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Die große Heuchelei

Wie der Westen seine Werte verrät

Die Außenpolitik des Westens beruht auf einer zentralen Lüge: Seine weltweiten blutigen Militärinterventionen dienen nicht den Menschenrechten, sondern kurzsichtigen ökonomischen und geostrategischen Interessen. Jürgen Todenhöfer belegt dies mit erschütternden Beispiele und fordert: Der Westen muss die Menschenrechte endlich vorleben, anstatt sie nur vorzuheucheln. Unter dem Vorwand edler Ziele verfolgt der Westen mit seinen Militärinterventionen seit Jahrhunderten eine gewaltsame Interessenpolitik - längst nicht nur in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen oder im Jemen. Diese Politik der großen Heuchelei, die heute von mächtigen Medien mitgetragen wird, zerstört nicht nur andere Völker und Zivilisationen, sondern auch die Legitimität und Glaubwürdigkeit des Westens. Und sie gefährdet ihn selbst, denn ein Weitermachen wie bisher bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur die Menschen weltweit, sondern auch in Europa wieder und wieder die Katastrophen ihrer Geschichte durchleben müssen. Jürgen Todenhöfer belegt seine Thesen mit packenden Beispielen, zusammen mit seinem Sohn recherchiert in den gefährlichsten Krisengebieten der Welt. Er fordert: Der Westen muss endlich die Interessen anderer Völker mitberücksichtigen, anstatt sie mit Füßen zu treten. Nur wenn er die humanistischen Werte, die er für sich selbst in Anspruch nimmt, vorlebt und weltweit fair agiert, hat er eine Zukunft.
Portrait

Jürgen Todenhöfer wurde 1940 in Offenburg geboren. Von 1972 bis 1990 war er CDU-Bundestagsabgeordneter, von 1987 bis 2008 Stellvertretender Vorsitzender eines großen internationalen Medienkonzerns. Er zählt zu den kenntnisreichsten Kritikern der Militärinterventionen im Mittleren Osten. Seit über fünfzig Jahren bereist er dessen Krisengebiete. Er versucht stets, mit allen Seiten zu sprechen: mit Rebellen, Terroristen, Präsidenten und Diktatoren. Vor allem aber mit der leidenden Bevölkerung. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und wurden weltweit übersetzt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 15.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-549-10003-5
Verlag Propyläen
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/4 cm
Gewicht 526 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 160
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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8
3
0
1

Kann man so und so sehen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 30.05.2019

Jürgen Todenhöfer erklärt an vielen Beispielen, dass es der Westen in seiner Außenpolitik nicht besser macht als der Osten. An erster Stelle stehen die eigenen Interessen. Und Kriege kann man gut führen, so lange sie weit genug weg sind von der eigenen Heimat. Sein Appell an den Westen ist klar definiert. Nur wenn wir selbst die... Jürgen Todenhöfer erklärt an vielen Beispielen, dass es der Westen in seiner Außenpolitik nicht besser macht als der Osten. An erster Stelle stehen die eigenen Interessen. Und Kriege kann man gut führen, so lange sie weit genug weg sind von der eigenen Heimat. Sein Appell an den Westen ist klar definiert. Nur wenn wir selbst die Menschenrechte vorlegen, anstatt sie nur vorzuheucheln, kann es Frieden geben. Die anderen so zu akzeptieren wie sie sind und nicht alles und jedem den eigenen Stempel aufdrücken zu wollen. Dafür reist Jürgen Todenhöfer mit seinem Sohn in die gefährlichsten Gebiete dieser Welt. Hierzu spricht er mit wichtigen Menschen der betroffenen Länder. In diesem Buch sind nicht nur die bekannten Krisengebiete aufgeführt. Kann es ein friedliches gemeinsames Miteinander geben? Das Lesen dieses Buches lässt mich zwiegespalten zurück. Zuerst einmal der Schreibstil. Fast jedes Kapitel endet mit einer Frage. Das ist mir persönlich einfach zu viel. Klar soll das Buch zum Nachdenken anregen. Aber so ist das einfach too much! Nach dem ich das Buch fertiggelesen habe, kommt es mir persönlich auch ein bisschen so vor, wie wenn es nur schwarz oder weiß gäbe. Wenn man es überspitzt darstellt, macht der Westen im Umgang mit dem Osten in Sachen Außenpolitik alles falsch. Hier hätte es bestimmt auch genügend Ansatzpunkte gegeben, in denen erläutert werden kann, wo es schon gut gemacht wurde. Worauf man aufbauen kann. Solche Aspekte werden, falls überhaupt vorhanden, nur sehr kurz beleuchtet. Ein persönliches Lesehighlight war das letzte Kapitel. Die Beschreibung der Flucht eines jungen Menschen. Dies ist sehr genau und sehr emotional geschrieben. Somit kann sich der Leser auf jeden Fall ein konkretes Bild davon machen, wie es ist auf der Flucht zu sein. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Ich kann 3 Sterne hinterlassen!

