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Das Kino am Jungfernstieg

Roman - Die Kino-Saga 1

Die Kino-Saga Band 1


Band 1 der großen Kino-Saga aus der deutschen Nachkriegszeit.

November 1946: Die Film-Cutterin Lili Paal kehrt aus Berlin in ihre Heimatstadt Hamburg zurück. In der im Krieg zerbombten Innenstadt besitzt ihre Mutter ein ehemals glamouröses, nun wenig erfolgreiches Kino, das Lilis Halbschwester Hilde und deren Mann unbedingt schließen möchten. Lili will keinesfalls aufgeben, wurde im elterlichen Lichtspielhaus doch ihre Leidenschaft für den Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte. Dabei lernt Lili sowohl den smarten britischen Offizier John Fontaine als auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen. Bringt der gesuchte Film Licht in einen mysteriösen Todesfall, der Lili mehr betrifft, als sie ahnt?

Portrait
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete sie als Journalistin. Nach vielen Jahren in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin, München und nahe Rostock. Unter dem Pseudonym Michelle Marly schreibt sie Bestseller über berühmte Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. »Das Kino am Jungfernstieg« ist ihr bisher persönlichstes Buch: In ihrem Elternhaus gingen die Stars des deutschen Films ein und aus, denn Micaela Jary ist die Tochter des berühmten Filmkomponisten Michael Jary.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 15.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48848-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/3,5 cm
Gewicht 481 g
Verkaufsrang 28034
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Auftakt zu einer neuen Nachkriegs-Hamburg-Familien-Trilogie. Überzeugend durch die Lebendigkeit der Charaktere, aber auch die Authentizität des Settings macht einfach Spaß. Tipp!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein sehr spannender historischer Roman, der schon fast wie ein Krimi anmutet. Ich bin sehr gespannt, wie es nächstes Jahr in „Der Filmpalast“ weitergeht. Klare Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

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Die Welt des Nachkriegsfilms
von Eliza am 02.02.2020

Der neue Roman von Micaela Jary stand schon lange auf meiner Leseliste, sodass es endlich Zeit wurde für diese Story. Das Cover zeigt sich sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiß Darstellung. Im farbigen Vordergrund ist eine junge Frau mit Hut abgebildet, welche verheißungsvoll in die Kamera hineinblickt. Im farblosen Hintergru... Der neue Roman von Micaela Jary stand schon lange auf meiner Leseliste, sodass es endlich Zeit wurde für diese Story. Das Cover zeigt sich sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiß Darstellung. Im farbigen Vordergrund ist eine junge Frau mit Hut abgebildet, welche verheißungsvoll in die Kamera hineinblickt. Im farblosen Hintergrund zeigt sich eine Straßenszene mit einer typischen Großstädtischen Häuserreihe an deren oberen Spitze ein heller Schriftzug Kino hervorsticht. Der Klappentext beschreibt in wenigen Sätzen die Handlung und schafft es mit kurzen aber prägnanten Hinweisen Interesse und Spannung beim Leser zu wecken. Wesentliche inhaltliche Themen des Romans sind: Deutschland in der Nachkriegszeit, Verzweiflung, Hoffnung sowie Liebe. Dabei steht die Film-Cutterin Lili Paal im Vordergrund, welche versucht das Kino ihrer kranken Mutter vor dem Ruin zu bewahren. Durch die detailgetreue Beschreibung der Nachkriegsprobleme im zerstörten Hamburg fällt die zeitliche Einordnung dem Leser nicht schwer. Mit den beiden Hauptprotagonisten Lili Paal, sowie dem britischen Offizier John Fontaine hat das Buch zwei sehr interessante Persönlichkeiten. Auf der einen Seite steht eine junge Frau, welche trotz ihrer aussichtslosen Situation nicht den Lebensmut verliert, obwohl nahezu alles gegen sie zu laufen scheint. Ihr männlicher Gegenpart ist ein junger britischer Offizier, welcher eine immer mehr intensivere Beziehung zu Lili entwickelt. Dies wird vor Allem gegen Ende des Romans deutlich, als die Handlung eine dramatische Entwicklung nimmt. Beachtlich zu erwähnen sind die Nebenfiguren des Romans. Mir persönlich haben es dabei Lilis Nichte Gesa (Tochter von Lilis Schwester Hilde und ihrem Mann Peter Westphal), sowie der Kinovorführer Hans Seifert angetan. Wirklich informativ, aber leider auch sehr bedrückend sind die bildhaften Schilderungen des ausgebombten Deutschlands in der Nachkriegszeit. Der Leser bekommt dabei einen sehr guten Eindruck über die Verzweiflung und Entbehrungen der Menschen in dieser tragischen Epoche. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, informativ und gut und verständlich zu lesen. Dabei schafft es die Autorin durch kleine Nebengeschichten das Tempo des Romans hoch zu halten und durch die verschiedenen Schauplätze die Facettenhaftigkeit der Handlungsorte aufzuzeigen. Am Ende des Romans wird durch eine nicht vorhersehbare Wendung der Ereignisse die Grundlage für eine Weitererzählung der Geschichte gelegt. Zielgruppe des Romans sind Leser deutscher Nachkriegsgeschichte sowie Anhänger des deutschen Film- und Kinowesens. Sowohl für Männer als auch Frauen jeden Alters eignet sich der Roman als guter Einblick in das Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Mir persönlich hat der Roman gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Teil der Kino-Saga.

