Das kalte Reich des Silbers

Bildgewaltige und märchenhafte Fantasy

Naomi Novik

(77)
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Beschreibung


Glitzernd, grandios und geheimnisvoll

Mirjem ist die Tochter eines gutherzigen Pfandleihers, der es nicht über sich bringt, Schulden einzutreiben. Als die Familie deshalb bittere Armut leidet, tritt Mirjem an die Stelle ihres Vaters. Unnachgiebig fordert sie zurück, was ihr zusteht. Sie ist erfolgreich, und bald heißt es, sie könne Silber zu Gold machen. Die Kunde davon dringt bis tief in die Wälder, zum gefürchteten Volk der Staryk – magische Wesen, die mehr aus Eis bestehen als aus Fleisch und Blut. Der König der Staryk entführt sie in sein Reich. Dort soll sie für ihn Silber zu Gold machen. Tut sie das nicht, wird der Staryk sie töten. Doch gleichzeitig versinkt die Menschheit nun in Kälte …

»Wunderbares Lesevergnügen im Stil alter russischer Sagen.«

Die erfolgreiche Bestsellerautorin Naomi Novik wurde 1973 in New York geboren und ist mit polnischen Märchen, den Geschichten um die Baba Jaga und den Büchern von J.R.R. Tolkien aufgewachsen. Sie hat englische Literatur studiert, im Bereich IT-Wissenschaften und an der Entwicklung von Computerspielen gearbeitet. Doch dann erkannte Naomi Novik, dass sie viel lieber schreibt als programmiert. Mit ihrem Debüt, der Fantasyreihe »Die Feuerreiter seiner Majestät«, wurde sie weltbekannt. Inzwischen hat sie zahlreiche Preise erhalten, darunter 2016 den Nebula Award für »Das dunkle Herz des Waldes« und 2019 den Locus Award für »Das kalte Reich des Silbers«. Naomi Novik lebt mit ihrer Familie und sechs Computern in New York.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Verlag Cbj
Seitenzahl 576
Maße (L/B/H) 23,3/15,5/5 cm
Gewicht 917 g
Originaltitel Spinning Silver
Übersetzer Marianne Schmidt
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16549-2

Buchhändler-Empfehlungen

Agata Jankowski, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Heftigster Märchengenuss. Bekannte Namen, eine wunderbare Atmosphäre aus einfachem Leben und Prunk. Fleiß, Listigkeit und Barmherzigkeit. Nicht vom Cover blenden lassen, dieses ist kein bisschen kitschig, sondern wertvoll detailliert gehoben.

Rumpelstilzchen mal anders

Franziska Peipp, Thalia-Buchhandlung

In den Grundzügen erinnert dieses Buch tatsächlich an das altbekannte Märchen Rumpelstilzchen. Und dennoch hat die Autorin mehr daraus gesponnen. Eine mystische Geschichte von Mirjem, der Tochter eines Pfandleihers die das Geschäft des Vaters übernimmt und schon nach kurzer Zeit großen Gewinn macht. Etwas das sich natürlich herumspricht. Und schon bald heißt es sie könne Silber zu Gold machen. Eines Tages steht der König der Staryk, des Wintervolkes vor ihrer Tür und fordert etwas ungewöhnliches wie unmögliches. Eine wirklich kreative Geschichte, die nicht nur das alte Märchen neu erzählt, sondern nebenbei mehrere neue. Mit Wanda und Sergej hat sie zwei weitere Charaktere, neben Mirjem, die mir mit ihren Ecken und Kanten sehr ans Herz gewachsen sind. Zwar an manchen Stellen etwas langatmig, aber dem bannenden Stil der Autorin habe ich mich dennoch nicht entziehen können.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
29
25
15
3
5

Märchen und Mythen neu gemischt
von einer Kundin/einem Kunden am 26.12.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Märchen und Mythen neu gemischt mit ungewöhnlichen Heldinnen, die nicht dem gängigen Klischee entsprechen.

