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Zwölf Wochen in Riad

Saudi-Arabien zwischen Diktatur und Aufbruch - Ein SPIEGEL-Buch - Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

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gebundene Ausgabe

Exklusive Einblicke in ein Land, das sich gerade neu erfindet

SPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl ist gelungen, was kaum einem Journalisten gestattet wird: Sie durfte durch Saudi-Arabien reisen, ohne Beschränkungen und staatliche Aufsicht. Für mehrere Monate hat sie sich durch ein Land treiben lassen, das gerade den tiefgreifendsten Wandel seiner Geschichte erlebt. Kronprinz Mohammed bin Salman will Wirtschaft und Gesellschaft in die Moderne katapultieren, während das Königshaus trotz aller Reformen mit großer Härte gegen Andersdenkende vorgeht. Wohin wird sich Saudi-Arabien entwickeln? Wie erleben Frauen und Künstler, Oppositionelle und tiefgläubige Männer den Bruch mit alten Traditionen und Gewissheiten? Susanne Koelbl gibt faszinierende Einblicke in ein Land, dessen Zukunft für die Region, aber auch für den Westen von zentraler Bedeutung ist.

Ausstattung: mit Abbildungen

Portrait
Susanne Koelbl ist Auslands-Reporterin des SPIEGEL. Nach ihrer journalistischen Ausbildung in München arbeitete sie als Autorin des Magazins der Süddeutschen Zeitung. 1991 wechselte sie zum SPIEGEL und berichtet seitdem vom Balkan, aus Zentralasien und aus dem Nahen Osten, darunter Syrien und Iran, Irak und Saudi-Arabien. Für ihre Reportagen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Reemtsma Liberty Award. Zusammen mit Olaf Ihlau hat sie das vielbeachtete Buch »Geliebtes, dunkles Land. Menschen und Mächte in Afghanistan« veröffentlicht (2007). Für »Zwölf Wochen in Riad« erhielt sie den ITB BuchAward.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 29.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-421-04786-1
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 22,2/14,5/3,5 cm
Gewicht 573 g
Abbildungen farbige Abbildungen, Fotos
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 18238
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Mutig und informativ – ein Blick in eine verborgene Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Attenhofen am 08.07.2019

Dieses Buch bietet viel mehr, als der Titel verspricht. Die 1965 geborene Münchnerin ist Journalistin und Auslandsreporterin für den Spiegel. Schon seit vielen Jahren bereist sie die Länder Zentralasiens. Sie kennt hochrangige Politiker, Entscheidungsträger und königliche Hoheiten. Sie spricht mit armen Arbeitern, Künstlern und ... Dieses Buch bietet viel mehr, als der Titel verspricht. Die 1965 geborene Münchnerin ist Journalistin und Auslandsreporterin für den Spiegel. Schon seit vielen Jahren bereist sie die Länder Zentralasiens. Sie kennt hochrangige Politiker, Entscheidungsträger und königliche Hoheiten. Sie spricht mit armen Arbeitern, Künstlern und mit Frauen, die sich nach Freiheit sehnen. Die Monarchie Saudi-Arabien erstreckt sich über einen Großteil der arabischen Halbinsel. Der große Wüstenstaat war bisher verschlossen. Visa gab es in der Regel nur für Arbeitnehmer und muslimische Pilger. Immer mal wieder ist in der Presse von Menschenrechtsverletzungen und Enthauptungen zu lesen, aber auch von einem Aufbruch in eine neue, moderne Zeit mit mehr Freiheiten. Wie passen diese beiden widersprüchlichen Aussagen zusammen? Über die Bewohner dieses geheimnisvollen Landes schreibt die Autorin, „Millionen junger saudischer Frauen unterwerfen sich strikten religiösen Gesetzen, die sie, wenn man es genau besieht, von fast allem fernhalten, was das Leben interessant macht – neue Begegnungen, die Entdeckung der Welt und neue emotionale und intellektuelle Erfahrungen. Gebildete junge Männer wiederum lassen alles hinter sich, um in Kriegsgebiete aufzubrechen, bereit, ihr Leben zu opfern, in Ländern, in denen sie bis dahin nie gewesen sind.“ Susanne Koelbls Blick auf dieses faszinierende Land ist einmalig und aktuell. Es ist erstaunlich, mit wem sie alles ins Gespräch kommt. Tiefgründige, ausführliche Kapitel klären über politische Hintergründe auf. Es geht um den rätselhaften Mord eines Journalisten, um Prinzen, die in einem Hotel gefangen gehalten werden, und immer wieder um Kriege, politische Allianzen und Geld. An der Seite der Autorin lernt der Leser mutige Frauen kennen, die eingesperrt wurden, weil sie sich dafür eingesetzt haben, dass Frauen das Recht bekommen, über ihr Leben selbst zu entscheiden. Diese Frauen befinden sich, nach wie vor, unter schrecklichen Umständen in Haft, und alle Versuche ihnen zu helfen sind gescheitert. Zwischen diesen wichtigen Berichten, schreibt die Autorin über einfachere Themen. Sie beschreibt eine Hochzeit in Saudi-Arabien, lebensgefährliche Autorennen junger Männer und die verbotene Kunst eines Malers. Fazit: Spannend und informativ, bietet dieses Buch einen fundierten Blick in die verborgene Welt Saudi-Arabiens, einem Land, das im Mittelpunkt weltpolitischer Interessen steht, darum ist dieses Buch wichtig für alle, die sich für das Tagesgeschehen interessieren. Durch die vielen Anekdoten und Geschichten ist es darüber hinaus für alle interessant, die sich für fremde Länder und Kulturen interessieren. Eines der wenigen Bücher, dem man am liebsten mehr als fünf Sterne geben möchte!

Geistreich, klug, ernst und einfühlsam – ein wahres Meisterwerk!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.05.2019

Denkt man an Saudi-Arabien, sind Öl, Waffen, Scheichs und Wüste häufig die ersten Assoziationen. Doch der 1932 gegründeten Wüstenstaat ist viel mehr als das. Es ist ein vielfältiges, kontrastreiches und teils sehr exzentrisches Land, das sich selbst und die Welt ständig herausfordert. Susanne Koelbl, Auslandsreporterin des SPIEG... Denkt man an Saudi-Arabien, sind Öl, Waffen, Scheichs und Wüste häufig die ersten Assoziationen. Doch der 1932 gegründeten Wüstenstaat ist viel mehr als das. Es ist ein vielfältiges, kontrastreiches und teils sehr exzentrisches Land, das sich selbst und die Welt ständig herausfordert. Susanne Koelbl, Auslandsreporterin des SPIEGEL, beschreibt detailliert die vielen Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Moderne, die das Land und die Menschen in einen ungewissen Prozess der Zukunftsgestaltung versetzt. Brilliant schildert sie die Begegnungen mit den einfachen Menschen auf der Straße, gibt eindrucksvolle Einblicke in das Leben hinter den Palastmauern der Königsfamilie und spiegelt durch persönliche Erfahrungen faszinierend die Gefühle und die derzeitige Situation der Frauen wider. „12 Wochen in Riad“ nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine atemberaubende Reise. Es ist eine steile Gradwanderung zwischen Faszination und Abschreckung, zwischen Schönheit und Brutalität, zwischen Freund und Feind. Susanne Koelbl spannt dabei kunstvoll Bögen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gleichzeitig lässt ihre journalistische Distanz den Leserinnen und Lesern genügend Raum, selbst ein Gefühl für dieses Land zu entwickeln. Frau Koelbls Stil ist geistreich, klug, ernst und einfühlsam – ein wahres Meisterwerk.