Warenkorb

In der Mitte der Nacht

Historischer Roman

Die Pest-Saga Band 2

September 1348: Seit Monaten wütet die Pest in Südengland. Lady Anne of Develish ist es gelungen, ihre Schutzbefohlenen in Sicherheit zu bringen. Doch die Versorgung wird mit der Zeit immer schwieriger. Ihr geliebter Verwalter Thaddeus ist losgezogen, um Vorräte zu beschaffen und weitere Überlebende zu retten. Da er als Bastard eines Leibeigenen über keinerlei Einfluss verfügt, nennt er sich mit Lady Annes Billigung kurzerhand »Milord of Athelstan«. Eine hochgefährliche Strategie: Auf eine derartige Titelanmaßung steht nichts anderes als der Tod. Der Plan geht gut, bis Hugh de Courtesmain auftaucht, der neidzerfressene ehemalige Verwalter von Develish. Thaddeus wird gefangengenommen und verhört. Wird Lady Anne ihn retten können, bevor er – und mit ihm die Gesellschaft von Develish – verloren ist?

Portrait
Seit ihrem Debüt »Im Eishaus« zählt Minette Walters zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. »Die letzte Stunde« und »In der Mitte der Nacht« sind ihre ersten historischen Romane. Sie spielen in Dorset, wo die Autorin auch seit Langem mit ihrem Ehemann lebt.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 13.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27172-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/4,8 cm
Gewicht 748 g
Originaltitel The Turn Of Midnight
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Sabine Lohmann, Peter Pfaffinger
Verkaufsrang 23458
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Die Pest-Saga

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Walters "Pest-Saga" ist einfach großartig!

Ruth Strotmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Mit dem 2. und letzten Band der Mittelalter-Saga um Lady Anne of Develish und ihren Verwalter Thaddeus Thurkell hat sich "Krimilegende" Minette Walters endgültig auch als Autorin von historischen Romanen einen Namen gemacht. Ihre atmosphärisch dichte Erzählweise, die authentischen Lebensbilder, ihr humorvoller Blick auf skurrile Situationen und die raffinierten Wortgefechte ihrer Figuren haben mir wunderbare Lesestunden geschenkt und mich absolut davon überzeugt, dass historische Romane nicht langatmig, martialisch oder gar schwülstig sein müssen...

Endlich erschienen !!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Endlich gibt es den zweiten Teil der Saga um Lady Anne of Develish, die im Jahr 1348 im Süden Englands den Ausbruch der Pest erlebt. Es ist ihr bis jetzt gelungen mit ihren Schützlingen zu überleben, indem man die Außenwelt der Burg aussperrte. Aber nun werden die Vorräte knapp und marodierende Banden ziehen durchs Land .... Die Obrigkeit schielt nach ihrem Besitz - eine Witwe ohne Schutz wäre eine leichte Beute - und so ist Lady Anne wieder gezwungen mit viel List, Tücke und Gottvertrauen ihre Lieben zu retten... Ich habe mich schnell in die Geschichte einlesen können und wurde nicht enttäuscht ... Minette Walters hat mal wieder ihr Talent zu spannenden Geschichten bewiesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
1
0
1
0

Die Fortsetzung der Pest-Saga, die Teil 1 sogar noch übertrifft
von Daniela Anders aus Eggenstein-Leopoldshafen am 27.11.2019

"In der Mitte der Nacht", der 2. Band der sog. "Pest-Saga" von Minette Walters, ist tatsächlich - wie ich finde - noch besser als der Vorgänger "Die letzte Stunde". Kurze Zusammenfassung: September 1348: Seit Monaten wütet die Pest in Südengland. Lady Anne of Develish ist es gelungen, ihre Schutzbefohlenen in Sicherheit zu b... "In der Mitte der Nacht", der 2. Band der sog. "Pest-Saga" von Minette Walters, ist tatsächlich - wie ich finde - noch besser als der Vorgänger "Die letzte Stunde". Kurze Zusammenfassung: September 1348: Seit Monaten wütet die Pest in Südengland. Lady Anne of Develish ist es gelungen, ihre Schutzbefohlenen in Sicherheit zu bringen. Doch die Versorgung wird mit der Zeit immer schwieriger. Ihr geliebter Verwalter Thaddeus ist losgezogen, um Vorräte zu beschaffen und weitere Überlebende zu retten. Da er als Bastard eines Leibeigenen über keinerlei Einfluss verfügt, nennt er sich mit Lady Annes Billigung kurzerhand »Milord of Athelstan«. Eine hochgefährliche Strategie: Auf eine derartige Titelanmaßung steht nichts anderes als der Tod. Der Plan geht gut, bis Hugh de Courtesmain auftaucht, der neidzerfressene ehemalige Verwalter von Develish. Thaddeus wird gefangengenommen und verhört. Wird Lady Anne ihn retten können, bevor er – und mit ihm die Gesellschaft von Develish – verloren ist? (Quelle: Randomhouse Verlag) Dieser Band 2 knüpft wirklich völlig nahtlos an das Ende von Band 1 an und daher kann ich absolut sagen, dass es unerlässlich ist, Band 1 auch gelesen zu haben, bevor man dieses Buch hier zu Hand nimmt. Beide bauen unmittelbar aufeinander auf und man muss schlicht die Handlungen im ersten Teil wissen, um hier überhaupt auch nur ansatzweise folgen zu können. Im ersten Teil fehlte mir so ein bisschen der Tiefgang bzw. die "Gefühlsauslösung" der Protagonisten. Mich hat keiner von ihnen irgendwie tiefer berührt - weder positiv noch negativ. Hier ganz anders. Ich habe wirklich miterlebt, was Lady Anne und Thaddeus erlebt haben und war mittendrin im Geschehen. Ganz besonders fand ich diesmal die jungen Männer, die bei Thaddeus in Gefolgschaft sind, die Söhne der Bauern aus Develish. Man konnte direkt miterleben, wie durch ihre Erlebnisse außerhalb von Develish aus den kindlichen Jungen junge Erwachsene mit viel Verantwortungsgefühl wurden und wie sie innerlich wuchsen. Ganz toll beschrieben von Minette Walters. Ich habe jeden von ihnen in mein Herz geschlossen. Und diesmal auch Thaddeus selbst. Er ist einfach gut! Und Hugh de Courtesmain… ich hätte ihn am liebsten…. . Genauso wie auch den ein oder anderen (Vogt, Priester). Aber genau DAS ist es, was ich an Büchern so liebe! Wenn man völlig darin eintauchen kann. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen! Ein tolles Buch, das ich gestern Nacht nicht aus der Hand legen konnte und daher mal eben fast in einem Rutsch verschlungen habe. Spannend, fesselnd, bewegend und absolut zu empfehlen.

