Meine Filiale

Die Aussprache

Roman

Miriam Toews

(5)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

22,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

16,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Der Platz 1-Bestseller aus Kanada.

Acht Frauen. 48 Stunden Zeit, die eigene Geschichte umzuschreiben.

Jahrelang haben sie versucht, mit dem, was geschehen ist, zurechtzukommen. Jetzt haben die Frauen einer abgeschieden lebenden Gemeinschaft die Gelegenheit, alles anders zu machen. Und so ergreifen sie das Wort. Sollen sie bleiben oder gehen? Bleiben sie, dann müssen sie nicht nur angehört werden, sondern auch verzeihen. Gehen sie, müssen sie in einer ihnen gänzlich unbekannten Welt den Neuanfang wagen.

„Ein Vulkan von einem Roman.“ Lauren Groff

»Toews schafft es, den Leser in jeder Stunde einen neuen Einblick in eine sonst geschlossene Welt zu verschaffen.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 05.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00509-7
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,7 cm
Gewicht 384 g
Originaltitel Women Talking
Auflage 1
Übersetzer Monika Baark
Verkaufsrang 90110

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Spannendes Thema, das in seiner Umsetzung an einigen Stellen Schwachpunkte aufweist. Zieht sich arg in die Länge und verwirrt den Leser mehr, als es Erkenntnisse offenlegt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
1
2
2
0
0

Absolute Leseempfehlung.
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2020

Diese erschütternde Geschichte der Frauen einer mennonitischen Gemeinde beruht auf wahren Begebenheiten. Sie leben in einer männerdominierten, abgeschiedenen Gemeinschaft in Bolivien und befolgen strenge Regeln der Religion. Bildung wird den Frauen des Dorfes verwehrt und ihnen fehlt jegliches Wissen über die Welt hinter der Gem... Diese erschütternde Geschichte der Frauen einer mennonitischen Gemeinde beruht auf wahren Begebenheiten. Sie leben in einer männerdominierten, abgeschiedenen Gemeinschaft in Bolivien und befolgen strenge Regeln der Religion. Bildung wird den Frauen des Dorfes verwehrt und ihnen fehlt jegliches Wissen über die Welt hinter der Gemeindegrenze. Nach einigen furchtbaren Überfällen wollen sie entscheiden, ob sie bleiben und den Männern vergeben oder in die unbekannte Welt ziehen, um sich und ihre Kinder zu schützen.

Spannende Thematik
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2019

Der ganze Roman spielt sich innerhalb von ca 48 Stunden ab. Alle Frauen einer Mennonitengemeinschaft treffen sich heimlich um über ihr Schicksal zu entscheiden. Spannende Thematik mit tragischem Hintergrund. Aufbauend auf ein schreckliches Verbrechen welches vor Jahren in einer Mennonitengemeinschaft ausgeübt und in den Medien b... Der ganze Roman spielt sich innerhalb von ca 48 Stunden ab. Alle Frauen einer Mennonitengemeinschaft treffen sich heimlich um über ihr Schicksal zu entscheiden. Spannende Thematik mit tragischem Hintergrund. Aufbauend auf ein schreckliches Verbrechen welches vor Jahren in einer Mennonitengemeinschaft ausgeübt und in den Medien breit diskutiert wurde, hat Miriam Toews versucht, sich in die Frauen dieser Gemeinschaft hineinzuversetzen. Mir persönlich hat die Umsetzung gut gefallen, wenndoch das Buch ziemlich eigen ist. Die Autorin schreibt den Protagonisten nicht mehr Wissen zu, als diese in ihrem abgeschotteten Leben haben, dadurch wirken Sätze oft einfach, Gedankengänge zu unlogisch obwohl der "richtige Weg" auf der Hand liegt und man versteht als Leser das Handeln verschiedener Protagonisten im ersten Moment nicht. Lässt man sich aber darauf ein, in die Gedankenwelt dieser Frauen einzutauchen, ist es ein sehr bewegender und zum Nachdenken anregender Roman.

