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Geschichte einer Ehe

Roman

Dies ist die Geschichte einer Ehe. Und einer großen Liebe. Es geht um eine Frau und einen Mann, die sich ein Leben teilen, es ist ein gutes. Sie führen eine moderne Beziehung. Sie sind glücklich miteinander. Jedenfalls für lange Zeit. Dann plötzlich bricht alles auseinander. Warum? Was ist geschehen? Der Mann in diesem Roman sucht Antworten. Was muss passieren, dass zwei, die einander liebten, nicht mehr miteinander reden, leben, schlafen können? Was ist schiefgelaufen, vor allem aber: wie hat sie es, die Frau gesehen?

Portrait
Geir Gulliksen (geb. 1963) ist einer der herausragenden Persönlichkeiten des Literaturlebens in Norwegen. Als Verleger und Lektor war er u. a. verantwortlich für die Entdeckung so wichtiger skandinavischer Autoren wie Karl Ove Knausgård oder Linn Ullmann. Bekannt wurde er zunächst als Lyriker und Essayist; Romane, Theaterstücke und Kinderbücher folgten. 2014 erhielt er den Aschehoug-Preis für sein Gesamtwerk. »Geschichte einer Ehe« stand auf der Shortlist des Nordischen Literaturpreises.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87605-4
Verlag Luchterhand
Maße (L/B/H) 20,5/12,8/2,5 cm
Gewicht 336 g
Originaltitel Historie om et ekteskap
Übersetzer Ursel Allenstein
Verkaufsrang 96736
Buch (gebundene Ausgabe)
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Spätestens im Oktober wird gemeinhin bekannt sein, was NORLA bedeutet: Norwegian Literature Abroad. Norwegen als Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wartet mit einer Fülle von interessanten Neuerscheinungen auf, deren Übersetzungen in vielen Fällen von der NORLA gefördert wurden. Ich hatte tatsächlich noch nie von Geir Gulliksen gehört, dabei ist er ein etablierter Autor, Lyriker, Essayist und Verleger. Esther Perels “Macht der Affäre” ist kaum verdaut, da wird mit der “Geschichte einer Ehe” eine literarische Vorlage passend zum Thema geliefert. Die absurd hohen Anforderungen an einen Beziehungs- und Ehepartner, die Perel definiert, fallen bei Gulliksen pragmatisch und prägnant aus: “… wir trainierten für eine Karriere in der Liebe, für das Zusammenkommen und das Zusammenleben, für die Hingabe zu einem anderen, die es möglich machen sollte, alles auszuhalten.” Es auszuhalten, jeden Tag aufstehen und den Alltag bewältigen zu müssen. Die Figuren bei Gulliksen sind nicht so sehr auf Betrug aus, sondern machen gleich Nägel mit Köpfen: “Ich habe einfach nur eine andere kennengelernt, und jetzt will ich lieber die andere haben.” Dieser Satz klatscht unfassbar kindisch daher. Es ist allerdings nicht so, als träten sie nun ein fröhliches “Bäumchen-wechsel-dich”-Spiel an. Der Erzähler verlässt seine junge Frau und seine kleine Tochter für eine neue, langjährige Beziehung, eine neue Ehe und zwei weitere Kinder: “Unsere Liebe war die einzig mögliche, die einzige, die zu ihr und mir passte, so sah es nach ein paar Jahren aus.” Doch die Frage, wie lange der Traum seiner neuen Familie wohl halten wird, ob er den Staffelstab des Verlassenen nicht auch übernehmen müssen wird, steht immer im Raum. Seine erste Frau hatte ihm gegenüber einen entsprechenden Fluch geäußert. Je mehr seine neue Frau nach Jahren an Lebendigkeit gewinnt, desto mehr scheint sie ihm selbst verloren zu gehen. Bald ist nicht nur der Erzähler in jeder Hinsicht, ja bis ins Erbärmliche, reduziert: “Wenn die Liebe eines Tages nicht mehr da ist, war sie auch vorher nie da gewesen.” Der Roman ist ein so trauriges wie weises Nachdenken über die Liebe. Doch es ist auch die Geschichte einer Obsession, wobei der Erzähler bei einigen Szenen plötzlich allwissend zu sein scheint bzw. seinen Fantasien allzu freien Lauf lässt. Der Schwachpunkt liegt für mich in der seltsamen, charakterlosen Zweidimensionalität seiner neuen Frau. Wir erfahren praktisch nichts über ihre Persönlichkeit. Aussehen top, Karriere top, der perfekte Body extrem sportlich, “sie beherrschte ihren Körper und die Technik, sie hatte eine gute Ausrüstung und gab auf sich Acht. Sie beherrschte ihr Dasein, sie war die, die sie sein wollte.” Sie wirkt als sei sie direkt der “Brigitte” entsprungen. Aber vielleicht ist es ja gerade deshalb der Erzähler, dem es an Charakter mangelt?

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