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Die Nähmaschine

Roman

Natalie Fergie

(9)
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Beschreibung


»Der Stoff, aus dem große Romane gemacht sind.« The Herald

Für alle Liebhaber von alten Dingen und ihren Geschichten

Clydebank, Schottland, 1911: Die junge Jean verliert durch einen Streik in der Singer-Nähmaschinenfabrik Arbeit und Zuhause. Aber sie hinterlässt der Nachwelt eine versteckte Botschaft.

Edinburgh 2016: Als Fred das Erbe seiner Großeltern in Augenschein nimmt, findet er eine alte Singer 99K. Darin versteckt: Arbeitsjournale mit Nähproben und Notizen. Lesend begibt sich Fred auf eine Reise in die Vergangenheit und taucht ein in das Leben von vier Frauen – darunter seine Urgroßmutter Kathleen, die sich dank der Nähmaschine eine Existenz aufbaute. Und er erfährt von der mutigen Jean, die mit ihrer Botschaft weit mehr Herzen berührt hat, als sie ahnen konnte.

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

Weitere berührende Wunderraum-Geschichten finden Sie in unserem kostenlosen aktuellen Leseproben-E-Book »Einkuscheln und loslesen – Bücher für kurze Tage und lange Nächte«

»Ein gelungener Roman mit starken Figuren.«

Die »Textilenthusiastin« und gelernte Krankenschwester Natalie Fergie vertreibt handgefärbte Garne über das Internet. Und sie sammelt Nähmaschinen. Einer von ihnen, einer Singer 99K, setzt sie in ihrem Roman »Die Nähmaschine« ein literarisches Denkmal. Natalie Fergie lebt in der Nähe von Edinburgh.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 25.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-336-54802-6
Verlag Wunderraum
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/3,8 cm
Gewicht 657 g
Originaltitel The Sewing Machine
Übersetzer Christine Heinzius
Verkaufsrang 14762

Buchhändler-Empfehlungen

Sabine Daub, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Die Schottin Fergie nennt sich selbst eine "Textilenthusiastin" & teilt ihr Haus mit mindestens 10 Nähmaschinen. Mit dem Generationenroman über eine Singer 99K hat sie der Nähmaschine ein literarisches Denkmal gesetzt. Spannende Familiengeschichte aus wechselnden Perspektiven!

Eine Maschine mit Vergangenheit

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Dreh- und Angelpunkt dieser wundervollen Geschichte ist eine Singer-Nähmaschine aus dem Jahr 1911, hergestellt von den Singer-Werken in Clydebank, Schottland. Erstmalig wurden auf dieser Nähmaschine Staubtücher genäht. In späteren Jahren Lebensunterhalt verdient, Kleidung, aber auch Alltagsgebräuchliches genäht, ausgebessert, manchmal auch Freude bereitet, Kreativität entfaltet, oder Hilfestellung bei schwierigen Lebensumständen geleistet. Vom allerersten Stich der Maschine an wurden Notizbücher als eine Art Erinnerungsvermächtnis geführt. Stoffprobe eingeheftet und vermerkt, was daraus genäht wurde. Der Roman spannt zeitlich einen weiten Bogen von 1911 bis in das Jahr 2016. Während ich Menschen, deren Lebenswege über Jahrzehnte hinweg schicksalhaft und geheimnisvoll miteinander verflochten sind, kennenlernen durfte, erfuhr ich funktionelles, auch historisch interessantes über Nähmaschinen - darüber hinaus vieles über das zweitschönste Hobby der Welt, dem Nähen. Wundervolle Geschichte!

Kundenbewertungen

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Die Nähmaschiene
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 26.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr schöne Geschichte einer Nähmaschiene und ihrer Besitzer. Kann das gut nachvollziehen das eine Beziehung zu einer liebgewonnenen Nähmaschiene entstehen kann. Mit den unterschiedlichen Beweggründen: Arbeit, Notwendig, Hobby, Errinnerungen........

Gelungene Erzählung über das Nähen und das Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 05.01.2020

