Kintsugi

Wie uns Bruchstellen im Leben stark machen - Der japanische Weg zur Resilienz

Céline Santini

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Beschreibung

Kintsugi ist eine alte japanische Kunstform, um gesprungene Keramik zu reparieren. Dabei werden die Bruchstellen nicht vertuscht, sondern vergoldet und damit in ihrer ganzen Schönheit inszeniert. Wenn unsere Lebenspläne, unsere Gesundheit und Beziehungen buchstäblich in die Brüche gehen, unterstützt uns Kintsugi dabei, diese Scherben aufzusammeln und sie achtsam zu einer ganz neuen Form zusammenzusetzen. Auf diese Weise können wir an unseren Verletzungen und Niederschlägen wachsen, sie als bereichernd annehmen - als wertvolle Bruchstellen, die uns ganz machen und stärken.



Ausstattung: durchgehend vierfarbig

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-424-63180-7
Verlag Kailash
Maße (L/B/H) 21,6/16,3/3 cm
Gewicht 743 g
Originaltitel Kintsugi : L'art de la résilience
Übersetzer Ursula Held
Verkaufsrang 8823

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Kintsugi, die feine Art der Erneuerung von Zerbrochenem...
von einer Kundin/einem Kunden aus Grabs am 26.09.2020

...sehr schön aufgemacht, mit herzvoller Tiefe geschrieben - sehr schön und auf jeden Fall zu empfehlen!

Scherben sind nicht das Ende
von Thala am 08.10.2019

Man stelle sich also vor, die Lieblingstasse zerbricht. Ein Graus, oder? Doch anstatt die Tasse wieder so zusammenzusetzen, dass man den Bruch nicht bemerkt, werden die Bruchstellen mit feinem Goldrand in Szene gesetzt und betont. Aus der bisherigen Tasse entsteht eine völlig neue Tasse mit Ecken und Kanten-so wie wir selbst. ... Man stelle sich also vor, die Lieblingstasse zerbricht. Ein Graus, oder? Doch anstatt die Tasse wieder so zusammenzusetzen, dass man den Bruch nicht bemerkt, werden die Bruchstellen mit feinem Goldrand in Szene gesetzt und betont. Aus der bisherigen Tasse entsteht eine völlig neue Tasse mit Ecken und Kanten-so wie wir selbst. Warum Kintsugi uns im Alltag helfen kann Die Autorin Céline Santini vergleicht in ihrem Buch die Kunst des japanischen Kintsugi mit der Kraft, uns selbst zu heilen. Analog zum Kintsugi müssen wir uns der eigenen Narben und Schwachstellen bewusst werden, uns Zeit nehmen und sie genau betrachten. Anstatt unsere Schwachstellen zu ignorieren und in eine dunkle Kammer zu sperren, müssen wir uns deren bewusst werden. Hier zieht die Autorin auch den Vergleich zum inneren Kind, welches nur darauf wartet, befreit zu werden. Beim Kintsugi ist jeder Schritt wichtig: Vom Sammeln und Säubern der Scherben, bis hin zum Zusammensetzen, Kleben und Verzieren der Bruchstellen. Man nimmt sich für jeden Schritt Zeit, ist ganz im Moment und leitet die volle Achtsamkeit auf die Umsetzung der Tätigkeit. Für den Alltag können wir daraus ableiten, selbst im Hier und Jetzt zu sein, Achtsam zu sein und sich selbst zu vergeben und als die Person zu akzeptieren, die man ist. Nicht perfekt, sondern mit etlichen Narben und Rissen. Jede Narbe , jede schmerzliche Erfahrung, die uns im Augenblick großes Leid bereitet, macht uns auf lange Sicht stärker. Was ich aus dem Buch „Kintsugi“ mitgenommen habe Grundsätzlich hat mir die Idee, behutsam an schmerzliche Erfahrungen mit der Kintsgi-Technik heranzugehen, sehr gut gefallen. Ich glaube, dass sich die Methode besonders für Menschen, die Hilfe im Bereich Selbsthilfe suchen oder sich selbst besser kennenlernen möchten, geeignet ist. Für Menschen, die allerdings etwas sehr traumatisches erfahren haben, würde ich eher den Gang zum Psychologen empfehlen. Denn Kintsugi ersetzt keine klassische Therapie. Es ist z.B. kein Wunderheilmittel gegen Depressionen. Ansätze wie z.B. Achtsamkeit lassen sich einfach und ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren. Fast jeder trinkt doch morgen eine Tasse Kaffee oder Tee, nicht wahr? Schon wenige Minuten voller Achtsamkeit bewirken wahre Wunder und stärken das Selbst. Gerade in der heutigen Zeit des immer schneller werdenden Konsums und immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen (siehe zB Apple-Geräte) sehe ich die Kunst des Kintsugi als eine Art Gegenbewegung. Anstatt den alten Gegenstand zu ersetzen, wird er wieder repariert und gleichzeitig verschönert, eine Art Upcycling also. Teilweise waren mir allerdings die Vergleiche im Buch zu sehr gewollt, die Autorin ist zB immer wieder auf ihre beiden Scheidungen eingegangen.

Das Leben hinterlässt immer seine Spuren, aber es liegt an Ihnen, was sie daraus machen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 08.07.2019

Kintsugi ist die Kunst kaputte Keramik zusammenzusetzen und die Bruchstellen zu verschönern um etwas Einzigartiges zu schaffen. Auch Sie sind einzigartig, egal was Ihnen im Leben geschieht! Dieses Buch hilft Ihnen dabei ihr Leben zu erörtern und achtsam aufzuarbeiten, damit Sie daraus etwas neues, einzigartiges und wunderschöne... Kintsugi ist die Kunst kaputte Keramik zusammenzusetzen und die Bruchstellen zu verschönern um etwas Einzigartiges zu schaffen. Auch Sie sind einzigartig, egal was Ihnen im Leben geschieht! Dieses Buch hilft Ihnen dabei ihr Leben zu erörtern und achtsam aufzuarbeiten, damit Sie daraus etwas neues, einzigartiges und wunderschönes machen können. Nichts was uns passiert ist umsonst und auch wenn wir das am Anfang nicht immer erkennen wollen, so gibt es doch immer eine Lösung. Was wir erleben macht uns zu dem Menschen der wir sind. Wirklich grandioses Buch, dass einem einen neuen Blickwinkel auf die Welt und sein Leben eröffnet.


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