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Tief im Wald

Roman

Peternelle van Arsdale

(26)
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Beschreibung

Alys ist sieben, als die Seelenesser eines nachts in ihr Dorf kommen. Am Morgen danach sind alle Erwachsenen tot. Alys und die anderen Kinder müssen fortan in einem Nachbardorf leben, wo die Menschen gläubig sind und das Biest fürchten, das tief im Wald lebt. Doch das Biest ist nicht das, was es zu sein scheint – ebenso wenig wie Alys. Das Mädchen spürt, dass es in seinem Inneren mit den Seelenessern verbunden ist. Als Alys älter und ihre geheime Gabe stärker wird, sehnt sie sich immer mehr nach der Freiheit jenseits des Dorfes. Da schlägt das Schicksal erneut zu, und Alys macht sich auf die gefährliche Reise in den dunkelsten Teil des Waldes …

Peternelle van Arsdale arbeitet als Lektorin, und hätte nie gedacht, dass sie selbst ein Buch schreiben würde – bis sie eines Tages eine Idee hatte ... Tief im Wald ist ihr erster Roman. Sie lebt in New York City.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 13.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31991-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,8 cm
Gewicht 486 g
Originaltitel The Beast is an Animal
Übersetzer Michael Pfingstl

Buchhändler-Empfehlungen

Elena Ritter, Thalia-Buchhandlung Dresden

Düstere Low Fantasy, die durch eine interessante Welt und märchenhaft-folkloristische Atmosphäre besticht.

Silvana Milstein, Thalia-Buchhandlung Hagen

Der Spannungsbogen der am Anfang entsteht kann leider nicht bis zum Schluss gehalten werden. Doch trotzdem ist es ein mystischer Märchenthriller, der einiges zu bieten hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
9
12
3
2
0

Düster und fesselnd!
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 01.10.2019

Die siebenjährige Alys ist anders als die anderen Kinder. Nicht nur, dass sie den Mord an ihren Eltern überlebt hat, sie fühlt sich auch zu den düsteren Seelenesserinnen hingezogen, die schuld sind am Tod der Erwachsenen. Peternelle van Arsdale hat mit ihrem Debüt ein düsteres Werk geschaffen, das trotz oder vielleicht gerade w... Die siebenjährige Alys ist anders als die anderen Kinder. Nicht nur, dass sie den Mord an ihren Eltern überlebt hat, sie fühlt sich auch zu den düsteren Seelenesserinnen hingezogen, die schuld sind am Tod der Erwachsenen. Peternelle van Arsdale hat mit ihrem Debüt ein düsteres Werk geschaffen, das trotz oder vielleicht gerade wegen der verhältnismäßig einfachen Sprache fessenld und eindringlich von Alys' Schicksal erzählt. Die kurzen Beschreibungen erzeugen eine unheimliche Atmosphäre, die man fast spüren kann. Eine absolute Empfehlung für alle, die es düster und mystisch lieben!

fesselt mit einer märchenhaften, düsteren Atmosphäre
von einer Kundin/einem Kunden aus Sauerlach am 28.08.2019

Das Cover ist ein Traum. Es ist düster und mysteriös und passt sehr gut zur Geschichte. Man begleitet Alys in dem Buch durch viele Jahre. Zu Beginn ist sie 7 Jahre alt, dann wird mal von ihr als 12-jährige erzählt und dann als fast erwachsenen junge Frau (15 Jahre). In all den Jahren erlebt man viel mit Alys und wächst mi... Das Cover ist ein Traum. Es ist düster und mysteriös und passt sehr gut zur Geschichte. Man begleitet Alys in dem Buch durch viele Jahre. Zu Beginn ist sie 7 Jahre alt, dann wird mal von ihr als 12-jährige erzählt und dann als fast erwachsenen junge Frau (15 Jahre). In all den Jahren erlebt man viel mit Alys und wächst mit ihr auf. Alys hat mir gut gefallen, sie ist schlau und tapfer. Ich habe mich gefreut sie durch die Lebensjahre zu begleiten. Die Nebencharaktere fand ich auch alle sehr interessant. Das Besondere an dem Buch ist die düstere, magische und märchenhafte Atmosphäre. Der Schreibstil ist einzigartig und schön poetisch Die Geschichte fließt ruhig voran und doch hat es mich absolut gefesselt. Ich hab das Buch bis in die Nacht gelesen und wollte mich nicht von den Seiten lösen. Ich habe die Geschichte geradezu in mich aufgesogen. Die gespenstische Geschichte wirkt wie ein düsteres Märchen und zieht einen immer tiefer in den Bann. Die Welt ist düster und nicht alles ist so wie es zu Beginn scheint. "..dass sie die Wahrheit hinter den Dingen sah. Dass Schönheit hässlich sein konnte, dass Gut und Böse nicht immer dort zu finden waren, wo man sie vermutete - oder wo andere behaupteten, dass sie zu finden seien." Das Buch packt auch historische Aspekte an, so kommt Hexenverbrennung und ein geradezu fanatisch religiöses Dorf vor. Das Buch überzeugt mit einer magischen, düsteren Stimmung und einem poetischen Schreibstil. "Einen Platz in der Welt zu haben und geliebt zu werden - ganz und gar, die dunklen Anteile genauso wie die hellen." (4,5 Sterne)

