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Heut ist irgendwie ein komischer Tag

Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg

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gebundene Ausgabe
Ein Country-Road-Movie irgendwo zwischen Fontane und "Tschick"

Ein Abenteuer kann überall beginnen, und sei es an einer Bushaltestelle im Nordwesten Brandenburgs. Was passiert dem, der sich hier treiben lässt, von einem Ort zum nächsten? Mit nichts als einem Rucksack, einer Ausgabe von Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" und Zutrauen in jeden neuen Tag? Cornelius Pollmer ist für einen Sommer auf Weltreise im deutschen Osten. Sie führt ihn an den Biertresen bei der Spreewälder Dorfjugend und zu Adligen in ein Sternehotel für Hunde. Er trifft auf Hacker und Hochzeitsgesellschaften und einen fast 90-jährigen Kapitän, der den Meeren nachtrauert. Manche Tage verstreichen ereignislos, andere laufen über vor Gegenwart, vor Begegnungen, Gesprächen, Geschehen. Ein Country-Road-Movie irgendwo zwischen Fontane und Tschick.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 10.06.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60060-2
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/2,7 cm
Gewicht 426 g
Verkaufsrang 58700
Buch (gebundene Ausgabe)
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Auf den Spuren Fontanes durch Brandenburg
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 30.12.2019

Untertitel: „Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ Der in Dresden geborene Journalist Cornelius Pollmer lässt sich ein auf das „Abenteuer Heimat“, und erkundet einen Sommer lang den wilden Osten, die Mark Brandenburg. Inspiriert durch den wohl bekanntesten Sohn der Region, Theodor Fontane, und dessen „Wanderungen durc... Untertitel: „Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ Der in Dresden geborene Journalist Cornelius Pollmer lässt sich ein auf das „Abenteuer Heimat“, und erkundet einen Sommer lang den wilden Osten, die Mark Brandenburg. Inspiriert durch den wohl bekanntesten Sohn der Region, Theodor Fontane, und dessen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ macht er sich auf, mit leichtem Gepäck und wenig Geld, ohne festen Plan, aber mit der Absicht, möglichst viel zu sehen und zu erleben. Und nein, dies ist kein Wanderbuch, kein Wanderführer, der den Leser durch Brandenburgs Wanderwege führt, sondern dies ist ein Buch der Begegnungen. Und Begegnungen hat der Autor jede Menge, man muss nur offen sein für alles. So wie es auch Fontane, der immer wieder zitierte Bruder im Geiste damals war. Unverhofft kommt Cornelius zu dem Vergnügen eines Tandem Fallschirmsprungs („Ihr könnt in einer halben Stunde, wenn ihr wollt“ „Bitte was?“ „Hast doch jesagt, du willst wat erleben, oder?“ „ Ja schon, nur….“ „Is doch prima, oder?“) , arbeitet ein paar Tage als Assistenz von Schniepa, dem Inhaber eines Truck-Centers in Fehrbellin, feiert einige Tage lang sehr alkoholgeschwängerte Dorffeste im Spreewald mit, begleitet einen Raumausstatter auf seinen Arbeitstagen, und schliesst überall neue Freundschaften. Es sind immer wieder die Menschen, von denen der Autor berichtet, von ihren alltäglichen Sorgen und Nöten, und ihrem Leben in Brandenburg, das immer noch sehr strukturschwach im Vergleich zu den anderen deutschen Ländern ist. Das Buch war mir ein sehr kurzweiliges Vergnügen, flüssig geschrieben mit viel Liebe zur brandenburgischen Heimat und immer im Sinne Fontanes mit „dem guten Willen, das Gute zu finden“. Lebendig wird das Buch durch viel wörtliche Rede, sodass die Begegnungen Pollmers mit den „locals“ auch für den Leser zu echten Begegnungen werden. Lesetipp!!

Raus und Abenteuer finden
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 29.08.2019

Jeder Tag kann ein ein neues Abenteuer sein, wenn man sich darauf einlässt. Und so wandert der Autor einen Sommer lang durch Brandenburg auf der Suche nach interessanten Begebenheiten . Und die findet er zuhauf. Viele neue Menschen lernt er kennen, auch Tiere und kurzweilige Volksfeste. Er findet Freundlichkeit, manchmal Argwohn... Jeder Tag kann ein ein neues Abenteuer sein, wenn man sich darauf einlässt. Und so wandert der Autor einen Sommer lang durch Brandenburg auf der Suche nach interessanten Begebenheiten . Und die findet er zuhauf. Viele neue Menschen lernt er kennen, auch Tiere und kurzweilige Volksfeste. Er findet Freundlichkeit, manchmal Argwohn aber meistens unvoreingenommene Personen die sich für seine Reise interessieren und auch frei über ihr Schicksal und ihre Tagesabläufe berichten. Und auch Theodor Fontane kommt nicht zu kurz. Roadmovie in der Mark Brandenburg

Potpourri an Anekdote
von nil_liest am 12.06.2019

„Urteile können sich ändern, wenn man Dinge nicht nur aus der Ferne und in Eile betrachtet. Wenn man stattdessen dabei ist, mit Aufmerksamkeit.“ (S. 167) In “Heut ist irgendwie ein komischer Tag” teilt Cornelius Pollmer, ein begabter Schreiberling, mit uns seine Reiseaufzeichnungen und Begegnung eines Sommers, den er in Brand... „Urteile können sich ändern, wenn man Dinge nicht nur aus der Ferne und in Eile betrachtet. Wenn man stattdessen dabei ist, mit Aufmerksamkeit.“ (S. 167) In “Heut ist irgendwie ein komischer Tag” teilt Cornelius Pollmer, ein begabter Schreiberling, mit uns seine Reiseaufzeichnungen und Begegnung eines Sommers, den er in Brandenburg verbrachte. Er war nicht bei den Highlights der Sehenswürdigkeiten, nein, Pollmer war in Hermannswerder, Neuruppin, Fürstenberg, Werben, Fehrbellin, Karwe. Besäufnisse wechseln sich ab mit melancholisch, auch literarischen Geschichten. Vor allem sind es Geschichten über ehrliche Begegnungen mit Brandenburgern. Es sind Einblicke, ein Buch wie eine Begegnungscollage ohne Pointen. Dieses Buch passt in unsere Zeit den eigenen Carbon footprint zu verringern und sich mal in nächster Nähe umzusehen und das „schneller, höher, weiter“ sein zu lassen. Nur finde ich den Untertitel suboptimal, denn ums Wandern geht es nicht. Statt der „Wanderung durch die Mark Brandenburg“ hätte es eher wie auf der Rückseite heißen sollen, denn es trifft die Sache um einiges besser: Fontane Reloaded! Fontane ist der seidene rote Faden, der immer mal wieder aufgenommen und weitergesponnen wird. Bald hat das Mäkeln ein Ende, nur noch eines, da es auch sehr schade ist, dass es keine Karte Brandenburgs gibt wo all die Geschichten ihrer örtlichen Verhaftung bekommen. Sei es im inneren Buchumschlag noch zu Beginn der einzelnen Geschichten. Cornelius Pollmer schreibt diese Texte mit einer beeindruckenden sprachlichen Vielfalt. Mich hat er überzeugt! Alleine sprachlich macht dieses Buch schon Spaß ohne überheblich daherzukommen. Fast schon ein Sprachschöpfer der „Bonmot-Bömbchen“ (S. 33). Fazit: Glück ist überall zu finden - lasst uns mit offenen Augen in der Nähe flanieren statt nur von der Ferne zu träumen.