Leider eine Enttäuschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Anklam am 29.11.2020

MEINE MEINUNG Anfang des Jahres habe ich "das dunkle Herz des Waldes" von derselben Autorin gelesen, was mir nicht so recht gefallen hatte. Leider muss ich sagen das mich auch "das kalte Reich des Silbers" nicht von sich überzeugen konnte. Ich werde mich wohl zukünftig von den Büchern von Naomi Novik fernhalten. Was mir n... MEINE MEINUNG Anfang des Jahres habe ich "das dunkle Herz des Waldes" von derselben Autorin gelesen, was mir nicht so recht gefallen hatte. Leider muss ich sagen das mich auch "das kalte Reich des Silbers" nicht von sich überzeugen konnte. Ich werde mich wohl zukünftig von den Büchern von Naomi Novik fernhalten. Was mir nicht gefallen hat sag ich dir jetzt. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat sich nicht verändert. Er ist immer noch sehr ausladend und beschreibt alles und jeden tot. Dadurch wurde für mich alles künstlich in die Länge gezogen, die Handlung gestreckt, die wenige Spannung ging flöten. In dieser Geschichte wurde sehr oft die Perspektive gewechselt. Man liest fast aus der Sicht von jeder Figur, das hat mich teilweise verwirrt weil ich manchmal nicht wusste wann ein Wechsel stattfand. Wichtige Dinge wie zum Beispiel woher Mirjem ihre magische Gabe hat, was die Staryk genau sind, wo sie herkamen und warum sie so sind wie sie sind blieben für mich ungeklärt. Die russischen Elemente und die Parallelen zum Rumpelstilzchen Märchen fand ich interessant. Handlung Zu Beginn lernen wir alle Mädchen abwechselnd kennen wobei der Hauptaugenmerk auf Mirjem liegt. Schnell wird klar das die Schicksale der Frauen irgendwann zusammen laufen werden. Als Mirjem entführt wird beginnt die Geschichte erst so richtig. Während sie also im Reich des Winterkönigs ist, zur Königin gekrönt wird und den Inhalt der Schatzkammern in Gold verwandeln soll, nimmt Wanda den Platz als Tochter in der Familie des Geldverleihers ein. Irina kämpft derzeit mit ihrem gierigen Vater und bald darauf mit ihrem Ehemann dem Zaren. Die Frauen treffen durch magische Weise im Wald des Winterreiches aufeinander und schmieden einen Plan wie sie ihre Ehemänner aufeinanderhetzen können um diese loszuwerden. Der Plan wird umgesetzt und die Männer treffen aufeinander worauf sofort ein Handgemenge losbricht. Vorerst gewinnt der Zar und sperrt den König der Staryks ein. Doch diesem gelingt die Flucht worauf der Zar die Verfolgung aufnimmt. Der nächste Kampf wird im Winterreich ausgetragen und es scheint als würde diesmal der eiskalte König gewinnen. Doch was passiert wenn dieser gewinnt? Wird es dann für immer Winter sein? Werden dann alle Tiere und Ernten der Bauern eingehen und das Volk von Mirjem, Wanda und Irina sterben? Charaktere Es gibt eine Vielzahl von Figuren in dieser Geschichte, auch in dieser Hinsicht ist sich die Autorin treu geblieben. Leider blieben diese trotz der hohen Seitenzahl doch eher blass, unnahbar und unsympathisch. Mirjem ist die Tochter des örtlichen Geldverleihers. Ihr Vater ist völlig unfähig für den Job weil er viel zu nett und nachgiebig mit den Kunden ist. Daher lebt seine Familie in großer Armut. Als ihre Mutter krank wird beschließt Mirjem zu handeln und übernimmt den Job ihres Vaters. Sie ist sehr viel erfolgreicher als er und wird selbst zur besten und härtesten jungen Geldverleiherin der Gegend. Doch leider wird sie durch den Beruf sehr kalt. So kalt das die mystischen Winterwesen Staryk auf sie aufmerksam werden und Kontakt zu ihr aufnehmen. Bald darauf wird sie ins Königreich der Winterwesen verschleppt und zu deren Königin gekrönt auch wenn diese Wesen nichts von Sterblichen halten. Wanda ist seit ihrer Geburt ein sehr armes Mädchen. Spätestens nach dem Tod ihrer Mutter hat sie nichts mehr zu lachen weil ihr Vater ein sehr böser und gewalttätiger Mann ist. Er verprügelt sie und ihre Brüder täglich. Um seine Schulden bei der Familie des Geldverleihers zu tilgen beginnt sie dort zu arbeiten und die beste Zeit ihres Lebens beginnt. Irina ist zwar nicht arm im Gegensatz zu den beiden anderen jungen Frauen aber auch sie hat einen Vater der nicht sehr nett ist. Sie erlebt keine körperliche sondern physische Gewalt. Ihr Vater gibt ihr das Gefühl nicht gut genug zu sein. Durch eine List schafft er es sie mit dem Zaren zu verheiraten. Dieser hat jedoch ein gefährliches, magisches Geheimnis von dem noch keiner weiß. FAZIT Leider konnte mich "das kalte Reich des Silbers" überhaupt nicht von sich überzeugen. Die Idee mit den Rumpelstilzchen Elementen und der russischen Kultur fand ich gut und anders aber die Umsetzung war nicht nach meinem Geschmack. Außerdem waren die ständig wechselnden Perspektiven verwirrend und zu den blassen Figuren konnte ich keine Verbindung aufbauen. Und was mich auch enttäuscht hat war, das auf viele wichtige Dinge gar nicht eingegangen wurde bzw. diese nicht erklärt wurden. Von daher kann ich dem Buch nur 1 von 5 Sternen geben. Ihr könnt es trotzdem gerne lesen aber von mir gibt es keine Empfehlung.

