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Die Insel

Roman

Du erwachst in einer paradiesischen Umgebung, auf einer kleinen tropischen Insel. Warmer Sand, Palmen, das glasklare weite Meer vor dir. Wie bist du hierhergekommen? Du fühlst dich nicht gut. Hast Schmerzen. Dann kommt die Erinnerung. Ein Tauchgang. Ihr seid vom Boot abgetrieben worden. Du - und deine Freundin Selina. Du siehst sie, nur wenige Meter entfernt. Sie ist schwer verletzt. Ihr Atem versiegt. Du kannst nichts tun. Sie stirbt in deinen Armen. Es wird Nacht. du bist ganz allein mit einer Toten. Oder?

Portrait
Steen Langstrup steht für eine neue Generation junger Horrorautoren, die frisches Blut in das Genre pumpen. Finale wurde in Dänemark als Best Horror Novel of the Year ausgezeichnet, die Verfilmung kommt 2018. Weitere Bücher sind in Vorbereitung.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 13.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43957-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/2,8 cm
Gewicht 258 g
Übersetzer Sven-Eric Wehmeyer
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Leider nicht mein Geschmack

Kristin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Leider konnte mich dieser "Thriller" überhaupt nicht überzeugen. Die Grundidee ist nicht schlecht, aber die Erzählweise fand ich leider überhaupt nicht spannend und ich musste mich wirklich durchkämpfen. Gerade als ich dann dachte es wird doch noch interessant, war die Geschichte zu Ende und ich wurde mit 3 Kurzgeschichten abgefrühstückt, die auch in dem Buch stehen. Diese waren zwar nicht schlecht, aber ich hätte lieber gewusst was in der Hauptgeschichte noch passiert, wo sie doch endlich spannend wurde. Das Ende an sich war für mich total unzufriedenstellend, da gab es endlich eine Sache in der Geschichte die mich wirklich interessiert hätte und genau darüber erfahre ich nichts. Generell fand ich die Schilderungen der Erlebnisse des Protagonisten teils emotionslos, teils übertrieben. Ich konnte mich nicht wirklich in die Figur hineinversetzen und eine Verbindung aufbauen, so dass mir ihr Schicksal dementsprechend auch nicht besonders wichtig war. Meins war es leider nicht.

The Beach Extreme

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Ein Schelm, wer bei dieser Handlung an "The Beach" von Alex Garland denkt: das dänische Touristenpärchen Noa und Selina erfahren in der Hotellobby ihres südostasiatischen Urlaubsorts von einer verbotenen Insel, vor deren Küste man das tollste Schnorchelerlebnis weltweit haben kann. Die Insel ist jedoch extrem abgelegen und unzugänglich, und die Fahrt dorthin streng verboten. Doch irgendwas an diesem Traum-Erlebnis läuft schief, denn bereits im ersten Satz des Buchs ist Selina tot und Noa allein auf der Insel gestrandet... Ein gelungener kurzer Horror-Roman, der eher als Robinsonade beginnt und in dem das Grauen langsam und stetig überhandnimmt. Als Bonus enthält das Buch die drei Kurzgeschichten "Und der Affe lächelt", "Iss mich, trink mich" und "El Daemon".

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Gelungener Kurz - Horror mit recht abruptem Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Velbert am 06.01.2020

Coole Grundidee des Buches. Von Anfang an habe ich mit Noa mitgefiebert und gehofft, dass man ihm seine Geschichte glaubt. Es bleibt bis zum Schluss spannend (wird man ihn trotz der von ihm beteuerten Unschuld zum Tode verurteilen?) Gestört hat mich, wie auch in anderen Bewertungen zu lesen das abrupte Ende. Recht zügig wird di... Coole Grundidee des Buches. Von Anfang an habe ich mit Noa mitgefiebert und gehofft, dass man ihm seine Geschichte glaubt. Es bleibt bis zum Schluss spannend (wird man ihn trotz der von ihm beteuerten Unschuld zum Tode verurteilen?) Gestört hat mich, wie auch in anderen Bewertungen zu lesen das abrupte Ende. Recht zügig wird die letzte Nacht auf der Insel beschrieben und dann ist Noas Geschichte auch schon zu Ende. Meiner Meinung nach hätte man die Story hier noch ausbauen können und dafür lieber die Kurzgeschichten weggelassen.

