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Eine Odyssee

Mein Vater, ein Epos und ich - Der internationale Bestseller


Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte auf den Spuren des homerischen Epos

Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema „Odyssee“ zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familien-Reise ist. Vater und Sohn folgen auf einer Schiffsroute den Spuren des homerischen Epos – und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit überwinden sie ihr gegenseitiges Schweigen.

Ein 3000 Jahre alter Mythos behandelt all die Menschheitsthemen, die uns noch immer bewegen: Familie, Identität, Heimat. Und zugleich weist er einem Vater und einem Sohn den Weg, wieder zueinander zu finden.

Rezension
"Dieses Buch ist so gut geschrieben, dass du dich nach jeder Seite lebendiger fühlst. Mithilfe von Homer hat Mendelsohn seinem Vater ein außergewöhnliches Denkmal gesetzt." Times Literary Supplement
Portrait
Daniel Mendelsohn, geboren 1960 in New York, gehört zu den bedeutendsten Intellektuellen in den USA und ist als Autor und Übersetzer bekannt geworden. Er promovierte 1994 in Classical Studies und arbeitete als Kritiker u. a. für The New York Review of Books, das New York Magazine, für The New Yorker und die New York Times. 2006 erschien sein aufsehenerregendes, preisgekröntes Familien-Memoir „Die Verlorenen. Eine Suche nach sechs von sechs Millionen“.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8275-0063-2
Verlag Siedler
Maße (L/B/H) 22,1/14,9/3,5 cm
Gewicht 578 g
Originaltitel An Odyssey. A Father, a Son and an Epic
Auflage 3
Übersetzer Matthias Fienbork
Verkaufsrang 138099
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Unglaublich rührendes Buch, das die Familiengeschichte der Mendelsohns mit einem der faszinierendsten, überlieferten Texten der Antike verbindet. Wie aktuell die Themen der Odyssee sind, zeigt sich nicht zuletzt auf der Mittelmeer Kreuzfahrt von Vater und Sohn Mendelsohn. Lesen!

Kundenbewertungen

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Gehört zu meinen Jahreshighlights!
von Endlose Seiten am 11.12.2019

Als ich zum ersten Mal »Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich« von Daniel Mendelsohn in meinen Händen hielt, glaubte ich ungefähr zu wissen, was auf mich zukommen würde. Ich habe zwar die „Original“ - »Odyssee« von Homer nicht gelesen, nichtsdestotrotz habe ich vor einigen Jahren den Film »Die Fahrten des Odysseus« mit Kirk... Als ich zum ersten Mal »Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich« von Daniel Mendelsohn in meinen Händen hielt, glaubte ich ungefähr zu wissen, was auf mich zukommen würde. Ich habe zwar die „Original“ - »Odyssee« von Homer nicht gelesen, nichtsdestotrotz habe ich vor einigen Jahren den Film »Die Fahrten des Odysseus« mit Kirk Douglas gesehen und erst vor kurzem das Videospiel »Assassin’s Creed Odyssey« beendet, die ebenfalls Homers Epos aufgreifen. So war ich erstaunt, dass Mendelsohns Buch viel mehr als nur eine weitere Interpretation von Homers Werk ist, denn es hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Zu Beginn lernt man die beiden Protagonisten Daniel und seinen Vater Jay Mendelsohn kennen. Schnell wird klar, dass Vater und Sohn nicht besonders gut miteinander auskommen und dass sie diesbezüglich einiges nachholen müssen. Als Jay beschließt an einem Uni-Kurs seines Sohnes teilzunehmen, lässt er keine Gelegenheit aus, Daniel zu kritisieren. Und Jay macht es Daniel wirklich nicht leicht, obwohl er sein Sohn ist. Diese schwierige Vater-Sohn-Beziehung ist eins der Schwerpunkte des Buches. Zwischendurch bezieht sich der Autor auf Homers »Odyssee«, die er sogar für Leute wie mich, die die „Original-Geschichte“ nicht kennen, verständlich herüberbringt. Er schafft es sogar, mein aufrichtiges Interesse dafür zu wecken, weshalb es nun auf meiner Wunschliste steht. „Manche Geschichten brauchen einfach ihre Zeit.“ – Zitat (Seite 214) Doch wer denkt, dass hier Homers »Odyssee« nacherzählt wird, irrt sich gewaltig. Die vielen Diskussionen um das Epos werden von persönlichen Geschichten sowohl aus Daniels als auch aus Jays Leben abgerundet. Dieser Aspekt macht den Inhalt lebendig und verflechtet ihn im Laufe der Geschichte immer mehr mit Homers Werk. Die scharfsinnigen und diskussionsreichen Dialoge sind mit der richtigen Portion Humor ausgeschmückt, sodass zu keinem Zeitpunkt Langeweile auftritt. Fazit Man lernt nicht nur viel über Homers »Odyssee«, sondern auch über Väter und deren Söhne. Ich denke, Mendelsohns Buch kann gelesen werden auch, ohne Homers Werk zu kennen (so wie ich), aber ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass das Buch noch mehr Spaß machen würde, wenn man die „Original“ - »Odyssee« bereits kennt.

