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Mit Affenzahn über die Eselsbrücke

Die Tiere in unserer Sprache

Matthias Heine

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Beschreibung

Wann wird der Hund in der Pfanne verrückt? Was tun, wenn es wie Hechtsuppe zieht? Und warum ist das Leben kein Ponyhof?
Viel häufiger als in der Natur begegnen wir den Tieren tagtäglich in unserer Sprache, in Metaphern und Redewendungen. Wann und wie sind sie sprichwörtlich geworden? Matthias Heine hat sich auf ihre Fährten begeben. Ein Buch voll kurioser wie aufschlussreicher Entdeckungen, das uns Zusammenhänge eröffnet, die uns bisher höchstens schwanten.

»Ein Band, der unterhält und informiert zugleich.«

Heine, Matthias
Matthias Heine, geboren 1961, studierte Germanistik und Geschichte. Seit 2010 ist er Kulturredakteur der Welt. Zuletzt erschein von ihm bei Hoffmann und CampeLetzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland. Wie der Erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte (2018).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 05.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00126-6
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 18/12,4/2,7 cm
Gewicht 298 g
Auflage 1
Verkaufsrang 61672

Kundenbewertungen

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Tierisch gutes Sprachkompendium
von Jennifer am 17.03.2019

Was ist gemeint, wenn in einem Text von „Ponyhof“ oder „Katzenjammer“ die Rede ist? Nicht jeder kann heutzutage tierische Metaphern und Redewendungen in der deutschen Sprache auf Anhieb verstehen bzw. erklären, weil es häufig an literarischem Wissen um längst vergangene Zusammenhänge mangelt. Jo... Was ist gemeint, wenn in einem Text von „Ponyhof“ oder „Katzenjammer“ die Rede ist? Nicht jeder kann heutzutage tierische Metaphern und Redewendungen in der deutschen Sprache auf Anhieb verstehen bzw. erklären, weil es häufig an literarischem Wissen um längst vergangene Zusammenhänge mangelt. Journalist Matthias Heine ist daher einmal quer durch den Irrgarten der deutschen Wortfauna, von A wie Aal bis Z wie Zicke, gereist und hat sich kapitelweise mit den einzelnen Tieren und den dazugehörigen Sprichwörtern befasst. Herausgekommen ist dabei ein ungemein lesenswertes, weil wissenserweiterndes Sachbuch. Seine gut verständlichen, gern auch etwas ironischen Beschreibungen machen die Lektüre zu einem Vergnügen. Mir hat dabei besonders gefallen, dass sowohl der oftmals spannende Entstehungshorizont der Redewendungen als auch deren Bedeutungswandel innerhalb der Zeit berücksichtig wurde. Hierbei führt Heine zudem die verblüffenden literarischen Originalquellen, meist aus Antike und Neuzeit, an. Dementsprechend können Wörter wie elefantös, hummeldumm, hundeelend oder Datenkrake nach der Lektüre einfach nicht mehr falsch verstanden werden. Meine persönliche tierische Neuentdeckung war der sog. Uroboros. FAZIT Ein tierisches Lesevergnügen mit Mehrwert, das nicht nur den Sprachliebhaber entzückt, sondern auch den heutigen Deutschunterricht sehr bereichern kann.


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