht sich der Lebenslauf der späteren, bekannten Chanson-Sängerin Jeanne. Mit ihr habe ich richtig mitgefiebert, als sie auf der Flucht war, als sie auf dem Bauernhof an der Nordsee von Gesine und Edo Bohlmann aufgenommen wurde und sich dort, durch eine kleine "Unachtsamkeit" ihr Leben grundlegend veränderte. Diese Veränderung zieht die Verbindung zu den heutigen Abschnitten in denen Ella die Hauptprotagonistin ist. Mit ihr bin ich irgendwie nicht richtig "warm geworden". Keine Ahnung warum, aber wahrscheinlich lag es an ihrer Art, alles viel zu unbekümmert zu sehen. Dem Titel nach dachte ich, das man viel mehr über Rosen und deren Zucht erfahren würde, aber dies wurde leider zur Randerscheinung. Im Fokus liegen hier eher die ausländischen Zwangsarbeiter, die in Nordfriesland auf den Bauernhöfen schuften mussten. Aber trotz den kleinen Kritikpunkten, ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Erzählungen aus den verschiedenen Zeiten zu einer Geschichte werden zu lassen. Das Ende war mir dann etwas zu rosarot und zu kitschig. Anmerkung: An einigen Stellen wurden oftmals die Namen vertauscht, das hat mich im Lesefluss etwas gestört. Mein Fazit: Ein Schmöker mit einer Erzählung aus der Vergangenheit und einer aus der Gegenwart, gut zu lesen, aber an einigen Stellen zu vorhersehbar.

Ein wunderbarer Roman
von Susanne Poehls am 19.02.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Chateau im malerischen Loire-Tal und widmet sich ihrer Leidenschaft, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um ... Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Chateau im malerischen Loire-Tal und widmet sich ihrer Leidenschaft, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben… Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und das es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste führt… Mein drittes Buch von Sylvia Lott und ich bin wieder begeistert. Der Roman ist sehr angenehm entspannt zu lesen, obwohl er in mehreren Zeitebenen erzählt wird. Aber der Autorin gelingt es einfach sehr gut, historische Begebenheiten in eine Romanform zu verpacken, so dass man den Roman gerne liest und nebenbei dann noch einiges über die Hintergründe erfährt, bzw. erfährt, wie die Menschen zu der damaligen Zeit gelebt haben. Das ist hier wieder sehr eindrucksvoll gelungen. Außerdem ist gerade die Figur der Jeanne sehr intensiv dargestellt, dass man als Leserin gleich mit ihr leidet. Insgesamt eine klare Leseempfehlung.


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