Hinterlässt das Gefühl etwas völlig neues gelesen zu haben
von Tintenwelten am 06.08.2019

Als Alys sieben Jahre alt ist, wird ihr Dorf von zwei Seelenesserinnen ausgelöscht. Alle sterben außer den Kindern unter 16 Jahren. Fortan leben diese im extrem religiösen und reglementierten Nachbardorf, werden dort jedoch nicht gut behandelt, denn die Gläubigen geben den Opfern selbst die Schuld. Diese müssen etwas schreckli... Als Alys sieben Jahre alt ist, wird ihr Dorf von zwei Seelenesserinnen ausgelöscht. Alle sterben außer den Kindern unter 16 Jahren. Fortan leben diese im extrem religiösen und reglementierten Nachbardorf, werden dort jedoch nicht gut behandelt, denn die Gläubigen geben den Opfern selbst die Schuld. Diese müssen etwas schreckliches getan haben, sonst hätte der sogenannte "Gute Hirte" sie nicht mit dem Tod bestraft. Auch die Kinder der vermeintlichen Sünder werden jetzt voller Misstrauen und mit Argusaugen beobachtet. Doch die Menschen fürchten nicht nur die Seelenesserinnen, sondern auch das Biest, welches im Wald lebt und für all das Böse der Welt steht. Im Prolog erfährt man die Geschichte der beiden Mädchen Benedicta und Angelica, die zu Seelenesserinnen wurden. Dabei entsteht schon eine bedrückende und beängstigende Stimmung. Man empfindet für sie Mitleid, Faszination, Anziehung, Grauen und Abscheu zur selben Zeit. Doch man kann auch nachvollziehen, warum sie zu dem wurden, was sie sind und sich von den Menschen nähren. Im Folgenden haben wir immer wieder die Gelegenheit ein paar Kapitel über die Schwestern zu lesen, was wirklich spannend ist. Weiter geht es dann aus der Sicht von Alys, die über die Jahre zwar eine große Entwicklung durchmacht, die aber auch schon zu Beginn mit ihren sieben Jahren relativ reif und erwachsen wirkt. Alys lebt in ständiger Angst, denn sie merkt, dass sie anders ist als die Anderen. Sie fühlt sich zu den Seelenesserinnen und dem Biest hingezogen, es scheint eine Art Band zwischen ihnen zu bestehen. Doch sie behält dieses Geheimnis für sich, denn sollte jemals rauskommen, dass sie ebenfalls böse ist, droht ihr nicht nur Hass, sondern viel schlimmeres. Doch entsprechen die Sagen um diese Kreaturen überhaupt der Wahrheit? Im Buch herrscht eine düstere und schaurige Atmosphäre, die aber sehr schön kreiert wurde. Über den Kindern hängt eine Wolke des Misstrauens, man weiß irgendetwas wird passieren und wartet die ganze Zeit darauf. Das Verhalten der Dörfler stimmt einen teilweise sehr wütend. Es geschieht viel Ungerechtigkeit. Vorurteile, Ausgrenzung und mangelnde Akzeptanz sowie Toleranz sind hier ein großes Thema. Die Handlung an sich ist eher ruhig. Das Buch besticht nicht durch Action oder Tempo, sondern durch einen schon fast poetischen Schreibstil und eine wunderbare Botschaft. Gut und Böse sind nicht immer klar zu unterscheiden, Hässlichkeit bedeutet nicht immer etwas schlechtes und Schönheit kann auch blenden. Peternelle van Arsdale lässt kein schwarz-weiß Denken zu, sondern ermöglicht ganz andere Perspektiven. "Tief im Wald" spielt in einem mittelalterlich angehauchten Setting, in dem aber auch Magie, Mysterien und Sagen eine große Rolle spielen. Es ist ein gelungener Debüt-Roman, der das Gefühl hinterlässt etwas völlig neues gelesen zu haben.

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