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Die Reise unserer Gene

Eine Geschichte über uns und unsere Vorfahren

Johannes Krause, Thomas Trappe

(20)
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Beschreibung

Woher kommen wir? Wer sind wir? Was unterscheidet uns von anderen? Diese Fragen stellen sich heute drängender denn je. Johannes Krause und Thomas Trappe spannen den Bogen zurück bis in die Urgeschichte und erzählen, wie wir zu den Europäern wurden, die wir sind.

Migration und Wanderungsbewegungen sind keine Phänomene der Neuzeit: Seit der Mensch den aufrechten Gang beherrschte, trieb es ihn aus seiner Heimat Afrika in die ganze Welt, auch nach Europa. Bis vor Kurzem lag diese Urgeschichte noch im Dunkeln, doch mit den neuen Methoden der Genetik hat sich das grundlegend geändert. Johannes Krause, einer der führenden Experten auf dem Gebiet, erzählt gemeinsam mit Thomas Trappe, was uns die Gene über unsere Herkunft verraten: Gibt es „Urvölker“? Wann verloren die frühen Europäer ihre dunkle Haut? Welche Rolle spielte die Balkanroute in den vergangenen 40 000 Jahren? Eine große Erzählung, die zeigt: Ohne die Einwanderer, die über Jahrtausende aus allen Richtungen nach Europa kamen und immer wieder Innovationen mitbrachten, wäre unser Kontinent gar nicht denkbar.

„… "Die Reise unserer Gene" kommt zur rechten Zeit. Für mich ist es jetzt schon das Wissenschaftsbuch des Jahres“

Prof. Dr. Johannes Krause, geb. 1980, ist Experte für die Entschlüsselung der DNA aus alten Knochen. Er war Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena und ist seit 2020 Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Er arbeitete zusammen mit Svante Pääbo an der Sequenzierung des Neandertalergenoms, 2010 entdeckte er auf Grundlage der DNA eines Fingerknochens den Denisovaner, eine neue Urmenschenform. Heute ist Krause fokussiert auf DNA-Analyse zur Erklärung historischer Epidemien und menschlicher Wanderungsbewegungen..
Thomas Trappe, Jahrgang 1981, wuchs in Thüringen auf und lebt heute in Berlin. Er ist Redaktionsleiter beim Berliner „Tagesspiegel“ und schreibt vor allem über gesundheitspolitische und wissenschaftliche Themen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 22.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-549-10002-8
Verlag Propyläen
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/4 cm
Gewicht 476 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 81088

Buchhändler-Empfehlungen

Friederike Barf, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Wie wir wurden, was uns ausmacht, Gene kennen nämlich keine Ländergrenzen. Inkl. einen kleinen Abstecher in die Welt, welche am meisten von unserem Bevölkerungswachstum und der Mobilität profitiert: Bakterien und Viren. Flüssig und verständlich zu lesen. Karten zu jedem Kapitel.

Viktor Bothmer, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Dank moderner Genforschung folgen wir in diesem Werk der Ausbreitung des Menschen über den Globus. Spannend wie ein Krimi liest sich der zweite Teil des Buches. Hier geht es um die Verbreitung von Krankheiten und Epidemien in der Geschichte der Menschheit.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Eine Wissenschaftsrevolution
von einer Kundin/einem Kunden am 22.02.2021

Beeindruckt von der fünfteiligen Dokumentation „Fist Peoples. A Genetic Detective Story“ (dt.: „Einer von uns. Der Homo sapiens“ von Nicolas Brown, Nigel Walk und Tim Lambert, die ich auf Arte sah, stieß ich auf den Archäo- und Paläogenetiker Johannes Krause, der am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig t... Beeindruckt von der fünfteiligen Dokumentation „Fist Peoples. A Genetic Detective Story“ (dt.: „Einer von uns. Der Homo sapiens“ von Nicolas Brown, Nigel Walk und Tim Lambert, die ich auf Arte sah, stieß ich auf den Archäo- und Paläogenetiker Johannes Krause, der am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig tätig ist. Vor etwa zwei Jahre erschien sein Buch „Die Reise unserer Gene“, das er mit dem Wissenschaftsjournalisten Thomas Trappe schrieb. Wie schon in dem Dokumentarfilm beschrieben, stellt sich die Archäologie in einem neuen Gewand dar, die sich auf Grundlage der Forschungsergebnisse des schwedischen Biologen Svante Pääbo selbst revolutionierte. Ab den 1980er Jahren entwickelte er Methoden zur DNA-Sequenzierung, die in der Archäologie zur Anwendung kamen, um zehntausend Jahre alte Knochen von Neandertalern, Denisova-Menschen oder die des Homo sapiens zu untersuchen. Er gilt als der Begründer der Paläogenetik. Zu diesem Team um Svante Pääbo gehörte Johannes Krause, der an dessen Arbeiten anknüpfte, um sie weiterzuentwickeln. Forschungsschwerpunkte zu Krankheitsverbreitungen, Migrationsbewegungen und Sprachentwicklungen in der Frühzeit des Homo sapiens kamen hinzu, auf die auch im Buch „Die Reise unserer Gene“ eingegangen wird. Das Buch „Die Reise unserer Gene“ ist ein spannendes Buch, das Einblicke in den Forschungsstand, in die interdisziplinäre und internationale Teamarbeit und in die Methodik der Archäologie gibt. Wissenschaftliche Sachbücher sind immer kleine Übersetzungsmaschinen, die Forschungsentwicklungen in eine populäre Sprache herunterbrechen, um sich verständlich zu machen. Sie müssen eine Balance wahren, um in der Übersetzung von der Originalsprache nicht ins Banale und ins Klischee zu fallen. Und dennoch ist es deren Aufgabe mit der Verwendung einer sogenannten „Alltagssprache“ komplizierte und komplexen Sachverhalte zu kommunizieren. Nicht immer gelingt das.

interessantes Themengebiet
von Arzu am 22.08.2020

Das Buch gibt einen spannenden Einblick in die Archäogenetik und die bisherigen Erkenntnisse hinsichtlich der Herkunft der "Europäer". Sehr sachlich, rational geschrieben - was mir persönlich gefallen hat.

Super Geschenk
von einer Kundin/einem Kunden aus Seevetal am 23.12.2019

Hatte die Anregung vom Verfasser selbst, der es beim "Roten Sofa" im TV vorgestellt hatte. Weil der Inhalt so interessant klang, setzte ich das Buch sofort auf meine eigene Leseliste. Aus Zeitgründen wurde aus dieser Idee erst einmal ein Geschenk, das super ankam. Ich werde es mir jetzt selbst noch einmal bestellen. Ich denke, e... Hatte die Anregung vom Verfasser selbst, der es beim "Roten Sofa" im TV vorgestellt hatte. Weil der Inhalt so interessant klang, setzte ich das Buch sofort auf meine eigene Leseliste. Aus Zeitgründen wurde aus dieser Idee erst einmal ein Geschenk, das super ankam. Ich werde es mir jetzt selbst noch einmal bestellen. Ich denke, es ist ein Thema, an dem heute niemand mehr vorbeikommt, und ein Buch, das unseren Blick auf unsere eigene ethnische Selbsteinschätzung bedeutend verändern wird. Gut so!


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