Irreführender Klappentext, der so gar nicht das hält, was er verspricht
von Bücherwelten am 11.06.2019

Ich frage mich, wer sich den Klappentext ausgedacht hat. Er macht völlig falsche Versprechungen von dem Buch. Vor allem der Satz: "Ihr seid vom Boot abgetrieben worden". Das stimmt gar nicht, das passiert nicht einmal. Die Umstände, wie die beiden Hauptprotagonisten auf der Insel landen, sind völlig andere. Und Schmerzen?? Höch... Ich frage mich, wer sich den Klappentext ausgedacht hat. Er macht völlig falsche Versprechungen von dem Buch. Vor allem der Satz: "Ihr seid vom Boot abgetrieben worden". Das stimmt gar nicht, das passiert nicht einmal. Die Umstände, wie die beiden Hauptprotagonisten auf der Insel landen, sind völlig andere. Und Schmerzen?? Höchstens seelische, sonst keine. Noa und Selina sind Rucksacktouristen. Sie sind seit 5 Jahren ein Paar und sind seit einiger Zeit verlobt. Während Noa eher der langweilige Nerd ist, ist Selina eine Draufgängerin. Das Paar bekommt das Angebot, auf eine verbotene Insel rauszufahren, um dort in einem atemberaubenden Korallenriff zu schnorcheln. Letztendlich ist es Selina, die dieses Angebot unbedingt annehmen möchte und ihren Freund davon überzeugt, dass sie dieses Abenteuer eingehen. So kommt es, das sie von zwei Seemännern zu der Insel Kamita gebracht werden auf der Selina stirbt. Selina stirbt in Noas Armen während die Sonne aufgeht und das Paradies der Insel um sie herum zum Leben erwacht. Was folgt, ist ein grenzenlos jammernder Noa, der mit der Situation völlig überfordert ist. Leider wusste ich schon recht früh, dass das Buch nicht das ist, was ich mir vorgestellt hatte. Warum genau kann ich jetzt nicht erklären ohne zu spoilern. Aber wie bereits erwähnt, der Klappentext stimmt so gar nicht mit dem überein, was letztendlich passiert. Hauptprotagonist Noa fand ich auch recht bescheiden. Jemand, der seit so langer Zeit als Rucksacktourist unterwegs ist, sollte etwas mutiger sein, aber stattdessen war er sehr weinerlich. Seine viel zu früh verstorbene Verlobte war mir da sehr viel sympathischer und taffer, ohne sie war er anscheinend völlig aufgeschmissen. Was man dem Buch zu Gute halten muss ist der Schreibstil. Der war absolut simpel, so dass man es wirklich schnell lesen konnte. Aber dann war die Geschichte so total unerwartet zu Ende, als ich noch gar nicht damit gerechnet habe. Ich hatte eigentlich noch 70 Seiten erwartet, aber stattdessen war Noas Geschichte nach etwa 230 Seiten vorbei und es folgten noch einige Kurzgeschichten, die zwar ganz gut waren, aber mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Fazit Alles in allem muss ich leider sagen, dass ich sehr enttäuscht von dem Buch war. Das lag wohl daran, dass ich mit völlig anderen Vorstellungen an die Geschichte heranging. Der Klappentext klang so mysteriös, aber das war es gar nicht. Das Ende war dann recht überraschend und sogar noch ganz gut, aber trotzdem kam es viel zu plötzlich. Ich kann dieses Buch daher nur bedingt empfehlen. Am besten liest man vorher die Leseprobe, dann weiß man in etwa, worauf man sich einlässt.

