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Fünf Tage in Paris

Roman

Ein aufwühlendes Familientreffen in Paris

Paris ist von sintflutartigem Regen heimgesucht, als sich die Familie Malegarde dort anlässlich einer Feier trifft. Tochter Tilia reist aus London an, wo sie als Künstlerin lebt, und Sohn Linden, ein Fotograf, kommt aus Los Angeles dazu. Schon bei der Ankunft bemerken Tilia und Linden, dass Paul, der Vater, ein stets agiler Baumschützer, kraftlos wirkt. Auch Lauren, die Mutter, ist angeschlagen. Die Seine droht über die Ufer zu treten, sodass die vier das Hotelzimmer fast nicht verlassen können. Die apokalyptischen Wetterverhältnisse spiegeln, was auf der Familie lastet. Vieles wurde in den Jahren von einem Mantel des Schweigens umhüllt. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Paul im Restaurant zusammenbricht und ins Koma fällt. Linden hält am Krankenbett Wache - und fasst endlich den Mut, sich seinem Vater gegenüber zu outen. Doch auch Paul hat ein erschütterndes Geheimnis, das der Schlüssel zu seiner Liebe zu den Bäumen, allen voran den Linden ist ...
Rezension
»Tief psychologisch, aber leicht geschrieben, entwirft Bestsellerautorin Tatiana de Rosnay in ›Fünf Tage in Paris‹ ein modernes, aufwühlendes Familienfresko. Mitreißend.«
Portrait
Tatiana de Rosnay lebt als Tochter einer Engländerin und eines französischen Biologen in Paris. Sie hat bisher elf Romane geschrieben, von denen fünf ins deutsche übersetzt wurden. Ihr größter Bestseller war "Sarahs Schlüssel". Ihre Romane wurden weltweit 13,5 Millionen Mal verkauft. Mehrere wurden verfilmt, neben "Sarahs Schlüssel" "Moka" und "Boomerang". "Fünf Tage in Paris" eroberte auf Anhieb die Nr. 1 der französischen Bestsellerliste und war auch in den USA ein großer Erfolg.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.03.2019
Sprache Deutsch, Französisch
EAN 9783641235888
Verlag Random House ebook
Originaltitel Sentinelle de la pluie
Dateigröße 2976 KB
Übersetzer Nathalie Lemmens
Verkaufsrang 33091
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Buchhändler-Empfehlungen

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Tatiana de Rosnay versteht es brilliant Familiengeschichten zu erzählen. Fünf Tage in Paris ist berührend und ergreifend. Nicht nur Paris kämpft mit Hochwasser, auch beim Familienfest der Familie Malegarde gehts hoch her.

Familiengeheimnisse

Maria Eurich, Thalia-Buchhandlung Vechta

Eine Familie trifft sich in Paris, um gleichzeitig einen Geburtstag und den Hochzeitstag der Eltern zu feiern. Doch alles kommt ganz anders. Paris entwickelt sich ganz anders als erhofft. Schwere Regenfälle erschweren das Entkommen aus der Stadt. Doch das gibt der Familie die Möglichkeit, endlich über viel unausgesprochenes zu reden. Ein sehr gelungener Roman, der noch mehr Spaß macht, wenn man die Stadt kennt.

Kundenbewertungen

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Beeindruckend, aufwühlend, eine spannende Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Paris versinkt in Regenmassen, die Seine droht über die Ufer zu treten, eine gefährliche und apokalyptische Situation entwickelt sich. Parallel dazu gerät die Welt der Familie Malegarde aus den Fugen. Die Last der Familiengeheimnisse liegt auf Allen und als der Vater in einem Restaurant einen Schlaganfall erleidet, brechen auch ... Paris versinkt in Regenmassen, die Seine droht über die Ufer zu treten, eine gefährliche und apokalyptische Situation entwickelt sich. Parallel dazu gerät die Welt der Familie Malegarde aus den Fugen. Die Last der Familiengeheimnisse liegt auf Allen und als der Vater in einem Restaurant einen Schlaganfall erleidet, brechen auch in der Familie alle Dämme. Das über viele Jahre Verborgene kommt ans Licht und das Drama der “Überschwemmungen“ löst sich ebenso grausam wie feinfühlig und spannend. Ein aufwühlendes Erlebnis.