Die Aussprache
von einer Kundin/einem Kunden aus Luckenwalde am 19.03.2019

(3 von 5 Sterne) Inhalt: In einem kleinen Ort namens Molotschna, lebt eine Gruppe, die sich von der heutigen modernen Gesellschaft abschottet. Die Mennoniten leben unter sich und sind ein glückliches, gläubiges, kleines Völkchen. Doch über dieser Kolonie liegt seit geraumer Zeit ein Schatten. Frauen werden nachts betäubt... (3 von 5 Sterne) Inhalt: In einem kleinen Ort namens Molotschna, lebt eine Gruppe, die sich von der heutigen modernen Gesellschaft abschottet. Die Mennoniten leben unter sich und sind ein glückliches, gläubiges, kleines Völkchen. Doch über dieser Kolonie liegt seit geraumer Zeit ein Schatten. Frauen werden nachts betäubt und vergewaltigt. Schuldige sind schnell gefunden und verhaftet worden. Doch der Klan kämpft um deren Freilassung. 8 Frauen, die dagegen ihre Stimme erheben, müssen sich entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Die 8 Frauen diskutieren auf einem Heuboden, legen Pro- und Contralisten an, doch so schnell werden sie sich nicht einig. Welchen Weg sollen sie nur einschlagen, fragen sie sich. In einem Leben bleiben was sie kennen, Seite an Seite mit ihren Peinigern ? Kämpfen - doch haben sie die Kraft, der restlichen Kolonie die Stirn zu bieten ? Oder die Kolonie verlassen, und damit vieles aufgeben ? Meinung: Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, doch es war anders, als ich anfangs glaubte. Der Anfang gefiel mir noch ganz gut, jedoch ab der Mitte war ich aus der Geschichte raus und alles wirkte für mich sehr verwirrend. Das Ende war wieder etwas besser, dennoch konnte mich persönlich die Geschichte nicht recht überzeugen. Die Mennoniten in Molotschna gibt es wirklich, auch die Vorfälle passierten wie beschrieben, wodurch das Buch für mich interessanter war. Die Gemeinde ähnelt sehr den Amischen. Doch im Gegensatz zu den Amischen sind sie weniger streng. Sie nutzen Strom, lassen sich fotografieren, haben Bücher, Zeitungen und Telefone. Cover und Titel: Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Der Titel sagt aus, was hinter der Geschichte steckt. Dass es nicht nur eine leichte Diskussion ist, sondern eine Debatte, wo es um die Zukunft der Kolonie geht. Die Geschichte: Der Hintergrund, die Thematik und das Wissen, dass es diese Gemeinde wirklich gibt, sprach mich sehr an. Jedoch war die Geschichte ein hin und her für mich, wodurch ich den Bezug teilweise komplett dazu verlor und nur schwer wieder in die Geschichte eintauchen konnte. Die Charaktere: Am Anfang werden kurz die 8 Frauen namentlich und verwandtschaftlich vorgestellt, dieses sollte man sich gut einprägen, denn ihre Namen sind sehr ungewöhnlich und ähneln einander. Die Charakter waren für mich das größte Problem, denn ich konnte die Protagonisten sehr, sehr schlecht auseinander halten. Gefallen haben mir jedoch die Jüngsten der Frauen, sie brachten noch etwas Schwung in die Geschichte. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist nicht sehr schwer aber auch nicht zu leicht. Ich mag sehr gerne leichte und flüssige Schreibstile, erst dann kann ich wirklich in ein Buch eintauchen. Bei dieser Geschichte hatte ich sehr oft Schwierigkeiten, gerade auch, weil ich nicht immer wusste wer etwas sagt. Beschrieben wurde einiges sehr detailliert, was mir jedoch fehlte, eine bessere Beschreibung der Frauen vom Aussehen her – damit hätte ich sie vielleicht etwas besser auseinander halten können. Fazit: Für mich keine leichte Lektüre, dennoch denke ich, wer anspruchsvolle Bücher mag, findet sich mit dieser Geschichte besser zurecht, als ich es konnte. Die Thematik ist ernst und wirklich interessant, wodurch ich das Buch trotzdem empfehlen würde.


  • Artikelbild-0