Ganz großes Lesekino, im doppelten Sinne des Wortes.
von sommerlese am 20.08.2019

Der Roman "Das Kino am Jungfernstieg" ist der Auftaktband einer Familiensaga von Micaela Jary, das Buch erscheint im Goldmann Verlag. Hamburg, 1946: Familie Wartenberg betreibt seit 1926 erfolgreich ein glamouröses Kino am Jungfernstieg, das im zerbombten Hamburg nun leider an Erfolg eingebüßt hat. Tochter Lili Paal lebt in B... Der Roman "Das Kino am Jungfernstieg" ist der Auftaktband einer Familiensaga von Micaela Jary, das Buch erscheint im Goldmann Verlag. Hamburg, 1946: Familie Wartenberg betreibt seit 1926 erfolgreich ein glamouröses Kino am Jungfernstieg, das im zerbombten Hamburg nun leider an Erfolg eingebüßt hat. Tochter Lili Paal lebt in Berlin, sie ist im Sinne der Familien-Tradition Film-Cutterin geworden. Ihre Mutter ist schwerkrank und obwohl durch die Besatzungszonen Reisen fast unmöglich sind, gelingt es Lili mithilfe des britischen Offiziers John Fontaine an eine Reiseerlaubnis zu gelangen. In Hamburg angekommen, erfährt sie, dass ihre Halbschwester Hilde und deren Mann das nicht mehr lukrativ arbeitende Kino aufgeben möchten. Aber Lili hängt an dem Familienbetrieb, denn dieses Lichtspielhaus hat Tradition und bei Lili die Liebe zum Film geweckt. Gleichzeitig sucht sie nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens, den sie restaurieren möchte und sie lernt den Regisseur Leon Caspari kennen. Eine aufregende Suche nach der Filmrolle führt zu einem mysteriösenVerbrechen. In diesem fiktiven Roman führt uns Micaela Jary zeitlich ins vom Krieg gebeutelte Hamburg der Nachkriegszeit und beleuchtet den Neustart der westdeutschen Film- und Kinoindustrie Hamburgs. Dort hat ihr Vater, der Komponist Michael Jary, maßgeblich mit seiner Filmmusik am Aufbau dieser Filmindustrie mitgewirkt. Es ist der Autorin mit ihrem Buch gelungen, mich in diese besonders schwere Zeit mitzunehmen und das Elend der von Hunger und Kälte geplagten Menschen deutlich vor Augen zu haben und betroffen mitzuerleben. Durch Lilis Geschichte taucht man in die schillernde Welt des Films ein, entdeckt die glamourösen und prunkvoll ausgestatteten Lichtspielhäuser vor dem Krieg und sieht, wie sehr sich die Nachkriegsfilmwelt zu einem Hoffnungsschimmer für die Bevölkerung entwickelt hat. Dort konnten sie den grauen Alltag vergessen und von besseren Zeiten träumen. Zur Handlung möchte ich nur soviel verraten, es wird ein Familienzwist ausgehandelt, es gibt amouröse Gefühle, Intrigen und viele Menschen, die es in dieser Zeit schwer haben. Die Besatzungsmächte erlegen der Bevölkerung Grenzen auf, es gibt Lebensmittelkarten und Einquartierungen sind an der Tagesordnung. In diesen Roman konnte ich dank des bildhaften und abwechslungsreichen Erzählstils wunderbar in das Zeitgeschehen abtauchen und es lief dabei in meinem Kopf direkt ein spannender Film ab. Solche Bücher sorgen für geschichtliche Rückbesinnung, für gute Unterhaltung und geben Einblicke in die Entwicklung der Filmwelt und Traumfabrik Hamburgs. Diese Familiengeschichte bedeutet ganz großes Kino und ist der interessante Start einer Kino-Saga im Hamburg der Nachkriegszeit. Man darf sich auf die Folgebände freuen und auf weitere Einblicke in die Filmwelt Deutschlands.