Die Macht des Wortes, die Kraft der Liebe ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 06.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dies ist einer der wenigen Romane, bei denen es mir schwer fällt, eine Rezension zu schreiben. Und zwar schlichtweg deswegen, weil ich befürchte, der schriftstellerischen Leistung der Autorin nicht gerecht zu werden, nicht angemessen würdigen zu können, wie großartig ich dieses Buch finde, ohne in unglaubwürdige Schwärmerei zu ... Dies ist einer der wenigen Romane, bei denen es mir schwer fällt, eine Rezension zu schreiben. Und zwar schlichtweg deswegen, weil ich befürchte, der schriftstellerischen Leistung der Autorin nicht gerecht zu werden, nicht angemessen würdigen zu können, wie großartig ich dieses Buch finde, ohne in unglaubwürdige Schwärmerei zu geraten. Ich will es dennoch versuchen: Tatiana Rosnay zeichnet das Bild einer französisch-amerikanischen Familie, die sich - inzwischen auf drei Länder verstreut - in Paris für eine Familienfeier treffen. Dort sitzen sie aufgrund sintflutartiger Regenfälle fest, und nicht nur die Seine tritt über die Ufer und verändert das Bild der Metropole, sondern auch die Familienmitglieder erkennen neue, bislang verborgen gehaltene Seiten aneinander. Rosnay beschwört gekonnt eine bedrohliche Stimmung durch das extreme Unwetter herauf. Sprachlich ist der Roman ungewöhnlich, es wird überwiegend aus Sicht des erwachsenen Sohnes erzählt, es herrschen indirekte Rede, innere Monologe und Rückblicke in Form von Erinnerungen vor. Dennoch werden die Protagonisten gut erkennbar und vielschichtig charakterisiert. Den Kapiteln vorangestellt ist jeweils ein Zitat aus einem Gedicht, gekonnt übersetzt (wie auch der gesamte Roman) von Nathalie Lemmens. Besonders hervorheben möchte ich die detaillierten Beschreibungen, die das Setting sehr gut nachvollziehen lassen. Ob es die Straßen, Plätze oder Bücken von Paris sind, ob es um die Folgen des Hochwassers wie Evakuierungen, Plünderungen, Erliegen des öffentlichen Nahverkehrs geht oder um botanische Details zu Bäumen - hier wurde seitens der Autorin umfassend recherchiert, das merkt man dem Text an. (Lohnend ist hier auch ein Blick in das Literaturverzeichnis!) Auf Vor- und Nachsatz findet sich eine Karte von Paris mit den tatsächlich überschwemmten Regionen des Seinehochwassers von 1910 und den fiktiven überfluteten Bereichen von denen der Roman erzählt. Fazit: Ein großartiger Roman über die Wichtigkeit des Wortes, darüber, dass Unausgesprochenes so viel unnötiges Leid verursachen kann. Eine Geschichte voller Tiefgang, leicht erzählt, mit langem Nachhall. Unbedingt lesen!

Eine Familie in Paris
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 01.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich kenne von der Autorin bereits Sarahs Schlüssel und das Buch hat mich damals tief beeindruckt. Dieses Buch hat mir vom Klappentext her gefallen und mich neugierig gemacht. Das Cover ist perfekt gewählt. Man sieht den Eifelturm im HIntergrund und ist sofort in Paris. Die Regentropfen spiegeln die Atmosphäre in Paris wieder,... Ich kenne von der Autorin bereits Sarahs Schlüssel und das Buch hat mich damals tief beeindruckt. Dieses Buch hat mir vom Klappentext her gefallen und mich neugierig gemacht. Das Cover ist perfekt gewählt. Man sieht den Eifelturm im HIntergrund und ist sofort in Paris. Die Regentropfen spiegeln die Atmosphäre in Paris wieder, zu dessen Zeitpunkt das Buch spielt. Ich war neugierig, ob ich einige Orte wieder erkennen würde. Dies ist auf jeden Fall eingetreten. Ich habe immer wieder Gänsehaut bekommen, wenn ich mir beim lesen vorgestellt habe, wie bestimmte Gegenden überschwemmt waren und das Wasser immer weiter steigt. Die Verzweiflung der Menschen ist fast greifbar und kommt durch das Buch gut zur Geltung. Allerdings geht es in dem Buch nicht nur um Paris, das von Überschwemmungen bedroht ist, sondern auch um die Familie Malegarde, die sich in Paris treffen um etwas zu feiern. Das dann doch alles anders kommt als gedacht, weiß am Anfang noch niemand. Mir hat die Geschichte gut gefallen und auch der Schreibstil hat mich wieder sofort gefangen genommen. Mit dem Ende war ich nicht ganz zufrieden, zwar wurde eine schöne Metapher eingebaut, aber mir fehlte etwas. Insgesamt aber ein gutes Buch, dass den Leser berührt, auch wenn man Paris noch nie bereist hat. Ich vergebe 4 Sterne.