Ausuferndes Insel-Setting
von NiWa am 30.05.2019

Noa liegt am Strand einer paradiesischen Insel. Seine Freundin Selina ist direkt neben ihm. Und sie stirbt. "Die Insel" läuft unter dem Label Horror-Roman, der meiner Meinung nach nicht hält, was das Genre an sich verspricht. Noa ist am Strand dieser Insel wie aus dem Urlaubsprospekt: Der feine Sand, die Palmen, das Rausc... Noa liegt am Strand einer paradiesischen Insel. Seine Freundin Selina ist direkt neben ihm. Und sie stirbt. "Die Insel" läuft unter dem Label Horror-Roman, der meiner Meinung nach nicht hält, was das Genre an sich verspricht. Noa ist am Strand dieser Insel wie aus dem Urlaubsprospekt: Der feine Sand, die Palmen, das Rauschen des Meers, unter der Oberfläche das bunte Korallenriff - es könnte paradiesischer nicht sein. Wenn seine Freundin Selina neben ihm nicht im Sterben läge, und das norwegische Paar nicht allein auf dieser Insel wäre. Steen Langstrup schnappt sich ein atemberaubendes Setting, bei dem die Lust auf den Urlaub kommt. Der Strand, die Korallen, die salzige Prise vom Meer, der Geruch nach Sonnenmilch und tropische Temperaturen laden zum Träumen ein. Doch rasch wandelt er das traumhafte Ambiente in einen horrormäßigen Albtraum um: Das norwegische Paar wird allein auf der Insel zurückgelassen, während Selina eindeutig im Sterben liegt! Nach Selinas Tod - kein Spoiler, weil Selina auf der ersten Seite stirbt - wird Noa von den hiesigen Behörden in Verwahrung genommen. Die Mär von der Korallenvergiftung kauft ihm keiner ab. Sie wissen nicht, wie er zur Insel gekommen ist. Und eine Mitarbeiterin vom norwegischen Konsulat setzt alle Hebel in Bewegung, um ihm die Todesstrafe zu ersparen. Der Horror-Charakter der Story findet sich auf zwei Ebenen. Zuerst liegt es am realistischen Hergang, der wohl jedem Urlauber Angst einjagt: Ein Unglück geschieht und man findet sich im Gefängnis in einem Land, wo es die Todesstrafe gibt. Zudem baut Langstrup am Ende einen weiteren genreüblichen Horror-Effekt ein, der mich leider nicht mehr überzeugen konnte. Die Geschichte um die Insel selbst nimmt den größten Raum in der Handlung ein. Langstrup verliert sich in detaillierte Beschreibungen des Strands, des Korallenriffs und beim Lesen hatte ich das Gefühl, mir wird jedes Sandkorn persönlich vorgestellt. Außerdem werden zentrale Szenen ständig wiederholt. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, kann sich kaum vorstellen, wie oft man Selina beim Sterben zusieht beziehungsweise wie häufig Noa ihre Leiche beschreibt. Schauderhaft! Die Handlung kommt dadurch nicht voran. Gut gefallen haben mir die Gesprächssituationen mit der Mitarbeiterin vom Konsulat. Damit kam etwas Schwung ins Geschehen, das Interesse wird geweckt und man möchte schon wissen, wie es weitergeht. Nachdem ich den Strand dieser Insel in seinen Facetten bewundern durfte und ich gespannt auf den abschließenden Verlauf der Story war, wurde mir der Schluss vor die Füße geworfen. Und das war's. Ich hatte das Gefühl als ob ich mit einer Schaufel niedergeschlagen werde, als ich beim Wörtchen 'Ende' angekommen bin. Das Buch besteht nicht nur aus Noas Verzweiflung und Selinas Tod, sondern es sind weitere Kurzgeschichten des Autors angefügt. Diese Geschichten sind alle gleich aufgebaut: Eine langgezogene Handlung, die nur mäßig die Spannung hält, und ein plumpes Ende, das eher irritiert statt fasziniert. Steen Langstrup wird oftmals mit Stephen King verglichen. Diesem Vergleich hält er meiner Meinung nach nicht Stand. Während King durch seinen detaillierten Stil in die Tiefe geht, bleibt Langstrup mit ausufernden Beschreibungen an der Oberfläche hängen - was an Langeweile kaum zu überbieten ist. Ich finde es schade, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann, weil ich es so gerne mögen wollte, und die Idee an sich richtig gut finde. Alles in allem kann ich diesmal keine Empfehlung aussprechen, außer an Leser, die sich Langstrups Insel unbedingt genauer ansehen wollen.