Ein gigantischer Auftakt einer Familiensaga
von zauberblume am 10.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Das Kino am Jungfernstieg" aus der Feder der Autorin Micaela Jary ist der fulminante Auftakt einer großen Familiesaga bei der sich alles um einen Kono-Dynastie im Hamburg der Nachkriegszeit dreht. Wir befinden uns im Jahr 1946. Lili Paal, geborene Wartenberg, ist gelernte Film-Cutterin und lebt nun in Berlin. Ihre Leidenscha... "Das Kino am Jungfernstieg" aus der Feder der Autorin Micaela Jary ist der fulminante Auftakt einer großen Familiesaga bei der sich alles um einen Kono-Dynastie im Hamburg der Nachkriegszeit dreht. Wir befinden uns im Jahr 1946. Lili Paal, geborene Wartenberg, ist gelernte Film-Cutterin und lebt nun in Berlin. Ihre Leidenschaft zum Film wurde durch ihre Eltern geweckt, die 1926 in Hamburg ein erfolgreiches und glamouröses Kino betrieben. Nach dem Tod ihres Vaters hat Lilis Halbschwester Hilde das Kino geerbt und will es nun verkaufen. Ein britischer Offizier namens Johan Fontaine ermöglicht es ihr nach Hamburg zu ihrer schwerkranken Mutter zu reisen. Gleichzeitig möchte Lili ihren Aufenthalt in Hamburg dazu nutzen nach alten Filmrollen zu suchen, die während des Krieges verschwunden sind. Hier in ihrer Heimatstaddt lernt Lili auch den charismatischen Regisseur Leon Caspari kennen...... Für mich ist der Autorin mit diesem tollen Roman wieder ein Meisterwerk gelungen. Diese Geschichte, die mit einem herrlichen Prolog beginnt, hat mich von Anfang an begeistert und in ihren Bann gezogen. Ich bin vollständig in die Welt des Films und Kinos eingetaucht. Und man merkt sofort, dass die Autorin eine ganz besondere Bindung zu dieser Materie hat. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich dieses prunkvolle Kino vor mir und genieße ganz besondere Filmabende. Aber nach Ende des Krieges und der Aufteilung Berlins ist alles anders. Uns wird auch in dieser interessanten Lektüre auch vergangene Geschichte nahe gebracht. Wie glücklich war Lili, als sie nach Hamburg in ihre Heimatstadt reisen konnte. Ich kann mir ihr entsetztes Gesicht vorstellen, als sie das ganze Elend vor sich sieht. Alle Charaktere, allen voran Lili sind so wunderbar beschrieben. Sie werden vor meinem inneren Auge lebendig. Begeistert habe ich mich mit Lili auf die Suche nach diesen alten Filmrollen gemacht. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und dann ist etwas passiert, das für Gänsehautfeeling gesorgt hat und dessen Ausmaße mich tief berührt haben. Und dann das Ende, das förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Aber ich mache mir einstweilen selbst so meine Gedanken, wie diese herausragende Geschichte weitergehen könnte. Für mich ist diese atemberaubende Lektüre eine Lesevergnügen der Extraklasse. Und auch das Nachwort berührt mit tief. Was für eine schlimme Zeit. Für mich ist dieses Buch wirklich ein packendes Lesevergnügen, das für unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden gesorgt hat. Für mich ein Lesehighlight, für das ich gerne 5 Sterne vergebe. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker.