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Früher begann der Tag mit einer Schußwunde

Prosa

Wolf Wondratschek

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Beschreibung


Früher begann der Tag mit einer Schußwunde - mit diesem sprichwörtlich gewordenen Geniestreich begann Wolf Wondratschek seine Karriere als Schriftsteller. Und auch heute schreibt keiner wie Wondratschek – knapper, witziger, poetischer. Jeder Satz eine Geschichte, jede Geschichte eine Überraschung.

Wolf Wondratschek wuchs in Karlsruhe auf. Von 1962 bis 1967 studierte er Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie an den Universitäten in Heidelberg, Göttingen und Frankfurt am Main. Seit 1967 lebte er als freier Schriftsteller zunächst in München. In den Jahren 1970 und 1971 lehrte er als Gastdozent an der University of Warwick, Ende der Achtzigerjahre unternahm er ausgedehnte Reisen unter anderem in die USA und nach Mexiko. Gegenwärtig lebt er in Wien. 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 15.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-20006-9
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 19,5/11,6/2 cm
Gewicht 228 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 188163

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Nur die Sätze zählen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In „Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“ sind eine Reihe von Texten in Kurzprosa enthalten und anscheinend ist es Wolf Wondratscheks erstes Buch. Sein zweites Buch „Ein Bauer zeugt mit einer Bäuerin einen Bauernjungen, der unbedingt Knecht werden will“ ist außerdem als Beiwerk in diesem Buch integriert. Kurzprosa, ab... In „Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“ sind eine Reihe von Texten in Kurzprosa enthalten und anscheinend ist es Wolf Wondratscheks erstes Buch. Sein zweites Buch „Ein Bauer zeugt mit einer Bäuerin einen Bauernjungen, der unbedingt Knecht werden will“ ist außerdem als Beiwerk in diesem Buch integriert. Kurzprosa, aber keine Kurzgeschichten im eigentlichen Sinnen.Nur die Sätze zählen. Heutzutage kann man das Buch gelassen lesen, aber 1969 muss es für manche ein Schlag ins Gesicht gewesen sein. Wondratschek schreibt radikal und arrangiert sich nicht mit den Gepflogenheiten des Literaturbetriebs. Seine Bissigkeit muss man mögen, um die Texte genießen zu können. Manchmal übertreibt er es. An Ironie fehlt es den Texten nicht. Das spiegelt sich schon in den Titeln, z.B. Verschönerung eines Prosastückes von Robert Walser. Nach Beendigung des Buches bin ich vergrätzt, denn wo sind die Wondratscheks unserer Zeit?


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