Erheblich langweiliger als der erste Teil
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheine am 25.09.2019

Den ersten Teil fand ich interessant, darum habe ich mir dieses Folgebuch gekauft. Ich fand es sehr viel langweiliger und musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen. Es schien mir, als hätte man einfach irgendwas geschrieben um die Seiten voll zu kriegen. Kann ich leider nicht empfehlen.

Gemeinsames Überleben in Zeiten der Pest
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 08.08.2019

Minette Walters schließt mit diesem zweiten Teil der Pest-Saga unmittelbar an „Die letzte Stunde“ an. 1348, der schwarze Tod wütet noch immer im Land, aber die Bewohner von Develish können, sich dank der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Lady Anne, davor sicher fühlen. Doch die Versorgungslage wird immer prekärer. Wenn sie nicht verhunge... Minette Walters schließt mit diesem zweiten Teil der Pest-Saga unmittelbar an „Die letzte Stunde“ an. 1348, der schwarze Tod wütet noch immer im Land, aber die Bewohner von Develish können, sich dank der Vorsichtsmaßnahmen ihrer Lady Anne, davor sicher fühlen. Doch die Versorgungslage wird immer prekärer. Wenn sie nicht verhungern wollen, muss jemand die sichere Zuflucht verlassen, um Vorräte aufzutreiben und das Überleben zu sichern. Thaddeus soll es richten. Der frühere Leibeigene und jetzige Verwalter, hat das Vertrauen von Lady Anne und begibt sich mit einer Handvoll Gefährten auf die gefährliche Reise. Die Pest hat unzählige Opfer gefordert, und die wenigen Überlebenden darben wie die Menschen in Develish. Zwar gäbe es Nahrung, aber das Korn verrottet auf den Feldern. Selbst im Angesicht des Todes trauen sich die Menschen nicht, diese abzuernten, weil die Angst vor Bestrafung, nicht nur durch die Lehnsherren sondern auch durch Gott, noch immer tief verankert ist. Konfrontiert mit diesen Zuständen, reift ein Plan in Thaddeus‘ Kopf. Allerdings benötigt er für dessen Umsetzung die Unterstützung von Lady Anne. Doch die beiden haben nicht bedacht, dass mächtige Gegner alles daran setzen, dies zu verhindern. Wie bereits in dem Vorgänger, merkt man diesem Roman die gründliche Recherchearbeit der Autorin an. Drei unterschiedliche Erzählebene, die das untermauern, sorgen für Abwechslung: zum einen sind da die Beschreibungen des Alltags in Develish, zum anderen die Erlebnisse von Thaddeus und seinen Begleitern während ihrer Mission, sowie die Auszüge aus dem Tagebuch von Lady Anne. Allerdings wirken diese Schilderungen teilweise sehr detailverliebt und gehen dann doch ab und an zu Lasten des Leseflusses. Es ist eine Zeit des Wandels, die Walters hier beschreibt, und ihre Sympathie ist eindeutig auf Seiten der Rechtlosen sowie derjenigen, die sich, anders als die klerikalen Repräsentanten, dem gesellschaftlichen Wandel nicht verschließen. Die Strukturen haben sich durch die Epidemie verändert, sehen sich doch Leibeigene und Feudalherren gleichermaßen mit den lebensbedrohlichen Zuständen konfrontiert. Und nur gemeinsames Handeln kann helfen, beider Überleben zu sichern. Auch wenn die Personen eher Schwarz/Weiß gemalt sind und den aus historischen Romanen bekannten Klischees entsprechen, habe ich den Roman gerne gelesen. Meine Empfehlung geht an die Leser, die von einem historischen Roman mehr als eine Love-Story erwarten.