Konnte mich nicht überzeugen
von PaulaJosina am 14.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung. Das Cover und ... Natürlich ist dies nur meine persönliche Meinung und nur weil ich diesem Buch diese Bewertung zukommen lassen, heißt es nicht, dass es auf jeden anderen zutrifft. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch nicht meine ehrliche Meinung. Das Cover und der Klappentext haben mein Interesse geweckt, da mich das Cover irgendwie an das Reich der sieben Höfe erinnerte. Ich liebe Märchen und fand, dass der Klappentext sich nach einem „Retelling“ von Rumpelstilzchen anhörte. Dieses Buch hat zwei starke Frauenfiguren, die nicht nur um ihrer Selbstwillen kämpfen und das hat mir wirklich gut gefallen. Wer eine innige Liebesgeschichte bei diesem Buch erwartet wird enttäuscht werden. Ich mochte die Art und Weise wie Naomi Novik das „Retelling“ gestaltet hat. Sie hat einige komplett neue Geschichte um die Basis des Märchens gesponnen und damit etwas Gutes und Neues geschaffen. Das Lesen des Buches gestaltete sich etwas schwieriger, da ich sehr lange gebraucht habe, um mit dem Schreibstil der Autorin warm zu werden, da er schon sehr außergewöhnlich war. Es ist schwer zu sagen, was genau das Problem war. Vielleicht lag es an den langen Sätzen oder der Kälte, mit der die Geschichte erzählt wurde. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass irgendwie nichts passiert aber rückblickend war das Gegenteil der Fall. Eine Sache, die mich von Anfang an gestört hat, waren die Perspektivwechsel, welche nur mit ein paar kleinen Eisblumen gekennzeichnet waren. Da nicht genau gekennzeichnet war zu wem die Perspektive nun wechselt und zu welchem Zeitpunkt, gab es häufiger ein bisschen Verwirrung bei mir. Außerdem wurden bestimmte Sachen meiner Meinung nach nicht ganz deutlich erklärt, was ebenfalls für Verwirrung sorgte. Aber mit der Zeit konnte man sich das dann irgendwie zusammenreimen. Fazit Ein gutes Buch, welches aber durch den Schreibstil schwierig zu lesen war. Es ist definitiv kein Buch für „zwischendurch“ und sollte mit absolut wachem Verstand gelesen werden. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.


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