Der Roman „Die Nähmaschine“ ist im Wunderraum Verlag erschienen. Die Geschichte handelt von einer Nähmaschine, die nach dem großen Streik in den Singer Werken die Fabrik 1911 mit einer kurzen Nachricht verlässt. Der Roman teilt sich in vier Geschichten auf, die jeweils in anderen Zeiten spielen. Je Kapitel springt die Geschichte... Der Roman „Die Nähmaschine“ ist im Wunderraum Verlag erschienen. Die Geschichte handelt von einer Nähmaschine, die nach dem großen Streik in den Singer Werken die Fabrik 1911 mit einer kurzen Nachricht verlässt. Der Roman teilt sich in vier Geschichten auf, die jeweils in anderen Zeiten spielen. Je Kapitel springt die Geschichte zwischen den Zeiten. Es beginnt 1911 mit der Geschichte von Jean und Donald, macht einen Sprung in die 1950iger Jahre zu Kathleen und Connie und führt uns immer wieder in das Jahr 2016, in dem Fred nach dem Tod seines Großvaters Ordnung in dessen Wohnung bringt. Die erste Hälfte des Romans beschäftigt sich in erster Linie mit den Lebenssituationen dieser Charaktere. Ab der zweiten Hälfte kommt Ruth hinzu, die 1980 kurz vor ihrem Ausbildungsende als Krankenschwester steht. Alle Erzählstränge finden zum Ende des Buches zusammen und berichten von schwierigen als auch von glücklichen Zeiten. Alle eint die Passion zu nähen und zwar auf einer alten Singer Nähmaschine. Die Autorin Natalie Fergie, selbst begeisterte Näherin, hat mit diesem Roman der Nähmaschine ein Denkmal gesetzt. Einer Maschine, die noch heute aus vielen Haushalten kaum wegzudenken ist. Flicken, umnähen, neu nähen, etwas erschaffen - eine Nähmaschine macht vieles möglich. Auf kluge und unterhaltsame Weise verflechtet die Autorin die unterschiedlichen Schicksale miteinander. Es ist für den Leser keineswegs auf den ersten Blick zu erraten wie die Zusammenhänge aussehen. Für mich sehr erfrischend, dass die Geschichte fast bis zum Ende hin undurchschaubar bleibt. Meiner Ansicht nach ist der Autorin eine hervorragende, hoffnungsvolle Erzählung über das auf und ab im Leben gelungen.

Berührend von der ersten bis zur letzten Seite...
von printbalance am 21.11.2019

"In den Ecken und Gängen des alten Krankenhauses verbergen sich Geheimnisse. Sie tauchen praktisch täglich auf, aber diejenigen, die sie entdecken, erkennen oft nicht, wie wichtig sie sind." (Buchzitat S. 7) Mit diesen beiden Sätzen beginnt eine vielschichtige, tiefgründige und lebensnahe Handlung, die voller Hingabe von Natali... "In den Ecken und Gängen des alten Krankenhauses verbergen sich Geheimnisse. Sie tauchen praktisch täglich auf, aber diejenigen, die sie entdecken, erkennen oft nicht, wie wichtig sie sind." (Buchzitat S. 7) Mit diesen beiden Sätzen beginnt eine vielschichtige, tiefgründige und lebensnahe Handlung, die voller Hingabe von Natalie Fergie verfasst wurde. Mehrere Protagonisten aus unterschiedlichen Zeitfenstern gewähren einen Einblick in ihr Leben, welches scheinbar kaum eine Hoffnung zulässt aus der aktuellen Situation zu entkommen. Zum einen schreibt die Autorin über ein junges Pärchen, welches sich gegen alle Widrigkeiten durchsetzt, für ihre Ansichten einsteht und dadurch eine Entscheidung treffen muss, die mit Ängsten, Unsicherheit und Zweifeln verbunden ist. Ein ähnliches Schicksal widerfährt wenig später einer anderen Protagonistin: auch sie hat einen festen Bezug zum Nähen. Nur durch ihre Leidenschaft zur Handarbeit, mit Mut, Durchhaltevermögen und Disziplin konnte sie sich ein Leben aufbauen, da es das Schicksal einst nicht so gut mit ihr meinte. Auch Fred, der arbeitssuchende Mittdreißiger durchlebt gerade eine Phase, die von Unzufriedenheit, Hoffnungslosigkeit und Resignation geprägt ist. Doch bei ihm überschlagen sich die Ereignisse nach dem Fund in der Nähmaschine. Sämtliche Personen sind durch ihre Lebensgeschichte miteinander verbunden und bilden so ein großes Ganzes. Die Autorin hat einen kaum zu bändigenden Erzählfluss, sodass man es als Leser nicht schafft, sich dem Sog dieser Geschichte zu entziehen. Zusätzlich ist die in Halbleinen gebundene Aufmachung mit dem rosafarbenen Lesebändchen ein weiteres Highlight, welches die Geschichte optisch und inhaltlich zu einem Jahreshighlight werden lässt. Fazit: Es handelt sich hierbei um einen realitätsnahen Roman, der den geschichtlichen Hintergrund der Firma Singer repräsentiert. Nur durch den Mut einzelner, unzufriedener Arbeiter wurde zum damaligen Zeitpunkt schon ein Streik ausgelöst- ein Vorreiter zur heutigen Gewerkschaft. Die Autorin zeigt dem Leser, dass nicht nur im Jahr 1911, sondern auch 2016 das Problem Arbeitslosigkeit in Erscheinung tritt.


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