Die lange Reise zum Einklang der Gedanken (homophrosyne)
von einer Kundin/einem Kunden aus Ittigen am 30.07.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist eines jener Bücher, von denen man beim Lesen hofft, dass sie noch lange nicht zu Ende sind. Ich musste es manchmal ganz bewusst weglegen, damit ich es nicht in einem Zuge durchlese und möglichst lang an der Geschichte bleiben kann. Die Odyssee von Homer ist in diesem Buch Gegenstand eines Seminars, das der Erzähler, Profe... Es ist eines jener Bücher, von denen man beim Lesen hofft, dass sie noch lange nicht zu Ende sind. Ich musste es manchmal ganz bewusst weglegen, damit ich es nicht in einem Zuge durchlese und möglichst lang an der Geschichte bleiben kann. Die Odyssee von Homer ist in diesem Buch Gegenstand eines Seminars, das der Erzähler, Professor Mendelssohn, an der Universität durchführt. An diesem Seminar nimmt sein 81 Jahre alter Vater, der sich als aktiver Hörer durchaus auch in die Diskussion einmischt, ebenfalls teil. Das ist anfänglich keine einfache Situation für den Sohn. Nun bekommt man als Leser nicht nur die Odyssee erzählt und interpretiert, sondern dieses uralte Epos wird mit dem Leben von Vater und Sohn Mendelssohn verwoben. Im Laufe der Beschäftigung mit der Odyssee kommen sich Vater und Sohn, die bisher ein recht distanziertes Verhältnis hatten, langsam näher. Nach dem Seminar unternehmen Vater und Sohn eine Mittelmeerkreuzfahrt auf den Spuren Odysseus, wobei sie sinnigerweise nie in Ithaka ankommen. Es geht um eine Vater-Sohn Beziehung, wie sie in der Odyssee unter anderem auch vorkommt, aber auch um Menschheitsthemen, mit denen sich die Literatur seit jeher beschäftigt, besonders auch die Odyssee: Familie, Freundschaft, Identität, Herkunft, Heimat, Fremdheit, Verletzlichkeit, Ehrlichkeit, Abenteuer, Liebe, Sex, Ehe, Vertrautheit, Übereinstimmung und Einklang der Gedanken. Die geniale Erzählstruktur oder -kunst von Homer in seiner Odyssee findet auch in diesem Roman von Mendelssohn Anwendung. Einfach ein Hochgenuss!

Ein erstaunliches und berührendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 28.06.2019

Daniel Mendelsohn gibt an der Universität ein Seminar zu Homers ,,Odyssee". Dieses Mal hat sein pensionierter Vater beschlossen, daran teilzunehmen. Niemand der beiden ahnt, dass dieser alte Mythos entschieden dazu beiträgt, ihre Beziehung grundlegend zu verändern... . Sicherlich kennt jeder die alte Sage von Odysseus, der den ... Daniel Mendelsohn gibt an der Universität ein Seminar zu Homers ,,Odyssee". Dieses Mal hat sein pensionierter Vater beschlossen, daran teilzunehmen. Niemand der beiden ahnt, dass dieser alte Mythos entschieden dazu beiträgt, ihre Beziehung grundlegend zu verändern... . Sicherlich kennt jeder die alte Sage von Odysseus, der den griechischen Meeresgott verärgert und deshalb jahrelang mit seinem Schiff umher irren und dabei ein Abenteuer nach dem anderen bestehen muss. Der Professor Daniel Mendelsohn liefert zu dieser Geschichte sehr viele interessante Erläuterungen. Schon alleine wegen der Erklärungen wäre das Buch großartig und spannend, doch besonders fasziniert hat mich, wie er die einzelnen Themen darin auf sein eigenes Leben anwendet und dadurch wieder seinem eigenen Vater ein großes Stück näher kommt. Mendelsohn gibt hier sehr private Eindrücke in seine eigene Kindheit und erzählt von vielen Erlebnissen mit seinem Vater, die oftmals nicht positiv für beide verliefen. Umso erstaunlicher war es für mich zu lesen, dass ausgerechnet die Odyssee dazu beiträgt, dass sich der sonst so kühle und distanzierte Vater mit seinem literarisch geprägten Sohn ausspricht und versöhnen kann. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es hier gerne weiter.