Uneingeschränkt empfehlenswert
von büchernarr aus Düsseldorf am 26.05.2019

Humanitäre Werte sind das Wenigste was die Interessen der westlichen Welt ausmachen, wenn es um die Kriege im Nahen Osten geht. Laut dem Schriftsteller und Journalisten Jürgen Todenhöfer ist es nämlich kühle Kalkulation, die Usa beteiligen sich und rufen diese Kriege hervor, einzig und allein um ihre Interessenspolitik zu stärke... Humanitäre Werte sind das Wenigste was die Interessen der westlichen Welt ausmachen, wenn es um die Kriege im Nahen Osten geht. Laut dem Schriftsteller und Journalisten Jürgen Todenhöfer ist es nämlich kühle Kalkulation, die Usa beteiligen sich und rufen diese Kriege hervor, einzig und allein um ihre Interessenspolitik zu stärken. Menschenrechte kpmmert die Kriegsbeteiligten in keinster Weise, dariinter lässt Todenhöfer auch Deutschland nicht aus dem Spiel. In seinem Buch beschreibt er auch detailiert seine eigene Reise in den Kriegsgebieten, zusammen mit seiner Crew, dem Kameramann und seinem Sohn Frederikä Dabei wird klar dass sich die Männer nicht wenige Male in Todesgefahr begeben, sie haben oft Angst ob sie den morgigen Tag noch erleben werden, wie sie so manchen lebensbedrohenden Situationen entkommen und man fragt sich als Elternteil auch natürlich wie Herr Todenhöfer seinen Sohn auf solch eine risikoreiche Reise mitnimmt. Die Eindrücke, die man gewinnt sind natürlich einzigartig aber man könnte sie auch mit dem Leben bezahlen. Seine Reaktion finde ich hier nicht gut durchdacht, als ob er auch nur eine MIssion folgt, wie so viele andere die er beschreibt. Auf jeden Fall ist das Buch ein Muss, für jeden der sich politisch weiterbilden will.

Ein sehr spannendes Sachbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Gedern am 26.05.2019

Die große Heuchelei von Jürgen Todenhöfer ist ein sehr spannendes Sachbuch, in welchem die Politik der westlichen Nation im Hinblick auf deren Außenpolitik fokussiert wird. In dem Buch wird deutlich gemacht,dass diese dabei zumeist lediglich Ihre Interessen verfolgen, ohne Rücksicht auf Verluste. Dies war mein erstes Buch von J... Die große Heuchelei von Jürgen Todenhöfer ist ein sehr spannendes Sachbuch, in welchem die Politik der westlichen Nation im Hinblick auf deren Außenpolitik fokussiert wird. In dem Buch wird deutlich gemacht,dass diese dabei zumeist lediglich Ihre Interessen verfolgen, ohne Rücksicht auf Verluste. Dies war mein erstes Buch von Jürgen Todenhöfer und auch mein erstes Hörbuch. Ich war so begeistert, das es nicht mein letztes Buch von ihm war. Das Buch lädt ein zu einem kritischen Nachdenken und Diskutieren. Sowohl die Beschreibungen, als auch die Bilder hinterlassen, ebenso wie die erschütternde Einblicke in verschiedene kriegserschütterte Gebiete unserer Zeit. Ich finde es gut das man einzelne Kapitel noch mal nach lesen kann. Todenhöfer beschreibt in seinem neusten Werk, sehr kritisch das Handeln der westlichen Nationen. Ich finde dies total gut, da die Medien sehr oft, ein anderes Bild vermittelt. Ich kann das Hörbuch nur sehr empfehlen, es ist sehr informativ und ermöglicht einem sein Wissen, gerade was die politische Situation ,genauso wie aktuelle Themen aufzufrischen und zu erweitern. Ich gebe diesem Sachbuch 5 Sterne.